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May 18, 08

Wikingerschiff

Ich hatte in meinem "Senfblog" irgendwann Ende Januar erwähnt, dass ich nun stolzer Besitzer eines Wikingerschiffes sei - allerdings nur in Form eines Modellbausatzes. Obwohl ich mir viel Zeit ließ, und das Modell sozusagen 10-minutenweise baute (mit vielen Wochen dazwischen, in denen ich gar nichts an Modell tat) konnte es bei einem relativ einfachen Modell nicht ausbleiben, dass es irgend wann doch fertig werden würde. Das heißt: eigentlich ist es schon länger fertig. Aber endlich habe ich mit meinen eher bescheidenen Mitteln (einfache Digi-Knipse) halbwegs passable Fotos hinbekommen. Zu sehe sind sie im Album "Modellbau". Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Im selben Album sind auch Fotos dreier schon etwas älterer Raumschiffsmodelle zu sehen - sozusagen auf der anderen Richtung der Zeitachse.

Published at 21:53 ( 2 comments / 303 visits )
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April 28, 08

Aus dem Nähkästchen bzw. dem Tuschkasten geplaudert (2)

Die meisten meiner Zeichungen sind Tuschezeichnungen ohne Halbtöne (oder Graustufen), was heißt, dass ich Schattierungen, Farbe und Oberflächenstruktur der dargestellten Gegenständen nur mit Schraffuren andeuten kann. Beim Zeichnen mit Kohle oder mit (weichem) Bleistift lassen sich Halbtöne durch verwischen darstellen, weshalb speziell die Kohlezeichnung auch als "Mittelding" zwischen Zeichung (besiert auf Linien) und Malerei (basiert auf Flächen) gilt. Das andere "Mittelding" ist die colorierte Zeichnung - von Linien umgrenzte Flächen werden "ausgemalt".

Zum Tuschezeichnen kam ich durch die meine Mitarbeit an Fanzines. Für die, die dieses in den letzten Jahren seltener gewordenes Medium nicht kenne: "Fanzine" ist kurz für "Fan Magazine" und ist so etwas wie eine Amateur-Zeitschrift, die von Fans (Science Fiction-Fans, Fantasy-Fans, Rock-Fans, Folksong-Fans, Comic-Fans, Fußball-Fans usw. usw.) für Fans gemacht werden. Üblicherweise werden Fanzines im Kleinoffset gedruckt. Um Halbtöne wiedergeben zu können, muss das Bild gerastert werden, was in den 80er Jahren noch ein teurer Spaß war. (Es gab kaum erschwingliche leistungsstarke PCs für graphische Anwendungen, mit denen man das Rastern bequem zuhause erledigen kann. Auch Scanner waren damals noch ziemlich teuer.) Wer also für ein Fanzine zeichnete, musste wohl oder übel Tuschezeichungen abliefern.

In meinen Fall "übel". Bis auf ein wenig Federzeichnen im Kunstunterricht an der Schule hatte ich vom Tuschezeichnen keine Ahnung, als ich gebeten wurde, doch mal etwas für ein SF-Fanzine zu zeichnen. Ich griff also zum "Fineliner" (dünner, harter Filzstift) und legte los. Anfangs waren meine Schraffuren noch sehr "strichelig", um nicht zu sagen "krakelig", erst durch Versuch und Irrtum kam ich zu einigermaßen passablen Schraffurtechniken. (Ich hätte mir durch einen Volkshochschulkursus viel Frust erspart, aber damals fürchtete ich - nicht ganz zu Unrecht - der einzige Mann unter lauter gelangweilten älteren Hausfrauen zu sein.)

Schon bald hatte ich vom Fineliner und seinen Macken genug - und legte mir professionelleres Zeichenwerkzeug zu.

Die besten Ergebnisse erziehle ich mit Stahlfeder und Tusche. Leider auch die meisten "Totalausfälle" - kaum etwas ist so frustrierend wie ein Klecks auf einer fast fertigen Zeichnung, auch wenn das klecksfreie Zeichnen reine Übungs- und Konzentrationssache ist. Außerdem stört es mich, immer wieder die Feder ins Tuschefäßchen eintauchen zu müssen.

Üblicherweise verwende ich einen Rapidographen (kurz "Rapi" genannt, Tuschefüller von Rotring für professionelle Ansprüche), auch wenn er nicht so flexibel wie eine Stahlfeder ist. Mit Tuschefüller arbeitet es sich viel bequemer und der Rapidograph erzeugt auch recht interessante Linien. Da die Kapillarpatronen für den Rapi nicht ganz billig sind, benutze ich seit einiger Zeit immer öfter den (in der Anschaffung etwa teueren) Isograph, dessen Patrone mit Tusche aus der Flasche aufgefüllt wird. Ich besitze inzwischen Rapis in acht Strichstärken - von denen ich in der Praxis pro Zeichnung allenfalls vier, meistens nur zwei, verwende, weshalb ich mit meinen drei Isos allein in den meisten Fällen gut zurechtkommen.

Ursprünglich wurden Rapidograph und Isograph für das technische Zeichnen entwickelt - sie arbeiter deshalb sehr sauber und mit gleichmäßiger Strichstärke, wenn sie senkrecht zum Papier gehalten werden. Durch "unsachgemäßes" (im Sinne des technischen Zeichnens) Schräghalten läßt sich die Strichstärke aber in einem gewissen Rahmen verändern. Ein angenehmes "Erbteil" aus dem technischen Zeichnen ist, dass sich diese Tuschefüllern problemlos mit beliebigen Linealen und Schriftschablonen verwenden lassen, da der stufenförmige Absatz des Zeichenröhrchens ein Unterlaufen der Tusche unter das Lineal verhindert - ein typisches Problem beim Zeichnen mit der Feder.

Published at 18:50 ( 0 comments / 120 visits )
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April 6, 08

Aus dem Nähkästchen - bzw. Tuschkasten - geplaudert (1)

Zu den Farben: Ich male fast ausschließlich mit wasserverdünnbaren Farben. Der Grund ist, dass ich früher in einer Ein-Zimmer-Wohnung gehaust habe, und die Bude nach dem Einsatz von Ölfarben (und Verdünner) tagelang nach Ölfarbe und Verdünner stank. Ölfarbe auf Leinwand zu malen, reizt mich aber durchaus.

Anfangs malte ich ganz unambitioniert mit gewöhnlichen Deckfarben aus einem (allerdings "gutem") Schultuschkasten. Deckfarben benutzte ich heute noch gerne, z. B. für Colorierungen. Später kamen Aquarellfarben (Aquarellfarbkasten) hinzu. Temparafarben waren für mich der "logische Schritt" nach den Deckfarben. Ich habe sogar selber Ei-Tempara nach einem mittelalterlichen Rezept mit Farbpigmenten angerührt. Heute ist das für mich zu aufwendig, ich greife doch lieber zu Tuben. Etwa in diese Zeit fielen meine Ölmalversuche. Zur guter Letzt verwende ich gern Acrylfarben, die sich durchaus auch "ölfarbähnlich" einsetzen lassen.

Zur Bildauswahl: ich versuche, einen möglichst "repräsentativen" Querschnitt meiner Arbeiten zu geben, dass heißt, dass ich auch Bilder hochlade, die ich für nicht soooo gelungen halte. (Bilder, die ich für völlig daneben halte, oder solche, die mir inzwischen überhaupt nicht mehr gefallen, zeige ich allerdings nicht her.) Ebenfalls nicht zu sehen sind meine "Auftragsarbeiten" (von wenigen Ausnahmen, die mit dem Auftraggeber abgesprochen sind, abgesehen) und Sachen, die ich nur für mich; als Teil meines "Tagebuches", gemacht habe. Ja, und mit Aktzeichnungen (meistens sind es eh nur Skizzen) und Porträts bin ich auch vorsichtig.

Published at 11:01 ( 0 comments / 147 visits )
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April 4, 08

Ergänzung

Ich habe einige weitere "Altgemälde" zu meinem Album hinzugefügt. (Demnächst kommen aber einige wirklich neue hinzu.)

Ergänzung zur Ergänzung: ein neues Bild ist schon mal drauf.

Published at 14:45 ( 0 comments / 109 visits )
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February 18, 08

Neue Zeichnungen und Gemälde

Das heißt, "neu" sind die meisten nur in meinem Ipernity-Account. Ich habe in meinen Schubladen und Ordnern gestöbert und dabei tatsächlich einige m. E. sehenswerte Bilder gefunden, die sich vom Format her noch einscannen ließen. Die "Beute" sind immerhin 18 Zeichnungen und 6 Gemälde.

Nur die mit Wasserfarben colorierte Zeichnung einer Galliot stamm aus meiner aktuellen Produktionsphase. Aber es werden bestimmt noch mehr Bilder hinzukommen.

Viel Spaß beim Betrachten / ´Runterladen (für nichtkommerzielle Zwecke OK, kommerzielle Verwendung nur mit meiner schriftlichen Zustimmung).

Martin

 

Published at 15:36 ( 0 comments / 272 visits )
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February 2nd, 08

Ich "produziere" wieder

Das heißt, ich zeichne und male. Was wiederum bedeutet, dass demnächst einige wirklich neue Bilder hinzukommen werden.

Published at 14:10 ( 5 comments / 312 visits )
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January 1st, 08

Olle Bildär

Ich habe die Gemälde aus dem Zeichnungen-Ordner entfernt - aus zwei Gründen: 1. bin ich der Ansicht, dass sie einen eigenen Ordner verdienen, und 2. waren die alten Scans von der Farbqualität her nicht in Ordnung. Deshalb gibt es nun einen neuen Ordner, vorerst aber nur mit den bereits bekannten "alten" Bildern, weil die meisten meiner Gemälde zu groß für meinen Scanner sind und ich leider keine Digitalkamera habe.

Published at 15:36 ( 0 comments / 221 visits )
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December 31, 07

olle Fottos ...

So, ich habe probeweise ein paar Fotos hochgeladen, aus der Zeit, in der ich eine Digital-Knipse hatte. (Bilder aus der Zeit vorher müsste ich erst digitalisieren, und mein Scanner kann das vom Negativ nicht, und meine Knipse habe ich später irgendwann mal in der Bahn liegen gelassen - schwacher Trost, dass sie nicht teuer war )

Published at 15:49 ( 0 comments / 156 visits )
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December 27, 07

Kommentare

So, nun habe ich es endlich geschafft, meine bisher hochgeladenen Bilder mit erläuternden Kommentaren zu versehen.

Published at 21:50 ( 0 comments / 116 visits )
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December 26, 07

MMs Senf zu eigener Bildern

Da ich ja schon seit über 2 Jahren ein gut (*hüstel*) eingeführtes "richtiges" Blog führe: martinm.twoday.net beschränke ich mich hier auf Kommentare zum eigenen künstlerischen Schaffen (oder, wie es die meisten sehen werden, dilletantischen Geschmiere) abzusondern.

MM

Published at 22:52 ( 0 comments / 147 visits )
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