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UNgeordnet, UNsinnig, UNabhängig

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September 3rd, 08

(RAW)-Fotobearbeitung kostenlos

Harz
Demnächst werden meine Fotos mal etwas anders abgeschmeckt. Ich habe Rawtherapee entdeckt. Im Gegensatz zu meinem Standart-Rawconverter, der der Kamera beilag, sind alle Funktionen da, die man so braucht. Neben Weißabgleich, Helligkeit, und dem üblichen Einstellmöglichkeiten, kann man die Bilder auch drehen, zuschneiden, verschlagworten und vieles mehr. Die Bearbeitung erfolgt verlustfrei. Anschließend wird das Bild in JPG, Tiff oder PNG exportiert. Übrigens kann man nicht nur raw mit dem Programm bearbeiten, sondern auch jpg. Wenn sich die Geschichte bewährt, könnte mein BEDV-Programm Photoline bald weniger Arbeit bekommen. Immerhin wird es für Bildeffekte und Retuschierarbeiten noch gebraucht.

Nebenbei ist auf der Homepage noch ein sehr gut geschriebenes Handbuch herunterzuladen, in dem nicht nur das Programm, sondern auch Grundzüge der Bildbearbeitung allgemein beschrieben werden.

© Published at 18:44 ( 11 comments / 102 visits )
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September 1st, 08

3. Papa-Kind-Wochenende

Harz
Ein bißchen wahnsinnig war es ja schon, für ein Wochenende bis in den Harz zu fahren. Zumal just an diesem Freitag der Verkehr rund um Unna komplett zum Erliegen kam. Aber nachdem wir diesen Höllentrip überstanden hatten, wurde es dann doch noch richtig schön. Den Brocken haben wir uns gespart. Dafür gab es ein schöne kindgerechte Wanderung zu den Leistenklippen mit anschließender Dampflokfahrt. Natürlich musste auch ein Lagerfeuer und eine Nachtwanderung sein und so konnten wir dann am Sonntag alle völlig geschafft nach Hause fahren.

© Published at 17:09 ( 4 comments / 73 visits )
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August 24, 08

Maustagebuch - Tag 3

Mausumzug
Die kleinen sind wirklich niedlich. Während Speedy, Charly und Hanna herumwuseln ist Becky eher verpennt. Die liegt im größten Trubel und schläft. Aber ihre Stunde kommt, als die anderen drei müde werden. Jetzt wird sie plötzlich wach und wühlt. Einmal schiebt sie gleich den ganzen Haufen mit drei schlafenden Mäusen vor sich her.

Obwohl es eigentlich noch etwas früh ist, entschließen wir uns, die vier heute schon in das große, endgültige Becken zu setzen. Schließlich waren sie bisher alle friedlich und heute ist Sonntag. Da haben wir Zeit aufzupassen.

Wenn Mäuse zuviel Platz haben, kann es zu Revierkämpfen kommen. Deshalb wird es jetzt noch mal spannend. Das neue Becken ist 300 Liter groß.

Total aufgeregt wuseln die vier durch's Becken und erkunden ihre neue Umgebung. Tatsächlich kommt es nun zum ersten mal zu kleinen Kabbeleien. Es sind aber immer die neuen untereinander, die sich kabbeln. Bisher gab es aber keinen Grund einzugreifen. Ich hoffe, das auch weiterhin alles gut geht.

© Published at 11:34 ( 5 comments / 95 visits )
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August 23, 08

Maustagebuch - Tag 2

Maus
Heute sind die 4 in das kleine Aquarium umgezogen. Alles ist friedlich. Man kann gar nicht schnelle genug Klopapierrollen nachschieben, wie die kleingeknabbert werden.

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August 22, 08

Maustagebuch - Tag 1

Sandy †09.08.2008
Heute haben wir Gesellschaft für unsere Speedy eingekauft. Eigentlich waren 2 neue Mäuse geplant, aber als wir bei der Züchterin ankamen, hatte sie drei Mäuse und weil wir uns nicht entscheiden konnten und die letzte auch nicht allein lassen wollten, haben wir kurzerhand alle drei genommen. Etwas Bauchschmerzen hatte ich dabei, weil ich etwas Angst hatte, dass dann die Vergesellschaftung schwieriger wird. Bis jetzt ist allerdings alles gut gegangen. Friedlich liegen sie beieinander. Niedlich. Letztes mal vor 2 1/2 Jahren war es bedeutend aufregender. Ich hoffe, dass es so bleibt.

© Published at 17:40 ( 18 comments / 146 visits )
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August 22, 08

Fotobuchlayouts oder Collagen selbst gemacht

Rainy Afternoon
Ich möchte an dieser Stelle erklären, wie man eine Blurb-Fotobuchseite mit dem Photoshop-Clone Photoline erstellt. Die Funktionen sollten sich in ähnlicher Form auch in Photoshop wiederfinden. Mit der gleichen Technik lassen sich auch Collagen selbst gestalten.

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Die Größe
Blurb hat verschiedene Seiten Formate. Die Größe des Covers ist eigentlich nicht interessant, weil man das besser mit der Blurb-Software gestaltet.

Square
Cover (full bleed): 2225 x 2142 px – 7.417 x 7.14 inches, 18.84 x 18.14 cm
Page (full bleed): 2063 x 2076 px – 6.877 x 6.92 inches, 17.47 x 17.58 cm

Standard Landscape
Cover (full bleed): 3059 x 2555 px – 10.197 x 8.517 inches, 25.9 x 21.63 cm
Page (full bleed): 2888 x 2475 px – 9.627 x 8.25 inches, 24.45 x 20.96 cm

Standard Portrait
Cover (full bleed): 2530 x 3080 px – 8.433 x 10.267 inches, 21.42 x 26.08 cm
Page (full bleed): 2363 x 3000 px – 7.877 x 10 inches, 20.01 x 25.40 cm

Large Format Landscape
Cover (full bleed): 3942 x 3342 px – 13.14 x 11.14 inches, 33.38 x 28.30 cm
Page (full bleed): 3788 x 3263 px – 12.627 x 10.877 inches, 32.07 x 27.63 cm

In meinem Beispiel beschränke ich mich auf das Format Standard Landscape.
Wer ein anderes Format sucht, muss sich wohl oder übel noch mal ein wenig auf den sehr ausführlichen englischen Hilfeseiten von Blurb tummeln.

Als Erstes legen wir also ein neues Dokument mit den Maßen 24.45 x 20.96 cm bei 300 DPI an.
Der dazugehörige Eintrag findet sich unter Datei|Neu...|Neues Dokument.

Im Prinzip ist die Vorlage jetzt schon fast fertig. Auf dieses leere Blatt können einfach alle Bilder aus dem programmeigenen Bildbrowser drauf gezogen werden.
Mit dem Markieren-Werkzeug (das gestrichelte Quadrat auf der Toolleiste) und der Werkzeugeinstellung Skalieren kann die Größe angepasst werden.
Mit dem Verschiebe-Werkzeug ("schwarzer Pfeil zeigt nach rechts oben" auf der Toolleiste) kann die Position verändert werden.
Für Texte wird das T auf der Toolleiste geklickt. Anschließend wird an der passenden Stelle eine Markierung aufgezogen, in die der Text geschrieben wird. Die Formatierung des Textes ist etwas Versteckt im Menü Layout unter Texteinstellungen zu finden.

Bevor wir mit der Gestaltung der einzelnen Seiten anfangen, müssen wir allerdings noch etwas Feinschliff an unsere Vorlage bringen. Zu beachten ist, dass bei der Produktion des Buches 1/8'' der Seite rundum abgeschnitten wird. Die Empfehlung von Blurb lautet, dass 1/4'' an den Rändern frei von wichtigem Inhalt bleiben soll. Das entspicht etwa 6mm. Diese 6mm habe ich mir als Hilfslinie an allen Seiten anzeigen lassen. Unter dem Menüpunkt "Ansicht|Justierhilfen|Hilfslinien einstellen" lassen sich die Linien rundum festlegen, die dann als blaue Linien im Programm angezeigt werden. Zusätzlich habe ich rechts und Links noch eine Linie mit 2cm Abstand zum Rand eingerichtet. Dieser Bereich ist jeweils rechts oder Links zu beachten, damit Texte nicht zu nah an die Mittelfalz des Buches kommen, wo sie schlecht lesbar sind.

Als letztes wird die Vorlage noch als Template abgespeichert. Dies geschieht im programmeigenen Format also bei Photoshop mit der Endung .psd, in meinem Fall mit .pld. Wenn man die Datei bei Photoline in den Programmpfad (in der Regel c:Programme\Photoline\Defaults\Templates) speichert, wird sie anschließend im Menü unter Datei|Neu angezeigt. Wenn man sie dort aufruft, wird jedesmal ein neues leeres Dokument geöffnet, das sofort gestaltet werden kann.

Eine kleine Variante gibt es noch, wenn man die Seiten im einheitlichen Layout gestalten möchte, an dem ein Bild immer an der gleichen Stelle stehen soll.
In diesem Fall dupliziert man die Hintergundebene und schneidet an der entsprechenden Stelle einen Auschnitt in der Größe des Bildes aus. So erhölt man praktisch ein Passepartout für das Bild. Nun kann man die Bilder immer zwischen Hintergrund und Passpartout schieben und hat so ein einheitliches Seitenlayout.

Die Übernahme ins Blurb-Fotobuchprogramm erfolgt, wie schon beschrieben, per Autoflow.
Dazu speichert man alle Seiten in einem extra dafür reservierten Ordner. Beim Anlegen des Fotobuch kann man dann diesen Ordner komplett importieren. Wenn man die Seiten fortlaufend nummeriert hat, kann man sie nach Namen sortieren. Jetzt markiert man die Seite, auf der das erste Bild stehen soll, im Fotobuchprogramm. Über den importierten Bildern auf der rechten Seite findet sich dann eine Funktion Autoflow, mit der die angefertigten Bilder automatisch einsortiert werden. Das Cover kann man dann zum Schluss im Fotobuch gestalten.

Ich habe die Beschreibung jetzt relativ allgemein gehalten, da jeder ein anderes Programm benutzt, hoffe aber, dass sie trotzdem einen guten Einstieg bietet. Detailfragen können vielleicht auch besser in der Diskussion gelöst werden. Wenn jemand meine Vorlage benutzen möchte, stelle ich sie natürlich auch gerne zur Verfügung.


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August 20, 08

Ein neues Fotobuch

Ein Besuch im Zoo
Heute lag es in der Post. 120 Seiten stark für knapp 35,- EURO. Das neue Fotobuch von Blurb. Ich bin begeistert. Der erste Versuch hat mich noch etwas zweifeln lassen, ob myphotobook nicht doch die bessere Wahl ist. Das lag aber dann doch wohl eher daran, dass ich Bilder mit zu geringer Auflösung hochgeladen habe.

Es bleibt der Nachteil der schlechten Software. Die lässt wenig Gestaltungsspielraum ist langsam und stürzt gerne ab. Für den Preisunterschied sitzt allerdings auch noch eine gute Bildbearbeitungssoftware drin. Mit der habe ich komplette Seiten gestaltet und dann automatisch in die Buchsoftware eingelesen. Dieses Verfahren würde ich mittlerweile immer bevorzugen. Wie es geht, beschreibe ich später.

Im Vergleich stehen die beiden Bücher qualitativ gleichwertig da. Allerdings kostet es bei Blurb nur die Hälfte. Man kann wählen, ob man in EURO oder Dollar bezahlen möchte. USD sind die bessere Wahl. Trotz der VISA-Umrechnungsgebühren ist das Buch durch den günstigen Kurs ein paar Euro billiger.

LIDL, ALDI und CEWE sind ja schon früher rausgeflogen. Nun ist die Sache für mich erst mal entschieden. Nicht nur aber auch wegen des Preises.

© Published at 19:10 ( 18 comments / 182 visits )
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August 5, 08

Reiseberichte

1809 Saint-Briac

Ab heute gibt es meine gesammelten Reiseberichte im neuen Design. Die alte Seite bleibt so wie sie ist und wird nicht mehr gepflegt.

© Published at 04:28 ( 5 comments / 195 visits )
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July 27, 08

Channelroute 2008

Dieses Jahr sollte es ein kombinierter Rad-, Schiffs- und Badeurlaub werden. Von Bayeux aus sollte es durch die Normandie mit dem Rad nach St. Malo gehen. Dort wollten wir mir der Fähre auf die Kanalinseln Jersey und Guernsey übersetzen. Die Rückfahrt sollte dann zu einem der normannische Fährhäfen Granville oder Cateret erfolgen. Bewusst hatte ich nichts gebucht, um möglichst flexibel zu sein. Als ich mich auf der Hinfahrt in Granville nach den Fährzeiten erkundigte, kamen mir allerdings schon Zweifel, ob sich der Plan so verwirklichen ließe. Die Fähren der normannischen Fährlinie sind klein und nehmen nur sechs Räder mit. Da sie nicht oft fahren kamen auch nur wenige Fähren für uns in Betracht und die Dame am Terminal hatte uns eine vorherige Reservierung sehr ans Herz gelegt. Als Alternativroute zogen wir daher St. Malo als Rückfahrthafen in Betracht, da von dort aus täglich mehrere Autofähren verkehren.

Doch dann kam alles noch ganz anders.


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© Published at 20:29 ( 46 comments / 395 visits )
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June 26, 08

Pomme de Chien

Tretminenmarkierung
Ich kann es nicht glauben, dass ich das richtig übersetzt habe. Auf der Kanalinsel Sark gibt es einen Campingplatz mit dem Namen "Pomme de chien". Wer hilft mir auf die Sprünge, was wirklich damit gemeint ist?

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June 25, 08

Firefox-Addon piclens funktioniert nun auch mit Ipernity

/| || || ||
Das ist hübsch. Bilder werden auf schwarzem Hintergrund als Bildershow durchgezogen. Sobald auf einem Bild ein Pfeil erscheint kann man mit ihm piclens starten.

addons.mozilla.org/de/firefox/addon/5579

© Published at 18:15 ( 20 comments / 314 visits )
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June 22, 08

Extraschicht im Abseits

Schmied
Das war was. Das von langer Hand geplante Ipernity-Treffen, sollte auf der diesjährigen "Nacht der Industriekultur" stattfinden. 150.000 andere Menschen waren auch noch da und ließen sich mit öffentlichen Verkehrsmitteln durch's Ruhrgebiet von Industrieanlage zu Industrieanlage fahren. Überall waren in stillgelegten Zechen und aktiven Industriebetrieben Veranstaltungen zu sehen und Beleuchtungseffekte zu bestaunen. Das durfte wir uns natürlich nicht entgehen lassen.

Der Abend verlief dann allerdings etwas ungewöhnlich. Während 150.000 Menschen Veranstaltungen sahen und Beleuchtungseffekte bestaunten, verschlug es uns zur Zeche Nachtigall an der Ruhr, weit entfernt von allen anderen Veranstaltungsorten. Vögel zwischterten, ein lauer Wind raschelte in den Blättern der Bäume. Die idyllische Stille des Muttentales wurde nur gelegentlich durch das Quietschen der Schmalspurbahn gestört, die einige versprengte Extraschicht-Besucher von einem Bergwerk zum anderen kutschierte. Die Bierstandbesatzung erwartete uns freudig überrascht, dass doch noch jemand kam, es war ein schöner Ausflug ins Grüne. Aber was brauchten wir Veranstaltungen und Beleuchtungseffekte, wir hatten ja uns. Es wurde ein lustiger Abend und immerhin konnten wir als kleine Kultureinlage noch den alten Bergwerksstollen besichtigen.

 

Kleines Schmankerl am Rande: Es war unser erstes Ipernitytreffen in dieser Runde. Wir kannten uns bis dahin noch nicht persönlich. Und dann stellt sich heraus, das Holger aus Krefeld (immerhin 100 Km von meinem Wohnort) ein Arbeitskollege meines Schwagers Jens ist. Die Welt ist nicht wirklich groß.

 

Bilder:
http://www.ipernity.com/group/53609/doc
www.ipernity.com/doc/pehei/album/71702

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June 13, 08

Berühmte Fotos mit Lego nachgestellt

Lunch atop a skyscraper
Ich war offensichtlich nicht der erste, der auf die Idee gekommen ist, berühmte Fotos mit Kinderspielzeug nachzustellen. Ich glaube, das gelingt heute keinem mehr.

Hier gibt es ein noch ein paar mehr von der Sorte.
"Lunch atop a skyscraper" ist natürlich auch dabei. Nur nicht so gut wie meins ;o).

Das freundlich grinsende Legomännchen, das gerade erschossen wird, ist vielleicht etwas makaber und trifft das Original nicht so ganz. Die Pobacke der Original-Tennisspielerin ist auch deutlich erotischer als die der Legodame aber was soll's. Amüsant ist es allemal.

© Published at 16:32 ( 17 comments / 340 visits )
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June 6, 08

IP-Treffen

Am 21. Juni startet im Ruhrgebiet die Extraschicht. Wer hat Lust mitzumachen?

Näheres wird hier besprochen.

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May 20, 08

BLURB - Wieviel Rand muss man in der Mitte lassen?

033-2
Da ich die Blurb-Fotobuchsoftware wirklich grottig finde, gestalte ich meine Fotobuchseiten mit meinem BEDV-Programm Photoline. Das geht so komfortabel, dass ich mich frage, warum ich das nicht schon immer so gemacht habe. Dabei halte ich mich an die Anweisung aus dem Bluberati blog. Ich habe mir eine Vorlage mit der dort angegebenen Größe erstellt, und Hilfslinien an den Rändern zeigen den 1/8 Zoll an, der bei der Produktion beschnitten wird. Auf die Vorlage kann ich nun die Texte und Fotos mit der Maus draufziehen und skalieren. Alles ganz einfach.

Zweifel kommen mir mittlerweile allerdings, ob ich die Bindung in der Mitte ausreichend berücksichtigt habe, Gelegentlich sind doch auch mal Texte auf der Seite, die natürlich voll zu lesen sein müssen. Vielleicht kann ja mal jemand, der ein Hardcover-Blurb-Buch besitzt, nachmessen wie viel Platz man in der Mitte lassen muss. Am hilfreichsten wäre das Maß von der Außenseite des Buches (Da wo man es zum umblättern anfasst) bis dorthin, wo man an der Mittelfalz noch gut lesen kann.

© Published at 17:04 ( 6 comments / 475 visits )
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May 8, 08

Hamburg-Stralsund mit dem Rad

Dieses Jahr nehmen wir mal den Ostseeradweg unter die Räder. Gestartet wird in Hamburg. In Travemünde stoßen wir dann auf die eigentliche Ostseeroute, die uns immer an der Küste entlang bis nach Stralsund führt.Für die erste und die letzte Nacht hatten wir ein festes Dach über dem Kopf. Ansonsten bevorzugten wir unser Zelt.

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© Published at 21:03 ( 14 comments / 462 visits )
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April 19, 08

Eine kleine Radfahrertypologie

Buntes Rad
Übernächste Woche ist es wieder soweit. Wir sind mit dem Rad unterwegs und gleichzeitig ist ein Feiertag. Das verspricht wieder Radeln auf der Fahrradautobahn. Erfahrungsgemäß wird dann alles auf die Straße geworfen, was zwei Räder hat und die merkwürdigsten Typen sind zu sehen. Hier eine kleine Übersicht.

 

 

  • Der Taschenfahrer:
    Taschenfahrer haben auch Alltags immer Ortlieb- oder Vaudee-Taschen am Gepäckträger. Taschenfahrer erledigen alles mit dem Rad, weil ihnen Autofahren viel zu umständlich ist. Sie legen großen Wert auf teures Equipment, weil man nur damit einen Regenschauer überleben kann.
  • Der Körbchenfahrer:
    Körbchenfahrer benutzen ihr Rad oft für die gleichen Zwecke, wie die Taschenfahrer. Der Unterschied beträgt lediglich 10 km/h. Körbchenfahrer haben auch kein Problem mit Einkaufstaschen am Lenker.
  • Der Beautycasefahrer:
    Beautycasefahrer haben immer ihr Beautycase fest montiert auf dem Gepäckträger dabei. Das Ding ist irre unpraktisch, aber weil Beautycasefahrer ihr Rad nur an Wochenenden bei schönem Wetter bewegen, fällt das kaum auf. Was das Beautycase enthält, ist so rätselhaft wie der Inhalt einer Damenhandtasche. Vermutlich ist es aber nur der Fahrradschlüssel.
  • Der RTF-Veteran:
    RTF-Veteranen sind nur bei schönen Wetter unterwegs. Dafür aber auch unter der Woche, weil sie meistens schon in Rente sind. Dann leuchten ihre bunten Hemdchen in der Sonne und das Rennrad blitzt nur so. Etwas frustiert gucken sie nur, wenn sie von Hollandrädern überholt werden. RTF-Veteranen treffen sich gerne beim örtlichen Radhändler und träumen von vergangenen RTF-Touren oder fachsimpeln über die neue 150g leichtere Radgabel. Die kompensiert mit Sicherheit 3 Kg Übergewicht des Fahrers.
  • Der Stadtradler:
    Stadtradler legen keinen Wert auf besondere Ausrüstung. Das Rad wird halt für jeden Weg gebraucht und kann überall bedenkenlos stehen gelassen werden. Ein Hollandrad passt gut zum Stadtradler. Der Stadtradler legt großen Wert darauf, nicht als Radfahrer erkannt zu werden, wenn er von seinem Rad abgestiegen ist. In Kombination mit einem Baumarkt-Trekkingrad wird er oft zum Körbchenfahrer.
  • Der Ich-wär-so-gerne-Radkurier-Fahrer:
    Radkuriere sind die Helden der Großstadt. Der Ich-wär-so-gerne-Radkurier-Fahrer ähnelt sehr dem Taschenfahrer, allerdings noch ergänzt um eine gewisse Wahnsinnskomponente.
  • Der Offroader:
    Echte Mountainbiker sind die harten Sportler. Auf der Straße wird das Rad nur auf dem Weg zur nächsten Abraumhalde gefahren. Nur mit einer 2 cm dicken Dreckschicht ist das Rad richtig.
© Published at 19:08 ( 56 comments / 713 visits )
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April 5, 08

Blurb ist da!

Titelblatt
Heute war es in der Post. Auch wenn dieses Fotobuch aus Amerika kam, war die Lieferzeit absolut in Ordnung. Wie im vorigen Artikel beschrieben, habe ich mal wieder einen neuen Anbieter probiert. Bestellt habe ich ein Buch in der Größe 7x7 inch (18x18 cm) mit Softcover. Die Bindung scheint robust zu sein. Der erste Eindruck ist gut. Leider habe ich für dieses Buch ausschließlich gescannte Fotos benutzt, die beim scannen schon etwas gelitten haben. Das war dumm, weil ich jetzt nicht den direkten Vergleich zu früheren Büchern habe. Trotzdem kann man feststellen, dass alle Bilder etwas dunkler geworden sind, was bei einigen Aufnahmen schon störend ist. Hauttöne, insbesondere sommerlich gebräunte Haut, sind bei Fotobüchern immer etwas schwierig. Gerade bei Portraits kommt das Druckraster oft etwas störend zutage. Bei blurb war es allerdings bisher am Schlimmsten. Die Haut sieht hier fleckig und schmutzig aus.
Rostock
SW-Aufnahmen sind dagegen absolut in Ordnung. Hier punktet Blurb insbesondere gegenüber dem LIDL-Buch, dass diese Fotos viel zu hell wiedergegeben hat.

Eine andere Alternative zum Fotobuch hat sich allerdings während der Arbeit an diesem Buch auch eröffnet. Weil mir die Software zu umständlich war, bin ich dazu übergegangen, die komplette Seite in meinem Bildbearbeitungsprogramm zu bearbeiten und als seitenfüllendes Einzelbild zu importieren. Nun habe ich schon einige Seiten als .jpg auf der Platte. Wenn ich die einfach entwickeln lassen würde, käme das mit 0,69 EUR pro Seite auch nicht teurer als eine Fotobuchseite bei meinem bisherigen Anbieter und die Druckqualität wäre deutlich besser. Allerdings müssten sie dann noch in ein passendes Album geklebt werden, was natürlich nicht so schön zu handhaben ist, wie ein gedrucktes Buch. Für meine privaten Bilder wäre es allerdings durchaus eine Überlegung wert und wenn man das Buch verschenken möchte, kann man ja immer noch ein Fotobuch nehmen.

Fazit: Der Eindruck ist ziemlich gemischt. Qualitätsmäßig ist Myphotobook immer noch mein Favorit. Dort waren die Aufnahmen bisher am ausgewogensten. Allerdings werde ich noch mal ein kleines Buch mit Digitalfotos hinterherschieben. Für den Preis kann man das riskieren. Man bekommt bei Blurb für relativ kleines Geld ein recht anständiges Buch. Wer es besser will, muss mehr ausgeben, was ich im Zweifelsfall allerdings auch tun werde, wenn der zweite Test nicht besser ausfällt.

 

© Published at 15:24 ( 9 comments / 408 visits )
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