Am Donnerstag bin ich nach einer anstrengenden Reise in Uganda geladet!

Total übermüdet ging es dann von Entebbe/ Flughafen nach Kampala. Die kompletten ca. 30km waren rechts und links Wellblechhütten mit Geschäften, die total überfüllt und in 1000 Farben waren, Leute spazieren 2cm neben der überfüllten Strasse lang und Autofahrer nehmen keine Rücksicht – überholen auch wenn jemand von vorne kommt- wat soll`s! 5x fast ohnmächtig und 1000x die Augen zugekniffen, da ich dachte, gleich gibt`s nen Unfall, konnte ich im Motel einchecken. Hat ungefähr den Standard vom Letternkamp;) – also ganz ok! Abends wurde dann noch im Shareton Hotel Essen gegangen und ab in die Molle.

Am Freitag wollte ich auf eigene Faust in die Stadt und fragte die Frau an der Rezeption wo ich lang müsste. Sie schaute mich mich großen Augen an und fragte, ob ich verloren gehen will??? – Öh, nö?! Somit wurde mir netterweise ein Führer gestellt, der mich mit dem Minibus nach Kampala-City führte, mir eine Prepaid-Karte besorgete, Internetladen zeigte und mit mir einkaufen ging! Ohne ihn wär ich ziemlich aufgeschmissen gewesen! Den Rest des Tages verbrachte ich damit auf den Boss der Water School zu warten, doch er kam erst abends und hatte dann auch keine Zeit mehr einen Zeitplan für die nächsten 6 Monate mit mir durchzusprechen, denn Feierabend ist Feierabend und Wochenende ist Wochenende! Also, dann erst Montag! Somit musste ich das Wochenende irgendwie rumkriegen, und wie gesagt, alleine raus ist nicht! Man kann sich das hier ungefähr wie im Club las Piranjas vorstellen: Bewachte Einfahrt, drum herum nix (Außenbezirk), und wenn Du alleine raus willst, gibt`s Ärger;). Außerdem schreien die hier genauso in der Küche!

Gestern wurde ich etwas durch Kampala gefahren. War herrliches Wetter und tolle Eindruecke. Im Anhang findet ihr die ersten Fotos von Kampala/ Uganda (wenn das mit dem Hochladen klappt).

Trotz allem kommt natürlich Heimweh auf, wenn man soviel Zeit hat und das Englisch auch noch nicht richtig versteht und sich schlecht verständigen kann. Aber das Gute ist: Es wird von Tag zu Tag besser und das Wochenende ist vorbei!
Was ich auch witzig finde, dass es jeden Tag einen fetten Regenschauer gibt und nach 30Minuten hört es auf und nach einer Stunde sieht alles so aus wie vorher! Ausserdem kann man bei den Nachbarn keine Äppel, aber Bananen klauenJ und die schmecken hier richtig gut. Ich glaube das wird was mit der Bananen-Diät!
@ Imke: Champinions wachsen hier bislang noch nichtJ
@ All: Seid herzlich gedrückt! Ich denk an Euch!
 
Dat Mareiksche