Ein Artikel von Katie Hafner in der gestrigen Ausgabe der New York Times berichtet über die Bedenken einiger amerikanischer Bibliotheken, ihre Buchbestände von Google oder Microsoft digitalisieren zu lassen.

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Nur waren da - neben der fürchterlichen Meute der Urheberrechtsanwälte und ihrer Auftraggeber, der Verleger, die auch das letzte Sätzchen Literatur ausdrücken wollen wie eine alte Zitrone, geldgeil und eigensüchtig - die

B i b l i o t h e k a r e,

eine in ihrer Feigheit, Obrigkeitshörigkeit und mangelnden Zivilcourage in Deutschland ganz schrecklichen, grauen, starren Gängelmasse. Nicht so in den USA, das konnte man schon lang beobachten. Man muß die USA nicht lieben (ich liebe dieses Land), auch nicht ihr politisches System (ich liebe es nicht) - aber die Bibliotheken in den USA waren und sind, bis in den kleinsten Ort hinein, ein Hort der Liberalität, des freien Mutes und der Toleranz.

Kein Wunder also, daß von den d o r t i g e n Bibliothekaren die Open-Source-Bewegung jetzt auch in das Scannen hineingetragen wird. Bei den deutschen Bibliotheken hätten wir noch 20 Jahre warten müssen...

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Quelle: Börsenblatt