nib! Published on January 12, 2009
by nib!pro

nib!'s blog

Browse posts
peepers only!
Posted on August 31, 2009
3 comments (latest 2 months ago)
Just a picture of 2 iPhones?
Posted on August 27, 2009
5 comments (latest 2 months ago)
Sleeveface
Posted on April 29, 2009
26 comments (latest 6 months ago)
Schöne Menschen haben es leichter?
Posted on February 21, 2009
38 comments (latest 8 months ago)
Digitaler Bildersturm
5 comments (latest 8 months ago)
Ipernity Meeting 2.0 Barcelona Book
Posted on November 30, 2008
9 comments (latest 11 months ago)
heise.de/foto: Wenn Pixel lügen ...
Posted on September 15, 2008
8 comments (latest 4 months ago)
F/Stop - Fotografiefestival in Leipzig |16-20 Jul 08
Posted on July 17, 2008
6 comments (latest 15 months ago)
after the Olympic Games
Posted on July 12, 2008
2 comments (latest 15 months ago)

More information

This post is public
All rights reserved
  1. Read 431 times

Digitaler Bildersturm

Monday January 12, 2009 at 10:23PM

Der Podcast, den ich gerade gehört habe, paßt hierher, wie die Faust aufs Auge!

META: Digitaler Bildersturm, Podcast, Maximilian Schönherr, SWR 2 Wissen, Radio

translate into English

5 Comments / add your comment?

Nils Pickertpro says:
Habs mir mal ganz klassisch durchgelesen, dank des PDF-Manuskripts (ohne Bilder übrigens).

Stockphotos sind visueller Müll. Durch Bebilderung mit Null-Aussage Photos wird etwas nicht klarer und verständlicher, meistens sind die Stock-Photos nur dazu da, die Seite voll zu bekommen. Wie sonst kann man es erklären, das SZ, Spiegel und Konsorten Bilder zu ihren Artikeln stellen, die komplett aussagefrei sind, die aussehen als ob sie automatisch anhand von Schlagwörtern hinzugefügt wurden (wie auch die Links zum Thema meistens eher sinnfrei sind).

Die Kunst zu Illustrieren, einen Text mit erläuternden Bildern zu versehen, geht damit verloren. Genauso die Fähigkeit, Bilder zu verstehen: wer von einer Bilderflut überrannt wird, kann irgendwann keine Bilder mehr lesen.

Auch als Bild an sich, wenn diese Bilder ohne Text oder ohne Drumherum da stehen, sind sie meistens im besten Falle langweilig. Und zudem werden sie noch zu absoluten Spottpreisen verkauft. Wie soll ein professioneller Photograph noch leben können, wenn Stockphotos zu wenigen Dollar verkauft werden. Sicherlich sind seine Bilder besser, oder passen besser zum Auftrag, zur Aussage des Textes; aber nachdem nur noch billig zählt, wird der Photograph das Nachsehen haben.

Das Problem sind hier nicht die Photographen, viele der Stock-Photographen sind recht gute Handwerker, die allerdings den falschen Markt bedienen. Das Problem sind Journalisten, Redakteure, Editoren. Sie alle geben lieber dem Billigen denn dem Guten den Vorzug, auch auf Druck der Verlage. Nur weil ein Bild einfach zu bekommen ist und wenig kostet ist es noch lange keine gute Illustration. Leider merkt das nur keiner...

Meine Bilder haben meistens auch keine wirkliche Aussage, außer "ich war dort". Allerdings würde ich auch meine Bilder nicht als Stockphots verkaufen, schon gar nicht für so wenig Geld wie man dort bekommt. Das mag vielleicht Selbstüberschätzung sein, aber ich glaube, dass ein gutes Bild aus meinen Photos mehr als ein paar Dollar wert ist. Und wenn es das nicht ist, sollte es nicht veröffentlicht werden. (Bis jetzt habe ich noch kein Bild für Geld veröffentlicht bekommen...)
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )
fan_berlin says:
Nils,
Du hast recht.
"Das Problem sind Journalisten, Redakteure, Editoren. Sie alle geben lieber dem Billigen denn dem Guten den Vorzug, auch auf Druck der Verlage."
... auf Druck der Verleger, der Eigentümer der Medien, denn die meisten Massenmedien sind nur noch Ware, die verkauft werden muss. Umsatz zählt und Rendite. Wer billig einkauft, der macht einen höhren Gewinn. (Das wissen wir ja alle). Aber weil die Massenware Foto beim Leser/Konsumenten wegen seiner Beliebigkeit nicht mehr ankommt, setzen die Verleger jetzt auf authentische Bilder. Das ist die Stunde der Leser/Handy-Fotografen. Authentisch schreibe ich in Anführungszeichen. Das Massenphänomen DigiFoto sucht nach neuen Ausdrucksformen. Der Sonnenuntergang im Meer vor Bergkulisse ist tot. Es lebe der Sonneuntergang.
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )
fan_berlin edited this comment 9 months ago.
Nils Pickertpro replies:
Es lebe der Sonnenuntergang, der vom Blöd-Leser-Reporter mit einer schlechten Handykamera gemacht wurde :-)
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )
rollinger replies:
Ich weiß, daß Sie wissen, daß der Sonnenuntergang nichts dafür kann.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
*Ingo*pro says:
...meine Lebensqualität hat sich durchs digitale Bild extrem verbessert, ich fühl mich wohl
Posted 9 months ago. ( permalink / translate )

Add your comment

Reply to this comment

Edit your comment

Please sign in to post a comment Sign in now?


rss Latest comments – Subscribe to the feed of comments related to this post.

 

Català | Čeština nové | 中文 | Deutsch | English | Español | Esperanto | Ελληνικά | Français | Galego | Italiano | Nederlands | Português | More...