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Eine kleine Radfahrertypologie

Saturday April 19, 2008 at 07:08PM

Buntes Rad
Buntes Rad
Übernächste Woche ist es wieder soweit. Wir sind mit dem Rad unterwegs und gleichzeitig ist ein Feiertag. Das verspricht wieder Radeln auf der Fahrradautobahn. Erfahrungsgemäß wird dann alles auf die Straße geworfen, was zwei Räder hat und die merkwürdigsten Typen sind zu sehen. Hier eine kleine Übersicht.

 

 

  • Der Taschenfahrer:
    Taschenfahrer haben auch Alltags immer Ortlieb- oder Vaudee-Taschen am Gepäckträger. Taschenfahrer erledigen alles mit dem Rad, weil ihnen Autofahren viel zu umständlich ist. Sie legen großen Wert auf teures Equipment, weil man nur damit einen Regenschauer überleben kann.
  • Der Körbchenfahrer:
    Körbchenfahrer benutzen ihr Rad oft für die gleichen Zwecke, wie die Taschenfahrer. Der Unterschied beträgt lediglich 10 km/h. Körbchenfahrer haben auch kein Problem mit Einkaufstaschen am Lenker.
  • Der Beautycasefahrer:
    Beautycasefahrer haben immer ihr Beautycase fest montiert auf dem Gepäckträger dabei. Das Ding ist irre unpraktisch, aber weil Beautycasefahrer ihr Rad nur an Wochenenden bei schönem Wetter bewegen, fällt das kaum auf. Was das Beautycase enthält, ist so rätselhaft wie der Inhalt einer Damenhandtasche. Vermutlich ist es aber nur der Fahrradschlüssel.
  • Der RTF-Veteran:
    RTF-Veteranen sind nur bei schönen Wetter unterwegs. Dafür aber auch unter der Woche, weil sie meistens schon in Rente sind. Dann leuchten ihre bunten Hemdchen in der Sonne und das Rennrad blitzt nur so. Etwas frustiert gucken sie nur, wenn sie von Hollandrädern überholt werden. RTF-Veteranen treffen sich gerne beim örtlichen Radhändler und träumen von vergangenen RTF-Touren oder fachsimpeln über die neue 150g leichtere Radgabel. Die kompensiert mit Sicherheit 3 Kg Übergewicht des Fahrers.
  • Der Stadtradler:
    Stadtradler legen keinen Wert auf besondere Ausrüstung. Das Rad wird halt für jeden Weg gebraucht und kann überall bedenkenlos stehen gelassen werden. Ein Hollandrad passt gut zum Stadtradler. Der Stadtradler legt großen Wert darauf, nicht als Radfahrer erkannt zu werden, wenn er von seinem Rad abgestiegen ist. In Kombination mit einem Baumarkt-Trekkingrad wird er oft zum Körbchenfahrer.
  • Der Ich-wär-so-gerne-Radkurier-Fahrer:
    Radkuriere sind die Helden der Großstadt. Der Ich-wär-so-gerne-Radkurier-Fahrer ähnelt sehr dem Taschenfahrer, allerdings noch ergänzt um eine gewisse Wahnsinnskomponente.
  • Der Offroader:
    Echte Mountainbiker sind die harten Sportler. Auf der Straße wird das Rad nur auf dem Weg zur nächsten Abraumhalde gefahren. Nur mit einer 2 cm dicken Dreckschicht ist das Rad richtig.
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56 Comments / add your comment?

perle says:
...interessant....ich bin der Der Körbchenfahrer....bringe es aber auf mehr Kilometer.... :-))
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Dann bist Du aber die Ausnahme. Gerade die Körbchenfahrer sind schwer einzuordnen, aber der Geschwindigkeitsunterschied ist eigentlich allen gemein.
Wir hatten letztes Jahr auf dem Weserradweg das zweifelhafte Vergnügen, das beobachten zu dürfen.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Paprikaplains says:
Hmm, die Typologie ist schrecklich lückenhaft... kannst Du nicht was Gehässiges über Leute mit Rucksack sagen, speziell solche mit Kamera drin... oder bist Du etwa auch...???

--
Seen in paprikaplains home page (?)
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Ja, die Lücken stören mich auch. Man wird wahrscheinlich nie alle erfassen können. Zumal es ja auch ganz viele Zwischentypen gibt.
Ich ergänze mal den Ich-wäre-gerne-Radkurier-Fahrer und den Offroadfahrer.
Vielleicht weiß ja der ein oder andere auch noch eine Variante, die ich hier vegessen habe.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro replies:
Nee, ich erkenne mich eigentlich im ORTLIEB-Taschenfahrer ganz gut wieder.....und mir graust es auch schon vor dem übernächsten WE....

--
Seen in tantekaethe network (?)
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
So hätte ich Dich auch eingeschätzt.
An besagten Wochenende sind wir an der Ostsee. Wenn Meck-Pomm irgendwo etwas dichter besiedelt ist, dann da. Ich lass mich überraschen.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
aze.pro replies:
hm. hier auch: stadtradler mit rucksack.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Der Rucksack ist schwer einzuordnen, wie ich finde. Kriegen wir den noch irgendwo unter, oder ist das vielleicht schon ein eigener Typ? Es gibt ihn ja nicht nur bei den Stadtradlern, sondern gerne auch bei den Körbchenfahrern oder den Offroadern.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Opa Hoppenstedt replies:
Aber auch bei Fußgängern, Bahnfahrern, Skatern, Fotografen etc. Hat also nur bedingt mit Radfahrertypologie zu tun.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro says:
Ich kenn aber noch den "Das kleine Schwarze muss mit"-Fahrer bzw. die Fahrerin. Das sind die mit dem kleinen Gepäck (der begleitende Pack- und Verschnaufbus trägt alles andere) hinten drauf, die so tun, als würden sie eine richtige Radtour machen.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Oh, ja. Die durften wir auf unserer Berlin-Kopenhagen-Tour auch zur Genüge kennenlernen. Man erkennt sie an der Bikeline-Radkarte auf dem Gepäckträger.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro says:
RTF-Veteranen sind nur bei schönen Wetter unterwegs. [....]Etwas frustiert gucken sie nur, wenn sie von Hollandrädern überholt werden.

Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Curlgirl replies:
muß gerade herzhaft über den kleinen gelben Kerl lachen, mag ja sonst die bewegten Bildchen hier nicht so, aber der ist klasse! Wie macht man den???
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Stefanie Carle - aka se_kwienpro says:
hihi, witzig :-)

--
Seen in stefaniecarle home page (?)
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
ElektroSpaceRanger says:
Ich bin der Offroader und schiebe sogar zur Abraumhalde, wenn die Steigung >2% ist.
Die Dreckschicht kann ich sogar noch weiter erörtern: Solange man in der Öffentlichkeit ist, bemüht man sich die Dreckschicht wachsen zu lassen, damit man auch ja nicht nach Eisdielenradler (der fehlt noch) aussieht. Wenn man allerdings zuhause ist, wird sofort Zahnbürste und Sagrotan hervorgeholt, um das geliebte Gefährt porentief keimfrei zu duschen, schrubben, nachduschen, ölen, schmieren, fetten und nachpolieren.

:)
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Das habe ich befürchtet. Es wäre ja auch ein Widerspruch solche Rädchen vergammeln zu lassen.

Der Eisdielenradler hat im Übrigen die gleichen Merkmale, wie der Beautycasefahrer. Wenn er nicht sogar mit ihm identisch ist.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
buster666 says:
Ja, ich bekenne mich als Stadtradler, auch wenn mein Gefaehrt nicht zu der Sorte gehoert.
Du hast allerdings die Moechtegern-Radprofis vergessen, die in quietschbunten Trikots, auf suendhaft teuren Rennraedern und konequent alle Radwege ignorierend die Landstrassen unsicher machen.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Vergessen habe ich bestimmt einige. Die Möchtegern-Radprofis findest Du am ehesten unter den RTF-Veteranen.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
The Guennipro says:
So ganz reine Typen gibt es vielleicht auch nur selten - am ehesten würde ich mich noch zu den Taschenfahrern zählen. Mit Deiner Typologie, die sicher noch ausbaufähig ist, hast Du Dich aber um die Spezies Radfahrer verdient gemacht!
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Siebbipro says:
Da bin ich ein ganz kleines bisschen von fast jedem, aber keiner richtig. Ich fahre immer mit Tasche, aber lege nicht Wert auf teures, wohl aber gutes Equipment (was i.d.R. teuer ist). Einen Korb habe ich nicht, habe aber auch kein Problem damit meinen Einkauf zum Teil im Beutel am Lenker zu transportieren. RTF-Vetran bin ich (noch) nicht. Stadtradler zwangsläufig, da ich nur Rad fahre und in der Stadt lebe. Ich lege keinen Wert darauf erkannt oder nicht erkannt zu werden. Ist mir egal. Die Radkurier-Komponente habe ich inzwischen abgelegt, kenne ich aber noch von früher. Offroad? Nee!

--
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Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Ich gebe zu, die Ich-wäre-so-gerne-Radkurier-Komponente noch nicht ganz abgelegt zu haben. Im allgemeinen würde ich mich aber eher zu den Taschenfahrern zählen.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Pandarinepro says:
Uff, jetzt bin ich aber froh: Ich HAB gar kein Rad, nur ein Koerbchen. Aber das faehrt immer hinten im Auto mit ;-)
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Na, ob Dich das rettet? Körbchenfahrer bleibt Körbchenfahrer. Es kommt dabei nicht auf die Körbchengröße an.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro replies:
Körbchengröße
You made my day....


--
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Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Pandarinepro replies:
Du bist doof! ;-)))
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro replies:
Gerne!
Posted 18 months ago. ( permalink )
pehei replies:
Ich weiß nicht, von was ihr hier redet, aber ich meinte, dass in ein Auto ein größeres Körbchen passt. :-D
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Lars Sözüerpro replies:
Mein Körbchen namens Fahrradanhänger paßt in die meisten Autos nur gefaltet rein. Und die RTF-Veteranen damit zu überholen macht noch mehr Spaß als mit dem Hollandrad...
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
nib!pro replies:
geiles Feeling, mit Anhänger heizen ;-))
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Lars Sözüerpro replies:
Jau!
Und mit Lastenrad auch!
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
*Ingo*pro says:
ja das Topcase ist auf dem Fahrrad genauso antiklasse, wie auf dem Motorrad. Formunschön, sperrig, schlecht anzusehn, was will man mehr
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
nib!pro says:
Super schöne, fast schon ein wenig tiefenpsychologische Typologie.

Ich glaube ja der Rucksackfahrer könnte noch ne eigene Gruppe werden. Mir geht's nämlich so, dass ich versuche möglichst keine Taschen ans Fahrrad zu hängen, weil das die Ästhetik des Fahrrads zu sehr stört. Das kommt sicher aus nem 'Ich-wär-so-gerne-Radkurier-Fahrer' und 'Mountainbiker haben keinen Taschen' Gen und ein klein wenig 'ich mach's ganz anders' *g*.

Nicht nur für Erlangen wär unbedingt noch die Anhänger Truppe zu erwähnen, das sind nämlich Taschenfahrer, die Kinder haben ;-))
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Da sagst Du was. Die Anhängerfahrer muss ich unbedingt noch ergänzen. Ich reich sie nach, wenn ich etwas mehr Zeit habe.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
bunthundpro says:
feiner anfang einer typologie. da könntste ein buch draus machen. bestimmt gibts auch wilde mischformen.
persönlich würde ich mich als ich-wär-so- gerne-Radkurier - Stadtfahrer definierien, mit speziellem hang zum langsam vergammeln lassen ehmals flotter Fahrräder bzw. "getarntem luxus".
sind die fahrradschloss-um-den-oberkörper-wickler eine eigene spezies? zu dene würd ich mich auch zählen ;)
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
pehei replies:
Ich sehe schon, dass ich noch mal nachlegen muss.
Den Hang zum getarnten Luxus hatte ich auch jahrelang. Seit ich aber erkannt habe, dass auch ein sauberes Rad nicht zwangsläufig geklaut wird, putze ich ab und an doch mal wieder. Wenn auch nicht so regelmäßig, wie es dreckig wird.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Lars Sözüerpro replies:
Leider habe ich umgekehrt auch erfahren müssen, dass Dreck nicht vor Diebstahl von Luxus schützt.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Rincewinds Frau says:
Das ist ja mehr als interessant, ich habe ein Damen-City-Bike mit Körbchen (für den Ausflug mit Kind). Ein MTB für die tägliche Fahrt auf Arbeit (bei Wind und Wetter und Eisregen) und natürlich ein Profi-Rennrad für die ausgedehnten Touren. Habe fast immer einen total verdreckten Rucksack dabei (für die trockenen Wechselklamotten, zwecks Schwitzen). Wo soll ich mich einordnen? Achja, ein Trainingsgerät für die Wohnung habe ich auch noch, damit ich beim Sport noch AC/DC-DVD gucken kann, grins. Fahrradschloss brauch ich keins, gestohlene Räder fallen in den Bereich "Kollateralschäden" und geben den Anreiz zum Kauf eines neuen Drahtesels.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
mesipluspro replies:
Da zieh ich meinen Hut. Ist ne ganz schöne Ecke, vor allem heimwärts.
Da hätte ich früh keine Nerven zu.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Rincewinds Frau replies:
Man gewöhnt sich sehr schnell dran. Die erste Woch mit dem Rad war hart, jetzt ist es richtig geil.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
mesipluspro replies:
Liegts am Sattel?

--
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Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Rincewinds Frau replies:
Vielleicht.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Rasch2000pro says:
Was ist mit dem Liegeradfahrer? Ich bin zwar keiner - liege aber ab und zu schon mal ... ;-)
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Curlgirl says:
Irgendwie fehlen mir noch die (meist doch etwas rücksichtslosen) perfekt in Gore gekleideten Schnell-Sport-Raser, denen jeder Fußgänger z.B. bei uns an der Elbe ein Dorn im Auge ist...
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Curlgirl says:
Ach, ansonsten wieder mal eine feine Sache Deine Typiesierung! Weitermachen!
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
mesipluspro says:
Darf ich vorstellen: Typ Sonntagsfahrer.
Circa 6 Mal im Jahr wird das Rad aus dem Fahrradkeller geholt, wo es natürlich IMMER ganz hinten steht, weil andere Mieter fleissiger in die Pedale treten. Direkt nach dem ersten Ausflug im Jahr brennt einem höllisch der Arsch. Wird wohl in den nächsten Tagen wieder mal passieren.
In meinen Dresdner Tagen bin ich recht häufig Rad gefahren. Wir teilten uns zu dritt ein altes Damenrad, welches wir liebevoll "Unsere Stadthure" nannten.

--
Seen in pehei home page (?)
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
helimars says:
Ich hab auch ein Fahrrad im Keller.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Doris und Alex says:
Typ: Elitebiker (auch Singlespeeder genannt)
Sie fahren ohne Gangschaltung hunderte Kilometer. Und aus Gründen der Sitzfleischschonung haben sie ein rohes, 5 cm dickes T-Bone-Steakt in der Hose, das die harten Jungs nach getaner Arbeit als Carpaccio verspeisen.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
mesipluspro replies:
Da waren wir als Kinder also Singlespeeder.

--
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Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Rincewinds Frau replies:
Ich bin fast ein Singlespeeder, denn an meinem MTB ist der Umwerfer im Eimer und von 21 Gängen bleiben mir damit noch 7 zum Schalten. Glücklicherweise sind es die 7 großen Gänge und somit bleibt das Rad fahrbar. Natürlich könnte ich für 27,99 Euro einen neuen Umwerfer kaufen, aber einbauen kann ich ihn nicht,grins. Typisch Frau!!!
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
© Marco says:
Ich bin ein Offroad-Camelbak-Fahrer ;)
--
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Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Jochen says:
Ich bin der Gelegenheits-Offroad-Fahrer mit rückwärtig montiertem Kindersitz und zwei weiteren Kindern vor mir.

Vergessen hast Du noch: Der Amateur-Radrennfahrer Pulk, der wie folgt beschrieben werden kann:
- Eine Gruppe von 4-10 Radlern mit High-Tech Rennrädern
- Im Ort nieten sie Dich fast um, da sie sich geräuschlos von hinten anpirschen
- Auf der Landstrasse fahren sie mit 3-4 Fahrern permanent nebeneinander, so daß Du als Autofahrer entweder a) hintendran bleibst und ein Handy dabeihaben solltest, um etwaige Termine abzusagen oder b) halsbrecherisch überholst.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Jochen edited this comment 18 months ago.
pehei replies:
Du fährst mit 4 Personen auf einem Fahrrad? Boah ey!
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Jochen replies:
Nein, nein, natürlich nicht. Die beiden großen fahren auf ihren eigenen Rädern vor mir her....
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Tante Käthepro says:
Mir fällt gerade noch ein:
Der Typ "Was kostet die Welt--her mit dem Essen/Bier"; der auch nur in Pulks auftritt und vornehmlich den ärmeren Osten Europas bedrängt.
Die fahren, angetan mit neongelben Überwurf-Westen (so etwa wie die von der Müllabfuhr), immer im 15-20-Mann-Pulk (weil sie sich sonst rettungslos verfransen) hinter dem langsam vorausfahrenden Ausruh- und Verschnaufbulli hinterher, fallen heuschreckenartig in stille kleine Dorfkneipen ein und traktieren die an solchen Ansturm nicht gewohnte Serviererin mit dummen Bemerkungen--"Der werden wir jetzt Beine machen, damit das Essen schnell auf dem Tisch steht!" . Dann hinterlassen sie ein derart hohes Trinkgeld, das der Serviererin ein völlig schiefes Bild von uns vermittelt wird, steigen unter dem Absingen von "Warum ist es am Rhein so schön..." mit 0.8 Promille auf die Räder und pirschen sich langsam weiter vorwärts. Wer nicht mehr kann, wird mit dem Bulli weitertransportiert.--

Zu Hause heißt es dann "Wir haben Tschechien in 3 Tagen gemacht.".
Erinnert mich fatal an "Heute gehört uns Deutschland und morgen die ganze Welt."
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
Rincewinds Frau replies:
Ich habe auch so ´ne Weste an, nur zur Sicherheit natürlich. Den Witz mit den Müllmännern höre ich öfter.
Posted 18 months ago. ( permalink / translate )
gin_ablepro says:
morgen früh putze ich mein rad und dann wird alles anders/besser............
Posted 17 months ago. ( permalink / translate )

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