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Bin back in Kisoro und lerne Bifumbira – die hier übliche Sprache!

Kleine Kostprobe:

Widiwe – Guten Tag

Emesute – Wie geht`s?

Daho – Danke, gut!

Gaho – Tschüss

Und das witzigste ist, dass Leckerlecker in Bifumbira auch Leckerlecker meint!!!

Schönen Gruß von Biggi und Edwin!

 

Habe mich von der anstrengenden und chaotischen Fahrt letzten Samstag erholt! Nun wohne ich ja schon eine Woche Tür an Tür mit Waltraud und den Mädels und es ist wirklich herrlich! Wenn man möchte kann man rüber zu den Mädels und ein Bierchen schlürfen oder zu Waltraud um in Deutsch zu quatschen ohne nachdenken zu müssen oder einfach sich in 4 Zimmern entfalten. Es ist zwar sehr einfach mit Zementfußboden und quitsche Betten, aber hat auch wirklich was mit dem Mix aus afrikanisch-rustikalen Möbeln und Ikea – ich weiß nicht wie sie die Ikeamöbel hierher gekriegt hat, aber sie sind hier! In Uganda gibt`s kein Ikea, also müssen die entweder aus Deutschland oder einem afrikanischen Land mit Ikea importiert worden sein!

Habe hier auch die Mary aus den USA getroffen. Sie ist für 4 Jahre hier und arbeitet als Freiwillige für ein HIV/ AIDS Projekt und hat mittlerweile ein Jahr geschafft! Sie ist schätzungsweise 60 Jahre und ist letztes Jahr noch mal Mama geworden! Hier im Krankenhaus wurde letztes Jahr eine schwangere Frau eingeliefert und ist an Malaria gestorben. Zurück blieb Michael! Zu früh geboren und da es hier ja keine Frühchen-Station gibt und er nur 900g wob, gab ihm niemand eine Chance. Doch Mary nahm ihn zu sich und bekam ihn durch. Nächste Woche feiern wir seinen 1. Geburtstag! Was ein Wunder in der Mitte von Nirgendwo! Annet, meine Arbeitskollegin meinte, dass Mary verrückt wär, denn sie organisierte zu Michael`s Taufe eine Party. Habe ich gefragt, was die Leute hier sonst an einer Taufe machen oder zum Geburtstag? Meinte sie, dass das ein ganz normaler Tag wie jeder andere ist und man arbeitet, isst und abends ins Bett geht! Habe ich gefragt, ob sie noch nie ihren Geburtstag gefeiert hat – Neee, das ist doch verrückt!

Das Arbeiten ist hier ähnlich wie in Kampala. Es wird hierhin gefahren und gequatscht, ein paar Informationen eingeholt, im Büro sitzen und ganz gemütlich an Sachen rummuckeln. Annet möchte ganz gerne mehr mit Excel und Word arbeiten und ich zeige ihr von Zeit zu Zeit ein paar Dinge. Mein Job ist im Moment eher Fotos machen und präsent sein als Musungu. Wenn eine Musungu aus dem Ausland mit im Projekt arbeitet, bekommt dieses gleich mehr Anerkennung. Ist ja auch eine ganz sinnvolle Aufgabe. Nächste Woche werde ich mal ein paar Poster entwerfen, die dann in Schulen, Gemeinden usw. aufgehängt werden können und über Hygiene und SODIS aufklären sollen!

Heute waren wir wieder in Muhanga. War das letzte Mal schon mit zu den Interviews in diesem Gebiet und die Natur ist wirklich traumhaft dort. Haben Tische und Flaschen für das Projekt verteilt. Kamen dort an und der komplette Platz vor der Kirche war voll mit Menschen! 80 Tische waren vorhanden und ca. 180 Leute wollten einen haben. Viele konnten sich an die Musungu mit dem Zauberapparat erinnern und wollten gleich wieder fotografiert werden. Interessant waren auch die Transportmöglichkeiten der Tische – entweder auf dem Fahrrad oder halt, wie sonst auch alles, auf dem Kopf transportieren!

Hatte heute meine 1. Independence Day Party! Mary hat geladen! Jeder  hat was typisches aus seinem Heimatland gezaubert! Ich habe versucht einen köstlichen Nudelsalat zu machen. Waltraud hat Kartoffelsalat und Frikadellen gemacht, Evelyn und Like haben Obstsalat gezaubert, Rina hat Chapati und Reis gemacht, usw.! Lisa, Kristi und Mary, die waschechten Amis haben die Nationalhymne von Amerika gesungen und es gab dazu ein kleines Feuerwerk! Danach haben die Engländer ihre gesungen, die Holländer folgten und letztendlich musste ich auch mit Waltraud die deutsche Nationalhymne singen. Danach meinte sie, das wir das nächste mal Hänschen klein singen, würde auch keiner merken! Die witzigste Nationalhymne war die von Holland! CHCHCHCH....so ungefähr! Sheba, ein ugandischer Landsmann und Travellerguide brachte seine Trommeln mit und es wurde nach afrikanischer Musik ums Feuer getanzt! Ich glaube, die Ugander dachten auch wir sind bekloppt! Sah eher nach „Ach wie gut das niemand weiss, dass ich Rumpelstilzchen heiß“ aus. Für morgen ist ein Fußballspiel gegen die Kids hier geplant! Schwarz gegen weiß und groß gegen klein! Mal schauen wer mehr Tore schiesst! Am Sonntag besteigen wir einen der 3 Vulkane hier! Ich bin gespannt auf Natur und mein Durchhaltevermögen in Sachen Kondition und wandern!

Das war meine Woche – mal etwas entspannter!

Wünsche allen ein wunderschönes Wochenende, eine noch bessere Woche und bis bald!

 

Liebste Grüsse vom Mareiksche