Endlich draußen, die Italiener. Für mich immer noch nicht.

Dabei sind auf dem weg zur "dichiarazione di valore" nur ein paar einfache Schritte zu befolgen:

1. Man geht zum Italienischen Konsulat. Dort wird man dann aufgefordert, mit diesem Anliegen zu der Kulturabteilung zu gehen.

2. Bei der Kulturabteilung wird man aufgeklärt, dass die verantwortliche Person nicht da sei, man sich aber die nächste Woche nochmal bemühen könne.

3. In der nächsten Woche also ist man wieder vorstellig, und bekommt eine genaue Ausführung warum man doch nicht zuständig sei. Und wird zum Konsulat in Hamburg verwiesen.

4. Ruft man in Hamburg an, dann wird einem erklärt, warum man das nur in Hannover machen kann.

5. In Hannover leitet eine auf italienisch gesprochene Auomatenstimme durch undurchsichtige Menus, bis man aus der Leitung fliegt. Immer aufs neue.

6. Hat man es nach 5 malen endlich geschafft durchzukommen, wird einem erklärt, warum man keinen Termin machen kann. Aber man bekommt eine nette E-Mail mit all den Informationen, die man schon hat. Man müsse eben nur die Unterlagen vorbeibringen.

7. to be continued, denn:

 

Welche Unterlagen? Die italienische Uni, denen ich bereits meine beglaubigte Übersetzung des Magisterzeugnisses geschickt hatte, reagiert leider auf einmal seit einer Woche nicht mehr auf meine E-Mails. Vor allem nicht auf die, in denen ich darum bat, mir die Übersetzungen zurückzuschicken, da ich sie ja für das "dichiarazione di valore" einreichen muss.

Hab jetzt nochmal hingeschrieben. Oder soll ich gleich eine neue Übersetzung anfertigen lassen, und sie beglaubigen lassen und ... uff?

Und dann: warum bloß waren komplett alle Italiener, die ich heute sprach so unglaublich muffelig? hehehe.