Heute war einer der traurigsten Tage meines Lebens! Mein bester Freund und Lieblingsmotiv wurde eingeschläfert! 11 Jahre, 4 Monate und 27 Tage durfte er alt werden, was für einen so großen und schweren Hund (70 cm Schulterhöhe und 45 Kg) ein wahrlich biblisches Alter ist! Nun hat die Hüftgelenk-Arthrose unerbittlich zugeschlagen! Eine tückische Sache, man merkt einem Tier zuerst nichts an, dann hat es mal Schmerzen, die mit Medikamenten aber schnell wieder abklingen. Und ganz plötzlich, wenn man es nicht mehr präsent hat, zeigt das Tier an, dass es leidet. Da wusste ich plötzlich, es ist an der Zeit, sich auf einen schmerzhaften Abschied vorzubereiten! Die Tierärztin gab noch einmal für 10 Tage Schmerzmittel mit und sagte uns aber gleichzeitig, dass dies keine Alternative sei, sie könne diese Medikamente noch für maximal 3 Wochen verschreiben. Dann sieht man, dass der Hund schmerzfrei läuft............und aus heiterem Himmel mit den Hinterläufen einknickt. Da war klar, er bekommt keine weiteren Pillen mehr sondern die Erlösung! Es ist hart, eine solche Entscheidung zu fällen und nachdem ich mit der Tierärztin den heutigen Termin vereinbart habe, machten sich Zweifel breit und ich fühlte mich wie ein Verräter! ............Dann kam die Tierärztin und mein Hund, der seit einer Verletzung immer Angst vor ihr hatte, lief ihr schwänzchenwedelnd entgegen und begrüßte sie (und damit seinen Tod) freudig!! Da wußte ich, daß meine Entscheidung richtig war! Er schlief ganz ruhig ein, völlig angst- und schmerzfrei!........... Und nun? Ich sitze hier, (1,98 cm groß und 90 Kg schwer) wohlwissend, dass alles gut ist und heule mir die Augen aus dem Kopf!............Dennoch, ich würde wieder so entscheiden, weil ich Tiere liebe und kein Tier hat es verdient, dass es sich quält, nur weil der Mensch zu egoistisch ist!
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