Ich möchte an dieser Stelle erklären, wie man eine Blurb-Fotobuchseite mit dem Photoshop-Clone
Photoline erstellt. Die Funktionen sollten sich in ähnlicher Form auch in Photoshop wiederfinden. Mit der gleichen Technik lassen sich auch Collagen selbst gestalten.
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Die Größe
Blurb hat verschiedene Seiten Formate. Die Größe des Covers ist eigentlich nicht interessant, weil man das besser mit der Blurb-Software gestaltet.
Square
Cover (full bleed): 2225 x 2142 px – 7.417 x 7.14 inches, 18.84 x 18.14 cm
Page (full bleed): 2063 x 2076 px – 6.877 x 6.92 inches, 17.47 x 17.58 cm
Standard Landscape
Cover (full bleed): 3059 x 2555 px – 10.197 x 8.517 inches, 25.9 x 21.63 cm
Page (full bleed): 2888 x 2475 px – 9.627 x 8.25 inches, 24.45 x 20.96 cm
Standard Portrait
Cover (full bleed): 2530 x 3080 px – 8.433 x 10.267 inches, 21.42 x 26.08 cm
Page (full bleed): 2363 x 3000 px – 7.877 x 10 inches, 20.01 x 25.40 cm
Large Format Landscape
Cover (full bleed): 3942 x 3342 px – 13.14 x 11.14 inches, 33.38 x 28.30 cm
Page (full bleed): 3788 x 3263 px – 12.627 x 10.877 inches, 32.07 x 27.63 cm
In meinem Beispiel beschränke ich mich auf das Format Standard Landscape.
Wer ein anderes Format sucht, muss sich wohl oder übel noch mal ein wenig auf den sehr ausführlichen englischen Hilfeseiten von Blurb tummeln.
Als Erstes legen wir also ein neues Dokument mit den Maßen 24.45 x 20.96 cm bei 300 DPI an.
Der dazugehörige Eintrag findet sich unter Datei|Neu...|Neues Dokument.
Im Prinzip ist die Vorlage jetzt schon fast fertig. Auf dieses leere Blatt können einfach alle Bilder aus dem programmeigenen Bildbrowser drauf gezogen werden.
Mit dem Markieren-Werkzeug (das gestrichelte Quadrat auf der Toolleiste) und der Werkzeugeinstellung Skalieren kann die Größe angepasst werden.
Mit dem Verschiebe-Werkzeug ("schwarzer Pfeil zeigt nach rechts oben" auf der Toolleiste) kann die Position verändert werden.
Für Texte wird das T auf der Toolleiste geklickt. Anschließend wird an der passenden Stelle eine Markierung aufgezogen, in die der Text geschrieben wird. Die Formatierung des Textes ist etwas Versteckt im Menü Layout unter Texteinstellungen zu finden.
Bevor wir mit der Gestaltung der einzelnen Seiten anfangen, müssen wir allerdings noch etwas Feinschliff an unsere Vorlage bringen. Zu beachten ist, dass bei der Produktion des Buches 1/8'' der Seite rundum abgeschnitten wird. Die Empfehlung von Blurb lautet, dass 1/4'' an den Rändern frei von wichtigem Inhalt bleiben soll. Das entspicht etwa 6mm. Diese 6mm habe ich mir als Hilfslinie an allen Seiten anzeigen lassen. Unter dem Menüpunkt "Ansicht|Justierhilfen|Hilfslinien einstellen" lassen sich die Linien rundum festlegen, die dann als blaue Linien im Programm angezeigt werden. Zusätzlich habe ich rechts und Links noch eine Linie mit 2cm Abstand zum Rand eingerichtet. Dieser Bereich ist jeweils rechts oder Links zu beachten, damit Texte nicht zu nah an die Mittelfalz des Buches kommen, wo sie schlecht lesbar sind.
Als letztes wird die Vorlage noch als Template abgespeichert. Dies geschieht im programmeigenen Format also bei Photoshop mit der Endung .psd, in meinem Fall mit .pld. Wenn man die Datei bei Photoline in den Programmpfad (in der Regel c:Programme\Photoline\Defaults\Templates) speichert, wird sie anschließend im Menü unter Datei|Neu angezeigt. Wenn man sie dort aufruft, wird jedesmal ein neues leeres Dokument geöffnet, das sofort gestaltet werden kann.
Eine kleine Variante gibt es noch, wenn man die Seiten im einheitlichen Layout gestalten möchte, an dem ein Bild immer an der gleichen Stelle stehen soll.
In diesem Fall dupliziert man die Hintergundebene und schneidet an der entsprechenden Stelle einen Auschnitt in der Größe des Bildes aus. So erhölt man praktisch ein Passepartout für das Bild. Nun kann man die Bilder immer zwischen Hintergrund und Passpartout schieben und hat so ein einheitliches Seitenlayout.
Die Übernahme ins Blurb-Fotobuchprogramm erfolgt, wie schon beschrieben, per Autoflow.
Dazu speichert man alle Seiten in einem extra dafür reservierten Ordner. Beim Anlegen des Fotobuch kann man dann diesen Ordner komplett importieren. Wenn man die Seiten fortlaufend nummeriert hat, kann man sie nach Namen sortieren. Jetzt markiert man die Seite, auf der das erste Bild stehen soll, im Fotobuchprogramm. Über den importierten Bildern auf der rechten Seite findet sich dann eine Funktion Autoflow, mit der die angefertigten Bilder automatisch einsortiert werden. Das Cover kann man dann zum Schluss im Fotobuch gestalten.
Ich habe die Beschreibung jetzt relativ allgemein gehalten, da jeder ein anderes Programm benutzt, hoffe aber, dass sie trotzdem einen guten Einstieg bietet. Detailfragen können vielleicht auch besser in der Diskussion gelöst werden. Wenn jemand meine Vorlage benutzen möchte, stelle ich sie natürlich auch gerne zur Verfügung.