Tach zusammen!
Ich dachte mir, daß ich auch mal einen Reisebericht schreibe. War seit langen Jahren nochmal auf einem Städtetrip. Und das auch noch über Ostern. Also zur Hauptreisezeit.
Aber fangen wir ganz von vorne an.
Los ging es am 4. April um 6:55 in der Früh vom Köln/Bonner Flughafen. Zwei Stunden später sollte die planmäßige Ankunft in Barcelona sein. Ich war schon in etlichen Ländern auf dem europäischen Kontinent, aber noch nie zuvor in Spanien.

Am Flughafen in BCN angekommen fallen mir die ersten Kuriositäten auf: Der Ankunft-Bereich geht nahtlos in den Abflugbereich über, sodass man nicht wie in Berlin-Tegel oder Köln/Bonn getrennte Wege geht um erstmal das Gepäck zu holen.
Und auch die Wegeschilder sind alle dreisprachig: kastillisch, katalanisch und englisch. Barcelona liegt ja in Katalonien. Nicht in Spanien. ;-)

Vom Flughafen gibt es einen Aerobus, der im 10-Minuten-Takt fährt. Das finde ich sehr cool! Allerdings ist der Preis mit 5,30 € echt happig! Wer also mit min. vier Personen ankommt und ins Zentrum Barcelonas will, sollte sich ein Taxi teilen. Der Aerobus bringt einen direkt an den Placa de Catalunya.
Dort angekommen, haben wir uns erstmal ins Café Zürich gesetzt. Eine echte Institution am Platze!
Tallat (kleiner Milchkaffee) kostet 2,15 €, Café amb Llet kostet 2,25 €, Croissant 2,05 € und ein Brötchen mit Schinken und Käse satte 4,40 €. Also auch hier: Recht teuer!
Danach ging's über die Ramblas zum Hotel. Und *zack* Da wär's fast passiert! Mir wollte jemand das Portemonnaie klauen. Gut, daß ich's sofort gemerkt habe. Fortan trug ich mein Portemonnaie in der Hosentasche und nicht mehr in der Gesäßtasche.
Der leichte Regen, der immer mal wieder fiel und die Temperaturen um 13°C trugen dazu bei, daß sich etliche fliegende Händler, offenkundig pakistanischer Herkunft, unter die Touristen in der Altstadt verteilten. Diese versuchten an alles und jeden Regenschirme zu verkaufen.
Abends verkauften die gleichen Menschen an hnungslose Touristen nervtötende Pfeifen, Teile, die man hochfliegen lassen kann die dann blau leuchten und Dosenbier.

Aber ich will ja nicht blos negativ berichten.
Gehen wir also weiter im Text.
Unser Hotel befand sich auf der Carrer de Ferran. Also mitten im Leben! Die Carrer de Ferran ist tagsüber für den Verkehr gesperrt. Nur Fußgänger dürfen die Straße passieren und wird erst um 18 Uhr wieder für den Autoverkehr geöffnet.
Auf der gleichen Straße befinden sich sehr viele Bars, Cafés und Geschäfte. Durch die Städtepartnerschaft Barcelonas mit Dublin (Irland) befinden sich auch vier Irish Pubs auf der Carrer de Ferran. Und da Mittwoch war, und die Iren genauso fußballbekloppt wie die Deutschen sind, gab's überall die irischen Fußballsendungen. Abends war also Champions League angesagt.
Ungewollt verweilten wir länger in einem der Irish Pubs, weil wir die irischen Werbespots nach Spielende so lustig fanden. Öfter malw as neues. ;-)
Achja: Real Madrid gewann gegen Apoel Nikosia mit 5:2 und Chelsea siegte gegen Benfica Lissabon mit 2:1.