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October 17, 2008

18. Schlüpfer und Parmesan

Um die siebente Morgenstunde hatte Padre Camillo die Messe gelesen, zu der wie üblich nur ein paar alte Frauen in der Strandkirche erschienen waren. Diese war auf den Klippen des heutigen Kaps Ampelius errichtet worden, etwa dort, wo der Legende nach der Eremit Ampelio in einer Höhle gelebt haben soll. Aus Ägypten kommend war er dereinst an der Küste Bordigheras gelandet, pflanzte aus den mitgebrachten Samen eine Vielzahl von Dattelpalmen an und machte das Dorf damit zur „Königin der Palmen“.

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October 22, 2008

19. Überraschende Nachrichten

Noch völlig gefangen in den Eindrücken, die das Durchblättern der einschlägigen Lektüre am Strandkiosk ihm verschafft hatten, eilte Monsignore Confetti die belebte Hauptstraße entlang. Er hatte es sich nicht versagen können, zwei ihm besonders anregend erschienene Beispiele fotografischen Schaffens zu kaufen und trug diese nun zusammengerollt unter dem Arm.

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October 30, 2008

20. Glücksmomente

Glücksmomente

Amedea war am Strand entlang gelaufen, ohne auf den Hund zu achten, der ihr vom Haus ihres Großvaters gefolgt war. Da, wo die Häuser Mentons schon ins benachbarte Roquebrune übergingen, fand sie eine kleine, unbelebte Bucht, die ihr der rechte Platz zu sein schien, um über all das nachzudenken, was sich seit dem gestrigen Tag ereignet hatte. Der Hund blieb wie selbstverständlich an der Seite der jungen Frau, so als wolle er sie beschützen. Dies war für Amedea eine völlig neue Erfahrung, denn ihr bisheriges Leben hatte von ihr verlangt, dass sie mit Schwierigkeiten allein fertig werden musste, was ihr nicht immer so gelungen war, wie sie sich es sich gewünscht hätte.

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