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Die ersten Versuche mit meinen Graufiltern

Wednesday August 8, 2007 at 07:33AM

Endlich hab ich das Zeuges komplett da und wie das halt so ist spielt prompt das Wetter nicht mit.

Es ist kaum Wind und ein leichter Nieselregen geht. Es ist weder duster, noch hell, also kann ich die Filter nicht in extremen Situationen testen.

Der Bereich der Abdunklung scheint mit den beiden Filtern gut abgedeckt zu werden. Ich kann bei diesem Wetter mit dem dunkleren 64fach Filter Belichtungszeiten von 60 Sekunden realisieren und denke, dass ich auf die selbe Zeit komme, wenn ich bei gutem Wetter den 4fach multiplizierend davor setze. In dunklen Ecken reicht der 4fach, um auf 60 Sekunden zu kommen, der 64fach produziert hier auch schon Autofocusprobleme und es ist kaum noch etwas im Sucher zu sehen, obwohl das 24-70 von Sigma eine durchgehende Lichtstärke von 1:2.8 hat. Mit dem 4fach gibt es allerdings keinerlei Probleme. Die beiden Filter und die daraus resultierende Kombination scheint also einen ordendlichen Bereich abzudecken.

Die folgende Aufnahme wurde gemacht, als kurzzeitig die Sonne durchkam. Es geht nur ein leichter Wind, den ich festhalten wollte, um es auszuprobieren. Belichtungszeit ist 30 Sekunden, das Resultat entspricht dem, was ich erwartet habe - scharf gestellte feststehende Gegenstände und verwaschene Bewegliche. Trauerweiden am Wasser bei stärkerem Wind sind gefragt ;-)

imgp5043
imgp5043

Wasser. Es geht ein etwas stärkerer Wind, der Bach fliesst eher gemächlich. Auch diese Aufnahme entspricht meinen Erwartungen, aber nur was das Wasser betrifft. Ich war erstaunt, dass die Umgebung in Unschärfe versinkt, was durch den stärkeren Wind und fast ausschliesslich bewegliche Gegenstände zustande kommt. Belichtungsdauer: 86 Sekunden.

imgp5048
imgp5048

Alles in Allem bin ich recht zufrieden von den Tests. Ich hab noch ne Menge anderer Aufnahmen gemacht, um das Verhalten zu testen, die ich aber nicht hochgeladen habe, da sie von den Motiven noch uninteressanter sind.

Interessant sind auch Spiegelungen im Wasser. Durch die extremen Belichtungszeiten werden Spiegelungen ähnlich wie bei absoluter Windstille dargestellt - knackig scharf.

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6 Comments / add your comment?

TIAN says:
unterschätze so ganz leichte beichtungen mal nicht!
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
nochjemand replies:
Nein, nein, die unterschätz ich nicht. Die Grauen sind eher für bestimmte Effekte und ich denke mal, dass ich sie eher selten nutzen werde.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
TIAN says:
ich wollte bewegungen sagen... nuja, haste evtl. erraten!
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
nochjemand replies:
Ah nee, ich dachte Belichtungen und war davon ausgegangen, dass du softere Belichtungszeiten zwischen 1/3 und 1 Sec meintest.

OK, weniger Bewegung - mir fehlt die Erfahrung. Ich muss erst mal die Extreme testen :-)
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
patrickhh says:
sehr interessant das alles ... ich hol mir irgendwann auch mal welche. Grad hier an der Elbe kann man sicher auch viel mit solchen Effekten rumspielen.
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )
nochjemand replies:
Das ist ja das tolle, wenn man im Norden wohnt. Regen und Wind sind ausreichend vorhanden! ;-)
Posted 15 months ago. ( permalink / translate )

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