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September 15, 2009

Überraschung in der Heimatstadt

Obwohl ich Einheimischer bin, bin ich neulich eher zufällig darüber gestolpert, dass die Türme der fünf Hamburger Hauptkirchen zu den höchsten Kirchtürmen überhaupt gehören, und das damit die Hamburger Innenstadt das größe Ensemble sehr hoher Kirchtürme sein dürfte.

St. Nikolai: 147,9 m
(5 höchste Kirche weltweit, 3 höchste in Deutschland (nach Ulmer Münster und Kölner Dom)
St Petri: 132,20 m (Platz 11 weltweit)
St. Michaelis: 132,14 m ("Michel", höchste Barockkirche der Welt, Platz 12)
St. Jacobi: 125,0 m (Platz 14)
St. Katarinen: 116,70 m (Platz 28)

HH-Kirchtürme
HH-Kirchtürme

Viele Nicht-Hamburger halten Hamburg für weltoffen und geradezu weltstädtisch, auch in der Politk, während ich der Ansicht bin, dass in Hamburg typisch deutsch-provinzielle Kirchturmpolitik gemacht wird. Die mögliche Erklärung dieses scheinbaren Widerspruchs: es wird Kirchturmpolitik gemacht, aber da die Kirchtürmehöher sind als anderswo, wirkt sie auf viele deutsche Provinzler "weltstädtisch". (Fast alle Deutschen sind Provinzler, da nehme ich mich nicht aus, ich bin längst nicht so kosmopolitisch, wie ich sein sollte.)





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September 5, 2009

“143 Todesopfer durch Rechtsextremismus seit 1989″

plakataktion-214x300
plakataktion-214x300

Im Vorfeld der Bundestagswahl veranstaltet das Nürnberger Bündnis Nazistopp eine Plakataktion “143 Todesopfer durch Rechtsextremismus in Deutschland seit 1989″.
Diese Anzahl von 143 Toten zu skandalisieren und bekannt zu machen, ist dem Bündnis aus zwei Gründen sehr wichtig:
Erstens: Da die Opfer neonazistischer Gewalt meist zu den Schwächeren und Ausgegrenzten unserer Gesellschaft gehören, haben diese keine Lobby und werden im öffentlichen Diskurs entsprechend selten erwähnt.
Zweitens: Bundesregierung und Polizeiführungen haben nach wie vor eine eigene “Zählweise” und berechneten z.B. zwischen 1990 und 2008 “nur” 40 Tote durch rechtsradikale Gewalt. Aus unserer Sicht ist damit der Tatbestand der Verharmlosung rechtsradikaler Gewalt erfüllt.

Jede(r ) darf sich das Plakat von http://www.nazistopp-nuernberg.de herunterladen und verbreiten. Dringende Bitte: Verbreitet es!

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May 10, 2009

Einlaufparade zum Hamburger Hafengeburtstag - ein Dokument gelebter Inkonsequenz

Ich lehne die Feiern des "Hamburger Hafengeburtstags" ab. Weil ich einen Überdruß an Feier- & Fressmeilen hege. Weil der Geburtstag auf einer mittelalterlichen Urkundenfälschung beruht.Weil die "Tradition des Hafengeburtstags" 1939 als typischer Nazi-Festtag begründet wurde. Weil 1977, als genügend Gras über diese peinliche Veranstaltung gewachsen war, der damalige Wirtschaftssenator Wilhelm Nölling mit Blick auf den Tourismus den "Hafengeburtstag", wie wir ihn heute kennen, anregte. Weil ich es unangemessen finde, am 8. Mai etwas anderes zu feiern, als die Befreiung der Menschheit vor Deutschland am 8. Mai 1945 - wo lautes Feiern für uns Deutsche, zumal mit Kriegsschiffen und Militärjets (auch wenn sie aus der neutralen Schweiz kommen) schlicht geschmacklos ist.

Nichtsdestotrozt bin ich von Schiffen, vor allem Segelschiffen, fasziniert. Während ich die Festmeile meide, geniese ich es, bequem im Finkenwerder "Gorch Fock-Park" (benannt nach einem Dichter, der im Dienst der Kaiserlichen Marine elendiglich ersoffen ist), mit einem kühlen Bier in Griffweite zu sitzen, und die prachtvollen Schiffe vorbeisegeln zu lassen.

Inkonsequent? Ja. Unmoralisch? Vielleicht. Schlechtes Gewissen? Bestimmt nicht! Das sollten lieber andere haben ...

Deshalb hier meine Galerie: Einlaufparade



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May 4, 2009

Neuscan einiger Zeichnungen

Ich habe einige meiner Zeichnungen neu eingescannt und hochgeladen, da ich mit der Qualität der bisher in meiner Galerie stehenden Scans nicht zufrieden war.

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April 25, 2009

Es stimmt - Finkenwerder ist eine "Ferieninsel"

Hamburg-Finkenwerder ist ein Stadteil, der vom Hafen und dem Airbus-Werk geprägt wird - und, seit der Stillegung der Großwerft der "Deutschen Werft AG" von Industriebrachen. Daher könnte man annehmen, dass Finkenwerder eher trist sei. Tatsächlich hegen manche Hamburger und viele Nicht-Hamburger entsprechende Vorurteile gegen die "Elbinsel".

Mein Bruder, der dort wohnt, schwärmt geradezu von Finkenwerder - fast klingt es wie eine Tourismuswerbung.

Wir nutzten das schöne Frühlingswetter für einen ausgedehnten Spaziergang um die Insel (die strengenommen seit der Abdeichung der Altern Süderelbe in den 1960er-Jahren keine Insel mehr ist). Die Fotos sind im Finkenwerder April 2009 zu sehen.

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April 22, 2009

Gegensatz am Bahnsteig

Es gibt Gegenden in Hamburg, die ausgesprochen ländlich wirken. Manchmal liegen diese Gegenden nur wenige hundert Meter von ausgesprochen urbanen Gegenden entfernt.

Ein besonders krasses Beispiel ist der S-Bahnhof Allermöhe: Blickt man vom Bahnsteig in Richtung Süden, ist alles normal-städtisch:

Allermöhe, Bahnhof, Blick nach Süden
Allermöhe, Bahnhof, Blick nach…

Dreht man sich aber um, in Blickrichtung Norden:

Allermöhe, Bahnhof, Blick nach Norden
Allermöhe, Bahnhof, Blick nach…





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October 28, 2008

Bastelstunde

Ich habe etwas ausprobiert. Ausprobiert, wie gut ich mit Holz basteln kann. Bevor ich mich an anspruchsvolle Dinge, wie Schiffsmodelle aus Holz, machte, probierte ich etwas Einfaches aus.

Der kleine Kasten besteht aus einfachem Sperrholz, als Holzrest bei Baumarkt besorgt. Die äußere Gestalt ist die einer wikingerzeitlichen Truhe, daher die "Seitenpfosten". Die Winz-Beschläge sind auch vom Baumarkt.

Schon bald merkte ich, dass sich in das Sperrholz nur schwer etwas einritzen ließ. Auch Versuche mit Brandmalerei (an einen extra Brett) verliefen bei diesem Material unbefriedigend. Deshalb begnügte ich mich damit, einige Runen einzuritzen - was bei dem splitterigem Material auch nicht einfach war.

Deshalb ist die Schlange auf dem Deckel einfach aus Fimo.

Aussen ist die Kiste lasiert, und zwar so, dass sich ein gewisser "Antikeffekt" ergibt, innen nur lackiert. Da ich mit Blitz fotografierte, glänzt der Lack stärker als "in Wirklichkeit".

kasten04
kasten04

Fotos sind im Album: www.ipernity.com/doc/mmssenf/album/74373

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October 6, 2008

"How much is the fish?"

Über das lange Wochenende - 3. bis 5. Oktober - war ich bei Freunden und auf einer bemerkenswerten und nicht ganz alltäglichen Scheunen-Party.

Dort brüllten allerdings nicht etwa Scooter, sondern es sangen und spielten die Singvøgel (nur echt mit dem schrägen "ø"!) Eine nicht ganz alltägliche Rock-, Folk-, Liedermacher- ach egal, jedenfalls gute, Band mit selbstkomponierten Liedern mit intelligenten selbstgetexteten deutschen Texten. Anschließend Disco - eher rockig-metallisch, aber in der Abteilung "zum Mitgrölen" gab es auch "HOW MUCH IS THE FISCH?" vom ostfriesischen Techno-Marktschreier H. P. Baxxter.

Meine Fotos von der Party sind im Album "How much is the fish?"

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September 14, 2008

An der Elbe, an einem schönen Spätsommertag

Gestern war in Hamburg noch einmal ein etwas windiger, aber strahlend schöner Tag, ich hatte Zeit, die Knispe dabei - und spielte sozusagen Tourist in meiner Heimatstadt.

Hier ist die fotographische Ausbeute dieses kleinen Ausflugs Elbe, September 2008

(Und nun kann keiner mehr mosern, dass in meinem Zusatz-Album "Schiffe" gar keine richtigen Schiffe zu sehen seien. )

Als ich mir die Fotos heute noch ein mal ansah, da viel mir auf, dass mir neben "typischen Touristenfotos" einige Bilder gelangen, bei denen ich mich fragte: "Hu, habe wirklich ich das wirklich gestern in Hamburg aufgenommen?"

Teufelsbrück01
Teufelsbrück01
Teufelsbrück02
Teufelsbrück02
Kutter04
Kutter04
Ewer01
Ewer01

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September 13, 2008

Drachenboote - und gut Wetter

Zwar sind es keine Drachen - sprich: Wikinger-Langschiffe - aber es ist schon fasziernierend, wenn die langen Kanus vom im Takt der Trommel eingesetzten Paddel mit beachtlichem Tempo durch das Wasser gleiten.

Außerdem war heute ein prachvoller fast noch Spätsommer-Tag - nur der Wind war etwas zu stark, für perfekte Regattabedingungen, aber die geübten Drachenbootfahrer kamen mit der frischen Brise aus Nordost gut zurecht.

Ein Drachenboot ist ein besonders langes, offenes Kanu bzw. Paddelboot, das ursprünglich aus dem Süden Chinas und angrenzenden Ländern stammt. Traditionell trägt es einen dekorativen geschnitzten und bemalten Drachenkopf und ein dazu passenden Schwanz. Die großen Kanus, die als Sportboote verwendet werden, verzichten allerdings auf die schwere und sperrigen D

drachenboot23
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ekoration.

Die Drachenbootrennen auf der Binnenalster am 12.–14. September finden - mehr oder weniger - im Rahmen der "China Time 2008" - einer Veranstaltung auf Initiative des Hamburger Senats unter dem Motto "Hamburg: China ganz nah" - unter Spöttern auch "Hamburg macht gut Wetter für China" genannt. Letztes Jahr gab es nämlich einige Verstimmungen mit dem begehrten Handelspartner aus Fernost, da der Dalai Lama in Hamburg offiziell empfangen wurde .- worauf in China laut darüber nachgedacht wurde, ob z. B. nicht andere Häfen für den Containerverkehr zwischen China und Deutschland besser geeignet seien, als ausgerechnet Hamburg. Mehr oder weniger, weil der Drachbootsport inzwischen gut etabliert ist, und auch ohne "China-Wochen" regelmäßig in und um Hamburg Drachbootrennen stattfinden.

Die nächste große Drachenbootregatta in Hamburg wird schon am 3. Oktober stattfinden - allerdings nicht auf der Alster sondern im Grasbrookhafen. Anläßlich des Tags der Deutschen Einheit werden zehn Bundesländer mit ihren Booten auf der 200 m-Strecke antreten. Dieses Rennen findet nun zum dritten Mal statt, im vergangenen Jahr siegte das Niedersachsen-Boot, vor Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg.Album Drachenbootregetta

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May 18, 2008

Wikingerschiff

Ich hatte in meinem "Senfblog" irgendwann Ende Januar erwähnt, dass ich nun stolzer Besitzer eines Wikingerschiffes sei - allerdings nur in Form eines Modellbausatzes. Obwohl ich mir viel Zeit ließ, und das Modell sozusagen 10-minutenweise baute (mit vielen Wochen dazwischen, in denen ich gar nichts an Modell tat) konnte es bei einem relativ einfachen Modell nicht ausbleiben, dass es irgend wann doch fertig werden würde. Das heißt: eigentlich ist es schon länger fertig. Aber endlich habe ich mit meinen eher bescheidenen Mitteln (einfache Digi-Knipse) halbwegs passable Fotos hinbekommen. Zu sehe sind sie im Album "Modellbau". Hier ein kleiner Vorgeschmack:

Im selben Album sind auch Fotos dreier schon etwas älterer Raumschiffsmodelle zu sehen - sozusagen auf der anderen Richtung der Zeitachse.

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April 28, 2008

Aus dem Nähkästchen bzw. dem Tuschkasten geplaudert (2)

Die meisten meiner Zeichungen sind Tuschezeichnungen ohne Halbtöne (oder Graustufen), was heißt, dass ich Schattierungen, Farbe und Oberflächenstruktur der dargestellten Gegenständen nur mit Schraffuren andeuten kann. Beim Zeichnen mit Kohle oder mit (weichem) Bleistift lassen sich Halbtöne durch verwischen darstellen, weshalb speziell die Kohlezeichnung auch als "Mittelding" zwischen Zeichung (besiert auf Linien) und Malerei (basiert auf Flächen) gilt. Das andere "Mittelding" ist die colorierte Zeichnung - von Linien umgrenzte Flächen werden "ausgemalt".

Zum Tuschezeichnen kam ich durch die meine Mitarbeit an Fanzines. Für die, die dieses in den letzten Jahren seltener gewordenes Medium nicht kenne: "Fanzine" ist kurz für "Fan Magazine" und ist so etwas wie eine Amateur-Zeitschrift, die von Fans (Science Fiction-Fans, Fantasy-Fans, Rock-Fans, Folksong-Fans, Comic-Fans, Fußball-Fans usw. usw.) für Fans gemacht werden. Üblicherweise werden Fanzines im Kleinoffset gedruckt. Um Halbtöne wiedergeben zu können, muss das Bild gerastert werden, was in den 80er Jahren noch ein teurer Spaß war. (Es gab kaum erschwingliche leistungsstarke PCs für graphische Anwendungen, mit denen man das Rastern bequem zuhause erledigen kann. Auch Scanner waren damals noch ziemlich teuer.) Wer also für ein Fanzine zeichnete, musste wohl oder übel Tuschezeichungen abliefern.

In meinen Fall "übel". Bis auf ein wenig Federzeichnen im Kunstunterricht an der Schule hatte ich vom Tuschezeichnen keine Ahnung, als ich gebeten wurde, doch mal etwas für ein SF-Fanzine zu zeichnen. Ich griff also zum "Fineliner" (dünner, harter Filzstift) und legte los. Anfangs waren meine Schraffuren noch sehr "strichelig", um nicht zu sagen "krakelig", erst durch Versuch und Irrtum kam ich zu einigermaßen passablen Schraffurtechniken. (Ich hätte mir durch einen Volkshochschulkursus viel Frust erspart, aber damals fürchtete ich - nicht ganz zu Unrecht - der einzige Mann unter lauter gelangweilten älteren Hausfrauen zu sein.)

Schon bald hatte ich vom Fineliner und seinen Macken genug - und legte mir professionelleres Zeichenwerkzeug zu.

Die besten Ergebnisse erziehle ich mit Stahlfeder und Tusche. Leider auch die meisten "Totalausfälle" - kaum etwas ist so frustrierend wie ein Klecks auf einer fast fertigen Zeichnung, auch wenn das klecksfreie Zeichnen reine Übungs- und Konzentrationssache ist. Außerdem stört es mich, immer wieder die Feder ins Tuschefäßchen eintauchen zu müssen.

Üblicherweise verwende ich einen Rapidographen (kurz "Rapi" genannt, Tuschefüller von Rotring für professionelle Ansprüche), auch wenn er nicht so flexibel wie eine Stahlfeder ist. Mit Tuschefüller arbeitet es sich viel bequemer und der Rapidograph erzeugt auch recht interessante Linien. Da die Kapillarpatronen für den Rapi nicht ganz billig sind, benutze ich seit einiger Zeit immer öfter den (in der Anschaffung etwa teueren) Isograph, dessen Patrone mit Tusche aus der Flasche aufgefüllt wird. Ich besitze inzwischen Rapis in acht Strichstärken - von denen ich in der Praxis pro Zeichnung allenfalls vier, meistens nur zwei, verwende, weshalb ich mit meinen drei Isos allein in den meisten Fällen gut zurechtkommen.

Ursprünglich wurden Rapidograph und Isograph für das technische Zeichnen entwickelt - sie arbeiter deshalb sehr sauber und mit gleichmäßiger Strichstärke, wenn sie senkrecht zum Papier gehalten werden. Durch "unsachgemäßes" (im Sinne des technischen Zeichnens) Schräghalten läßt sich die Strichstärke aber in einem gewissen Rahmen verändern. Ein angenehmes "Erbteil" aus dem technischen Zeichnen ist, dass sich diese Tuschefüllern problemlos mit beliebigen Linealen und Schriftschablonen verwenden lassen, da der stufenförmige Absatz des Zeichenröhrchens ein Unterlaufen der Tusche unter das Lineal verhindert - ein typisches Problem beim Zeichnen mit der Feder.

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April 6, 2008

Aus dem Nähkästchen - bzw. Tuschkasten - geplaudert (1)

Zu den Farben: Ich male fast ausschließlich mit wasserverdünnbaren Farben. Der Grund ist, dass ich früher in einer Ein-Zimmer-Wohnung gehaust habe, und die Bude nach dem Einsatz von Ölfarben (und Verdünner) tagelang nach Ölfarbe und Verdünner stank. Ölfarbe auf Leinwand zu malen, reizt mich aber durchaus.

Anfangs malte ich ganz unambitioniert mit gewöhnlichen Deckfarben aus einem (allerdings "gutem") Schultuschkasten. Deckfarben benutzte ich heute noch gerne, z. B. für Colorierungen. Später kamen Aquarellfarben (Aquarellfarbkasten) hinzu. Temparafarben waren für mich der "logische Schritt" nach den Deckfarben. Ich habe sogar selber Ei-Tempara nach einem mittelalterlichen Rezept mit Farbpigmenten angerührt. Heute ist das für mich zu aufwendig, ich greife doch lieber zu Tuben. Etwa in diese Zeit fielen meine Ölmalversuche. Zur guter Letzt verwende ich gern Acrylfarben, die sich durchaus auch "ölfarbähnlich" einsetzen lassen.

Zur Bildauswahl: ich versuche, einen möglichst "repräsentativen" Querschnitt meiner Arbeiten zu geben, dass heißt, dass ich auch Bilder hochlade, die ich für nicht soooo gelungen halte. (Bilder, die ich für völlig daneben halte, oder solche, die mir inzwischen überhaupt nicht mehr gefallen, zeige ich allerdings nicht her.) Ebenfalls nicht zu sehen sind meine "Auftragsarbeiten" (von wenigen Ausnahmen, die mit dem Auftraggeber abgesprochen sind, abgesehen) und Sachen, die ich nur für mich; als Teil meines "Tagebuches", gemacht habe. Ja, und mit Aktzeichnungen (meistens sind es eh nur Skizzen) und Porträts bin ich auch vorsichtig.

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April 4, 2008

Ergänzung

Ich habe einige weitere "Altgemälde" zu meinem Album hinzugefügt. (Demnächst kommen aber einige wirklich neue hinzu.)

Ergänzung zur Ergänzung: ein neues Bild ist schon mal drauf.

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February 18, 2008

Neue Zeichnungen und Gemälde

Das heißt, "neu" sind die meisten nur in meinem Ipernity-Account. Ich habe in meinen Schubladen und Ordnern gestöbert und dabei tatsächlich einige m. E. sehenswerte Bilder gefunden, die sich vom Format her noch einscannen ließen. Die "Beute" sind immerhin 18 Zeichnungen und 6 Gemälde.

Nur die mit Wasserfarben colorierte Zeichnung einer Galliot stamm aus meiner aktuellen Produktionsphase. Aber es werden bestimmt noch mehr Bilder hinzukommen.

Viel Spaß beim Betrachten / ´Runterladen (für nichtkommerzielle Zwecke OK, kommerzielle Verwendung nur mit meiner schriftlichen Zustimmung).

Martin

 

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February 2nd, 2008

Ich "produziere" wieder

Das heißt, ich zeichne und male. Was wiederum bedeutet, dass demnächst einige wirklich neue Bilder hinzukommen werden.

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January 1st, 2008

Olle Bildär

Ich habe die Gemälde aus dem Zeichnungen-Ordner entfernt - aus zwei Gründen: 1. bin ich der Ansicht, dass sie einen eigenen Ordner verdienen, und 2. waren die alten Scans von der Farbqualität her nicht in Ordnung. Deshalb gibt es nun einen neuen Ordner, vorerst aber nur mit den bereits bekannten "alten" Bildern, weil die meisten meiner Gemälde zu groß für meinen Scanner sind und ich leider keine Digitalkamera habe.

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December 31, 2007

olle Fottos ...

So, ich habe probeweise ein paar Fotos hochgeladen, aus der Zeit, in der ich eine Digital-Knipse hatte. (Bilder aus der Zeit vorher müsste ich erst digitalisieren, und mein Scanner kann das vom Negativ nicht, und meine Knipse habe ich später irgendwann mal in der Bahn liegen gelassen - schwacher Trost, dass sie nicht teuer war )

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