Ich finde das Fotosharing auf Ipernity wieder einmal ziemlich öde in letzter Zeit. Einige der wenigen verbliebenen dauerhaften Online-Kontakte scheint es komplett zu anderen Aktivitäten hingezogen zu haben. (mehr lesen)
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Published on May 2nd, 2009
by Ulrich |
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flickr vs. Ipernity 2:1
33 comments (latest 6 months ago) |
Ich finde das Fotosharing auf Ipernity wieder einmal ziemlich öde in letzter Zeit. Einige der wenigen verbliebenen dauerhaften Online-Kontakte scheint es komplett zu anderen Aktivitäten hingezogen zu haben. (mehr lesen)
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gin_ablepro says:
mir geht es ganz genauso und ich bin habe mit trotz aller "gewissensbisse" auch vorgenommen,
ab sofort wieder deutlich aktiver zu werden auf flickr.
Mona Lisa says:
ansonsten denke ich, dass der grund für die "ruhe" hier nicht nur die beschäftigung mit anderen aktivitäten ist, sondern auch daran liegt, dass deine bilder nicht mehr vollständig bei deinen kontakten angezeigt werden ... was wir u.a. hier diskutieren. :-)
Ulrich replies:
Ich kann nicht sagen, daß flickr sich gebessert hat, vielleicht ist es sogar schlimmer geworden, aber die Leute, auf die es mir ankommt, sind dort. Ich habe hier auf Ipernity keine vergleichbaren Kontakte gefunden.
Die wenigen, die mir hier etwas bedeuten, sind hier nicht mehr oder nicht mehr so aktiv. Was hier bleibt ist, ich muß es leider sagen, weitgehend Pillepalle.
Ich glaube auch nicht, daß diese vermeintliche Fehlfunktion von Ipernity der Grund für die Ruhe ist. Wenn ich einige Zeit nichts von jemand anderem höre oder sehe, dann schaue ich, was mit ihm ist. So ist schnell entdeckt, ob mir Ipernity einen Streich spielt oder ob derjenige wirklich inaktiv ist.
Im einen Fall ist ein Workaround schnell gefunden und im anderen Fall würde ich versuchen, die Verbindung auf anderem Weg aufrecht zu erhalten. In beiden Fällen wäre Ruhe nur dann, wenn die betreffenden Kontakte nicht mehr 'wollen' oder ich selbst nicht nach meinen Verbindungen sehe.
Mona Lisa says:
:-)
Ankepro says:
--
Coming from pandarine blog (?)
Ulrich replies:
limone says:
für extrem-communitying habe ich allerdings schlicht keine zeit, das war auch auf flickr schon so, da bin ich froh, dass ipernity diesbezüglich "übersichtlicher" ist. ich schaffe es gerade mal, einer handvoll kontakte regelmäßig zu folgen.
Ulrich replies:
kommaasserpro says:
ok, die digitale bilderwelt war frühjahr/sommer 2006 komplettes neuland (edit: für mich), ebenso fotosharing à la flickr...
in den paar wochen flickr zugehörigkeit konnte ich dort kaum ein netzwerk aufbauen.
durch den umzug auf ipernity hat sich alles geändert: mein netzwerk erweiterte sich, ich bekomme antworten auf kommentare und treffe kontakte im reellen leben.
für mehr aktivität, wie es im moment läuft, hätte ich auch gar keine zeit (bezogen auf die community. fotografieren tue ich um einiges mehr als hoch zu laden...)
so kann es auch aussehen! :-)
viele grüsse!
kommaasser edited this comment 6 months ago.
Ulrich replies:
Update: Der Diskussionsteilnehmer, dem ich hier geantwortet habe, hat seine Beiträge gelöscht.
Ulrich edited this comment 6 months ago.
Mona Lisa replies:
Ulrich replies:
Und die Feststellungen zu flickr finde ich zu pauschal und teils überzogen. Richtig ist, daß die Betreiber von flickr alles andere als zimperlich mit ihren Kunden umgehen, was mich seinerzeit ganz schön geärgert hat.
Hm. Offen bleibt, was Ipernity fein macht...
Update: Der Diskussionsteilnehmer, dem ich hier geantwortet habe, hat seine Beiträge gelöscht.
Ulrich edited this comment 6 months ago.
limone replies:
letztlich ist es immer eine persönliche entscheidung. ich würde die netzpräsenz nicht so sehr an einer community festmachen. die community ist nur ein medium. dahinter stehen menschen, und jeder muss seine eigene methode finden, mit denen optimal in kontakt zu bleiben.
ich hab z. b. immer noch kontakte in flickr und pflege die auch. nur meine bilder halte ich konsequent unter der 200-pic-grenze und lösche immer wieder, das archiv ist bei ipernity. so kann man die verschiedenen plattformen miteinander verbinden, denn letztlich ist alles ein netz.
als free user ist für mich von den features ein starkes argument, dass ich bei ipernity 1500 bilder hosten kann und videos und sounddateien, während ich bei flickr zahlen muss, wenn ich mehr als 200 bilder sehen oder videos hochladen will. sounddateien gehen meines wissens gar nicht. auch die möglichkeit der designanpassung der homepage gefällt mir, und das integrierte blog. ipernity hat da m. e. mehr community-features. flickr ist mir inzwischen zu groß und zu yahoo (versuch da mal jemanden vom support zu erreichen und eine änderung relativ unbürokratisch hinzukriegen, bei ipernity geht das: ein tippfehler in der deutschen version ("gallerie"), eine mail an den support, und ein paar minuten ist das behoben), deshalb nutze ich flickr nur noch en passant.
ich hatte aber auch nichts zu verlieren: die visits und kommentare bei meinen bildern waren in allen communities immer überschaubar. ich kann mir gut vorstellen, dass leute, die sich in einer community eine solide fanbasis aufgebaut haben, nicht wechseln wollen - und genau das ist ja auch passiert. da muss wirklich jeder seine eigene entscheidung treffen, aber es sind eben persönliche entscheidungen, auch die wertung der jeweiligen community.
Ankepro replies:
Viele vergessen schnell... oder ist es ihnen egal, weil "mich betrifft es ja nicht so direkt"?
Wenn das mal nicht falsch gedacht ist....
--
Seen in my account recent activity (?)
Ulrich replies:
Update: Der Diskussionsteilnehmer, dem ich hier geantwortet habe, hat seine Beiträge gelöscht.
Ulrich edited this comment 6 months ago.
Ulrich replies:
Du läßt weiterhin offen, was Deine Feststellung trägt, Ipernity sei fein.
Update: Der Diskussionsteilnehmer, dem ich hier geantwortet habe, hat seine Beiträge gelöscht.
Ulrich edited this comment 6 months ago.
Ulrich replies:
Das ist gut, Martin. Das hier betitelte 2:1 ist auch nur eine subjektive Punktzahl. Deine Darstellung klingt eher nach einem 0:2 oder so :-)
Für mich gilt aber: Nach einem Jahr flickr und zwei Jahren Ipernity (mit Unterbrechung hier) kann ich sagen, daß trotz der Zensur auf flickr, die ich unverändert mißbillige, flickr die reizvollere Gemeinschaft ist. Wenn seinerzeit die deutsche flickr-Gemeinschaft massiver und dauerhafter reagiert hätte, wäre vielleicht das Zensurthema anders ausgegangen. Aber so hat die "deutsche Gemeinde" dort wahrscheinlich das flickr, das sie verdient. Jenseits von Zensur ist dort jedenfalls einfach mehr los, finde ich und so habe ich mich doch entschlossen, zurückzukehren.
Mona Lisa replies:
aus lauter prinzip (und glitterbildchen-award-hass) geht f*** für mich überhaupt gar nicht mehr. irgendwo müssen meine prinzipien auch bleiben. da kenne ich keine gnade. schließlich will ich mir selbst wenigstens noch treu bleiben können.
... und dir eine gute reise. ich find's schade.
:-)
Ulrich replies:
>> schon sehr geballt und konkret.
Den vielfach großen Worten sind zuwenig Taten gefolgt, finde ich.
>> sie hatten "uns" einfach nicht nötig
Das stimmt, das hat flickr eindrucksvoll bewiesen. Den Gegenbeweis hätten die Betroffenen durchaus antreten können, wenn sie geschlossener und konsequenter reagiert hätten. Mit der wenig konsequenten Reaktion (viele große Worte, wenig Taten) haben sie flickr nur in dieser Haltung bestärkt. Angesichts dieses Ergebnisses hat flickr uns solange nicht nötig, wie sie damit durchkommen. Das kann man alleine nicht ändern, warum soll man also alleine dafür gerade stehen?
Mona Lisa replies:
ach, ist auch egal. es muss jeder für sich selbst entscheiden, was ihn glücklich macht. :-)
und zu:
"Das kann man alleine nicht ändern, warum soll man also alleine dafür gerade stehen?"
kann ich nur sagen:
sicher kann ich es alleine nicht ändern, aber ich stehe nicht f*** gegenüber für etwas gerade, sondern nur mir selbst ... und da möchte ich bitte noch in den spiegel schauen dürfen. ein solches unternehmen unterstütze ich nicht. :-)
Ulrich replies:
Die die am lautesten getönt und mit den größten Worten um sich geworfen haben, ließen es nach ein paar Tagen des verbalen Protests einfach auf sich beruhen. Ich mag solche Heuchelei nicht.
Das deutlichste Zeichen an flickr war in meinen Augen das Löschen des Accounts und die Erstattung der Nutzungsgebühr. So habe ich es gemacht.
Aber wenige von denen, die sich auf flickr erregt haben, sind diesen Weg gegangen, zu wenige.
>> ein solches unternehmen unterstütze ich nicht.
Ich habe überlegt, was mir wichtiger ist. flickr niemals nimmermehr zu unterstützen oder in Verbindung zu bleiben mit Online-Kontakten, die mir etwas bedeuten. flickr nicht unterstützen zu wollen ist auch meine Motivation gewesen und der bin ich zwei Jahre lang gefolgt.
Dann mußte ich aber feststellen, daß mir besagte Online-Kontakte wichtiger sind, als ich anfangs dachte. Und ich fand, daß es für meinen Teil genug der Zeichen an flickr waren.
Natürlich kann man bei einem prinzipiellen Standpunkt bleiben, flickr grundsätzlich nicht und niemals mehr unterstützen zu wollen und hat damit seine Prizipien gewahrt.
Aber ich möchte flickr und mir aus den erwähnten Gründen einen neue Chance geben.
PS: Ich kaufe manchmal bei Lidl ein, esse bisweilen bei McDonald's oder sehe Fern, anstatt ein Buch zu lesen. Je nachdem, wen man Fragt, könnte derjenige nach diesen Handlungen sich nicht mehr im Spiegel ansehen.
Mir ist bei aller Liebe zu Prinzipien, sich-selbst-treu-sein und sich-nicht-verbiegen wollen bei einem allzu dogmatischen Ansatz oder gar Eiferei nicht wohl.
Mona Lisa replies:
die meisten meiner mir lieb gewordenen kontakte sind gott sei dank hier ... oder zumindest teilweise hier. was sie bei f*** machen, sehe ich natürlich nicht mehr. :-)
kommaasserpro replies:
verstehe deinen standpunkt, wenn wichtige kontakte/freunde nicht umgezogen sind.
schade finde ich, dann von dir weniger mit zu bekommen...
es ist halt schwierig, auf mehreren plattformen die werke zu verfolgen... (genau desshalb gehst du ja auch zurück, oder?)
jedenfalls wünsche ich dir alles gute!
Ulrich replies:
Mona Lisa replies:
limone replies:
edit: fehlendes "l" in bloglines nachgetragen
limone edited this comment 6 months ago.
Mona Lisa replies:
limone replies:
pimlicopro says:
Ich probiere nicht nur F sondern auch oft auf E zu schreiben und auf D auch, wenn ich ein Kommentar schreibe und die meisten schon auf D geschrieben haben ( oder auf Italienisch) aber folge auch meiner Laune oder wie die Worte ( Wörter) aus mir kommen.
Kann es also sein, dass viele Kontaktgruppen, Mikrogruppen, zu sprachdicht sind? Aber was kann/könnte man tun?
limone replies:
Ankepro replies:
Wenn ein "Fremdsprachiger" sich zu Wort meldet, wird immerhin meistens auch von den anderen Gesprächsteilnehmern auf Englisch umgeschaltet - ist eben *die* internationale Sprache.
Ulrich replies:
The Guennipro says: