Zu den Farben: Ich male fast ausschließlich mit wasserverdünnbaren Farben. Der Grund ist, dass ich früher in einer Ein-Zimmer-Wohnung gehaust habe, und die Bude nach dem Einsatz von Ölfarben (und Verdünner) tagelang nach Ölfarbe und Verdünner stank. Ölfarbe auf Leinwand zu malen, reizt mich aber durchaus.

Anfangs malte ich ganz unambitioniert mit gewöhnlichen Deckfarben aus einem (allerdings "gutem") Schultuschkasten. Deckfarben benutzte ich heute noch gerne, z. B. für Colorierungen. Später kamen Aquarellfarben (Aquarellfarbkasten) hinzu. Temparafarben waren für mich der "logische Schritt" nach den Deckfarben. Ich habe sogar selber Ei-Tempara nach einem mittelalterlichen Rezept mit Farbpigmenten angerührt. Heute ist das für mich zu aufwendig, ich greife doch lieber zu Tuben. Etwa in diese Zeit fielen meine Ölmalversuche. Zur guter Letzt verwende ich gern Acrylfarben, die sich durchaus auch "ölfarbähnlich" einsetzen lassen.

Zur Bildauswahl: ich versuche, einen möglichst "repräsentativen" Querschnitt meiner Arbeiten zu geben, dass heißt, dass ich auch Bilder hochlade, die ich für nicht soooo gelungen halte. (Bilder, die ich für völlig daneben halte, oder solche, die mir inzwischen überhaupt nicht mehr gefallen, zeige ich allerdings nicht her.) Ebenfalls nicht zu sehen sind meine "Auftragsarbeiten" (von wenigen Ausnahmen, die mit dem Auftraggeber abgesprochen sind, abgesehen) und Sachen, die ich nur für mich; als Teil meines "Tagebuches", gemacht habe. Ja, und mit Aktzeichnungen (meistens sind es eh nur Skizzen) und Porträts bin ich auch vorsichtig.