Endlich wieder ein Post. In den letzten Tagen und Wochen befasse ich mich wieder mehr mit Photographie und ich schaue auch wieder mehr auf Bilder der anderen. Zwangsläufig kommt man in diesem Zusammenhang auf das Thema Communities. Ich bin bei Ipernity jetzt schon nicht mehr neu. Ich nutze die Möglichkeiten, mal mehr und mal weniger und bin eigentlich sehr zufrieden. Es fehlt der Kontakt zu meinen alten Kontakten, die - gerade wenn sie nicht aus Deutschland stammen - sich immer noch zumeist bei flickr tummeln. Natürlich war es vorher klar, dass ich diese Leute gewissermassen verlasse, wenn ich meinen Account aufgebe. Zumindest Kommentieren konnte ich seither dort nicht mehr. Ich war unzufrieden damit und diese Unzufriedenheit hat sich bis zuletzt so sehr verstärkt, dass ich mir überlegt habe, wie ich damit umgehen will. Nach einiger Zeit des Abwägens habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich habe mir in flickr wieder einen Account angelegt. Darin befindet sich nur ein einziges Bild. Es ist mein LogoBild, welches ich in den meisten SocialNetworks als Profilbild verwende. Schon beim Einrichten des neuen Accounts habe ich schnell bemerkt, dass ich zwar froh bin, jetzt wieder tolle Bilder meiner Fotofreunde kommentieren zu können. Ich habe aber genauso stark gespürt, dass flickr nicht mehr meine communitymässige Heimat ist. Ein Freund, der ein grosser flickr-fan ist, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass flickr sich bemüht, sich auf die Nutzer zu zu bewegen. Ich sehe diese Schritte auch durchaus und dennoch ist da etwas zerbrochen. Und, es ist etwas Neues gewachsen. Vor einiger Zeit sass ich bei einer pl0gbar mit einer Gruppe 2.0 affiner Leute zusammen. Seinerzeit war ich auf Ipernity noch recht neu. Ich erzählte relativ begeistert von meiner neuen Heimat. Jemand sagte dann, er empfände Ipernity als ein "No-Go", weil man dort doch einfach alles von flickr abgekupfert hätte. Ich konnte dem nicht wirklich widersprechen. Natürlich ist Ipernity flickr sehr ähnlich. Es ist technisch weiterentwickelt und es werden hier neue Sachen hinzugefügt, die es so bei flickr nicht gibt. Optisch ist die Nähe aber allgegenwärtig. Und doch: Abseits dieser äusserlichen Ähnlichkeit spüre ich mehr und mehr, dass ich Ipernity nicht mehr eintauschen möchte. Für mich ist das eine neue Qualität, denn neben aller Anfangsbegeisterung für Ipernity stelle ich derweil doch fest, dass hier was wächst. Nicht zuletzt stelle ich erfreut fest, dass immer mehr Leute bei Ipernity anzutreffen sind, die richtig tolle Arbeiten zeigen und meine Buddies aus flickr Zeiten füllen mehr und mehr ihre Accounts auf und haben nicht nur einzelne Bilder veröffentlicht. Es macht Spass, die dann doch neuen Welten in Ipernity zu entdecken. Jeden Tag neu :) ..
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Ulrich says:
morgenland says:
Das Thema ist schwierig, meine Haltung ist - das weiss ich wohl - alles andere als "straight". Ich will mich diesbezüglich aber dennoch von meinem Bauch führen lassen. Ich bin insgesamt weniger auf Photocommunities. Vielleicht wird aus dieser Tendenz mehr und ich löse mich auch deshalb vollends von Flickr. Mal schauen .. meine Haltung ist derzeit eindeutig weder schwarz noch weiss, sondern allenfalls grau ;) ..
Übrigens. Vielen Dank für Deine Kommentierung. Es ist wichtig, sich auszutauschen und ich stelle immer wieder fest, dass wir beide manches ähnlich bewerten. Das hier niedergeschriebene Gedankengut stellt sowas wie eine Momentaufnahme dar, die in einen grossen Reigen von Eindrücken einfliesst. Hoffentlich komme ich bald zu einem Ergebnis im Denken. Mal sehen..
mr.misupro says: