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Klatschspalte

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Moosbuckels gesammeltes Stammeln.
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October 3rd, 2009

Was kann es Schöneres geben ...

... als sich von Muttis bezaubernden Stimme in den Schlaf singen zu lassen. Gerne lege ich mich mit zu meinem Sohnmann und lasse mich besäuseln.

Published at 18:55 ( 4 comments / 171 visits )
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May 21, 2009

Angepisst!

Zur zunehmenden Verödung hier auf Ipernity gesellt sich immer mehr schlechte Stimmung (zurecht) und eine Erkenntnis: Weil ich zur Zeit leider nicht so aktiv bin, fliege ich auch schnell aus sich verschlankenden Kontaktlisten.

Mir ist nach Segelstreichen!

Published at 09:08 ( 50 comments / 730 visits )
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April 6, 2009

5.000 x Frontpage

Letztes Jahr im Herbst fiel ich eines Tages beim Öffnen meines E-Mail-Faches fast vom Stuhl.
Dort schlummerte eine Anfrage des Aufbauverlages Berlin (!!), ob ich nicht ein Bild für ein Buchcover bereitstellen könnte. Nach kräftigem Augenreiben, Selbstzwicken und einem elektronischen Briefwechsel gingen die Tage ins Land.

Aber was für ein Gefühl war es im März diesen Jahres in eine Buchhandlung zu gehen und ein Buch mit seinem Bildchen vorn drauf in den Händen zu halten. Wahnsinn!

Buchtitel (oben) und Orginalbild (unten)

Sky-Trabi
Sky-Trabi

Aus seiner Sicht beschreibt Reinhard Höppner (ehemaliger Ministerpräsident Sachsen-Anhalts) den Weg der DDR in die Wende. Leider habe ich es noch nicht gelesen, weil mich bis Heute noch kein Belegexemplar erreicht hat.

Hier gibt es einen Link zu Amazon:

www.amazon.de/Wunder-mu%C3%9F-man-ausprobieren-deutschen/dp/3351026803/ref=sr_1_1











Published at 16:27 ( 38 comments / 725 visits )
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November 2nd, 2008

Reine Fantasie!

In dieser Woche war in den Medien zu lesen, dass Hubble das europäische Weltraumteleskop, nach einer vierwöchigen Panne wieder Bilder an die Erde sendet.

Das ist natürlich ein ausgemachter Schwachsinn. Aber dazu muss man die wahre Geschichte kennen …
Zu einer Zeit, als ich mich in der Unreife meiner späten Kindheit fragte, was wo man wohl mit einem “Dicktiergerät” bewerkstelligt, hatten die Chefs der westeuropäischen Staaten einige Kohle zusammengespart. Nun sollte es endlich an der Zeit sein, auch mal irgendetwas in den Weltraum zu schießen. Da wollten die Europäer den Amis und Russen mal richtig zeigen wo der Mond hängt.
Die klügsten Wissenschaftler, die besten Ingenieure und die geschicktesten Handwerker schusterten in Rekordzeit Hubble zusammen. Sigmund Jähn wäre vor Neid erblasst, wenn er diese Werkstatt hätte sehen können. Am wunderschönen Morgen des 24.4.1990 war es dann endlich soweit. Hubble wurde in die Untiefen des Weltalls geschossen.
Doch es kam was kommen musste, aber keiner der unerfahrenen Himmelstürmer aus dem Abendland wusste. Nach einer halben Stunde und der senkrechten Durchquerung einiger weltumgebenden Luft- und Sonstwasschichten, knallte Hubble mit einem kräftigen DOING an die Ozonschicht und plumpste wie die Wespe im bierbedeckelten Glas in irgend ein Weltmeer. Ja, die Ozonschicht ist nicht nur für UV-Strahlen undurchdringlich! Quasi die Käseglocke von Mutter Erde. Der Begriff Weltraum bekam in diesem Moment eine völlig neue Dimension. Das Ozonloch gab es seinerzeit auch schon. Wahrscheinlich nutzten es damals die Russen und Amis um ins Weltenall zu reisen. Das ist allerdings unwahrscheinlich, weil dieses Loch zu jener Zeit solch kleine Ausmaße hatte, das die Durchquerung mit dem Versuch vergleichbar wäre mit 210 durch ein Scheunentor zu rasen.

Nun denn, guter Rat war teuer. Die Schmach war groß, das gesparte Geld futsch und die Erwartung im Volk hoch. Also beschlossen die geheimsten Geheimdienste, wichtigsten Politiker und größten Geldspender des Projektes, dass Hubble für jedermann im Weltall zu schweben habe. Wie sollte man es dem Volk aber beweisen?
Die BRD bot schnell ihre Hilfe an. Man wiedervereinigte sich gerade, was zu einem Mangel an Arbeitsplätzen im Osten der neuen Republik führte. Je östlicher man in die deutschen Lande blickte, desto größer war das Angebot an Tagesfreizeit. Besonders schlimm traf es die Frauen sorbischer Stammeszugehörigkeit. Sie hatten, ihre Traditionen wahrend, für den Kunsthandel der DDR Eier nach sorbischer Art bemalt. Damals ein Renner, im wiedervereinigten Deutschland aber gab man sich dem Glanz des Neuen hin und interessierte sich nicht mehr für sorbische Eier. Aber was hat das mit Hubble zu tun?
In kürzester Zeit zimmerten die pfiffigsten Architekten, härtesten Bauleiter und fleißigsten Maurer einen Bunker gigantischen und geheimsten Ausmaßes irgendwo ins brandenburgische Nichts. Seit dessen Fertigstellung herrscht unter den sorbischen Eiermalerinnen quasi Vollbeschäftigung. Sie malen seither in akribischer Feinarbeit und unter Aufbringung ihrer regen Fantasie jene Bilder, die uns hin und wieder als sensationelle Fotos vom Weltraumteleskop Hubble untergejubelt wurden. Alles gut geheim gehalten und bezahlt.
Im September diesen Jahres kam es im europäischen Sternenmalzentrum zu Brandenburg zum großen Aufstand unter den sorbischen Sternenmalerinnen. Sie befürchteten nun, im Rahmen der Finanzkrise und milliardenschwerer Rettungspakete europäischer Staaten, könnte Hubble dem Sparzwang zum Opfer oder vielmehr vom Himmel fallen.
Die Bundesregierung versicherte den Sternenmalerinnen unterdes das Hubble nicht vor 2012 zu Weltraumschrott zerfällt. Seit dem werden wieder neue sensationelle Bilder von Hubble gesendet.

Jetzt kennt ihr die wahre Geschichte!

Published at 00:07 ( 9 comments / 752 visits )
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October 30, 2008

Jägerlatein

Mein damals bei Flickr veröffentlichtes Fotos eines im Stadtwald liegenden Jägerstandes bewog die kreativen Zuschauer zu manchem lustigen Kommentar. Einen Auszug dieser geistigen Ergüsse möchte ich hier nicht missen.




Hubertus Jagmann beschrieb die Vorfälle des Morgens so:

"Da bin ich auf meiner Lausche gesessen und auf einmal kam vom Feld her eine Wildsaun gerannt, die war so groß wie, wie, na wie ein Ochse. Die war bestimmt genmanipuliert, oder so. Glaubt mers! Ich schwörs euch! Die ist einfach durch meinen Stand gerannt ..." ???

Wer kennt die wahre Geschichte?


Dies war der ursprüngliche Beitrag. Es folgen die lustigsten Kommentare:

neunzehn [deleted] says:

Lüge: Hilde J., seine bessere Hälfte, hatte genug vom ewigen Ansitzen des Göttergatten und der dadurch bedingten Vernachlässigung der ehelichen Pflichten, nahm kurzerhand am Sonntagmorgen die Kettensäge, folgte ihm in den Wald und zerlegte seinen Hochsitz in 3,5 Minuten. Wenn er sich nicht trotz seines "leichten Übergewichtes" in der Spitze der jungen Buche festgehalten hätte, wer weiß, vielleicht hätte sie dann auch ihn zerlegt. > Jetzt müsste die Kamera nach oben schwenken und ihn zeigen, wie er mit seinem nicht mehr ganz weißen Taschentuch winkt...<

rasch2000 says:

Ach was: Hubertus hatte nur vergessen, wie der Jägerzaun zusammengesetzt werden musste´... Da erfand er eine Entschuldigung...

Tante Käthe says:

Quark:
Das war ein Meteoriteneinschlag!
Man sieht doch noch die Brekzien, die da runtergekommen sind! -- Konnte Jagmann gerettet werden? Oder liegt er zerschmolzen darunter?

A>&<D says:

Ich gebs ja zu, ich wars.
Ich hab diesem waffenstarrenden und senilen Trophäenjäger den Garaus gemacht. Warum? Weil die (meisten) deutschen Jäger versagt haben. Statt ihre Arbeit zu tun - Bambis töten - gieren sie nach dem schönsten Hirschgeweih. Und damit es ja nicht der Nachbar abschießt wird das Viehzeug über den Winter gefüttert (weil die armen Rehe zu doof sind, im Winter Futter zu finden) und so ins eigene Revier gelockt. Die Bestände sind derart hochgefüttert viel zu groß geworden und fressen den ganzen Wald kaputt. Und was fressen sie am liebsten? Die jungen nachwachsenden Laubbäume. Ohne Laubbäume gibt es aber keine stabilen Mischwälder und alles bleibt beim Alten und das Alte ist schlecht. Das Alte, das sind naturfremde Naderwaldmonokulturen, die keinem Sturm standhalten, die besonders brandanfällig sind und eine Brutstätte für den Borkenkäfer.
Und was machen die grüngerockten Waffennarren? Die beteuern, alles für den Wald zu tun, obwohl sie den ganzen Tag vom Neunender träumen.
Ja, ich wars. Ich bin hingerannt, hab unseren Schlachtruf ("Lieber ein Hirschgeweih überm Arsch als überm Bett von Muddi") gegrölt, hab Waldi an den Landrover gefesselt, hab vorwurfsvoll mit einer angefressenen Jungbuche gewedelt, den Försterstand eingetreten und mit Hubertus zur Strafe eine Runde Jägermikado gespielt - die alte Sau.
Und das ist mir Ernst!

Tante Käthe says:

Wie geht "Jägermikado" ?


Tante Käthe, gespannt lauschend.
:-)

A>&<D says:

Jägermikado ist zugegeben etwas blutrünstig, aber ok, die alten Herren sind halt so martialisch drauf.
Um zu verhindern, das die Kollegen aus der Jagdgenossenschaft den stolzen 14jährigen Zwölfender abballern, tritt man sich gegenseitig heimlich den Försterstand ein, vergiftet die Dackel, manipuliert die Autos. Das sorgt immer heftig für Zoff und regelmäßig fordert man sich zur Satisfaktion auf.
Die Jäger bringen bei dieser Gelegenheit ihre vielen Flinten und Doppellader mit und stellen sich im Kreis auf. Dann werden die Gewehre am Abzug durch einen Strick miteinander verknotet. Die derart heimtückisch verbundenen und mit reichlich Schrot geladenen Flinten legt man nun sehr vorsichtig auf einen Haufen (das machen meist Jungjäger).
Der Reihe nach versucht nun ein Jäger nach dem anderen wahllos eine Flinte anzuheben, ohne das die anderen wackeln und vor allem, ohne, dass sich ein Schuss löst - was faktisch unmöglich ist. Wer am Ende übrig bleibt kriegt den Hirsch und den Rest holt Margot M., die Chefin der örtliche Schulkantine ab, für ihr berühmtes Hubertusschnitzel.
Jägermikado sollte man nicht mit Forstarbeiternikado verwechseln. Dazu wird ein Hektar Fichte kahlgeschlagen und aufgetürmt und dann ganz klassisch mit der Erntemaschine Stamm für Stamm aufgehoben. Bei wem der Haufen wackelt, der muss den nächsten Kasten Bier bezahlen.

A>&<D says:

Und so muss man sich Jägermikado praktisch vorstellen...



Published at 20:43 ( 10 comments / 584 visits )
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September 11, 2008

50 aus 4.000

Bei einem Fotowettbewerb unserer hiesigen Tageszeitung habe ich auch ein Foto hingeschickt und siehe da: Von über 4000 Fotos hat es das Bild doch tatsächlich in die Top 50 geschafft.

www.freiepresse.de/COMMUNITY/FOTOWETTBEWERB/foto.php?action=image&id=90&sort=0

Neue Runde neues Glück. Ich hoffe es gefällt genug Leutchen, die dann nochmals für mein Bild stimmen. Obwohl am Ende eine Jury mitentscheidet.

Published at 10:40 ( 57 comments / 1264 visits )
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July 4, 2008

Da muss was dran sein ...

In und um Zwickau sagt man, wohl auch aus Neid, dass jene Menschen die ihr Geld bei VW am Band verdienen, ihr Gehirn zu Schichtbeginn beim Pförtner hinterlegen.

Wohl schon! Denn einige scheinen ihre Denkhilfe am Feierabend zu vergessen. Eigentlich nicht erstaunlich, denn sie haben ja nichts mehr womit sie sich erinnern könnten. Ein paar von denen schaffen es dann doch ihr Auto wiederzufinden. Allerdings mit Folgen.

Seit zwei Jahren fahre ich morgens am Tor von jener Schrauberbude vorbei, um zur Arbeit zu gelangen. Dabei sehe ich oft, wie nah Enstehen und Vergehen beieinander liegen. Vielmehr liegt da recht regelmäßig ein Haufen Schrott vor der Türe. Denn kurz nach sechs Uhr startet die Sachsenring-Feierabend-Ralley. Zu gewinnen gibt es den ersten Kaffee des Tages oder eine Extrarunde auf Mutti die gleich ins Büro muss.

Wie gesagt, vergessen einige ihre Festplatte mit den Vorfahrtsregeln beim Portier des Hauses. Womit wir wieder am Anfang wären. Obwohl, wer kann es ihnen verübeln ...

Das Band hält schließlich auch nie an.

Published at 20:18 ( 11 comments / 720 visits )
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June 5, 2008

Sommer auf'm Dorf ...

Zum Feierabend zwei Aussentermine - nette Leute.

Beim besten Freund auf der Hofbank ein kühles Bierchen zupfen. - Viecher glotzen und labern.

Ab auf's Erdbeerfeld und zwei Kilo guten Stoffs ernten. - Mit ordentlich Mundraub.

Bei Mama ganz brav die Hälfte der Ernte abliefern. - Überraschung der kleine Neffe ist da.

Mit dem Kinde im Garten rumblödeln. - Habe ihm Heute gelernt, wie er mit der Hammerschlagmethode rausbekommt ob Papa Stahlkappen in den Schuhen hat!

Was willste mehr?

 

Published at 19:16 ( 12 comments / 715 visits )
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April 21, 2008

Setzen, sechs!

Prüfungsvorbereitung Gärtner 3. Lehrjahr, Thema Pflanzenernährung:

Aufgabe: Nennen Sie die Kernnährstoffe.

Jeder Gärtner weiss nach dem ersten Lehrjahr, dass Stickstoff, Phosphor und Kalium die wichtigsten Nährstoffe für die Pflanzenentwicklung bilden.

Antwort: Kirschen, Äpfel und so

Danke!

Published at 13:42 ( 26 comments / 1021 visits )
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February 29, 2008

Raststätte Linumer Bruch im Februar 2008 ...

 

Auf Grund akuter Diarrhoe fand ich mich neulich auf einem Raststätten-WC im Mecklenburgischen wieder. Wie ich da so mutterseelenallein sitze und darüber sinniere wie hoch die Tageseinnahmen der Putzfrau sein könnten, höre ich Schritte im Pissoire. Danach folgen das übliche Plätschern, weitere Schritte und folgendes.

"Nu Vati wie läuft `s?"

"Hmm!"

"Mensch Junge! Nu greif doch da nich rein!“

????

„Vati?“

„Hmmm.“

„Ich muss ma gaggen“

Ach …

„Nu dann geh halt uff `n Abort“

"Aber Vati?"

„Hmmm ja!“

„Ihr dürft misch hier nisch alleene lassen“

... Sachsen! Waschechte!

„Nee Gung! Gagg nur in Ruhe.“

„Nu gut Vati!“

Tja! Der Sachse liebt das Reisen sehr. Oder: Heimat ist irgendwie immer irgendwo.

Published at 20:09 ( 15 comments / 1178 visits )
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January 17, 2008

Sie hat mich verlassen ...

Einfach so. Heute auf dem Parkplatz vom Einkaufsmarkt ließ sie mich stehen. Ganz plötzlich wollte sie nicht mehr, die Benzinpumpe.
Jahrelang hab ich sie mit Normalbenzin verwöhnt. In letzter Zeit hab ich sie mit Super zugedröhnt.
Nach 15 Jahren Normal das Ende im Oktandelirium.

 

Published at 22:43 ( 24 comments / 1418 visits )
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December 22, 2007

Auch wenn der Postmann zweimal klingelt, ...

... mach ich nicht auf.

WEIL:

... ich unter meiner, sich zum dritten Male wiederholenden, Weihnachtserkältung leide. Das tue ich natürlich wie alle normalen Männer gründlich. Da verbietet sich jeder Gang aus dem Bett von selbst.

... ich an meinem ersten Urlaubstag sowieso keinem um 8.30 Uhr die Tür öffne.

... ich weiß, dass ich theoretisch bis Heilig Abend nirgendwo hin muss, weil ich ALLE Geschenke beisammen habe. Da kann der an der Tür mich erst recht.

... ich mir gerade vorstelle, wie der nette aufdringliche Vorwerk-Mann unten vor der Tür von einem Bein auf das Andere hüpft und sich den Kopf zerbricht, warum ihm seine Stammkundenomas keinen Einlass gewähren.

ABER:

Weit gefehlt!

Als ich mich am Nachmittag dazu entschließe, der Erkältung mit frischer Luft etwas entgegenzusetzen, entdecke ich im Briefkasten ein Zettelchen. In dem werde ich aufgefordert, ein Päckchen bei der nächsten Postfiliale entgegenzunehmen.
Dort angekommen, erwartet mich eine Schlange, wie ich sie das letzte Mal 1988 in der Konsumverkaufsstelle erlebte, als ich für Mutti die reservierten Bananen holen durfte.
Brav reihe ich mich ein und grübele. Sollte ich im Suff irgendwas bestellt haben? Reichen meine Taschentücher bis zum Ende der Schlange? Wieviel Prozent der Leute werde ich wohl anstecken?
Nach gefühlten drei Stunden entreißt mir die Posttante den Zettel mit den Worten: "Ach der Herr Leistner. Aber ein Flasche ist kaputt, gell!?"
Sofort wird mir klar: Es ist ein WESTPAKET aus westfälischen Landen mit vermutlich leckeren Getränken! Leider, erklärt mir die Postfrau, müsse ich den Glasschaden hinnehmen. Der Post den Schaden nachzuweisen, wäre äußerst schwierig. Was soll`s!
Ich trolle mich mit meinem Duftpäckchen in Richtung der eigenen vier Wände und mache mich gleich ans auspacken.

westfälische Spezereien
westfälische Spezereien

 

 


Dort pelle ich ein paar nette Zeilen, eine westfälische Mettwurst, orginal westfälische Pumpernickel und ein paar regionale Pilsner aus des Paketes Pappe.
Die Flasche Krombacher hat die Reise leider nicht überlebt. Nicht so schlimm, das gibt es auch hier. Aber: Der Hellweger Anzeiger ist supersaugstark!

Danke Peter! Es wäre nicht nötig gewesen!
PS.: Da ich Heute schon ein wenig genesen und Strohwitwer bin, werde ich mir einen netten westfälischen Abend machen!

 

 

 

 

 

 

 

Published at 11:55 ( 41 comments / 1326 visits )
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September 6, 2007

Ja, wo leb ich denn!?

 

Laut einer Forsaumfrage käme die NPD, wenn am Sonntag Landtagswahlen wären, in Sachsen auf 9% der Stimmen, die SPD jedoch nur auf 8%.

 

 

 

Published at 17:03 ( 28 comments / 1338 visits )
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August 4, 2007

Flut der Reime ...

 

 

Als ich seinerzeit bei Flickr dieses Bild eines Urinales veröffentlichte, fügte ich von einem guten Tröpfchen geschwängert folgende Zeilen hinzu:
Vom Biere sich nichts arges denkend,
den Strahl in einen Kuhfuss lenkend!

Das führte zu einer Flut von lyrischen Beiträgen, die es wert sind, an dieser Stelle noch einmal präsentiert zu werden.

 

 

 

War das Bier auch noch so schal,
Kuhfuß ist aus Edelstahl...
"www.ipernity.com/home/rasch2000"

Ein Kuhfuss tut besonders gut
wenn mal die Blase drücken tut...
"www.flickr.com/photos/bernstrid/"

 

Beim Pinkeln schwingt immer der Gedanke mit:
"Besser 'n Kuhfuss vorn
als von hinten 'n Pferdetritt!"
www.ipernity.com/home/rasch2000

"Ob Kuhfuß vorn
oder Pferdetritt hinten.
Jeder muß seinen
...

persönlichen Stil finden..."

www.ipernity.com/home/rasch2000

Wird dir der Harndrang mal zur Qual
benutz' ein Kuhfuss-Urinal...
www.flickr.com/photos/bernstrid/

Wird's vom vielen Bier Dir übel,
benutz' den Kuhfuss ruhig als Kübel...
www.ipernity.com/home/rasch2000

Wer in einen Kuhfuss pi**t,
auf der sicheren Seite ist!
www.ipernity.com/home/mesiplus

Hast Du einen harten Strahl?
Egal, der Kuhfuss ist aus Stahl.
www.ipernity.com/home/pehei

"Hast einen Kuhfuss du im Haus,
wirds pinkeln gleich zum Augenschmauss"
www.flickr.com/photos/petesww/

Sind die Wände öd und kahl,
nimm den Kuhfuss, den aus Stahl.
www.ipernity.com/home/pehei

Willst vor Vandalen du dich schützen,
musst einen Kuhfuss du besitzen ....
www.flickr.com/photos/petesww/

'Nen Kuhfuss installiert Papa.
Ist er fertig, sagt er Prost. Tata!
www.ipernity.com/home/rasch2000

Aus 'nem Kuhfuss könnt' man trinken.
Tät' das Wasser nicht so stinken.
www.ipernity.com/home/rasch2000

Ein Kuhfuss - das sei hier gesagt -
ist auch
deshalb so gefragt:
Man muss nicht erst den Körper winkeln
und kann sogleich im Stehen pinkeln!
www.flickr.com/photos/bernstrid/

Kuhfuss--
Sockenschuss??
www.ipernity.com/home/tantekaethe

Im Stehen pinkeln ist eh'r was für Männer.
Sie steh'n
gern vor'm Kuhfuss,
der ist halt für Kenner
.
www.ipernity.com/home/rasch2000

Würden Goethe und Schiller noch leben,
würden auch sie hier einen Reim abgeben,
denn mit Kuhfuss - ohne Frage,
tirtt die Deutsche Dichtkultur zu Tage.
www.flickr.com/photos/petesww/

Ob lang, ob kurz, ob hart, ob weich.
Vor'm Kuhfuss sind sie alle gleich.
www.ipernity.com/home/pehei

Ob lang, ob kurz - was schert uns das!
So'n Kuhfuss macht wohl richtig Spass?
Auf folgende Idee wir kamen:
Gibt's 'nen Kuhfuss auch für Damen???
www.flickr.com/photos/42258286@N00/

Sicherlich gibt´s auch für Damen
einen Kuhfuss mit nem Rahmen,
aus Edelstahl das ist ja klar,
damit werden Frauenwünsche wahr.
Doch kalt ist dieser Edelstahl,
vielleicht trifft frau ne andere Wahl.
- aus Keramik, rosa Brille,
es gescheh der Damen wille.
www.flickr.com/photos/petesww/

Im Steh'n gelingt es auch den Frauen,
den Kuhfuss richtig einzusauen.
www.ipernity.com/home/rasch2000

Ein Urinal aus Stahl, dem kalten,
ist nur den Männern vorbehalten.
Dem Körperbau ist es geschuldet,
dass man dort keine Damen duldet.
www.flickr.com/photos/bernstrid/

stahlene Wasserkanzeln

die klofrau pumpt feierlich wolken in tüten aus leder und stirn
auf den wasserkanzeln bewegen die kaskadeure ihre fähnchen
lautlos winden sich trötende Ganter in den himmel
die waschtürme sind mit wattepuppen verstopft
in den stahlenen schleusen stauen sich amorshörner taschenspieler und mühlsteine
tätowierte abenteurer mit falschen bärten und uringüldenen hufen besteigen vermittels aufgeblasener aldibeutel schneidend das podium
die Fliesen heißen jenny und peter und fragen ahnungslos weiter
den becken sind die füße abgesägt
muh
www.ipernity.com/home/alex_doris

Hängt ein Kuhfuss in der Schänke,
bestelle sorgenfrei Getränke!
www.ipernity.com/home/mesiplus

Hommage an B. Brecht

Man muß schon viel getrunken haben
Eh man vor einem Kuhfuss stand
Sonst schwankt man ob der trunken Gaben
Von schwachen Knien übermannt.
www.ipernity.com/home/rasch2000

Remember Ringelnatz:

Wir, die Bräute
Der Säufersleute,
Lieben und küssen,
Doch wissen, sie müssen
Zur Kneipe zurück.

Wenn sie sich betrinken,
Dann - wissen wir - winken
Dort ist ein Kuhfuss zum Glück.
www.ipernity.com/home/mesiplus

Es war mal ein Kuhfuss bei Flickr
zu seh'n. Und doch war's sehr bittr:
Zwar reimt' man zum Spaß
so dieses und das -
die Börse jedoch ward nicht dickr!
www.flickr.com/photos/bernstrid/

Im Kuhfuss finden viele den Sinn des Lebens.
Unsereins sucht ihn vergebens.

Robert Gernhardt hätte gesagt: Bilden Sie einen Satz mit 'mandarin' :

"Wir schafften uns 'nen Kuhfuss an,
weil mandarin gut pinkeln kann.!
www.ipernity.com/home/rasch2000

Robert Gernhardt II: Bilden Sie einen Satz mit 'garant' :

"Der Horst trägt einen Kopfverband,
seit er an das Kuhfuss garant"

www.ipernity.com/home/alex_doris

...
spürt mesiplus mal einen drang,
dann ist für ihn kein weg zu lang,
mit der cam am Kuhfuss steht,
wenn seine blase er entleert
aus edelstahl das becken glänzend,
seinen strahl in den kuhfuss lenkend,
zum glück ist da die zweite hand,
damit der Strahl nicht trifft die Wand
www.flickr.com/photos/petesww/

Am Tresen gewesen

Aus purer Langeweile
ich in die Wirtschaft eile.
Wirt sagt, ich was erzählen sollt
„Schon mal in einen Kuhfuss gelollt?“

Wirt mächtig mit den Augen rollt.
Er ordentlich zum Schlag ausholt.
Ich glaub es nicht!
Merke meine Nase bricht.

Unter mächtigen Schmerzen,
renn ich zur Tür mit dem Herzen.
Dort still ich diese brennend Qual
an Kuhfuss' kühlem Edelstahl.
www.ipernity.com/home/mesiplus

 

"Greif zur Feder Kumpel"

Tu die Loller beim Kuhfuss rein,
dann wird dirs gleich viel leerer sein.
Ist ersterer mal nicht vorhanden,
dann wird die Durft zur Not anbranden.
Es schwitzt die Stirn, es trieft der Schuh,
auf die Blase drückts, wie ein Fuß der Kuh.

www.ipernity.com/home/alex_doris

 


 

 

 

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August 1st, 2007

Grus grus

Bei einer Radtour entdeckten wir diese wunderschönen Tiere.

Stolzierend
Stolzierend
Der Kranichtanz
Der Kranichtanz

 

Kraniche nutzen den Müritz-Nationalpark und seine Umgebung als Brutplatz. Etwa 60 - 70 Brutpaare bleiben in den Sommermonaten vor Ort. Sie haben ihre Nester in Erlenbrüchen, verbuschten Feuchtflächen und Röhrichten.Tagsüber findet man die Vögel oft in Scharen auf Feldern und Wiesen. Abends ziehen sie zu ihren Schlafplätzen an die Seen, wo sie im knietiefen Wasser, vor Feinden wie Fuchs und Widschwein geschützt, stehend übernachten.
In der zweiten Oktoberhälfte ist der Höhepunkt des Kranichzuges. Dann rasten in der Region mehrere tausend Kraniche aus den nördlichen Brutgebieten, um sich für ihre Weiterreise nach Südeuropa und Nordafrika auszuruhen und zu stärken.
Kraniche erreichen fast die Größe und das Alter von Menschen. In der Mythologie, in der Literatur und in der Poesie vieler Völker spielen die großen Vögel eine bedeutende Rolle - als Frühlingsboten und Glücksvögel, Göttervogel und Sinnbild für Treue und ein langes Leben.

 

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July 9, 2007

Mein Start in den Urlaub...

...fängt ja gut an. Eigentlich wollte ich jetzt aufs Blau der Müritz schauen und mir den frischen Wind um die Nase blasen lassen. NEIN! Ich hocke immer noch zu Hause. Warum?
Das Zündschloss meines Autos ist kaputt. Der Austausch dauert nun schon seit heute Morgen um Acht.
Das nenne ich diebstahlsicher!

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July 2nd, 2007

Montag is’n Scheißtag!

Eigentlich nicht, denn da hab ich kurzen Tag. Man nennt es Arbeitszeitverlagerung. Kopflos geht die Woche los. Vom Sonntag auf Montag ist immer schlecht schlafen, warum auch immer.
Wecker klingelt. OK noch fünf Minuten. Mist waren doch zehn. In zwanzig Minuten Morgentoilette und Brotbüchse bestücken reicht sonst immer, außer eben montags.
Also zehn Minuten später los. Wo ist das Auto? Ach ja hinterm Haus. Jetzt aber flott. Sonst hab ich zwei Probleme:

Der Bahnübergang. Bin ich da elf bis zwölf Minuten später als sonst, habe das erste Problem. Denn dann kommt noch ein Gegenzug. Das dauert gefühlte zweieinhalbe Stunden bis dann der Balken wieder hoch geht. Ein netter Faktor ist die gute Bahnwärterin mit dem roten Auto, die macht zwischendurch kurz auf, ist aber selten morgens da.

Ging Erstens schon schief, ist Zweitens ganz gewiss. Die einzige Kreuzung an der ich Vorfahrt gewähren muss. Bin ich hier spät dran, ist’s ganz große Kacke. Denn jetzt kommen die Nachtschichtler von VW. Gute Nacht! Da hält keiner mal an. Das Band bleibt ja auch nie stehen. Irgendwann unterbricht ein Linienbus die Schlange und weiter gehts.

Das letzte Stück muss ich dann recht flott hinter mich bringen! Aber Achtung! In welche Fahrtrichtung wurde über das Wochenende der hochempfindliche Fotoapparat gedreht?
Kurz vor knapp komm ich entnervt ins Büro und muss gleich freundlich sein, denn ich bin allein unter Frauen und die sind immer gut drauf.

Heute war es nicht so Scheiße, weil ich weiß: Nächsten Montag schlafe ich aus und fahre dann in den Urlaub!

Published at 19:38 ( 13 comments / 909 visits )
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