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Nova versio
Geschichte
Der Esperanto Verband Berlin Brandenburg e.V. wurde 1991 als Esperanto-Verband Brandenburg gegründet und ist beim Amtsgericht Potsdam unter der Nummer ..... eingetragen. Nach längeren Diskussionen Ende der 1990er Jahre entwickelte sich im Hinblick auf die Fusion der Bundesländer Berlin und Brandenburg der Wunsch nach einem gemeinsamen Verband.
Schon in der DDR hatte es enge Verbindungen über den Kulturbund gegeben und nach Öffnung der Grenzen wurde auch das ehemalige Westberlin einbezogen.
Das seit 1950 (?) erscheinden "Informilo" wurde übernommen.
2006 wurde die Satzung geändert und die Esperanto-Liga Berlin, vorher ein eigenständiger Landesverband des Deutschen Esperanto-Bundes e.V. schloss sich an, blieb aber die aktivste und zahlenmäßig stärkstes Mitgliedsorganisation. Neben den Ortsgruppen in Finsterwalde und Prenzlau, gibt es im Land Brandenburg nur noch in Brandenburg/Havel, Eisenhüttenstadt, Jüterbog oder Frankfurt (Oder) einzelne Aktive.
Seitdem enge Zusammenarbeit. Sitzungen der Vorstande wurden gemeinsam durchgeführt.
Der Esperanto-Verband Berlin Brandenburg e.V. (auf Esperanto EABB Esperanto-Asocio Berlino-Brandenburgio) wurde 19.. als Dachverband der lokalen Esperanto-Gruppen und als Landesverband des Deutschen Esperanto-Bunds e.V. im Vorgriff auf die Vereinigung der Bundesländer gegründet.
Die traditionsreichste und aktivste Gruppe ist die Esperanto-Liga Berlin e.V. die 1949 gegründet wurde. Sie sieht sich aber in der Tradition der ersten Berliner Esperanto-Gruppe, die 1903 unter der Schirmherrschaft der Deutschen Friedensgesellschaft gegründet worden ist und aus der sich bis 1912 der Esperanto-Verband Groß-Berlin entwickelte.
Während in den drei westlichen Besatzungszonen die Erlaubnis für die Gründung der Esperanto-Liga Berlin erlangt werden konnte, kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einem Organisations- und Publikationsverbot für Esperanto-Sprecher, das in der DDR bis 1961 bestand.
Solange die Grenze offen war, konnten die persönliche Kontakte weiter gepflegt werden und Esperanto-Sprecher aus der sowjetischen Besatzungszone nahmen an Veranstaltungen teil.
Nach der Gründung der zwei Deutschen Staaten (23. Mai 1949 BRD, 7. Oktober 1949 DDR) trat die Esperanto-Liga Berlin 1951 als Landesverband Berlin dem Deutschen Esperanto-Bund bei. 196? fand der Deutsche Esperanto-Kongreß in Berlin-Neukölln statt.
Die politischen Umstände schlugen sich in persönlichen Schicksalen nieder, die nur noch schemenhaft bekannt sich. Der Reformpädadoge Wilhelm Wittbrodt, Mitgründer der Esperanto-Liga Berlin, der in den 20er Jahrend die Rütli-Schule in Neukölln begründet hatte und 1945 dort als Bezirkstadtrat wirkte, wurde aus der SPD ausgeschlossen, weil er den Titel "verdienter Lehrer des Volkes" nich abgelehnt hatte.
Der Arbeiter-Esperantist Adolf Sprocke, der Handwerksmeister und Bezirksverordneter für die SPD im Prenzlauer Berg war, sah sich gezwungen nach Charlottenburg umzusiedeln.
In der DDR war es dann ab 1965 im Rahmen von Arbeitsgruppen des Kulturbundes wieder organsiert möglich, sich mit Esperanto zu beschäftigen. 1981 wurde ein Esperanto-Verband im Kulturbund der DDR mit einem Berliner Bezirksverband und Gruppen in vielen Kreisen, die heute zum Land Brandenburg gehören, gegründet. Solche Gruppen gab es in Frankfurt (Oder), Prenzlau.........
Die Ereignisse des Jahres 1989 waren mit vielerlei Umorganisation verbunden. In Brandenburg gründete sich der Verband am .... neu. Ebenso die Jugend.
Nach längeren Vorbereitungen vereinigten sich 1991 der Bezirksverband Berlin von GDREA (Esperanto-Verband im Kulturbund) mit der Esperanto-Liga. Das war ein Vorgriff auf die Vereinigung auf nationaler Ebene.
Berlin war Gastgeber des 84. Esperanto-Weltkongress im Jahr 1999 mit dem Thema: “Globalisierung – eine Chance für den Frieden?” mit über 190 Einzelveranstaltungen, an denen 2712 Esperanto-Sprecher aus 66 Ländern die bisher vielfältigste und bedeutendste.
Malnova versio
Geschichte
Die 1949 gegründete Esperanto-Liga Berlin – heute die organisatorische Basis des Esperanto-Lebens in Berlin – führt ihre Traditionen zurück auf die 1903 unter der Schirmherrschaft der Deutschen Friedensgesellschaft gegründeten Berliner Esperanto-Gruppe, aus der sich bis 1912 der Esperanto-Verband Groß-Berlin entwickelte.
Bedeutende Persönlichkeiten wie der Astronom Wilhelm Förster, der Geophysiker Adolf Schmidt, der Begründer der internationalen Terminologienormung Eugen Wüster und der Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried gehörten ihm an.
Von den Berliner Esperanto-Freunden gingen wichtige Impulse für die Verbreitung des Esperanto in Deutschland und für die Gründung des Deutschen Esperanto-Bundes (1906) aus.
Nach der Herausgabe von Lehr- und Wörterbüchern, der Organisation von Esperanto-Unterricht und der Information der Berliner Öffentlichkeit über die Möglichkeiten der neuen Sprache entstand in Berlin eine vielfältige Esperanto-Kultur als Bestandteil der Berliner Kultur und der internationalen Esperanto-Kultur.
In der Zeit der Weimarer Republik entstanden in Berlin zahlreiche neue Esperanto-Gruppen, auch sieben Fachgruppen. Die Anwendung dieser internationalen Sprache erreichte immer größere Vielfalt.
Verlage wie Borel, Ellersiek, und Mosse publizierten Belletristik und Fachliteratur in Esperanto. Schriftsteller übersetzten nicht nur, sie schufen literarische Werke auch original in Esperanto wie der Regisseur und Drehbuchautor Jean Forge, dessen Werke in mehrere Sprachen übersetzt wurden (“Mr. Tot aĉetas mil okulojn” / “Mr. Tott kauft 1000 Augen”, Roman, 1931). 1924 begannen erste Radiosendungen in Esperanto.
Neben den bürgerlichen Esperanto-Organisationen entwickelten sich ab 1911 in Berlin Arbeiter-Esperanto-Gruppen, die sich später politisch differenzierten (Deutscher Arbeiter-Esperanto-Bund, Sozialistischer Esperanto-Bund u.a.).
Mit der Machtübernahme des Faschismus 1933 wurden alle Arbeiter-Esperanto-Organisationen verboten und das Büro des Deutschen Arbeiter-Esperanto-Bundes in der Berliner Dircksenstraße geschlossen, ab 1936 war in Deutschland Esperanto verboten.
In demselben Jahr übernahm die Preußische Staatsbibliothek in Berlin die Büchersammlung des Deutschen Esperanto-Instituts in Leipzig. Sie überdauerte den Krieg und ist dank der Arbeit von Ostberliner Esperanto-Freunden in den 60-er Jahren heute zugänglich.
Nach dem Krieg sammelten sich auch in Berlin wieder die Esperanto-Freunde und versuchten an ihre frühere Tätigkeit anzuknüpfen.
Doch in demselben Jahr (1949), in dem in den 3 westlichen Besatzungszonen die Esperanto-Liga Berlin zugelassen wurde, kam es in der Sowjetischen Besatzungszone zu einem Organisations- und Publikationsverbot für Esperanto-Sprecher, das in der DDR bis 1961 bestand.
Dennoch entwickelte sich in beiden Teilen der dann getrennten Stadt wieder ein interessantes Esperanto-Leben – in Westberlin in den Gruppen der Esperanto-Liga Berlin, die 1951 Landesverband des Deutschen Esperanto-Bundes e.V. wurde, in Ostberlin ab 1965 im Rahmen von Arbeitsgruppen des Kulturbundes, die 1981 mit der Gründung des Esperanto-Verbandes im Kulturbund der DDR dessen Berliner Bezirksverband wurden.
Esperanto-Unterricht, internationale Verbindungen, Treffen und Begegnungen, vielfältige kulturelle Betätigung standen in Ost und West auf der Tagesordnung, in Ostberlin natürlich mit den bekannten Einschränkungen.
Louis Beaucaire und Jan Stanisław Skorupski bereicherten in Westberlin die internationale Esperanto-Literatur. Dr. Karl Schulze wirkte in Ostberlin als Übersetzer von Bedeutung (z.B. “Dreigroschenroman” von B. Brecht).
Berliner Esperanto-Freunde unterstützten wichtige internationale Projekte, so z. B. Ursula Grattapaglia, die gemeinsam mit anderen eine Schule mit einem Gut in Brasilien leitet, das den Namen “Bona Espero” (Gute Hoffnung) trägt, und in dem Kinder und Jugendliche betreut und ausgebildet werden.
Prof. Victor Falkenhahn, Prof. Georg Meier, Prof. Ronald Lötzsch und Dr. Detlev Blanke leisteten als Sprachwissenschaftler in Ostberlin mit ihren Arbeiten zu Struktur und Funktion des Esperanto als internationale Plansprache einen wichtigen Beitrag zur Interlinguistik (D. Blanke, Internationale Plansprachen – eine Einführung, Akademie-Verlag 1985).
In Ostberlin wirkte der Zentralvorstand des Verbandes auch als Herausgeber zahlreicher Publikationen in und über Esperanto, u.a. der Zeitschrift “der esperantist” (1965-1991).
1991 vereinigte sich die Liga mit dem Ostberliner Bezirksverband Berlin von GDREA (Esperanto-Verband im Kulturbund), freundschaftliche Kontakte bestanden aber schon vorher.
Seitdem wirkt die Liga nun wieder auch organisatorisch vereint für Esperanto-Sprache und Kultur in Berlin.
In Berlin wird die internationale Sprache heute intensiv in ihren vielfältigen Möglichkeiten genutzt.
Es finden viele Begegnungen, Treffen und Konferenzen statt, der 84. Esperanto-Weltkongress im Jahr 1999 zu dem Thema: “Globalisierung – eine Chance für den Frieden?” war mit über 190 Einzelveranstaltungen für insgesamt 2712 Esperanto-Sprecher aus 66 Ländern die bisher vielfältigste und bedeutendste.
EVBB besteht seit dem 01. Januar 2006. Der Beschluss zur Vereinigung beider Eo-Verbände (Brandenburgischer Esperanto-Verband und Esperanto-Liga Berlin) erfolgte 2006. Anläufe gab es bereits 1999 während des UK-Kongresses. Aber 2006 war es endlich soweit.
Ich bin erst wieder Mitte der 90-er Jahre zum BEV gestoßen, weiß also nicht genau, wann er sich gründete. Das weiß Detlef Hofmann. Ich vermute 1991 oder 1992.
Organisatorisch stellt sich das folgendermaßen dar:
EVBB ist der Landesverband für Berlin-Brandenburg. ELB ist eine (die größte) Ortsgruppe innerhalb des EVBB. Weitere Ortsgruppen gibt es gegenwärtig nur in Finsterwalde und Prenzlau. In anderen Städten, wie Brandenburg/Havel, Eisenhüttenstadt, Jüterbog, Frankfurt (Oder) gibt es leider nur Einzelkämpfer, die aber sehr aktiv sind.
Ich habe keine Listen über alte Vorsitzenden. Detlef war jedenfalls Vorsitzender und ich löste ihn dann ab. 2006 bis 2011-03 war ich Vorsitzender des EVBB.
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