1
Aufbruch

In einer fernen Galaxie auf einem Stern macht sich ein Ton auf den Weg. Er trägt eine besondere Botschaft in sich. Langsam verlässt er seine gewohnte Umgebung und verabschiedet sich von seinem Zuhause. Sein Weg führt ihn zur Erde zu dieser Zeit. Dieses wunderbare Wesen wandelt sich und mit ihr alles was auf und in ihr lebt. Erinnerungen wird er, in den Menschen und Wesen der unterschiedlichsten Art, auf ihr, wecken.
Ewigkeiten hat er sich auf diesen Moment vorbereitet. Den Wandel der Zeiten hat er auf der Erde beobachtet. Immer war er auf die Wesen ausgerichtet mit denen ihn ein Versprechen, sie zu einer bestimmten Zeit zu erinnern, verband.
Langsam schwingt er durch das Universum und stimmt sich ein auf die Stimme Gottes in sich. Er wird auf seinem Weg durchdrungen von Energien des Wissens die ihn schon erwarten.
Er erfährt die Vielfalt von Liebe und den Reichtum der Schöpfung des Lebens. Fühlt, wie er sich verändert auf dieser einzigartigen Reise. Sein Wesen wird durchdrungen von den vielfältigsten wundervollsten Zuständen.
Er spürt wie sich seine Schwingung wandelt, erfüllt von einer wunderbaren Reinheit. Sein Weg findet auf dem Strahl des reinen göttlichen Sein’s statt. Wesen unterschiedlichster Welten begegnen ihm. Liebevoll sendet er seine Schwingung aus im Universum.
Ehrfurcht und Staunen erfüllt sein Wesen, wenn er, die auf ihn wartenden Energien empfängt. So viel wird ihm mitgegeben auf seinem Weg. Eingehüllt und getragen ist er von der Liebe der Schöpfung allen Lebens.
Lachen füllt den Raum durch den er schwingt. Er tanzt in diesem Lachen und füllt sich damit. Er genießt die Vielfältigkeit welche er schauen darf und nähert sich der Erde, fühlt wie sie ihn willkommen heißt. Seine Reise neigt sich ihrem Ende zu. Langsam taucht er in die Energien dieses einzigartigen Wesens ein. Jetzt kann er seine Bestimmung erfüllen.



2
Ankunft

Sanft streicht der Wind über das Land. Alles durchdringt er mit seiner Berührung und es gibt keinen Platz denn er nicht kennt. Er trägt Informationen von einem Punkt der Erde, zum anderen, da wo sie gerade gebraucht werden. Er fühlt dass etwas anders ist als sonst.
Langsam senkt er sich nieder auf die Erde und hält inne in seinem Tun.
Wie eine sanfte Welle spürt er das ankommen eines Ton’s aus den Weiten des All’s. Lange schon weiß er um sein kommen. Jetzt ist es so weit.
Immer stiller wird der Wind. Immer weiter zieht er sich in sich selbst zurück. Stärker wird seine Verbindung zu dem Ton, der auf den Weg zur Erde ist, mit Erinnerungen, und dem Wissen aus anderen Welten.
Er schickt ihm eine sanfte Welle seiner Energie zum Willkommen. So weist er ihm den Weg. Seine Aufgabe wird es sein ihn um die Welt zu tragen. Zu Orte, die bereit sind zu empfangen, was dieser Gast aus dem Universum für sie in sich trägt.
Er spürt ein sich regen auf der ganzen Welt. Wie das Erwachen aus tiefem Schlaf. Impulsen folgend fliegt er zu ihnen, um sie zu unterstützen.
Liebevoll und sanft sind seine Berührungen für sie. Menschen, Tiere, Pflanzen, Steine und Orte. Oft erkennt er erst später die Vollkommenheit seines Wirkens. Immer wieder ist er berührt von der Leichtigkeit und Grenzenlosigkeit seiner Möglichkeit der Fortbewegung.
Langsam erhebt er sich von der Erde und macht sich auf, seinem Fließen zu folgen. Der Kontakt mit dem Ton im Universum ist beständig in ihm.
Liebevoll berührt er alles auf seinem Weg. Immer stärker wird seine Kraft und er weiß irgendwo ist ein Sturm gefragt. Ein tiefes Brummen in ihm ist sein Zeichen und voller Freude saust er über die Erde an den Ort der ihn ruft. Dankbarkeit ist in ihm für diese Verbundenheit mit allem. Freudig verbindet er sich mit dem Ruf des Ortes und gemeinsam folgen sie den Impulsen der Zeit. Klärung, Reinigung, Auflösung. Loslassen fühlt er als Bedürfnis.
Ein Heulen schickt er als Ton voraus, um zu erinnern dass er unterwegs ist. Niemals kommt er ungerufen.
Er spürt wie sich die Energie dieses Ortes verändert, wie ein Aufatmen empfindet er es. Dankbarkeit fließt als Welle zu ihm zurück. Liebevoll, voller Respekt und Achtung neigt er sich vor diesem Ort und all seinen Bewohnern. Langsam zieht er seine Kraft zurück und streicht jetzt Sanft über alles. Seine Aufgabe ist erfüllt. Abschied nimmt er von hier und fliegt weiter.
Die Ankunft des Ton’s aus dem All fühlt er näher kommen. Wie ein vibrieren nimmt er es war in sich.
Der Wind bereitet sich vor, ihn zu empfangen. Hoch steigt er über die Erde, höher als sonst. Wie einen Teppich formt er sich zum Willkommen.
Er ist nicht allein um diesen Gast willkommen zu heißen. Was für ein Gewimmel, hier oben.
Er spürt wie der Ton aus dem All sich auf seinem Windteppich niederlässt. Sacht und liebevoll hüllt er ihn ein.
Jubelnd wird er von allen begrüßt und andächtig lauschen alle den Erzählungen des Gastes. Wissen wird in Empfang genommen. Sanft hüllt der Wind den Ton ein und jetzt machen sich beide auf den Weg, um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein.


3
Kristalle

Langsam sinkt die Sonne immer tiefer am Horizont. Einen letzten Gruß schickt sie aus bevor sie untergeht und den Himmel in ein flammendes rot-violett verwandelt. Sanft legt sich der Mantel der Dunkelheit über das Land. Leiser werden die Stimmen der Vögel. Ein letzter Triller dann kehrt Stille ein.
Sacht streicht der Wind dahin. Er ist unterwegs mit seinem Gast aus dem All. Tief hat sich der Ton eingekuschelt in den Windteppich. Er genießt es in dieser Art zu reisen.
Tag und Nacht sind sie unterwegs. Orte in den Tiefen der Wälder haben sie schon besucht. Seiner Bestimmung folgend, hat der Ton verschiedene Tonlagen tief in die Erde gesungen.
Kristallwesen hat er mit seinem Tönen erinnert. Gefühlt hat er ihre Anwesenheit in den Schichten der Erde. Aus tiefem Schlaf sind sie erwacht. Ihre Schwingungen eilen als Schall durch die unterschiedlichen Schichten der Erde und füllen sie mit Tönen und Farben, unterschiedlichster Art, zu ihrer Heilung.
Immer stärker wird ihr Klingen. Kristallwesen aus uralter Zeit warten darauf, ihrer Bestimmung zu folgen. Im Einklang mit dem Wesen Erde schwingen sie in ihr seit Anbeginn der Zeit.
Die Erdadern werden durch ihre Schwingungen gereinigt und in ihrer Strukturen neu verbunden und die Kristalle singen das Lied des Wandels.
In den tiefen der Erde wächst ein neues Bewusstsein heran. Im Einklang mit dem Göttlichen-Sein geschieht all dies.
Töne eilen als Boten durch alle Schichten. Betriebsamkeit herrscht, unsichtbar für die äußere Welt. Die Kristallstrukturen aller Wesen werden erinnert, sich zu erneuern.
Liebevoll eilen kleine und große Kristallwesen in die Hände der Menschen. Inniger wird diese Verbindung. Soviel kraftvolles segnendes Heilen geschieht durch sie und Lachen bringen sie mit aus den Tiefen der Erde.

Ein uraltes Kristallwesen im Zentrum der Erde verstärkt seine Schwingung. Eine Botschaft des Ton’s aus dem All war auch für ihn bestimmt. Lang ist es her, dass es die letzte Nachricht empfing. Liebevoll lässt es sein Klingen ertönen und verbindet sich neu mit den Strukturen der Erde aus uralten Tagen. Wissen aus einer Welt, tief in der Erde, wird dem Ton mitgegeben.




4
Ozean

Sanft rollen die Wellen ans Ufer. Zärtlich begrüßen sie mit jeder Berührung den Sand des Strandes. Ein Rhythmus von Beständigkeit ist ihrem Wesen eingegeben. Wie alles auf der Erde ist es ein Spiel mit sich selbst und dem schöpferischen Sein in sich. Niemals haben sie es in Frage gestellt.
Ein Ruf aus den Tiefen des Wassers lässt sie innehalten in ihrem Tun.
Niemals vorher gab es so etwas. Als hielte das Meer für einen Moment den Atem an. Langsam kehrt das Wasser zurück in seine Bewegung. Eine Folge von Tönen durcheilt die Weiten der Ozeane.
Delphine, Wale und alle anderen Wesen der Ozeane halten inne, um diese Töne aufzunehmen. Überall auf der Welt wird das Wasser von ihren Flossen aufgeschäumt. Ein neues Bewusstsein wurde geboren in den unendlichen Tiefen der Ozeane. An dem Ort, wo sich aller Schall, der von ihnen als Töne je ausgesandt wurde, im Laufe der Jahrhunderte sammelte. Dorthin sind Wale und Delphine unterwegs um die Botschaften zu empfangen, die ein Gast aus dem All für sie mitgebracht hat.
Tief taucht ein Schwarm Delphine ein in das silbern glänzende Wasser der Nacht. Tage schon sind sie unterwegs um dem Ruf zu folgen, den sie in sich spüren. Es ist wundervoll, gemeinsam mit den Walen ihre Töne auf den Weg zu schicken. Ausgelassen tanzen die Jungen mit den Wellen beim Licht der Sterne.
Freudiges Wissen ist in allen um die Besonderheit dieser Zeit. Beständig sind Sonne, Mond und Sternenlicht auf diesem Planeten ihre Begleiter auf ihren Wegen. Als hätten sie Flügel, eilen die Delphine dahin. Lachen ist im Wind, wenn sie aus dem Wasser springen und versuchen sich mit dem Himmel zu verbinden. Immer öfter sieht man sie Seite an Seite mit Walen schwimmen.
Tief verbunden sind sie mit diesem wundervollen Planeten Erde, seit Tausenden von Jahren.
All seine Träume und Wünsche nehmen sie wahr, ebenso wie seinen Schmerz.
Veränderung ist das Zeichen dieser Zeit. Wale und Delphine nähern sich dem Zentrum ihres Bewusstseins. Viele von ihnen sind gekommen um zu erfahren was jetzt in den Meeren geschehen soll. Lichtvoll strahlt es in den Tiefen dieser Welt. Heilung wird hier geboren und als silbernes Band von Energie um die Erde gelegt. Verwoben wird das mitgebrachte Wissen der Wale und Delphine, solange trugen sie es mit sich. Angekommen verschmelzen sie ihr Bewusstsein und jetzt sind sie bereit, an der Heilung dieses Planeten mit zu wirken.
Sanft lässt sich der Wind auf das Wasser nieder. Sein Gast aus dem All ist entzückt von dieser neuen Erfahrung. Tief singt er seine Töne hinab in den Ozean um seine Botschaft zu übergeben.
Der Wind streicht über das Wasser, die Haut der Delphine und Wale, die an die Oberfläche kommen um sie zu begrüßen.
Neuigkeiten werden ausgetauscht zwischen den Wesen der Meere und dem Ton aus dem All. Neue Tönen werden ihm mitgegeben aus den Tiefen der Meere. Gemeinsam mit dem Wind wird er diese zu den Menschen bringen. Diese werden die Menschen daran erinnern mit den Delfinen und Walen jetzt Kontakt aufzunehmen.
Freudig empfängt der Ton diese neuen Botschaften. Langsam verabschieden sie sich von allen Wesen der Ozeane, Der Wind eilt über die Oberfläche des Wassers und schickt einen letzten Gruß in seine Tiefen.


5
Menschen

Ein neuer Tag erwacht. Ein einzelner Vogelruf in der Stille ist das erste Zeichen, bevor die Dämmerung langsam heller wird und die Sonne ihre ersten Strahlen über den Horizont schickt.
Sacht bewegt sich der Wind in der Krone einer riesigen Eiche. Sanft streicht er über ihre Blätter als Dankeschön für die Nacht in so weiser Gesellschaft.
Alt ist dieses Baumwesen und viele Jahrhunderte hat es kommen und gehen sehen. Auch sah es wie sich seine Umgebung verändert hat. Eins aber ist geblieben, sein Platz in den Tiefen eines uralten Waldes.
Gern kommt der Wind hier her um zu rasten wenn er in den Städten unterwegs war. Hier werden seine Energien gereinigt.
Vorsichtig bewegt sich der Wind, und sein Gast, der Ton aus dem All, erwacht. Mit einer wundervollen Tonfolge heißt er diesen neuen Tag willkommen.
Sie verabschieden sich von der alten Eiche und ihren Gefährten und fliegen los.
Die Menschen sind ab jetzt das Ziel ihrer Reise.
Viele von ihnen tragen altes Wissen in sich. Die Menschen an dieses Wissen zu erinnern und es zu erwecken ist die Aufgabe des Ton’s aus dem All. Riesig freut sich der Ton auf diese Aufgabe seiner Bestimmung. In den Tönen des Windes, im Gesang der Vögel gehen seine Botschaften auf die Reise.
Heilige Lieder und Töne trägt er in sich, die er jetzt zu den Menschen bringt. Unterschiedliches geschieht dabei in den Herzen und dem Bewusstsein der Menschen. Abgesprochen haben es die Seelen für diese Zeit.
Seine Botschaften von den Sternenwelten und aus den weiten der Galaxien verteilt der Ton, auf dem Rücken des Windes, über die ganze Welt. Als Sturm oder als sanfte Brise sind sie unterwegs.
Wunderbar ist es für die beiden auf ihre weise an dem Erwachen der Erde teil zuhaben.Viele schöne Begegnungen haben sie auf diesem Weg.
Die Herzen der Menschen füllen sich immer mehr mit Liebe.
Sie Verstehen und Erkennen ihre eigene Göttlichkeit und das sie mit allem verbunden sind. Liebevoller werden sie in ihrem Umgang miteinander. Stärker wird die Lichtenergie in den Herzen der Menschen die sich weiter und weiter öffnen. Wunder breiten sich aus über die Erde, Heilung geschieht bei allen. Schön ist es für den Ton aus dem All dies zu sehen. Seine Bestimmung ist es, die Wesen der Erde zu erinnern und Wissen zu ihnen zubringen.