AUTOR(EN) Susanne Schädlich VERLAG Droemer Sachbuch SEITENZAHL 240 AUSSTATTUNG HC + SU HC PREIS EUR (D) 16,95 ISBN3-426-27463-9 ISBN 978-3-426-27463-7
ERSCHEINUNGSTERMIN 16.02.2009
Frankfurter Rundschau
| 20.02.2009"Es ist eine Chronik von dokumentarischem Rang und literarischem Gewicht. Man legt sie nicht ohne Ergriffenheit aus der Hand." (Karl Corino)
Rheinischer Merkur
| 19.02.2009"Susanne Schädlich berichtet in „Immer wieder Dezember“ von einem Stasi-Verrat in der eigenen Familie und liefert eine beeindruckende Erzählung über eine ungewöhnliche Kindheit in der DDR. (…) „Immer wieder Dezember“ ist ein betörendes Buch, eine entsetzliche Geschichte von Vertrauen und Verrat, wie ich sie so schön geschrieben in letzter Zeit nicht gelesen habe, hochliterarisch und gleichzeitig schmerzhaft authentisch, eingebettet in eine clevere Erzählstruktur und gleichzeitig erschütternd ehrlich." (Helmuth Frauendorfer)
DeutschlandRadio "Radiofeuilleton"
| 16.02.2009"(…) ein beachtenswerter Beitrag zum Wendejubiläum in diesem Jahr vor: eine Abrechnung mit dem System, das sich sozialistisch nannte, aber vor allem darauf bedacht war, Menschen gefügig zu machen." (Vladimir Balzer)
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pehei says:
Rasch2000pro replies:
Cezar /Kaiserpro says:
Dein Cez!
Rasch2000pro replies:
Für mehr Spesen
Stasi-Leute erfanden Spitzel-Berichte
Berlin (RPO). Stasi-Offiziere haben zu DDR-Zeiten offenbar vollständige Spitzel-Vorgänge komplett erfunden und Spitzelberichte gefälscht, um illegal Spesen abzurechnen. Spezialisten der Stasi-Aktenbeauftragten Marianne Birthler fanden 24 fiktive Vorgänge, wie das Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" berichtet. Die Fälscher seien aber durch eine interne Kontrolle im Ministerium für Staatssicherheit aufgeflogen.
rp-online
Deine Haltung, kein Verfolger der Verfolger sein zu wollen, ist ehrenwert. Es freut nur die Schweinehunde, die mit dem, was sie angerichtet haben, davonkommen.
Ich finde eher, daß man die Täter ( alte KZ-Schergen wie den Demjaniuk u.a.) ruhig beunruhigen sollte. Einen ruhigen Lebensabend haben solche Leute nicht verdient.
Deine These, daß die Stasi durch ihre Tätigkeit zum Zusammenbruch selbst beigetragen hat, ist nicht neu:
"Wawrzyn meinte: „Kein Geheimdienst der Welt hätte die DDR gründlicher
destabilisieren können, als die Staatsicherheit es getan hat. Die Stasi hat ein Klima
des gegenseitigen Misstrauens unter die Menschen getragen. Wie das Monster in
einem Horrorfilm saß die Stasi in jeder Gesprächsrunde mit am Tisch Sie hat das
Vertrauen der Menschen in ihren Staat zersetzt und wesentlich zu seinem Zusammenbruch
beigetragen“ .
Wawrzyn irrte gewaltig. Nur wenige Menschen in der DDR wussten, dass es
Inoffizielle Mitarbeiter gab. Und wenn schon „Kundschafter des Friedens“ im
DDR-Fernsehen erschienen, dann waren das Angehörige der Hauptverwaltung
Aufklärung des Markus Wolf. Das Ministerium für Staatssicherheit wäre sicherlich
in der Lage gewesen, die relativ kleine Volksbewegung zu unterdrücken, aber
sie verstand sich konsequent als „Schild und Schwert“ der Partei. Wenn sich ein
Parteimann wie Günter Schabowski hinsetzte um sinngemäß zu sagen: Ab sofort
darf ein jeder reisen, wann und wohin er will, dann war das für die Angehörigen
des Ministerium für Staatssicherheit und seine inoffiziellen Mitarbeiter, die sich
als Schild und Schwert der Partei verstanden, zwar irritierend aber bindend."
Quelle
Bücher westlicher Spitzel müsste es auch geben... Ich werde mal recherchieren ;-)
Nachtrag: Dies ist wohl lesenswert:
''Doppelleben, Kiepenheuer & Witsch, Köln, 2001, ISBN 3-46202981-9, Autobiografie
Carola Stern
siehe auch hier... und hier
Ansonsten: Alles "eine Bande!"
Gruss, Rainer
Rasch2000 edited this comment 9 months ago.