In dieser Woche war in den Medien zu lesen, dass Hubble das europäische Weltraumteleskop, nach einer vierwöchigen Panne wieder Bilder an die Erde sendet.

Das ist natürlich ein ausgemachter Schwachsinn. Aber dazu muss man die wahre Geschichte kennen …
Zu einer Zeit, als ich mich in der Unreife meiner späten Kindheit fragte, was wo man wohl mit einem “Dicktiergerät” bewerkstelligt, hatten die Chefs der westeuropäischen Staaten einige Kohle zusammengespart. Nun sollte es endlich an der Zeit sein, auch mal irgendetwas in den Weltraum zu schießen. Da wollten die Europäer den Amis und Russen mal richtig zeigen wo der Mond hängt.
Die klügsten Wissenschaftler, die besten Ingenieure und die geschicktesten Handwerker schusterten in Rekordzeit Hubble zusammen. Sigmund Jähn wäre vor Neid erblasst, wenn er diese Werkstatt hätte sehen können. Am wunderschönen Morgen des 24.4.1990 war es dann endlich soweit. Hubble wurde in die Untiefen des Weltalls geschossen.
Doch es kam was kommen musste, aber keiner der unerfahrenen Himmelstürmer aus dem Abendland wusste. Nach einer halben Stunde und der senkrechten Durchquerung einiger weltumgebenden Luft- und Sonstwasschichten, knallte Hubble mit einem kräftigen DOING an die Ozonschicht und plumpste wie die Wespe im bierbedeckelten Glas in irgend ein Weltmeer. Ja, die Ozonschicht ist nicht nur für UV-Strahlen undurchdringlich! Quasi die Käseglocke von Mutter Erde. Der Begriff Weltraum bekam in diesem Moment eine völlig neue Dimension. Das Ozonloch gab es seinerzeit auch schon. Wahrscheinlich nutzten es damals die Russen und Amis um ins Weltenall zu reisen. Das ist allerdings unwahrscheinlich, weil dieses Loch zu jener Zeit solch kleine Ausmaße hatte, das die Durchquerung mit dem Versuch vergleichbar wäre mit 210 durch ein Scheunentor zu rasen.

Nun denn, guter Rat war teuer. Die Schmach war groß, das gesparte Geld futsch und die Erwartung im Volk hoch. Also beschlossen die geheimsten Geheimdienste, wichtigsten Politiker und größten Geldspender des Projektes, dass Hubble für jedermann im Weltall zu schweben habe. Wie sollte man es dem Volk aber beweisen?
Die BRD bot schnell ihre Hilfe an. Man wiedervereinigte sich gerade, was zu einem Mangel an Arbeitsplätzen im Osten der neuen Republik führte. Je östlicher man in die deutschen Lande blickte, desto größer war das Angebot an Tagesfreizeit. Besonders schlimm traf es die Frauen sorbischer Stammeszugehörigkeit. Sie hatten, ihre Traditionen wahrend, für den Kunsthandel der DDR Eier nach sorbischer Art bemalt. Damals ein Renner, im wiedervereinigten Deutschland aber gab man sich dem Glanz des Neuen hin und interessierte sich nicht mehr für sorbische Eier. Aber was hat das mit Hubble zu tun?
In kürzester Zeit zimmerten die pfiffigsten Architekten, härtesten Bauleiter und fleißigsten Maurer einen Bunker gigantischen und geheimsten Ausmaßes irgendwo ins brandenburgische Nichts. Seit dessen Fertigstellung herrscht unter den sorbischen Eiermalerinnen quasi Vollbeschäftigung. Sie malen seither in akribischer Feinarbeit und unter Aufbringung ihrer regen Fantasie jene Bilder, die uns hin und wieder als sensationelle Fotos vom Weltraumteleskop Hubble untergejubelt wurden. Alles gut geheim gehalten und bezahlt.
Im September diesen Jahres kam es im europäischen Sternenmalzentrum zu Brandenburg zum großen Aufstand unter den sorbischen Sternenmalerinnen. Sie befürchteten nun, im Rahmen der Finanzkrise und milliardenschwerer Rettungspakete europäischer Staaten, könnte Hubble dem Sparzwang zum Opfer oder vielmehr vom Himmel fallen.
Die Bundesregierung versicherte den Sternenmalerinnen unterdes das Hubble nicht vor 2012 zu Weltraumschrott zerfällt. Seit dem werden wieder neue sensationelle Bilder von Hubble gesendet.

Jetzt kennt ihr die wahre Geschichte!