Was (or is) the word coming first, or the thought?
Thoughts that cannot be clearly "defined" out of the psycho-chemical "chaos" in a person's head – being there more difficult to discern because of the mixture of emotions, feelings, sensations and all the rest that flies (or swimms) around them – can't also lead to the formation of a word...
And on the other side, if a word is not directly and immediately (modaly meant) associated with/to a thought (or "thought unit") cannot really have any meaning...
Who knows the answer?
If anyone has any idea about this stuff, please feel free to comment.
Das Denken(über etwas) ist immer zuerst -
wobei meistens eine Vorstellung oder ein inneres Bild mit dabei ist - 1. Manifestation
dann kommt das Wort - das Reden über den/die Gedanken -
über das Bild - man zeichnet es - 2. Manifestation
Und - sofern man Lust darauf hat - und es überhaupt möglich ist -
Kommt das Tun - 3. Manifestation
Beispiel - du baust ein Haus - gestaltest deinen Garten oder dein Zimmer - oder du planst den kommenden Tag -
peri22b has replied to ElbertinumElbertinum has replied to peri22bJemand will dir was erklären und schon nach dem ersten Wort sagst du:
"Ich weiß schon was du sagen willst -"
und dein Gegenüber kann sich die weiteren Erklärungen - Worte - ersparen.
Zum Chaos:
Für uns ist etwas chaotisch - wenn wir keine uns bekannte Ordnung erkennen können.
Ein "richtiges Chaos" gibt es nicht - denn selbst im Chaos laufen Energien nach chemischen oder physikalischen Gesetzen ab. Nur wir kennen diese Gesetze nicht so genau - besonders wenn es sich um Bewegungen handelt.
Schau dir das Spiel der Wolken oder der Wellen an
Auch läßt es sich beim Mischen von Farben "sehen"
peri22b has replied to ElbertinumWas meine Frage eigentlich ist, ist die Suche nach dem Umschlagpunkt, von non-existentes nach existentes Geschehen ins Bewußtsein (in Form eines Gedanken). Es fühlt wie eine Menge von Energie sich dahinter versteckt; dazu meine Suche.
Was Sie sagen findet Platz zwischen menschen, welche dieses Stadium schon vorbei sind. Etwas ruft einen Satz/Mischung von Sentimenten, Bilder, Gefühle, Ideen u.s.w. auf und ein minimales Zeichen genügt um den ganzen Zug der Kommunikation fortzubringen; vorausgesetzt daß sie einen gemeinsamen Referenzrahmen haben. Normale Kommunikation...
Meine Suche ist mehr "technisch"... ich versuche das Prozess zu entdecken und folgen...
Chaos
Ich stimme mit diesem Blick; nur will ich es nicht als einen menschlichen Mangel annehmen, d.h. "die Unmöglichkeit das Ungeordnete zu faßen", sondern von dem Gedanken "der Mensch besitzt alles nötige um weiter zu komen" ausgehen.
Dies hat zwei Vorteile: man vermeidet unnötige externe Erlöser und nimmt an daß weil kein Chaos an sich existiert, während der Mensch es doch so erlebt, dieses Gefühl würde denn eine andere Funktion bedienen.
(OK, ich weiß, Ordnung schließt nicht automatisch Zweckmässigkeit ein, aber trotzdem...)
Anders gesagt, Chaos ist in diesem Fall kein Defekt, sondern vielleicht Belohnung des Menschen.
Ihre Meinung?
Elbertinum has replied to peri22b"non existens" - du meinst - wann manifestiert sich ein Gedanke in Worten - oder Sätzen
das kann ich mir nur so vorstellen:
In unserem Gehirn - das ist so wie ein Telefon ein Empfänger -
Jeder empfängt doch denselben Gedanken in SEINER Muttersprache -
WIE existierte er dann VORHER - ja das ist das Problem -
peri22b has replied to Elbertinum• Ja, es geht mir um das Moment der Manifestierung (oder Wahl, etwas in Gedanke hinein zu verwandlen) – durch Achtung/Aufmerksamkeit.
• abgesehen dem selbstverständlichen Unterschied, sollte es keine Rolle spielen welche Sprache es ist. Gedanke und Wort sind beide sekundär, nachdem "vorher"
Da kommt der Tat der Aufmerksamkeit ins Spiel... könnte dort die Lösung der Frage liegen?
Dela Dust has replied to peri22bElbertinum has replied to peri22bUnd - für mich sind Gefühle wichtiger als Gedanken -
Ich las in "Gespräche mit Gott" von Neale Donald Walsch
"Gefühle sind die Sprache der Seele"
Auf Dauer lassen sich wahre Gefühle nicht verbergen -
Und - wenn man sie unterdrückt - dann gibt es ein Fiasko -
Gefühle mit Worten auszudrücken - na ja - das ist wohl sehr schwierig -
Aber das ist ein anderes Thema -
peri22b has replied to ApostatisOK, yes, but...
As you know "Logos" has even more meanings, which perplexes things even more; and however interesting it is to chart the whole relations' scheme of these meanings and their network, it will be too long to do it here & now.
The idea was an effort to "catch" the moment/point of exchange of energy, coming up when objects change form in consciousness, from ??? => word.
The problem would be solved as you wrote if the understanding of today coincided with the old one
[we have today different words - also in Greek- for "thought" ánd "word", which ἂν μή τι ἄλλον, co-creates a difference, not only an intellectual one but also even physically "sensed"; this is a real "symbol": taking place simultaneously]
but as said, today we use two words and our understanding has changed accordingly. I think not without a reason, giving us the opportunity to follow this process from another perspective.
# Logos, durch die Sprache dargestellte Äußerungen der Vernunft
# Logos (Aristoteles), eine der drei Arten der Überzeugung in der klassischen Rhetorik
Na - so 'einfach' ist das ???
peri22b has replied to ElbertinumWo solte man anfangen!?
Daraus folgt logischerweise - was - wo - wann war - der Anfang -
Zeitlos zu denken - das ist für mich und für die Menschen einfach UNVORSTELLBAR -
Es gibt nur eine Lösung - und das kann ich gerade noch soeben nachvollziehen
es gibt NUR DAS JETZT
Genau genommen leben auch wir NUR im JETZT - etwas Reales anderes gibt es nicht
Und in diesem JETZT ist ALLES vorhanden - sei es als Möglichkeit - sei es als entwickelte Möglichkeit -
Ich weiß - es ist schwierig - deswegen denke ich auch nicht immer daran -
Ich möchte bewußt das JETZT erfahren oder im JETZT leben
Liebe Grüße - Albert
Ich fand in einem Buch bei Neal Donald Walsch folgendes Bild sich die Zeit vorzustellen:
Stell dir einen Stab vor senkrecht stehend.
Auf ihm sind übereinander Blätter aufgestapelt.
Jedes Blatt steht für einen Tag - eine Woche einen Monat oder ein Jahr -
So kannst du schnell in der Zeit rauf und runter gelangen.
Dieses Bild gefällt mir sehr.
Denn tatsächlich kann ich blitzschnell meine vergangenen Jahre mit ihren Erlebnissen und Erfahrungen hervorholen.
Ich habe mich immer schon gewundert - wie leicht das ist.
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