Öffentlicher Raum wird meistens gar nicht wahrgenommen. Achtlos bewegen wir uns oft dort, ohne ihn wirklich zu bemerken. Deshalb erkundet man Städte am besten im Sitzen. Wieviel mehr sieht man, wenn man sich in ein Café, auf eine Mauer oder eine Treppe setzt und das Leben an sich vorbei ziehen lässt. Nur dann kann man die Atmosphäre eines Ortes wirklich erfassen. Der einzelne Mensch spielt dabei keine Rolle. Die Summe der Menschen bestimmt den Charakter eines Ortes und nur gelegentlich treten einzelne dieser zufällig anwesenden Personen aus der Masse heraus und erzählen uns eine kleine Geschichte.
Mittlerweile hat sich die Sache gut entwickelt und macht mir viel Freude. Aus praktischen Gründen habe ich die Bilder bei Picasa gesammelt, da sich das Album automatisch synchronisiert.

ich habe mit so was 1960 angefangen, als mein 'Meister' mir die Belichtungzeit erklärte
schön das diese Art der Photographie nicht unter geht
Hein
pehei has replied to DörflerDörfler has replied to peheibis jetzt war ich aber auf dem Tripp, schön, scharf, gerade - vielleicht ändere ich meine Sicht
und bin dann mit Stativ unterwegs und belichte lang
Hein
pehei has replied to DörflerIm übrigen ist "schön, scharf, gerade" ja nicht die Frage von "entweder-oder".
Dörfler has replied to peheibitte wie verstehe ich das jetzt
oder wie siehst du das?
Hein
pehei has replied to DörflerSiegfried Schuetz has replied to peheiDörfler has replied to peheimöglich ist alles
nur, wenn man sich vor jeder Aufmahmen, vor jeder Bearbeitung - erst mal lange überlegen muss "was will ich"
ist das nicht verwirrend?
kommt man da nicht aus der Richtung?
Hein
Dörfler has replied to Siegfried Schuetzpehei versucht genau das Gegenteil
Hein
pehei has replied to DörflerNur bei diesem Projekt gehe ich gezielt auf bewegungsunscharfe Bilder. Wenn Bilder zu dieser Serie entstehen, passiert das sehr bewusst. Die Locations habe ich meistens vorher schon ausgeguckt. Es ist ein bißchen wie Angeln. Wenn man die guten Stellen kennt, braucht man nur noch Geduld und Glück.
Mittlerweile fotografiere ich sowieso immer gezielter und lasse die Kamera andererseits auch schon mal daheim.
pehei has replied to thodueAndererseits: Es soll mal ein Fotobuch werden. Die Frage ist, ob es nicht vielleicht langweilig wird, wenn man zu sehr am Thema bleibt.
Momentan dient das Album aber auch dazu, die Bilder auszuwählen. Man muss sich die Bilder oft genug anschauen, um zu merken, welche Bilder wirklich funktionieren, sonst nimmt man hinterher irgendwelchen Schrott ins Buch. Deshalb habe ich einige noch drin gelassen, weil ich mich noch nicht endgültig davon trennen konnte. Für den Trommler und den springenden Hund habe ich aber schon schweren Herzens die Fahrkarte gekauft.
Du bist immerhin der erste, der es bemerkt, bzw. anspricht. Mich würde interessieren, welche Bilder Deiner Meinung raus müssten.
thodue has replied to peheiden springenden hund würde ich drin lassen, denn die nutzung stadtnahen grüns durch hunde und ihre freunde finde ich typisch.
mir wird die serie gar nicht langweilig, weil es innerhalb der gewählten machart viele variationen gibt (s/w, format, nah-fern, halbkonkret, fast ganz abstrakt), die es mir spannend machen.
bin gespannt, wie es mit dem projekt weitergeht
pehei has replied to thodueSign-in to post a comment.