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July 9, 2007

guesswhereberlin - jetzt hier!!!

weiß garnicht, ob es schon versuche gab. aber lasst es uns mal versuchen: jeder darf hier ein bild veröffentlichen und die anderen raten, wo das ist. und zwar als 'reply', sonst wird es zu unübersichtlich. das ergebniss ist dann so eine art baum. oder so. also konzentration, ich leg mal vor:

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July 23, 2007

dahingerotzte literatur // pt.1

IMG 3882
IMG 3882
ein trüber tag. regen. und das ungute gefühl, nicht zu wissen, wo man ist. oben und unten sind nur noch denkkategorien, keine gefühlten dimensionen mehr. sprache dringt an das ohr, fremdartige laute, deren ursprung ich nicht deuten kann. mein blick wird undeutlich, verschwimmt und der kopf wird zu brei. die gedanken verirren sich im rückenmark und kratzen unangenehm. der schädel bläht sich auf bis zur unendlichkeit, um dann mit doppelter lichtgeschwindigkeit mehrfach gekrümmt zu implodieren. mein herz tuckert. ich höre es. so deutlich wie ich die stimmen höre. ich zittere. an den wänden huschen schatten vorbei. fremdartige und verzerrte fratzen starren mich aus der dunkelheit an. ich will ihnen etwas zurufen, sie vertreiben mit witz und charme. meine kehle ist trocken und zugeschnürt, ich bekomme keinen laut heraus. das wars. ich sinke auf die knie...

::fortsetzung folgt:: [part2] [part3] [part4] [part5] [part6] [part7] [part8] [part9]

(btw: wer mitschreiben will, kann das gerne tun, einfach dann den link hier in die kommentare packen)

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July 23, 2007

dahingerotzte literatur // pt.2

IMG 3883
IMG 3883
später wache ich auf. keine ahnung, wieviel zeit inzwischen vergangen ist. ich friere. obwohl die luft hier sehr heiß und stickig ist. lichter blitzen auf und allmählich wird es hell. ich höre schritte. menschliche geräusche. nervös zuckend blicke ich mich um. nichts zu sehen. nur das licht, das mich jetzt immer öfters blended. was hat das zu bedeuten. ich zittere. kälte und wärme sind hier nicht definiert. sie kommen näher. ich drücke mich an die wand und halte den atem an. mehrere personen gehen an mir vorbei. schnell und bestimmt. sie bemerken mich offenbar nicht. oder interessieren sich nicht. ich erhasche einen blick auf ihre gesichter. blutleere augen, verzerrte münder. fratzen sind es. und sie starren weiter vor sich hin. plötzlich wieder stiller. das licht wird gleichmäßiger. zuckt jetzt nicht mehr. ich bin alleine. langsam stehe ich auf.

[part1] ::fortsetzung folgt:: [part3] [part4] [part5] [part6] [part7] [part8] [part9]

(btw: wer mitschreiben will, kann das gerne tun, einfach dann den link hier in die kommentare packen)

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July 30, 2007

dahingerotzte literatur // pt.3

IMG 3869
IMG 3869
ganz schön wackelig auf den beinen. anscheinend muss ich länger gelegen haben. mir ist kalt. ich schaue mich um und entdecke nichts. keine gestalten, keine spuren, einfach nichts. langsam und vorsichtig gehe ich den gang entlang. drehe mich nervös um und lausche ab und an. der gang scheint endlos, kein ende in sicht. nicht mal abzweigungen oder türen. verlaufen geht nicht. mit meinen fingern taste ich an den wänden entlang. sie sind kalt und trocken. das licht strahlt gleichmäßig von der decke. zum nachdenken ist jetzt keine zeit, irgendwann bekomme ich sicher durst und hunger. bis dahin bleiben mir noch ein paar stunden, aber trotzdem...

mein zeitgefühl ist völlig verzerrt. wie lange mag ich mich schon hier unten befinden? ein paar stunden laufe ich gewiß jetzt schon. und warum denke ich, dass ich unter der erde bin? wegen dem beklemmenden gefühl in meinem innern? abrupt endet der gang und ich stehe vor einem treppenaufgang. nach unten. noch weiter runter also. ich lausche. nichts. es ist eine treppe aus stahl und sehr eng. zurück kann ich nicht mehr, viel zu weit. ich beginne, langsam die treppen herunter zu steigen...


[part1] [part2]::fortsetzung folgt:: [part4] [part5] [part6] [part7] [part8] [part9]

 

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