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September 10, 07

Besser Photographieren. Richtung finden. Einen Weg gehen

Wenn ich nach meinen letzten Sessions Sichtungen meines Bildmaterials mache, bin ich oft enttäuscht. Ich beginne schnell zu hadern und weiss sogar ganz genau, warum die Aufnahme nicht besser geworden ist. Man kann immer wieder zwei drei grundsätzliche Fehler finden und sehen. 1.) Ich nehme mir nicht genug Zeit, die Komposition konsequent abzuschliessen. Allzu häufig nehme ich in Kauf, dass auf dem Bild Dinge sind oder nicht sind, die mir eigentlich wichtig sind. Ich schiesse trotzdem drauf los. 2.) Beim Finden von Zeit und Blende neige ich neuerdings wieder zum Schnellschuss. Ich glaubte das überwunden zu haben. Offenbar muss ich mir eingestehen, dass ich noch nicht soweit bin. Grundsätzlich ist das auch gar nicht weiter überraschend. Schliesslich stehe ich zu der Aussage, dass das digitale Photographieren in mancherlei Hinsicht anders ist als analoges Photographieren. Und diese Andersartigkeit, die sich für mich vor allem in einem anderen Workflow niederschlägt, muss in Fleisch und Blut übergehen. Bei mir braucht das noch Zeit bzw. es braucht noch diverse gute Sessions. Zuletzt hatte ich manche Gelegenheit liegen lassen und habe zugelassen, dass ich viel zu viel Agfa-Klick Photographie stattfinden habe lassen.

Und nun? Für die kommenden Wochen und Monate nehme ich mir vor, grundsätzlich kontemplativer vorzugehen. Ich will beim Photographieren mehr Langsamkeit leben. Der Anfänger braucht Langsamkeit, um sich Abläufe zuersteinmal richtig einprägen zu können. Erst im zweiten Schritt wird es möglich, ein Bild schneller zu machen, wenn dies mal nötig ist. Und da ich mich als einen absoluten Anfänger betrachte, so möchte ich mir diese Langsamkeit auferlegen. Damit soll der Druck zur schnellen und dennoch guten Aufnahme weichen und ich will u.a. auch wieder mehr Spass haben beim Photographieren. Zu diesen alten neuen Schwerpunkten soll sich eine neue Lust am Testen hinzu gesellen. Man hat in digitalen Zeiten die Chance, sich Ergebnisse sehr schnell anzusehen und ein Motiv mit verschiedenen Modi einzufangen. Manchmal ergibt sich erst beim Spielen mit den Möglichkeiten ein wirklich nachhaltig gelungenes Bild. Zuletzt nehme ich mir erneut vor, wieder mehr meinem Blick zu trauen und mich endlich davon zu lösen, immer den einfachen Weg zu gehen und mich auf das Ablichten von Blumen oder von Oberflächen festzulegen. Ich sehe mehr und ich will endlich auch mehr daran arbeiten, dieses andere so auf den Speicher zu bringen, wie ich es sehe. Beim Lesen der Zeilen oben stelle ich fest, dass ich schon viele Absichten formuliert habe und nun zunächst an der Erreichung der Ziele arbeiten will, bevor ich mir noch weitere Dinge vornehme.

Published at 15:20 ( 7 comments / 1285 visits )
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September 6, 07

Flickr. Ipernity. Heimat Finden

Endlich wieder ein Post. In den letzten Tagen und Wochen befasse ich mich wieder mehr mit Photographie und ich schaue auch wieder mehr auf Bilder der anderen. Zwangsläufig kommt man in diesem Zusammenhang auf das Thema Communities. Ich bin bei Ipernity jetzt schon nicht mehr neu. Ich nutze die Möglichkeiten, mal mehr und mal weniger und bin eigentlich sehr zufrieden. Es fehlt der Kontakt zu meinen alten Kontakten, die - gerade wenn sie nicht aus Deutschland stammen - sich immer noch zumeist bei flickr tummeln. Natürlich war es vorher klar, dass ich diese Leute gewissermassen verlasse, wenn ich meinen Account aufgebe. Zumindest Kommentieren konnte ich seither dort nicht mehr. Ich war unzufrieden damit und diese Unzufriedenheit hat sich bis zuletzt so sehr verstärkt, dass ich mir überlegt habe, wie ich damit umgehen will. Nach einiger Zeit des Abwägens habe ich eine Entscheidung getroffen. Ich habe mir in flickr wieder einen Account angelegt. Darin befindet sich nur ein einziges Bild. Es ist mein LogoBild, welches ich in den meisten SocialNetworks als Profilbild verwende. Schon beim Einrichten des neuen Accounts habe ich schnell bemerkt, dass ich zwar froh bin, jetzt wieder tolle Bilder meiner Fotofreunde kommentieren zu können. Ich habe aber genauso stark gespürt, dass flickr nicht mehr meine communitymässige Heimat ist. Ein Freund, der ein grosser flickr-fan ist, hat mich darauf aufmerksam gemacht, dass flickr sich bemüht, sich auf die Nutzer zu zu bewegen. Ich sehe diese Schritte auch durchaus und dennoch ist da etwas zerbrochen. Und, es ist etwas Neues gewachsen. Vor einiger Zeit sass ich bei einer pl0gbar mit einer Gruppe 2.0 affiner Leute zusammen. Seinerzeit war ich auf Ipernity noch recht neu. Ich erzählte relativ begeistert von meiner neuen Heimat. Jemand sagte dann, er empfände Ipernity als ein "No-Go", weil man dort doch einfach alles von flickr abgekupfert hätte. Ich konnte dem nicht wirklich widersprechen. Natürlich ist Ipernity flickr sehr ähnlich. Es ist technisch weiterentwickelt und es werden hier neue Sachen hinzugefügt, die es so bei flickr nicht gibt. Optisch ist die Nähe aber allgegenwärtig. Und doch: Abseits dieser äusserlichen Ähnlichkeit spüre ich mehr und mehr, dass ich Ipernity nicht mehr eintauschen möchte. Für mich ist das eine neue Qualität, denn neben aller Anfangsbegeisterung für Ipernity stelle ich derweil doch fest, dass hier was wächst. Nicht zuletzt stelle ich erfreut fest, dass immer mehr Leute bei Ipernity anzutreffen sind, die richtig tolle Arbeiten zeigen und meine Buddies aus flickr Zeiten füllen mehr und mehr ihre Accounts auf und haben nicht nur einzelne Bilder veröffentlicht. Es macht Spass, die dann doch neuen Welten in Ipernity zu entdecken. Jeden Tag neu :) ..

Published at 06:46 ( 3 comments / 490 visits )
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July 11, 07

Grafik Tools. Lieblings Tools. Evergreens und Rookies

Working
Vor einigen Wochen gab plötzlich und unerwartet meine Festplatte ihren Geist auf. Es war keine lange Sache. Schnell war was Neues gekauft (schneller, grösser und also besser) und, weil ich aktuell wenig Zeit hatte, habe ich mein System zwar neu aufgespielt, hatte aber nur das installiert, was ich zu dieser Zeit brauchte.

Nach und nach kamen die üblichen Verdächtigen wieder auf den Rechner und in den letzten beiden Wochen spiele ich mit den Grafikprogrammen. Ich gehöre zu den Leuten, die Adobe zwar für sehr gut halten, aber eben auch für hoffnungslos überteuert. Schon deshalb suche ich immer nach Alternativen. Augenblicklich arbeite ich mit drei Programmen für die Bildbearbeitung. Es sind Corel Photo-Paint (Version 11), Paint.NET (Version 3.08) und seit gestern Abend habe ich auch mein geliebtes GIMP (Version 2.2.16) wieder onboard. Gerade letzeres habe ich sehr lieb gewonnen. Manche Leutchen nutzen GIMP nicht, weil es eben nicht alles kann. Und dennoch kann es, wie ich finde, schon relativ viel und zusätzlich lassen sich gute freie Filter hinzufügen. Das gilt natürlich auch für Paint.NET. Auch zu diesem Tool baut sich langsam aber sicher ein gutes Verhältnis auf. Paint.NET ist für mich relativ neu. Ich muss und will noch Erfahrungen sammeln. Angeregt durch Ullrich Hilger habe ich mal die 30-Tage-Testversion von Lightroom aus dem Netz gesogen und installiert. Da werde ich jetzt mal dran herumschrauben. Das sieht natürlich schon sehr heiss aus. Ansonsten kann ich nicht viel sagen. Vor der jetzt aktuellen Version 1.1 hatte ich zuletzt die Public-Beta von Lightroom auf dem Rechner. Die war noch unendlich behäbig und instabil. Jetzt ist mein erster Eindruck, dass alles schlanker geworden ist und schneller geht. Allerdings habe ich auch deutlich mehr RAM im Rechner als damals ;-). Trotz grosser Namen lasse ich auf meine kleinen Tools nix kommen. In vielen Momenten genügen sie dem, was ich brauche. Ausserdem sind sie, bis auf die Corel Produkte, kostenlos. Hmm, mal sehen, ob ich eines Tages doch noch in den Armen Adobes lande ;-) ..

Published at 08:37 ( 0 comments / 570 visits )
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June 29, 07

Tage der Photographie

Das ist schon ironisch. Da habe ich zuletzt eigentlich relativ wenig Zeit mit Bildern verbracht und ich war auch nicht sehr aktiv, was mein Photoblog angeht. Nun, durch diese unsägliche Geschichte, die sich f****r da leistet, besinne ich mich wieder ein wenig. Oder besser, ich nehme mir wieder Zeit, um meine neue Heimat zu entdecken. Die Möglichkeiten von ipernity sind fabelhaft und ich hoffe wirklich sehr, dass die Gemeinde noch stark anwächst, so dass es hier auch immer ausreichend bunt ist. Manchmal muss man offenbar erst ein wenig aufgerüttelt werden, um sich wieder bewusst zu machen, wie vielfältig doch die Möglichkeiten sind. Hach ja, lebbe is schön, wie ohne jeden Zweifel Herr Stepanovic sagen würde ;-) ..

Published at 05:47 ( 2 comments / 494 visits )
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June 26, 07

Neues Logo

New Logo
Gerade eben dachte ich mir, dass Neuanfänge auch neue äussere Zeichen erforderlich machen. Eigentlich mag ich mein altes Logo und doch finde ich auch das neue Logo nicht soooo falsch. Na ja, sonst hätte ich es wohl nicht in die Welt gesetzt ;-).

Jedenfalls will ich meine neue Heimat in Sachen PhotoCommunity auch mit diesem neuen alten Logo beginnen. Es erinnert schon an mein Favicon, welches ich in meinem Blog anzeigen lasse und diese Ähnmlichkeit ist schlussendlich auch durchaus beabsichtigt. Schon jetzt entschuldige ich mich bei all denen, die dachten, sie könnten mich - wenn schon nicht am Namen, so doch wenigstens am Logo - erkennen. Sorry vielmals, aber manchmal braucht es einfach 'neue Tapeten'. Ich hoffe dennoch, dass wir alle hier in den kommenden Wochen, Monaten und Jahren Spass haben werden. Bislang fühlt sich hier doch alles recht schön und gut an. Ich will aber nix beschreien .. also: Psssssst.

Published at 17:55 ( 0 comments / 477 visits )
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June 26, 07

Neues Glück. Jedem Anfang..

Kind Of Blue
.. wohnt dieser wirklich besondere Zauber inne. Dennoch ist es auch so, dass man - dies geht jedenfalls mir so - mit den Jahren immer mehr damit zu tun hat, auf Enttäuschungen nicht mit Rückzug zu reagieren. In Bezug auf die Verhaltenweise von flickr gegenüber seinen Kunden stelle ich an mir wirklich grosse Enttäuschung fest - nicht nur bei mir.

Gerade schaue ich meine Bilder durch und denke darüber nach, welche Bilder ich aufspielen soll. Beim Stöbern mache ich mir klar, dass es auch bei pernity jederzeit wieder passieren kann (und vielleicht wird), dass die sich doof anstellen. Natürlich, man sollte sich diesem Fatalismus nicht aussetzen, denn sonst müsste man auf den Friedhof gehen und warten, bis man dran ist. Vertrauen wäre nirgends mehr möglich und was ist überhaupt machbar ohne Vetrauen? In einen Menschen investieren, ihm vertrauen ist die beinahe einzige akzeptable Art und Weise zu leben. Auch wenn es um weitaus weniger intensive Beziehungen geht, namentlich wenn es beispielsweise darum geht, in bestimmte Dienste zu investieren, muss man vertrauen. Das mache ich und hoffe sehr, dass wir alle hier eine schöne Zeit haben.

Ich habe zwei Aussagen gelesen, denen ich mich vollends anschliessen kann. Die erste stammt von DonDahlmann und man kann sie hier nachlesen. Gerade eben habe ich dann ein Statement von Ulrich Hilger gelesen. Auch er beschreibt seine Gefühle und Gedanken in Bezug auf den 'flickr-gate'. Übrigens zeigen beide Beiträge, dass auch hier gerade schon eine neue Gemeinde entsteht. Aktuell rückt sie an vielen Stellen zusammen, weil ein solch grosser Exodus (aus der ehemaligen Heimat) zusammenschweisst. Andererseits werden sich die Dinge auch so schnell mit neuem Leben füllen. Wer oder was war nochmal flickr?

Published at 07:33 ( 0 comments / 395 visits )
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June 26, 07

Neuanfang. Restart. Emigration

Der Neuanfang fühlt sich ein wenig nach Emigration an. Ich denke an all meine Kontakte und überlege mir, wer wohl auch hier bei ipernity landen wird. Das Netzwerk war einmalig, auch wenn es zuletzt einen Hang zum eigenen PhotoBlog gegeben hat und flickr ein wenig aus dem Sichtfeld geriet, bin ich sehr gespannt, wie sich die Dinge entwickeln werden. ipernity fühlt sich an vielen Stellen sehr ähnlich an wie flickr. An anderen Stellen gibt es Unterschiede. Ich finde es interessant, dass es an mancher Stelle mehr Möglichkeiten gibt, dafür wird gerade die 'Aussenwelt' nicht so reichlich mit Tools bestückt sein. Hmm ..

Published at 05:24 ( 2 comments / 482 visits )
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