nett wares mal wieder. Ein bisschen weniger spannend als letztes Jahr noch. Also für mich persönlich. Langsam kommt die Routine rein. Und vor allem habe ich gemerkt, wie unglaublich egal mir alle anderen CeBitaussteller sind. An meinem freien Tag bin ich eigentlich nur durch die Hallen gerannt und es hätte mehr als eine explosion, oder nackte Blondinen gebraucht - also mindestens explodierende Blondinen - um meine Aufmerksamkeit zu erregen. 

 
Das richtig spannende war mal wieder selber am Stand zu stehen und den Leuten callistra zu zeigen. Wenn man als Programmierer einmal im Jahr aus seinem Kellerloch losgebunden wird und die Chance erhält ein direktes Feedback auf seine Arbeit zu bekommen, ist das schon was tolles. Man ist ja auch unsicher irgendwie und wenn dann Leute meinen, das was sie dort sähen fänden sie oberdolle, dann ist das genau der Stoff aus dem Motivationen gezimmert sind.
 
Getroffen habe ich natürlich auch ne ganze Menge Onliner. Leider meist viel zu kurz. Kosmar, Nero, soistdas und Dings kamen gleich am Dienstag Tag am Stand vorbei. Außerdem war ich abends mit Sascha Lobo auf so einer von diesen ganz wichtigen CeBitParties in Hannover Stadt. Die Party war so naja, aber wir hatten ein tolles Gespräch über das ganze Universum oder so.
 
Am Mittwoch, mein freier Tag, hab ich mir dann noch seinen Vortrag auf dem Telekomstand angehört, der außer der Medium-Message: "Macbook Air" nichts neues für mich beinhaltete. Ach ja. Es ist dünn. Und Lobo zumindest dünner, als das letzte Mal, als ich ihn sah. 
Davor war ich auf dem Vortrag von Peter Hogenkamp den ich nur zu gerne auch kennengelernt hätte. Leider kam nach dem Vortrag so ein solariumgebräunter Schnösel auf ihn zu und hat ihn die ganze Zeit vollgequatscht. Wie das immer so ist musste ich dann auch los. 
 
Um 18:20 Uhr, auf der vergeblichen Suche nach einer Standparty followte ich schließlich noch iFranz. Real wie virtuell. Aber bei denen war nicht mehr allzuviel los. Also bin ich nach Hause.
 
So richtig gefeiert hab ich dann am Freitag. Die Standparty auf dem Hamburg-Stand war ausnahmsweise einigermaßen gut. Ich bin wahrlich kein Fan von Lotto-King-Karl, aber er war definitiv der richtige Typ am richtigen Fleck. Er schaffte es sogar die Schlippsträger aufzulockern und brachte die Stimmung auf das Niveau eines pariser Kaffeehauses (was unfassbar viel ist, auf der CeBit). Wir sind dann um 0 Uhr (was, wenn man um 18:00 anfängt zu trinken, etwa mit 5 Uhr vergleichbar ist) noch in die Stadt gefahren und haben dort in hannovertypischen aber eigentlich grottenschlechten Bars weitergefeiert. Aua. 
 

Dass ich am nächsten Tag trotz Kater wieder loszog, hat weniger etwas mit der CeBit als mit meinem mit dem Alkohol korrelierenden Beknacktheitsgrad zu tun und soll hier nicht der Rede wert sein. Aber ja. auch davon existieren Bilder...