Großes Thema in den regionalen Zeitungen ist heute die Veröffentlichung einer von Greenpeace in Auftrag gegebenen Studie zur Feinstaubbelastung bei der Energiegewinnung durch Kohleverstromung.

Die dreckigsten Kraftwerke sind die Braunkohleanlagen Jänschwalde in Brandenburg und Niederau
ßem in Nordrhein-Westfalen. Die Studie prognostiziert europaweit über 3000 Todesfälle aufgrund von Atemwegserkrankungen, Herzinfarkte, Lungenkrebs oder Asthmaanfälle. Natürlich wird die Gültigkeit der Studie von vielen angezweifelt ...

Gegenwehr vor Ort gibt es durch Umweltaktivisten und die Besetzung des Hambacher Forsts jährt sich diesen Monat. Die Waldbesetzer mussten inzwischen umziehen, da der Kahlschlag soweit fortgeschritten ist, das die A4 Köln-Aachen bald abgebaggert werden kann.

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Die Planungen nach dem Abbau der Kohle sehen Flutungen der Gruben vor. Die entstehenden Seen werden die Größe des Tegernsee haben.

Das Wegbaggern von Dörfern und Lebensraum um eine veraltete, ineffiziente und umweltschädliche Kohleverstromung fortzusetzen - die ich seit Jahren täglich sehe - ist eine Tragödie für die ganze Region...

Greenpeace fordert eine Schließung bis 2040 und den sofortigen Einbau aktueller Filtertechnik - die in Niederaussem ist aus 1972... das hört sich für mich nicht realitätsfremd an.