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October 6, 2007

here i am again...

So, seit gestern bin ich wieder zurueck in der Zivilisation, um genau zu sein, in Alice Springs mitten im "Red Center" von Australien. Ich hatte eine nahezu perfekte Woche die letzten 7 Tage, habe so wahnsinnig viele interessante, faszinierende und wunderschoene Dinge gesehen und erlebt, so viele nette Leute auf der Tour kennengelernt und so wahnsinnig viel Spass gehabt, dass ich eigentlich garnicht weiss, wo ich eigentlich anfangen soll mit dem erzaehlen. Ich glaube, die Bilder, die dann vielleicht in 2-3 Wochen auf der Homepage sein koennten sagen da mehr als tausend Worte ;-)

Ausser mir waren noch 10 Leute mit auf der Tour. Letzte Woche Donnerstag wurde ich im zu dem Zeitpunkt kalten und verregneten Adelaide von unserem Tourguide Steve abgeholt und los ging das Projekt "Desert Patrol". Zu Steve ist zu sagen, dass er ein super Tourguide war, immer witzig, immer gut drauf, immer lustige Ideen, und nicht zu vergessen seine liebsten Worte, die wir immer wieder zu hoeren bekamen, so dass ich sie bis heute nicht aus meinem Kopf bekomme. Diese waren nach jedem 3. Satz und zu allem, was er uns erzahelt hat am Ende:

So guys - fantastic!   /     Good work, guys, really good work, isn't it?     /    So, you're good guys? Brilliant!!!!         /      So guys - let's go SUPERSTUFF !!!     /    Is that superstuff?          /      Excellent workteam - superstuff - really!!!       /     good stuff      /      Well done, guys, well done.

Das waren wir die Worte, die er mit Abstand am haeufigsten und immer wieder benutzt hat, was der Belustigung aller gedient hat. Die Landschaft im Outback ist ein Traum und viel abwechselungsreicher, als ich es mir vorgestellt hatte. Waehrend der Busfahrt habe ich stundenlang einfach nur aus dem Fenster geschaut, fasziniert von allem, was da an mir vorbeizog. Wir haben in einem alten, kleinen Militaerhospital uebernachtet in den FlindersRanges (Nationalpark) mitten im nirgendwo (in welchem natuerlich laut Steve ein Geist umhergeht, weshalb er auch draussen geschlafen hat), hatten abends ein Traum von Barbecue mit Lagerfeuer und wunderschoenem Ausblick. Wir waren in der kleinsten Stadt Suedaustraliens, William Creek (10 Einwohner mit Pub, Supermarkt und Campingground, der rege genutzt wird) und haben dort in Swags direkt unter dem Sternenhimmel geschlafen. Swags (Aussie Bush Bed) sind so Dinger, die wie ein zweiter grosser Schlafsack mit einer Matratze drin sind und die man direkt auf den Boden legt (rund ums Lagerfeuer) und dann mit seinem eigenen Schlafsack hineinkriecht. Das Essen war ein Traum, mittags immer lecker Lunch mit allem moeglichem am Gemuese, Salat, Sandwiches und abends gabs entweder Barbecue oder wir haben was anderes gekocht, komplette Campingausruestung war alles in unserem Trailer, den wir dabei hatten.

Erwaehnenswert ist auch die Fahrweise von Steve. Wir waren in einem etwas aelteren Bus unterwegs, der nicht aussah, als ob der aushalten wuerde, was er ausgehalten hat, den wir sind mehrere Tage nicht ueber den Highway gefahren, sondern ueber sogenannte "Dirt Roads", die ihren Namen definitiv verdient haben, den im Prinzip sind der nur sehr breite Wege mit einer Mischung aus Schotter, Sand und Schlagloecher, teilweise mit tiefen Spurrillen, ueber welche wir ohne Ruecksicht auf Verluste staendig mit 100 Sachen drueber gebrettert sind, ich mehrfach auf einen platten Reifen gewartet habe und es einen durchgeschuettelt hat wie in einer Achterbahn. Von dem Staub, der allmaehlich in den Bus eindrang ganz zu schweigen ;-) Lustige Sache, echt lustig! Und ca. alle 1-2 Stunden kam uns mal ein Auto entgegen, wohin man geschaut hat, rings um uns herum war nicht ausser den endlosen Weite des Outbacks und ab und an ein paar Huegeln am Horizont. Naja, und Rinderherden ab und an. Es gibt eine Rinderfarm im Outback, die die Groesse von Holland hat, von einer Familie (insgesamt 10 Leuten) bewirtschaftet wird und in deren Besitz staendig 8.000 - 15.000 Rinder sind, die ueber dieses gesamte Gebiet verteilt sind. In dieser Region regnet es alle paar Jahre mal. Kaum vorzustellen, dass dort ueberhaupt was waechst, aber da waechst so einiges und sieht so wunderschoen aus!

Am Uluru (Ayers Rock) haben wir 2 Tage gecampt, haben den Sonnenaufgang und den Sonnenuntergang dort gesehen. Der Hoehepunkt dieser Tage war es, auf die Spitze des Ayers Rock zu klettern, unglaublich. Wir haben eine Stunde gebraucht, der Weg ist extrem steil, ueberall geht es total steil runter. Bis zur Haelfte hat man eine Art Gelaender zum festhalten (Stahlpfosten mit dickem Stahlseil), ab der Mitte geht es dann ohne weiter. Aber ab da sieht alles aus wie eine Mondlandschaft, ein Huegel reiht sich an den anderen, geht immer auf und ab, man hat ueberhaupt nicht gesehen, wie weit es war, kam einfach immer noch einer. Damit haben wir dann ca. 2,5  Stunden zugebracht, aber auch viele Pausen gemacht zwischendurch, da wir zu fuenft hoch sind. Wir hatten den perfekten Zeitpunkt, wir sind los, als er Zugang gerade gesperrt wurde (sobald die Temperatur 36 Grad erreicht, steht ein Schild vor dem Eingang nicht hockzuklettern, das war in unserem Fall morgens um 9 Uhr der Fall...) so, dass ausser uns vielleicht noch 15 Leute auf dem Ayers Rock unterwegs waren. Nettes Erlebnis. Wir sind in wunderschoenen Nationalparks bei den Olgas und dem Kings Canyon stundenlang gewandert und ich kann nur sagen - freut euch auf die Bilder!!!

Alice Springs jetzt ist recht klein und von der Stadt selbst hat man sehr schnell das meiste gesehen. Gestern wurde ich im Repitliencenter beinah von einer Schlange erwuergt, zumindest hatte ich das Gefuehl, als sich dieses 1,5 m lange Tier mit einem Durchmesser von ca. 15 cm an der dicksten Stelle zweimal um meinen Hals gewickelt hat und es langsam enger wurde. Aber dann kam netterweise die Dame vom Zoo endlich an und hat mich befreit. Wenn mich jemand nochmal fragt - ich will keine Schlange mehr mal 'kurz halten"...

Die letzten 2 Abende waren alle Leute der Tour nochmal zusammen essen, in einem Backpacker in der Naehe gibts Abendessen fuer 5$ und da ist auch immer einiges los, so dass man in der Bar dort einen lustigen Abend verbringen kann. Verena und ich haben uns dann abends nochmal mit den Kameltreibern getroffen, die wir 3 Stunde zuvor auf unserem Kamelritt kennengelernt haben und bei Bier und Billard einen interessanten und lustigen Abend verbracht. Einer wollte uns ein paar Worte in einer der 260  Aborigine-Sprachen beibringen, aber ich habs schon wieder vergessen, wie man es ausspricht.

Ausser Kerstin und Sophie sind alle anderen, die mit auf der Tour waren mittlerweile wieder auf dem Heimweg und ich werde morgen abend auch weiterreisen, habe gerade den Bus nach Darwin gebucht und fahre gegen abend los, um dann 22 Stunden spaeter in Darwin anzukommen.

So long, cu later...

 

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October 7, 2007

Australische Handynummer

Ich habe uebrigens mittlerweile auch eine australische Handynummer:

040 / 533 8736, von Deutschland aus mit Landesvorwahl fuer Australien muesste es dann so aussehen: 0061 40 / 533 8736

Nur fuer den Fall, dass mich jemand anrufen moechte, oder mir SMS schicken moechte... ;-)

 

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October 9, 2007

Darwin...

Gestern abend bin ich nach einer 22-stuendigen Busfahrt, waehrend der wir ca. 1500 km zurueckgelegt haben in Darwin angekommen. Ich war so froh, endlich hier anzukommen, raus aus dem Bus und als erstes eine kalte Dusche im Hostel.

Richtig nettes Hostel, was ich da gefunden habe. Total klein, tropischer, chilliger Garten mit Pool und ein ganz schoen grosses Zimmer. Nette, teils etwas strange Leute, mit denen ich gestern aber noch einen netten Abend bei ein paar Bier verbracht habe. Bei meiner Ankunft am Monatabend um 6 Uhr habe ich erst gedacht, oh mein Gott, wo bin ich gelandet, den als ich im Hostel angerufen habe, damit sie mich von der Busstation abholen, meinte die nette Dame am Telefon zu jemand anderem im Hintergrund

"Hey, there ist someone to pick up at Greyhound. Are you drunken or can you drive?"

Naja, er war nicht betrunken und hat mich 5 Minuten spaeter abgeholt. Als ich heute morgen weg bin, wurde ich erstmal gefragt, ob ich auch Sonnencreme benutzt habe, genug Wasser und meine Sonnenbrille dabei haette. Und wenn ich Glueck hab, krieg ich einen Job auf einer Farm, wo ich kostenlos wohnen kann, Lunch bekomme und es Raeume mit Aircondition sowie einen Swimmingpool gibt. Der Typ, der mich abgeholt hat, hat heute morgen dort angerufen, weil er die Leute kennt und wartet auf Rueckruf. Aber ansonsten wird es aber wohl auch nicht so schwierig, was zu finden.

Ich schau mir jetzt erstmal bei Sonnenschein, hoher Luftfeuchtigkeit und etwas Wind (ich find das Klima echt angenehm...  ) ganz relaxt die Stadt an, geh noch bei ein paar Arbeitsvermittlungen vorbei und fahre dann vielleicht nochmal zum Strand.

Geil ist es hier, richtig geil!!!

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October 11, 2007

So, seit 1 Stunde habe ich den Job auf der Farm jetzt ganz sicher. Werde naechste Woche am Donnerstag abgeholt und irgenwo ins Nirgendwo gebracht, ca. 60-70 km von hier entfernt. Es hoert sich alles ganz gut an, Unterkunft ist umsonst in einem Caravan, Essensvorraete fuer eine Woche muss man selbst mitbringen, und einmal die Woche faehrt man zum Supermarkt in der Naehe (was meinen die mit Naehe in diesem Fall wohl?!), gearbeitet wird ca. 10 Stunden am Tag 6 Tage die Woche... Ich bin gespannt, sehr gespannt, wie das werden wird... *g*

Und jetzt schaue ich mal, was ich bis dahin noch so treibe, ist ja noch eine ganze Woche Zeit und irgendeine Beschaeftigung muss ich mir suchen, sonst fange ich irgendwann an, mich zu langweilen und werde vor allem total faul vom vielen Nichtstun. Die letzten Tage bin ich immer so um die Mittagszeit los, durch Darwin geschlendert, war ein bisschen shoppen   (aber nur ein bisschen, schliesslich muss ich auf mein Budget achten), habe den wunderschoenen botanischen Garten angeschaut, um dann direkt von dort aus den Sonnenuntergang vom Strand aus anzuschauen, mich mit Mirjam getroffen, die ich auf der letzten Tour kennengelernt habe, sonnige Tage an dem mit Palmen umgebenen Pool im Hostel verbracht, eine Aboriginal Art Gallery angeschaut und die Abende mit den Leuten im Hostel verbracht bei Wein und chilliger Musik. Vorgestern war in einer kleinen Bar in der Naehe Live-Musik, was mir einen wunderschoenen Abend beschert hat und leichte Kopfschmerzen am naechsten morgen, weil es dann wohl doch ein paar Wein zu viel waren...
Auf jeden Fall gefaellt es mir hier!!!

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October 13, 2007

Mindil Beach Sunset Market

Einen wunderschoenen Abend habe ich auf dem Mindil Beach Sunset Market verbracht :-) Es ist ja eh so, dass ich Maerkte ueber alles liebe und mich stundenlang dort aufhalten kann, einfach nur durch die Gegend schlendere und unentschlossen, wie ich in dieser Hinsicht bin, hin und her ueberlege, was ich letztendlich kaufen soll. Manchmal kaufe ich aufgrund meiner Unentschlossenheit dann garnichts oder ich gehe mit viel zu viel Kram nach Hause.

Und diese Markt war ein TRAUM !!! Faengt um 5 Uhr abends an, um ca. 6.30 Uhr ist Sonnenuntergang, der Markt ist direkt am Strand, so dass man sich zwischendurch einfach ans Mehr setzt, mit leckerem Essen aus dem vielfaeltigen und unglaublichen Angebot an Essen dort (es gab echt alles moegliche, viel asiatisches in allen moeglichen Richtungen, aber auch ein paar Staende mit afrikanischen und indianischem  Essen, so wie ganz viele Obststaende mit frischem, bereits geschnittenem Obst und Fruchtdrinks... mmmmmhhh, war das lecker *g*). Sonnenuntergang schauen und dann ueber den Markt schlendern... shoppen... der Musik lauschen, die an allen Ecken zu hoeren war, Gitarrenmusik, Didgeridoo, auf einer Wiese hat eine Band gespielt - was eine geile Stimmung dort!!! Ich hab ca. 5 Stunden dort verbracht und bin dann um 10 Uhr, als er zu Ende war, wieder zurueck zum Hostel. Und am Sonntag gibts den wieder dort, so dass ich schon weiss, was ich Sonntagabend mache, insofern ich nicht auf irgendeiner Tour bin *smile*

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October 19, 2007

Sunday in Litchfield

ein wunderschoener sonntag in litchfield... letzten sonntag waren wir mit 10 leuten vom hostel, wovon 2 ein Auto dabei haben, im litchfieldpark ca. 1,5 stunden entfernt von hier um schwimmen zu gehen und einen ganz relaxten tag dort zu verbringen. der litchfieldpark ist ein nationalpark mitten in tropischer gegend mit einigen sehr schoenen waterholes und wasserfaellen. als wir an dem ersten platz ankamen, um schwimmen zu gehen, war ich erstmal nur fasziniert (da hatte ich den wasserfall, an dem wir spaeter waren, noch nicht gesehen. da waren mehrere waterholes, eins neben dem anderen, oder eher hinter dem anderen, terassenartig / treppenartig angeordnet und das wasser ist von oben nach unten von einem waterhole in das naechste geflossen.klares wasser, nicht besonders tief, nicht besonders gross, man konnte bis auf den boden schauen, umgeben von allem moeglichen tropischem gruen. wir haben eine  ganze zeit in diesem kuehlen, klaren wasser gechillt, danach nebendran gelegt, relaxt, was gegessen und danach weiter zu den florence falls. ich war erneut fasziniert, so was schoenes zu sehen. ein diesmal sehr grosses waterhole (siehe foto), fast komplett umgeben von sehr, sehr hohen felsen, keine ahnung, wie hoch, aber mal ganz grob und ohne gewaehr schaetze ich sie mal auf ca 15 - 20 m, von denen sich nebeneinander 2 wasserfaelle hinuntergestuerzt haben - ein traum :-)

das wasser wieder so klar, dass du an den stellen, an denen man stehen konnte bis auf den boden schauen konntest, mit einer schwimmbrille auf, konntest du alles sehen, um meine fuesse herum sind fische geschwommen und ich habe jeden einzelnen stein auf dem boden liegen sehen. ich hab mich so geaergert, dass ich meine wasserdichte cameratasche vergessen habe, denn sonst haette ich unter wasser bilder machen koennen, aber egal. 2 der jungs, josh und akira, sind neben den wasserfaellen die felswand hochgeklettert und sind von ganz oben gesprungen. ich war leider zu feige dafuer ;-)

auf dem heimweg gegen abend habe ich schlaefrig im auto gesessen, mir den sehr warmen wind um die nase blasen lassen, die sonne hinter bauemen, bueschen und buschbraenden unter gehen sehen. sehr interessante kulisse fuer einen sonnenuntergang. die buschbraende waren eine ganze weile entlang der strasse zu sehen, manchmal nur kleinere, manchmal riesig grosse, von denen riesige rauchwolken aufgestiegen sind. fuer die australier hier sind die buschbraende ganz normal und werden in regelmaessigen abstaenden sogar extra gelegt.

 

Florence Falls
Florence Falls
Danielle, Sarah and me
Danielle, Sarah and me

 

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October 19, 2007

Arbeiten?

Ich erzaehle ja die ganze Zeit schon davon, dass ich arbeiten will... bis gestern habe ich dies immer noch nicht getan - bis gestern! Da hatte ich naemlich einen Job fuer einen Tag, sehr interessant, ich habe naemlich 7 Stunden lang auf einem Schiff (im Hafen) geholfen 12 Tonnen Fisch zu packen. That was fun! Allerdings nur fuer die ersten 5 Stunden, die letzten 2 Stunden waren einfach nur ganz schoen hart, mir hat alles weh getan, und ich konnte keinen Fisch mehr sehen. Und da war immer mehr Fisch, ich hatte das Gefuehl, es hoert nie auf. Immer wenn ich dachte, oh, jetzt haben wir fast alles weg, was da an Kisten stand, kamen von irgendwoher auf diesem riesengrossen Schiff neue Fischboxen. Der Fisch war in Boxen, immer so 30 - 40 kg in einer auf Eis, zuerst wurde diese Box ausgeleert, der Fisch von dem Eis befreit, in andere Boxen gepackt, damit er gewogen werden konnte und danach in kleine Container wieder auf Eis gelegt um dorthin gebracht zu werden, wo er verkauft werden soll. Insgesamt haben ca. 12 Leute dort gearbeitet, ausser mir war vom meinem Hostel noch Mirjam dabei, eine Hollaenderin, dich ich auf dem Trip von Adelaide nach Darwin kennengelernt habe. War ganz schoen anstrengend und ich habe heute ziemlich Muskelkater, besonders im Ruecken, aber es war echt eine coole Erfahrung und wenn sich die Gelegenheit nochmal ergibt, mach ich das gerne nochmal. Vor allem gabs richtig gut Geld in Form eines Barschecks ohne Steuerabzug... :)

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October 19, 2007

i'm leaving... TODAY

So, und das wird dann wohl endgueltig erstmal der letzte Post fuer die naechsten Tage (Wochen?!) sein, denn heute abend um 17 Uhr (i 9.30 Uhr deutsche Zeit) werde ich abgeholt, um die naechste Zeit bei harter Arbeit auf der Mangofarm zu verbringen.

I'm really sorry, dass in letzter Zeit nur so wenig Eintraege kamen. Das lag wohl daran, dass ich hier eine ganze Menge Spass habe, ganz schoen oft unterwegs bin (nachdem ich lange geschlafen, ausgiebig gefruehstueckt, gemuetlich geduscht habe) oder mit den Leuten hier etwas unternehme und (hab ich es schon erwaehnt) EINE GANZE MENGE SPASS habe *g*

Aber ich freue mich auf Nachrichten, Eintraege oder sonstigen News von euch, wenn ich dann zwischendurch mal einen Internetanschluss zur Verfuegung habe. Evt. einmal die Woche, wenn wir einkaufen fahren. Keine Ahnung, wo wir einkaufen gehen, aber vielleicht gibts da was.

So long, cu soon...

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October 24, 2007

Die Mangofarm Part I

Mangofarm - Sonnenuntergang
Mangofarm - Sonnenuntergang
Am letzten Donnerstag telefoniere ich mittags mit der Claire von der Agency, die mich auf die Farm vermittelt, frage mal wieder nach, wann ich denn dahin soll und es heisst, auf keinen Fall morgen, ich soll morgen wieder anrufen und nachfragen. So ging das seit 2 Tagen. Die Dinge sind hier recht unkompliziert, aber man kann sich auf vieles nicht wirklich hunderprozentig verlassen. Ich gehe also davon aus, dass ich nicht am Freitag zur Farm aufbreche und erledige nichts von den Dingen, die ich zuvor noch tun wollte, da ich ja noch das ganze Wochenende Zeit habe.

Am Freitagmorgen klingelt mein Handy. Aus Gewohnheit druecke ich es einfach aus, ohne hinzuschauen, weil ich dachte, es sei mein Wecker. Nachdem ich 2 Stunden spaeter wirklich wach werde, sehe ich, dass Claire angerufen hat, rufe zurueck und erfahre, ich werde heute um 16.30 Uhr auf die Farm gebracht. Das bringt mich erstmal in Hektik, da ich bisher weder Essen eingekauft habe fuer eine Woche, wie mir gesagt wurde, noch alte Klamotten in einem Seconhandladen zum arbeiten gekauft habe, ein paar Emails verschicken wollte, Eintraege ins Blog schreiben, meine Bilder auf CD brennen (ja, die ca. 1000 Bilder, die ich mittlerweile gemacht habe!!!), um sie nach Hause zum Hochladen zu schicken und so weiter. Somit bin ich dann also den ganzen Tag wie bekloppt in der Gegend rumgerannt, um das alles noch zu tun, habe aber dann -welch ein Wunder- puenktlich um 16.30 Uhr vor der Agency gestanden und eine halbe Stunde darauf gewartet, dass mich jemand abholt. Irgendwann tauchte Claire auf und wir sind losgefahren.         Auf der 30km entfernten Farm angekommen, erwarten mich erstmal 6 andere Deutsche, die hier zum arbeiten waren (1 Tag) und von Claire wieder mit nach Darwin genommen werden, mit Horrorgeschichten von der Farm und der Arbeit. Klar, sonst wuerden die ja nicht nach einem Tag Arbeit wieder wegwollen.

Ich denke mir, erstmal abwarten, vielleicht uebertreiben die ja nur, werde erstmal von Theresa, der Farmerfrau begruesst, die mich fragt, ob ich hart arbeiten kann. Hmmm... habe ich jemals hart gearbeitet *g* ? Ich sag einfach mal - ja, klar. Ausser mir sind noch 3 weitere Deutsche auf der Farm (die ueberall auf der Haut komische rote Stellen und Ausschlag haben, sowie viele wunde Stellen an den Fuessen), 2 Aborigine, eine Koreanerin und 3 Australier, alle seit einer Woche. Machen alle einen recht netten Eindruck. Die Unterkunft im Caravan ist ok, wir haben Air-Condition sowie einen Kuehlschrank drin. Kueche und Bad habe ich noch nirgends entdeckt - bis mir gesagt wurde, dass ich bereits mitten in der Kueche stehe (siehe Foto) und das Bad gezeigt bekam. Gut, dass wir nicht doppelt soviele sind, denn dann koennte es doch ein bisschen eng werden mit nur einer Dusche, Toilette, Waschmaschine, Waschbecken. 

Mangofarm - unser Bad
Mangofarm - unser Bad
Mangofarm - unsere "Kueche"
Mangofarm - unsere "Kueche"
 

 

Mangofarm - unser Bad
Mangofarm - unser Bad
                                              

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October 27, 2007

Die ersten Fotos

So langsam kommen ein paar Fotos auf die Seite. Habe gerade eben die ersten Fotos von meiner Woche in Adelaide freigeschaltet und in den naechsten Tagen werden wohl nach und nach die naechsten kommen. Alle Fotos sind zu finden unter dem Punkt "Docs" oder nach einzelnen Alben sortiert unter "Albums".

Und ich bin uebrigens wieder in Darwin, habe die Mangofarm gestern (nach einer Woche wieder verlassen). Aber genaueres werde ich die naechsten Tage noch berichten. Aber erstmal bin ich froh, wieder hier zu sein... 

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