About this blog

  • 26 posts
  • 3834 visits

» add a comment?

October 2008
  Sun Mon Tue Wed Thu Fri Sat  
        1 2 3 4  
  5 6 7 8 9 10 11  
  12 13 14 15 16 17 18  
  19 20 21 22 23 24 25  
  26 27 28 29 30 31    

Archives

October 15, 2008

Panikmache im eigenen Interesse einer Branche

Im Moment scheint die Elektronikbranche ja mal wieder ein Liebelingsfeind einer etablierten gut ernaehrten Branche zu sein.

Es geht um die E-Book Reader, die derzeit fast schon wie Pilze aus dem Boden schiessen, zumindest was deren ankuendigung betrifft.

Der Spiegel hat dazu gerade einen schoenen Artikel online gestellt:

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,584306,00.html

Vor allem der letzte Absatz trifft meiner Meinung nach aber voll ins Schwarze und zeigt das hier ein paar Leute Angst um ihre Schaefchen haben und das total unberechtigt ist und einer im Grunde tatsaechlichen Veraenderung nur unnotig Steine in den Weg legt. Auch wenn sie gar nicht so eintreten wird, wie die Damen und Herren Verleger, Lektoren und sonstwer erwarten.

Zitat: "Das Buch hat noch ein langes Leben vor sich. Nicht nur, wie in diesen Tagen vielerorts zu lesen ist, weil Papier so schön raschelt, nicht wegen Goldschnitt, Ledereinbänden, charmanten Buchhändlerinnen und haptischen Qualitäten. Sondern weil es keinen Strom braucht, nicht kaputt geht, wenig kostet, einfach zu bedienen ist - und ohne Hilfsmittel perfekt funktioniert."

© Published at 14:50 ( 0 comments / 93 visits )
This post is public

September 29, 2008

Butter bei die Fische

Lange angekündigt nehme ich mir jetzt einmal die Zeit meine Abwesenheit in den letzten Monaten zu bleuchten.

Wir haben ein Haus gekauft.

So das war's schon :-)

Wenn ich mal dran Denke, gibt es auch ein paar Fotos. Der Garten liefert auf jeden Fall einige super Fotomotive. Wespen, Mücken, Fliegen und Hornissen, um nur die Beliebtesten zu nennen...

Nein... die gibt es natürlich auch, aber Libellen (aus dem Teich - klein ab fein) und Bienen auf Blumen (die meisten kenne ich jetzt noch nicht beim Namen) sind für die Entspannung deutlich besser.

© Published at 19:23 ( 0 comments / 73 visits )
This post is public

September 9, 2008

RAW Format

Es geistern immer noch viele verschiedene Loesungsansaetze fuer den Umgang mit RAW Bildern durch die Netze. Einige sehr nuetzliche Informationen scheinen sich aber nur sehr schleppend oder gar nicht zu verbreiten.

Viele schrecken schon aufgrund des Unvermoegens von Windows bei RAW Bildern Thumbnails anzuzeigen vor dem Format zurueck. Mal abgesehen von verschiedenen 3. Firmen haben aber auch die Kamerahersteller damit begonnen dieses Problem zu beseitigen.

software.canon-europe.com/software/0026049.asp
www.nikonimglib.com/nefcodec/index.html.en
www.olympus.co.jp/en/support/imsg/digicamera/download/software/codec/index.cfm

Mit diesen Codecs ist es zumindest fuer Windows Vista kein Problem mehr den Grossteil aller RAW Formate darzustellen.

Was als Argument weiterhin bestehen bleibt ist der hoehere Arbeitsaufwand die Bilder spaeter noch weiterzuentwickeln, aber das unterschied auch schon frueher den Komplettservice im Labor (Film entwickeln und Abzuege pauschal) vom Kleinlabor Zuhause. JPEG ist das rundum fertig Paket und RAW erlaubt mehr kuenstlerische Freiheiten.

Was vor 2 oder 3 Jahren noch das groesste Problem war, hat sich inzwischen nahezu vollkommen aufgeloest. Der Speicherplatz ist momentan so preiswert und dabei in so grossen Mengen zu beschaffen, dass es ohne Probleme moeglich ist grosse Mengen von RAW Bildern zu speichern.

Wer eine Dual Core CPU mit mehr als 2GHz sein eigen nennt, kombiniert mit mindestens 2GB RAM, der kann auch unter Windows Vista fluessig mit RAW Bildern arbeiten. Lightroom oder Aperture nutzen ja sogar die GPU (Aperture) oder mehrere CPU Kerne (Aperture und Lightroom) sehr effektiv, um den Arbeitsablauf nicht zu behindern, hier kann sich also sogar eine Quad Core CPU lohnen.

Das einzige Risiko ist die Frage nach der Langzeitverfuegbarkeit von Software fuer die Betrachtung/ Bearbeitung. Wobei die Situation mit der Veroeffentlichung der RAW Codecs durch die Hersteller schon erheblich gesunken ist. Auch JPEG wird nicht bis in alle Ewigkeit unterstuetzt werden...

© Published at 12:22 ( 3 comments / 92 visits )
This post is public

February 28, 2008

Wichtige Sicherheitshinweise/ important safety instructions

Den folgenden sehr überraschenden Punkt fanden wir beim Studium des Handbuches unseres neuen Staubsaugers:

  • Halten sie das Gerät frei von Staub, Fusseln, Haaren und sonstigem, was den Luftstrom beeinträchtigen könnte.

Hä?

Das ist keine ausgedachte Geschichte! Da das Gerät seinen bestimungsgemäßen Zweck bei ersten Probesaugungen sehr gut erfüllt hat, verzichte ich hier auf die Nennung des Herstellers...

 

We read the following unexpected instruction during the handbook study's of our new vacuum cleaner:

 

  • Keep the machine free of dust, lint, hair and anything that may reduce air flow.

what the f...?

This is not a fake! The machine is currently doing the job very well. This is the reason why i am not publishing the manufacterer name...

© Published at 19:31 ( 5 comments / 464 visits )
This post is public

December 22, 2007

Weihnachtsgruß

Ein frohes Fest Euch allen!

Nehmt Euch etwas Zeit, denn die Unruhe der heutigen Zeit holt uns schnell genug wieder ein.

Falls Ihr nicht mehr an den Weihnachtsmann glaubt, wird Euch die folgende >> Geschichte << den Glauben zurückgeben, wenn auch vielleicht auf eine andere Art und Weise.

Eine wunderschöne Weihnachtszeit wünschen Euch

Julia, Sabine und Manuel

 

PS: Für ein paar Tage üben wir Enthaltsamkeit und werden daher keine Mails beantworten oder hier auf Kommentare reagieren können. Leider wird es also auch ein paar weitere Tage keine neuen Bilder hier geben.

© Published at 20:26 ( 6 comments / 416 visits )
This post is public

December 20, 2007

Glaubt ihr an den Weihnachtsmann?

Vor über 100 Jahren schrieb die achtjährige Virginia O'Hanlon aus New York an die Tageszeitung "Sun" folgenden Brief:

Ich bin acht Jahre alt. Einige von meinen Freunden sagen, es gibt keinen Weihnachtsmann. Papa sagt, was in der "Sun" steht, ist immer wahr. Bitte, sagen sie mir: Gibt es einen Weihnachtsmann?

Die Sache war dem Chefredakteur Francis P. Church so wichtig, dass er selbst antwortete, und zwar auf der Titelseite der „Sun“:

Liebe Virginia, Deine kleinen Freunde haben nicht recht. Sie glauben nur, was sie sehen. Sie glauben, daß es nicht geben kann, was sie mit ihrem kleinen Geist nicht erfassen können. Aller Menschengeist ist klein, ob er nun einem Erwachsenen oder einem Kind gehört. Im Weltall verliert er sich wie ein winziges Insekt. Solcher Ameisenverstand reicht nicht aus, die ganze Wahrheit zu erfassen und zu begreifen. Ja, Viriginia, es gibt einen Weihnachtsmann.

Es gibt ihn so gewiß wie Liebe und Großherzigkeit und Treue. Weil es all das gibt, kann unser Leben schön und heiter sein. Wie dunkel wäre die Welt, wenn es keinen Weihnachtsmann gäbe! Es gäbe dann auch keine Virginia, keinen Glauben, keine Poesie, gar nichts, was das Leben erst erträglich machte. Ein Flackerrest an sichtbarem Schönen bliebe übrig. Aber das Licht der Kindheit, das die Welt ausstrahlt, müßte verlöschen. Es gibt einen Weihnachtsmann. Sonst könntest Du auch den Märchen nicht glauben. Gewiß, Du könntest Deinen Papa bitten, er solle am Heiligen Abend Leute ausschicken, den Weihnachtsmann zu fangen. Und keiner von ihnen bekäme den Weihnachtsmann zu Gesicht - was würde das beweisen? Kein Mensch sieht ihn einfach so. Das beweist gar nichts. Die wichtigsten Dinge bleiben meistens unsichtbar. Die Elfen zum Beispiel, wenn sie auf Mondwiesen tanzen. Trotzdem gibt es sie.

All die Wunder zu denken, geschweige sie zu sehen, das vermag nicht der Klügste auf der Welt. Was Du auch siehst. Du siehst nie alles. Du kannst ein Kaleidoskop aufbrechen und nach den schönen Farbfiguren suchen.

Du wirst einige bunte Scherben finden, nichts weiter. Warum? Weil es einen Schleier gibt, der die wahre Welt verhüllt, einen Schleier, den nicht einmal alle Gewalt auf der Welt zerreißen kann. Nur Glaube und Poesie und Liebe können ihn lüften. Dann werden die Schönheit und Herrlichkeit dahinter auf einmal zu erkennen sein. "Ist das denn auch wahr?" kannst Du fragen. Virginia, nichts auf der ganzen Welt ist beständiger. Der Weihnachstmann lebt, und ewig wird er leben. Sogar in zehnmal zehntausend Jahren wird er dasein, um Kinder wie Dich und jedes offene Herz mit Freude zu erfüllen.

Frohe Weihnacht, Virginia.

Dein Francis P. Church

Der Briefwechsel zwischen Virginia O'Hanlon und Francis P. Church stammt aus dem Jahr 1897. Er wurde über ein halbes Jahrhundert bis zur Einstellung der "Sun" 1950 alle Jahre zur Weihnachtszeit auf der Titelseite abgedruckt.

© Published at 15:25 ( 8 comments / 308 visits )
This post is public

December 1st, 2007

Danke! Thanks! Merci!

An alle Besucher, die in den letzten Monaten hier vorbeigestolpert sind.

Einige kannte ich ja schon länger, aber es gibt auch genügend neue "Gesichter" und auch viele "Unbekannte", die ohne großartig Worte zu verlieren einen Blick riskieren.

Das wollte ich einfach mal loswerden!

© Published at 20:35 ( 4 comments / 285 visits )
This post is public

October 24, 2007

Teil 7 - Batterie oder Akku? -> Alkali Mangan Ladegerät

An dieser Stelle muss ich darauf hinweisen, dass diese Anleitung/ Dokumentation bei der Umsetzung durch euch auch Arbeiten an einem mit 230V Netzspannung betrieben Gerät erfodert. Ich übernehme keine Verantwortung für Schäden an Leib und Leben, die durch unsachgemäße Arbeit an und Verwendung des Gerätes entstehen können.

Bei der Elekrotechnik gibt es keinen zweiten Versuch, der eine Fehler ist oft genug auch der letzte Fehler. Wer also Interesse an so einem Gerät hat und selbst weder das nötige Werkzeug, noch die erforderliche Ausbildung besitzt. Sollte sich an eine Fachkraft aus dem Elektrobereich (Elektriker, Fernsehmonteur, Mechatroniker, ..., ...) wenden, oder auf eine Umsetzung verzichten.

Warum eigentlich selbst basteln, wenn es doch RAM Ladegeräte gibt? Die Antwort betseht aus zwei Teilen, auf der einen Seite der Preis dieser Geräte. Sie kosten zwischen 20€ und einem Vermögen. Sie sind für spezielle RAM Zellen ausgelegt und laden mit verhältnis mäßig hohe Strömen in kurzer Zeit (unter 6h) di Zellen wieder auf, was Standard Alkali Mangan Zellen nicht oft vertragen würden (noch viel selterner als sie ohnehin nur aufladbar sind).

Auf der Suche nach einem sehr preisgünstigen Ladegerät bin ich beim "Ich bin doch nicht Blöd Markt!" für 6,99€ fündig geworden. Mit Versandkosten kommt auch im Internet nicht unter diesen Preis.

Bastelkiste
Bastelkiste

Es handelt sich um ein Universalladegerät für NiCd und NiMh Akkus, mit zusätzlicher Entlade- und Testfunktion. Es hört auf den Namen "AD 105". Vor der Entladefunktion muss man aber ausdrücklich warnen, da sie keinen Tiefentladeschutz besitzt und so jeden Akku bis auf 0V entlädt, wenn man ihn nicht rechtzeitig herausnimmt.

Alle Funktionen werden erhalten bleiben, sogar die Ladefunktion für NiCd/ NiMh 9V Blocks bleibt unangetastet. Rundzellen werden aber nach dem Umbau nur noch aufgeladen werden können, wenn es Alkali Mangan Zellen sind.

Als Material benötigen wir nur noch 24 Dioden vom Typ "N4001" (Stückpreis bei Reichelt 0,02€, Stückpreis bei Conrad 0,06€), etwas Litze und Lötzinn.

Spezialschraubendreher zum öffnen des Gehäuses (ja der Hersteller denkt an die Bastler *fg*)

Lötkolben/ Lötpistole

Zange/ Pinzette

Multimeter

Klebstoff/ Kunstharz

Nachdem man sich sicher ist, keine Netzspannung anliegen zu haben... Öffnet man das Gehäuse. Nachdem man die Federn ausgehängt hat, mit denen die verschiebbaren Kontakte an der Platine befestigt sind, kann man die Platine vosichtig anheben, da die Leuchtdioden fest eingeklebt sind, kann man die Platine nicht ohne Weiteres komplett entfernen, das stört aber nicht weiter.

Die Ladeelektronik besteht aus 3 getrennten Stromkreisen, mit zwei verschiedenen Spannungen. Anschluss C und B haben jeweils 6,5 V AC im Leerlauf, D hat 17,5 V AC und versorgt den 9V Block Stromkreis. C und B interessieren uns also. Wenn man sich die Plantine ansieht findet man 4 3'er Gruppen von 50 Ohm Widerständen, aus diesen Löten wir jeweils EINEN heraus. Dadurch dauert eine eventuelle Antladung mit dem Gerät zwar länger, aber das interessiert nicht wirklich.

Dann suchen wir uns die Widerstände R13, R14, R15 und R16 (sie befinden sich an der Kante der Platine), hier jeweils ein Bein entlöten und aus dem Lötauge herausziehen, das andere Bein aber unangetastet lassen. Jetzt kommen die 4 ausgelöteten Widerstände zum Einsatz, sie werden jeweils mit einem Bein in die frei gewordenen Lötaugen eingelötet und die beiden in der Luft hängenden Beine werden jetzt zusammengelötet. Das erhöht den Widerstand jeweils von 50 Ohm auf 100 Ohm und reduziert so den Strom, der fließen kann von ca 120mA auf 70 mA.

Jetzt nehmen wir uns 6 der N4001 Dioden und löten sie in Reihe zusammen, dabei auf die Polarität achten! Die Beine dabei zwischen den Dioden deutlich kürzen (auf ca. 7mm) und beim Löten die Dioden nicht verheizen, denn Hitze haben sie nicht so gerne. Die resultierende Reihe kann man jetzt in U-Form biegen, so passen sie zwischen die Ausbuchtungen der Ladeschächte und verursachen garantiert keine Kurzschlüsse. Dort kann man sie später mit Harz oder Klebstoff festkleben, Klebeband ist nicht geeignet, da die Dioden später warm werden und das Klebeband später nicht hält. Diese Prozedur führen wir 4 mal durch.

Jeweils eine unserer 4 Diodenketten wird jetzt mit der Polarität entgegengesetzt zur Diode D3, D4, D5 und D6 mithilfe der Litze angelötet. Dadurch wird diese Diode in ihrer Sperrichtung überbrückt und die Wechselspannung kann in den Ladekreis "einbrechen", da aber über den Dioden ein Spannungsabfall von über 3V entsteht ist der so dem Ladestrom entgegengesetzte Entladestrom kleiner und die Aufladung wird nur verzögert.

Vereinfacht ausgedrückt laden wir die Zelle mit einem Strom von ca. 70 mA auf und entladen sie mit 50 mA, dieser Prozess findet 50 mal in der Sekunde statt. Je voller die Zelle ist, um so niedriger fällt der Ladestrom aus und um so höher der Entladestrom. Die Schaltung stabilisiert sich mit einem Kondensator als Akkuersatz bei ca. 1,9V. Dies ist für einen Dauerhaften verbleib der Zelle im Ladegerät natürlich zu hoch, allerdings ist aufgrund der ständigen Ladung und Entladung der Wirkungsgrad des Ladegerätes ohnehin so ungünstig, das man das ohnehin nicht in Erwägung ziehen sollte. Durch einen weiteren Widerstand in der Schaltung könnte man diese Spannung noch weiter absenken, aber die Ladezeiten würden sich dadurch auch verlängern.

Nachdem man mit dem Messgerät geprüft hat, ob alle Dioden und Widerstände das Prozedere überstanden haben, muss man das Gehäuse wieder schließen und verschrauben, erst dann darf man den Stcker wieder in die Steckdose rammen.

Durch die umgelöteten Widerstände fließt so wenig Strom, dass der eingebaute Trafo trotz veränderter Last nicht überlastet wird.

Leider konnte ich von unseren seit vielen Monaten in der Sammelschale herumliegenden leeren Alkali Mangan Zellen nur 4 von 5 AA Zellen reanimieren, bei den AAA Zellen blieben 3 von 4 Zellen unbrauchbar. Die Zellen lange Zeit entladen herumliegen zu lassen bekommt ihnen also schlecht. Zwei der AAA Zellen waren schon auf 0,3 V entladen und konten nur noch ca. 100 mAh aufnehmen, was als unbrauchbar anzusehen ist. Wie zu erwarten funktioniert das Verfahren mit nur teilentladenen Zellen aus Fernbedienungen deutlich besser.

Was die Stromkoste angeht... Das Gerät zeiht mit 4 eingelegten AA Zellen keine 4Watt as der Steckdose, mal angenommen wir machen folgende Milchmädchenrechnung:

4 Zellen mittelmäßig entladen müssen für 24h im Ladegerät verbleiben, was ca 0,48Ah aufgeladener Kapazität enstpricht. Dann verbrauchen wir in 24h bei 4 Watt genau 0,096 kWh, was bei 18 Cent po kWh nicht ganz 1,8 Cent enstpricht. Gehen wir weiterhin daon aus, diese Zelen hätten ohne Aufladung noch einmal den selben Zeitraum durchgehalten, müssten wir dann 4 neue Zellen kaufen, was mindestens 1€ kostet, bis dahin haben wir aber eradeeinmal 3,6 Cent (0,036€) an Stromkosten gehabt und können die Zellen vermutlich sogar noch weiter nutzen, schließlich laden wir sie ja frühzeitig nach...

Bein uns liegen 4 Fernbedienungen mit 2 bis 3 AA Zellen, außerdem stehen 2 Wecker mit 2 bis 3 AA Zellen herum, eine Uhr und ein Außensensor für das Thermometer im Wecker wollen auch Strom haben. Also insgesammt 13 AA Zellen und 2 AAA Zellen, dann noch eine Taschenlampe und die elektronische Küchenwaage. Sind 17 AA und 4 AAA Zellen die aller 1 bis 2 Jahre ersetzt werden müssen... Sind 3€ bis 5€ im Jahr, ab jetzt kann ich die Zellen aber am Leben erhalten und werde damit in spätestens 2 Jahren das Ladegerät mit Material wieder eingespart haben.

Diese Rechnung ist sehr konservativ!

Um die Zellen auf dauer nicht zu überladen empfiehlt es sich wenigstens ein einfaches Multimeter zu haben, wenn die Zelle im Ladegerät bei 1,7V angekommen ist sollte man den Ladevorgang beenden, intakte Zellen sind dann wieder aufgeladen. Das dauert zwischen 3 und 48h, je nach Zellengröße und Ladezustand.

© Published at 07:46 ( 0 comments / 331 visits )
This post is public

October 22, 2007

Teil 6 - Batterie oder Akku? -> Heißes Eisen oder Kalter Hund?

Die Temperatur macht allen derzeit bekannten Energiespeichern auf unterschiedliche Art zu schaffen, die einen entladen sich bei 35°C im Schatten doppelt so schnell wie sonst und Andere wollen unter 0°C nicht mehr angesprochen werden und so mancher zeigt gar beide Verhaltensweisen.

Ich konnte leider keine NiCd Akkus in meinen Altbeständen auftreiben und nur zum ausprobieren möchte ich auch keine Neuen kaufen, denn ihre niedrige Kapazität und die hohe Selbstentladung bei hohen Temperaturen schrecken mich zu sehr ab, der kleine Vorteil auch bei frostigen Temperaturen einsatzfähig zu sein kann mich nicht locken.

Etwas relativ einmaliges kann ich euch trotzdem bieten, die 3 verschiedenen bereits früher getesten Akkus habe ich unter den selben Randbedingungen mit geänderten Regeln nochmals getestet. Der Blitz durfte aber Draußen im Warmen bleiben, um die Auswirkungen einer durchgefrorenen Elektronik außen vor zu lassen.

Der SB-25 wurde also mit auf ca. -18°C heruntergekühlten Akkus betrieben, die Zellen waren zwischen 5 und 10h im Frost, damit sie auch wirklich gut durch sind.

Bei der ersten Runde wurden die durchgefrorenen Zellen in das Blitzgerät eingelegt und die Zeit bis zum wiederherstellen der Bereitschaft nach einer Auslösung mit voller Leistung gemassen, anschließend wurden weitere 19 Blitze ausgelöst und die Zeit bis zum wiederhersteller der Bereitschaft nach diesem letzen und damit 20. Blitz gemessen. Das Ergebnis ist mindestens interessant:

eneloop 1. Blitz 5,5s 20. Blitz 4,5s

sanyo 2700 1. Blitz 20s 20. Blitz 6s

ansmann 2600 1. Blitz 15s 20. Blitz 7s

Durch den Innenwiderstand entsteht Wärme in den Zellen, die diese nach 20 Blitzen aufgetaut hat. Allerdings passiert das sicherlich in der Praxis nicht, da der Blitz oder ein sonstiger Verbraucher auch gut durchgefroren sein dürfte. Auch eine so große Stromentnahme in so kurzer Zeit wird kaum auftreten.

Anschließend wurden die Zellen wieder eingefroren und nach weitere 5 bis 10h wieder getestet, die Zeiten änderten sich trotz eigentlich nur geringer Entladung deutlich:

eneloop 1. Blitz 10s 20. Blitz 4,5s

sanyo 2700 1. Blitz 20s 20. Blitz 6s

ansmann 2600 1. Blitz 22s 20. Blitz 7,5s

Die einfachen Sanyo Zellen sind unter diesen Bedingungen zuverlässig unbrauchbar, die ansmann Zellen können voll geladen noch etwas mithalten, lassen aber schon bei geringfügiger Entladung stark nach, nur die auch als kältunempfindlicher beworbenen eneloop Zellen dürften eine Kamera oder sonst einen Verbraucher auch deutlich unter 0°C noch mit Strom versorgen können. Dies allerdings nur dann, wenn sie zu 100% geladen sind. Teilentladen büßen sie auch deutlich an Leistung ein und werden vermutlich nur ca. 500 mAh abgeben könen, statt der eigentlich vorhandenen 2000 mAh.

Da mir ein passables Testgerät fehlt, kann ich das Verhalten von Lithium Ionen Akkus nicht testen, aber auch hier unterscheiden sich die Zellen in der selben Bauform nicht nur bei der Kapazität. Immerhin gewinnt die kleinste NiMh Zelle bei Kälte gegen ihre großen Brüder, dies kann und wird auch bei Lithium Ionen Akkus möglich sein. Also lieber nicht nur auf die mAh schaun... Sonst kommt im Einsatz die böse Überraschung.

© Published at 14:29 ( 0 comments / 246 visits )
This post is public

October 20, 2007

Teil 5 - Batterie oder Akku? -> Welches Ladegerät für wen?

Stark vereinfacht kann man für den Hausgebrauch drei Arten von Ladegeräten unterscheiden:

Standardladegeräte mit Ladezeiten für Mignozellen von weit über 4h.

Schnellladegeräte mit Ladezeiten von unter 4h für Mignonzellen.

Ultra-Schnellladegeräte mit Ladezeiten bis unter 1h für Mignonzellen, was aber spezielle Zellen erfordert, die meist nur vom Hersteller des Ladegerätes angeboten werden.

Beim Kauf eines Ladegeätes sollte man auf mehrere Dinge achten, wenn man an seinen teuren Akku-Zellen auch lange Freude haben will.

  • verschiedene Ladeströme oder Zeiten pro geladener Ah Kapazität müssen einstellbar sein (bei wenig verfügbarer Zeit volle Leistung, ansonsten Akkus mit langer Ladezeit schonend aufladen)
  • eine automatische und zuverlässige Ladeschlusserkennung muss vorhanden sein
  • es muss ein brauchbarer Kapazitätsbereich ladbar sein (ca. 200 bis 3000 mAh)
  • es muss eine Entladefunktion mit zuverlässiger Entladeschlusserkennung vorhanden sein
  • Akkus müssen einzeln geladen werden können und einzeln überwacht werden

Alle Standardladegeräte disqualifizieren sich in mehreren Punkten bei diesen Anforderungen, da sie weder eine Ladeschlusserkennung, noch eine Entladeschlusserkennung bieten, sofern sie überhaupt eine Entladefunktion besitzen. In der Theorie ist ihre Lademethode jedoch die schonenste für die Akkus, ohne Ladeschlusserkennung ist jedoch das Risiko einer Überladung sehr hoch, trotz der geringen Ströme beim Laden nehmen die Akkus dies mit der Zeit übel. Die fehlende Entladeschlusserkennung ist jedoch für die Akkus absolut tödlich, oftmals werden die Akkus schlicht über Widerstände entladen, ohne einen Schutz vor Tiefentladung. Kennt man die verbliebene Restkapazität im Akku nicht, wird dieser im schlimmsten Fall bis auf 0V entladen und nimmt so dauerhaft Schaden oder ist sogar gleich nur noch Sondermüll. Eine Einzelschachtüberwachung sucht man hier auch vergeblich.

Die Schnellladegeräte muss man sich sehr genau ansehen und ihre Produkteigenschaften genau abklopfen, hier liegen die Fallstricke im Detail und sind oft nur schwer auszumachen. Die Möglichkeit die Ladezeit über den Ladestrom oder eine Ladezeitvorwahl vorzunehmen bieten bei weitem nicht alle Geräte am Markt und die Lade- oder Entladeschlusserkennung taugt leider auch nicht immer etwas. Echte Akku Toaster sind zum Beispiel das Ansmann Energy 16 und viele Charge Manager von Conrad, noch dazu sind sie verdammt teuer...

Die Ultra-Schnelllader können ihren Vorteil der extrem kurzen Ladezeit nur zusammen mit Spezialzellen ausspielen und ob sich diese Investition lohnt, muss jeder für sich selbst entscheiden. Da ist ein Satz mit Reserveakkus billiger und hält länger (sowohl Lebensdauer als auch Kapazität).

Persönlich habe ich sehr gute Erfahrungen mit dem Accu-Trainer AT-3+ und dem AccuView AV4 (beide von IVT impotiert aus China) gemacht, sofern man den Ladestrom auf den kleinsten Wert einstellt. Die Geräte bieten zwar beide Einstellungen an, bei denen die Ladezeit für 2700 mAh Akkus auf unter 2h fällt, diese werden dabei aber dann doch relativ heiß und würden so irgendwann auch den Hitzetod sterben. Im Notfall ist das eine Option, ansonsten dauert es halt ca. 4,5h und die Akkus sind dafür wirklich zu 100% voll und dabei nicht sehr viel mehr als Lauwarm geworden. Sie haben leider nur 4 einzeln gesteuerte Ladeschächte die auch nur AAA oder AA Zellen laden können, weswegen ich auch beide Geräte besitze...Laut diversen Foren genießt der AccuPower AccuManager20 einen ebenso guten Ruf und kann anscheinend durch seine Ladetechnik auch auf die Entladefunktion verzichten. Er hat zwar auch nur 4 Ladeschächte für Rundzellen von AAA bis D, kann aber noch 9V Blöcke laden und nicht nur NiCd und NiMh, sondern auch RAM. Je nach Händler bewegen sich diese Geräte im Bereich von 50€ bis 70€ und stellen die mittlere Preislage dar.

Da ein guter Satz Akkus mit 4 bis 6 Zellen pro Verbrauchsgerät oftmals 10€ bis 15€ Wert ist, sollte man sich gut überlegen, ob man sie im 7€ Standardladegerät vom Mediamarkt verheizen will, oder doch lieber ein paar € mehr ausgibt. Wobei auch dieses Billigladegerät einem guten Zweck dienen kann, aber dazu mehr im nächsten Beitrag. Dazu sammle ich noch ein paar Erfahrungen...

© Published at 19:45 ( 2 comments / 276 visits )
This post is public

October 18, 2007

Teil 4 - Batterie oder Akku? -> NiMh Zellen im Vergleich

Bisher habe ich mich ja nur über die Theorie ausgelassen, jetzt kommt ein praktisches Beispiel. Im laufe der Zeit haben sich bei mir verschiedene Akkus eingefunden, bei manchen handelt es sich um Zellen vom Hersteller selbst, oder nur mit dem Namen einer Firma versehene Fremdzellen unbekannter Herkunft.

Sanyo NiMh 2700mAh (HR-3U 1.2V) Mignon

ENELOOP 2000mAh (HR-3UTG 1.2V) Mignon

Ansmann 2600mAh 1,2V Mignon

ENELOOP ist eine Marke von Sanyo, was spätestens die Typenbezeichnung verrät. Ansmann produziert selbst keine Akkus (zumindest nicht mehr), wo diese Zellen also wirklich hergestellt wurden werde ich also nicht erfahren.

Für meinen Test habe ich mich dazu entschlossen einen nachvollziehbaren großen Stromverbraucher zu verwenden. Da bei Kameras zu viele Komponenten im Spiel sind, die sich auf den Stromverbrauch auswirken können, habe ich mich für ein Blitzgerät entschieden - den SB-25 von Nikon. Wer ein Blitzgerät mit einer Leitzahl von 54 bei 105mm Zoomreflektorstellung bei ISO 100 besitzt, kann vergleichbare Werte erzielen. Der SB-25 hat eine maximale Leitzahl von 50 bei 85mm und ISO 100.

Die Akkus wurden zu 100% aufgeladen und nach wenigen Minuten Ruhepause begann die Prozedur. Ich habe immer jeweils einen Blitz mit voller Leistung abgegeben und die vergangene Zeit bis zum wiederaufleuchten der Bereitschaftslampe gemessen. Dann habe ich weitere 19 Blitze auf diese Art ausgelöst und beim 20. wieder die Zeit gemessen, bis die Bereitschaftslampe wieder aufleuchtete. Dann habe ich die Akkus um 250 mAh entladen und die Prozedur wiederholt. Bis die Akkus von mir als leer bezeichnet werden konnten. Hier jetzt die Tabelle:

                100%        -250 mAh        -250 mAh        -250 mAh        -250 mAh        -250 mAh

                1.    20.      1.      20.        1.       20.        1.      20.        1.       20.        1.       20.

Sanyo     3,25s 3,5s    4,5s 4,5s       4,5s 4,5s         4,5s 4,5s        5s   6,5s         23s -- ***)

eneloop    3s     3s      3,5s   4s        3,5s 3,5s         3,75s 4s         22s *) --

Ansmann  4s   4,5s     5s    4,5s        5s    5s          5,5s   11s       23s **) --

*) Es konnten nur noch 160 mAh entladen werden, bis die Entladeschlussspannung erreicht wurde, der Testblitz war trotzdem noch möglich.

**) und ***) Es konnten zwar 250 mAh entladen werden, nach dem Testblitz war aber nicht mehr genug Energie in den Zellen für weitere Blitze

Während meiner Test erwies es sich, dass 250 mAh relativ genau 20 Blitzen bei voller Leistung mit diesem Gerät entsprechen. Unter Ausnutzung der gesammten Kapazität der Zellen sind also folgende Anzahlen von Blitzen mit einer Ladung erreichbar:

Sanyo 200

eneloop 140

Ansmann 140

 

Da die Blitzgeräte ohnehin nicht im Dauerbetrieb verwendet werden dürfen (Überhitzungsgefahr bei Elektronik und Röhre) stellen alle Zellen mehr als ausreichend Energie bereit. Wirklich interessant ist lediglich die benötigte Zeit zur Wiederherstellung der Bereitschaft. Hier sind die eneloop Zellen deutlich im Vorteil. 0,5 bis 1 Sekunde mag sich nach wenig anhören, aber im Einsatz kann das Warten um diese Zeitspanne den Verlust von genau dem Bild bedeuten, das perfekt geworden wäre. Im übrigen schein ein Canon 420ex die selben Regenerationszeiten zu benötigen, obwohl er deutlich weniger Blitzleistung erbringt. Bei Teilentladungen ist also der SB-25 im Vorteil und ist in kürzerer Zeit wieder zu 100% geladen.

In meinen Augen am besten geeignet sind die eneloop Zellen, sie beweisen ein sehr gutes Standvermögen und bieten eine mehr als ausreichende Kapazität. Noch dazu können sie mehrere Wochen im Gerät verbleiben, ohne nur deshalb wieder nachgeladen werden zu müssen. Da ich nur selten den Blitz einsetze, kommt mir dieses Verhalten sehr entgegen.

© Published at 20:24 ( 0 comments / 161 visits )
This post is public

October 18, 2007

Teil 3 - Batterie oder Akku? ->Ist Alkali Mangan eine Batterie oder ein Akku?

Ipernity ist ja ein Medium für Fotografie, Video und Musik, leider ist die Alkali Mangan Zelle für keines dieser Gebiete als Energiequelle geeignet. Außer ihr habt Geräte mit einer Fernbedienung, denn genau da liegt ihre absolute Stärke.

Sofern man keine speziellen RAM (Rechargeable Alkali Manganese) Zellen kauft, findet man auf allen Packungen und Zellen einen Hinweis mit Ausrufezeichen: "Nicht wieder aufladbar!" mit dem Zusatz "Explosionsgefahr!".

Allerdings bekommt jeder Elektrotechnik Student oder Lehrling in der Elektrobranche beigebracht, das der elektrochemische Prozess grundsätzlich umkehrbar ist, sofern man gewisse Einschränkungen in Kauf nimmt.

Warum also diese abschreckenden Hinweise auf den Packungen?

-Die Industrie verdient gut am Verkauf der Zellen und ist an keiner Konkurenz für die teuren NIMh Zellen interessiert.

-Es erfordert Disziplin und technisches Verständniss die Zellen so zu verwenden, das man sie wieder aufladen kann.

-Da die Zellen nur für den einmaligen Gebrauch gedacht sind, werden keine Tolleranzen für Korrosion und mechanische Belastung bei Gebrauch eingebaut.

-Enttäuschte Verbraucher würden die Firmen auf Schadenersatz verklagen, wenn die Zellen sich nicht wie vermutet aufladen lassen würden oder Schäden an Geräten auftreten. (Verhältnisse wie den USA, wo man mehr Verbotserklärungen für unsachgemäßen Gebrauch in der Anleitung zu lesen bekommt, als Gebrauchshinweise. Alles aus Haftunsggründen...)

Der Hinweis auf die Explosionsgefahr bedeutet allerdings nicht das, was ein durchschnittlicher Mensch unter Explosion versteht. Er weißt auf das Risiko einer Dissassemblierung der Zelle hin. Die Zelle würde also auslaufen, eventuell ihren flüssigen Inhalt versprühen und die Einzelteile im Ladegerät verstreuen. Ob das ein erstrebenswerter Zustand ist, überlasse ich euch. Allerdings ist es relativ unwahrscheinlich, dass es Heutzutage zu solch einem Fall kommt, wenn man eine halbwegs brauchbare Alkali Mangan Zelle wieder aufläd.

Was macht also die Verwendung von Alkali Mangan Zellen als Akku so unbequem, dass sie kaum bekannt ist und die Verbraucher im Unklaren gelassen (man muss schon fast sagen für Dumm verkauft) werden?

Eine zu 100% (bis zur Entladeschlusspannung von ca. 0,9V) entladene Alkali Mangan Zelle ist nicht wieder aufladbar. Spätestens nach dem entladen von 75% der Kapazität kommt es zu verstärkten Bildung von Braunstein in der Zelle, dieser Prozess kann nicht wieder umgekehrt werden.

Für RAM Zellen wird daher empfohlen sie häufig nachzuladen und im idealen Fall nur 50% der vorhandenen Kapazität auszunutzen. Dieses Vorgehen reduziert die Braunsteinbildung auf ein Minimum, allerdings bildet er sich trotzdem in gewissen Mengen und die wieder nutzbare Kapazität nimmt mit jedem Entladevorgang weiter ab.

Die Zellwände der Standardzellen sind gerade so dick bemessen und gegen Korrosion geschützt, dass sie die normale Lebensdauer überstehen, ohne auszulaufen. Werden diese Zellen wieder aufgeladen, geht die Berechnung nicht mehr auf und das Risiko eines Schadens steigt an. Die speziellen RAM Zellen sind für eine längere Lebensdauer ausgelegt und dementsprechend angepasst. Leider lassen sich die RAM Zellen nicht sehr viel häufiger aufladen, als die Standardzellen, zumindest rechtfertigt der kleine Vorteil in der Lebensdauer nicht die deutlich höheren Preise.

Um Schäden an den Zellen zu vermeiden kann eine Aufladung nur mit sehr niedrigen Strömen und damit verbunden langen Zeiträumen stattfinden, oder muss aufwändig überwacht werden. Erstes kostet Zeit und Zweites macht die Ladegeräte etwas teurer.

Es existieren im Internet verschiedene Schaltungsvorschlage für Ladegeräte mit asynchroner Wechselspannung. Durch die spezielle Aufladung soll es möglich sein die Braunsteinbildung teilweise (!!!) umzukehren, allerdings dauert ein Ladevorgang zwischen 6 und 48h. Dies hängt von der Größe der Zelle und ihrem Ladezustand ab. Die RAM Zellen tauglichen Ladegeräte sind prinzipbedingt auch in der Lage Standard Alkali Mangan Batterien wieder aufzuladen, allerdings wird hierfür keine Gerantie übernommen oder sogar davor gewarnt. Da diese Geräte oftmals mit hohen Strömen arbeiten, besteht hier bei Standardzellen ein relativ hohes Risiko der Überladung/ Überhitzung. Bei Geräten für die Ladezeiten bei AA RAM Zellen im Bereich von 10 oder mehr Stunden angegeben werden, besteht dieses Risiko nicht, denn abgesehen von kleinen Unterschieden beim mechanischen Aufbau und chemischen Zusätzen, die sich positiv auf die Lebensdauer auswirken sollen, sind RAM Zellen und Alkali Mangan Batterien gleich.

Die Alkali Mangan Zelle ist und bleibt ein Primärelement (Batterie), da der elektrochemische Prozess im Inneren bereits bei der ersten Entladung nicht vollständig umgekehrt werden kann. Für Kleinverbraucher wie Uhren und Fernbedienungen kommen aufgeladene Zellen aber durchaus in Betracht, da man sie Teilentladen (z.Bsp. nach 6 Monaten) entfernen und gleich wieder aufladen kann. Die aufgeladenen Zellen können auch genauso gut und lange wie neuwertige Zellen gelagert werden.

RAM Zellen sind derzeit (unberechtigter Weise) noch relativ teuer, wer aber in der Lage ist nach Anleitung ein Ladegerät umzubauen oder aufzubauen, wird auch keine Probleme haben die normelen Zellen pfleglich zu behandeln und wieder aufzuladen.

Man kann einiges an Geld sparen und sogar noch die Umwelt schonen. Selbst wenn sich einige Zellen nur 2 oder 3 mal aufladen lassen, war es bereits Sinnvoll das zu tun.

© Published at 08:58 ( 0 comments / 218 visits )
This post is public

October 17, 2007

Teil 2 - Batterie oder Akku?/ Part 2 - Battery or rechargeable battery?

Für alle denen die Wikipedia Artikel zu langatmig und kompliziert sind kommt hier jetzt eine kleine Übersicht der üblichen Technologien mit Stärken und Schwächen.

NiCd (Nickel Cadmium)

Eine ausgereifte Technik, bei der kaum noch Weiterentwicklungen zu erwarten sind. Das liegt nicht daran, dass es nicht möglich währe, sondern an der Tatsache dass Cadmium ein Schwermetall ist und die Umwelt belastet.

+ sehr niedriger Innenwiderstand, sehr Kälteresistent (weit in den Minusbereich hinein, bis ca. -40°C mit Spezialzellen möglich - Raumfahrt)

o mäßig hohe Kapazitäten verfügbar

- hohe Umweltbelastung (trotz Recycling), ausgeprägter Memoryeffekt, hohe Selbstentladungsrate (20% pro Monat), politisch und wirtschaftlich keine Weiterentwicklung in Sicht

Als Einsatzgebiet bieten sich Verbraucher an, die starken Temperaturschwankungen ausgesetzt sind. Auch bei hohem Strombedarf auf kleinem Raum bieten sie sich durch den niedrigen Innenwiederstand an (Modellbau). Durch ihre Neigung zum Memoryeffekt sind Teilentladungen problematisch, da sie die Lebensdauer des Akkus stark reduzieren. Durch die niedrigen Kapazitätswerte sind Verbraucher die über lange Zeit einen hohen Strombedarf haben ungeeignet.

NiMh (Nickel Metallhydrid)

Wird noch weiterentwickelt, bietet aber bereits jetzt hohe Kapazitäten bei mittlerer Strombelastbarkeit. Da sie keinen Memoryeffekt aufweisen sind Teilentladungen nicht sehr problematisch.

+ hohe Kapazitäten, politisch und wirtschaftlich Interesse an Weiterentwicklung, kein Memoryeffekt

o mäßig hoher Innenwiderstand, teilweise niedrige Selbstentladungsraten, teilweise mäßig Kälteresistent

- teilweise kaum Kälteresistent, teilweise hohe Selbstentladungsraten (20% pro Monat)

Aufgrund der Vielzahl von Versionen mit Spezialisierungen auf hohe Kapazität, höheren Strombedarf oder geringe Selbstentladung muss genau geprüft werden, was für eine Art von Stromverbraucher man hat. Eine NiMh Zelle die alle Bereiche wenigstens gut abdeckt gibt es (noch) nicht.

Alkali Mangan

Dieser Typ wird immernoch weiter entwickelt, obwohl er eigentlich ein echter Methusalem ist. Die Zellen haben bei guten Produkten eine Kapazität die mit hochkapazitiven NiMh Zellen vergleichbar ist, allerdings kann man sie unter diesen Bedingungen nicht wieder aufladen. Es handelt sich also um Primärzellen, ohne die Möglichkeit der Wiederverwendung. Wird jedoch nur ein gringer Teil der Kapazität entladen (maximal 2/3) kann die Zelle mehrmals wieder aufgeladen werden, allerding ist die Zyklenzahl auf ca. 20 beschränkt. (Dies ist nur mit Spezialzellen möglich, die Standardzellen läufen dabei häufig aus)

+ hohe Kapazität, hohe Kälteresistenz (bis weit unter -20 °C), extrem niedrige Selbstentladungsrate (ca. 0,2% pro Monat)

o mäßige Umweltbelastung durch Einwegverwendung

- sehr hoher Innenwiderstand

Diese Zellen sind für große Stromverbraucher völlig ungeeignet, versorgen aber Uhren oder sonstige Kleinverbraucher über Jahre hinweg zuverlässig mit Strom, egal bei welchem Wetter. Man kann sie bei Zimmertemperatur bedenkenlos mehrer Jahre lagern, ohne dabei nennenswert Kapazität zu verlieren.

 

-EN-

 

NiCd (Nickel Cadmium)

Well known and reliable technology. No further development to save the environment. Cadmium is a hevy metal!

+ very low internal resistance, highly resistant against low temperatures (down to -40°C with special cells - aerospace and spaceship)

o medium capacitance

- high environment vaste, memory effect, high self discharge rate (20% per month), political no further development and use desired

For use in environments with drastic temperature changes and also high current needing devices with limited space and wieght conditions. The memory effect is problematic in  particular discharging conditions wich will shortening the life time. Because of the medium capacitance it can't be used if high currents are needed during a long time period.

NiMh (Nickel Metallhydrid)

Further development is giong on. Delivers already high capacitances with medium current delivery.

+ high capacitance, further development

o medium internal resistance, some models with low self discharge rate, some models medium resistant against low temeperatures

- some models are not resistant against low temperatures, some models with high self discharge rates (20% per month)

There are many different models on the market. Some specialized to high capacitance, high current delivery or low self discharging rate. You have to know what your device needs to choose the right one. A NiMH cell featureing all attributes in good values is (currently) not available.

Alkali Mangan

This type has an ongoing further development. But it is a real Methusalem. Well produced cells are delivering the same capacitance as high capacitance NiMh cells. But they are not rechargeable under these conditions. If only a perticular amaount of the capacitance (max. 2/3) is dischraged it is possible to recharge the cell. But this is normaly limited to aprox. 20 cycles. (You need special cells to do this! Standard cells can depart during this.)

+ high capacitance, high low temperature resitance (far under -20 °C), extreme low self dischargeing rate (aprox. 0,2% per month)

o medium environmental vaste (not rechargeable)

- very high internal resistance

These cells are not usable in high current needing devices. But they are perfect to power clocks and other small current needing devices other years under varius weather conditions. You can store them under normal living room condtions over years without a real loss of capacitance.

© Published at 08:29 ( 4 comments / 93 visits )
This post is public

October 17, 2007

Teil 1 - Batterie oder Akku?/ Part 1 - Battery or rechargeable battery?

Wenn man versucht die Werbeversprechen auf den verschiedenen Produkten nachzuprüfen, steht man vor erheblichen Problemen. Kommt euch das irgendwie Bekannt vor?

Wenn man in einen "Ich bin doch nicht Blöd!" Markt geht und dort vor der Werbewand mit Batterien und Akkus steht, fragt man sich was der Unterschied zwischen den vielen verschiedenen Modellen ist. Dabei geht es noch nicht einmal um die vielen verschiedenen Hersteller, sondern um die verschiedenen Produkte die jeder einzelne Hersteller anbietet.

Da gibt es "Phone", "Photo" und "Audio" Editionen. Jetzt sogar "Infinium" und "ENELOOP" oder sonst irgendwelche Kunstnamen. Wobei es nur eine Angabe auf der Verpackung gibt, die man vergleichen kann...

Die Zellspannung von 1,2V. (Die ist chemisch, physikalisch Bedingt und nur deshalb immer vergleichbar)

Wer glaubt man könne die Kapazitätsangaben der verschiedenen Hersteller und Editionen direkt vergleichen, begeht einen riesigen Irrtum, der sich später beim Gebrauch bitter rächt.

Denn kein Hersteller gibt an unter welchen Bedingungen (Temperatur, Entladestrom, Entladeschlussspannung, vorherige Ladeschlussspannung und Ladestrom) der angebenen Wert zu Stande gekommen sein soll. Selbst die offiziellen Datenblätter, die einige Hersteller im Internet veröffentlichen enthalten nur sehr selten die nötigen Angaben. Und wer sucht sich schon während er im Geschäft steht das Datenblatt aus dem Internet heraus? Das Personal im Geschäft kann hier auch nicht wirklich weiterhilfen (leider).

Es gibt im Internet inzwischen hier und da verlässliche Informationen, aber leider auch immer gepaart mit allerlei "Zaubertricks" und nicht nachvollziehbaren Behauptungen oder nur kleine Teile der benötigten Informationen. Deshalb kann ich hier auch guten Gewissens keine Informationsquellen verlinken.

Einzige derzeit ganz gut brauchbare Informationequelle ist die Wikipedia, wobei hier natürlich keine konkreten Produkte genannt, geschweige denn Messergebnisse veröffentlich werden. Die Grundlagen der Technik (NiMh, NiCd, Alkali Mangan und so fort) werden aber ausführlich genug beschrieben und wer etwas technisches Verständniss mitbringt wird einige interessante Dingen lernen.

Das ist der erste Teil von mehreren Beiträgen als Entscheidungshilfe für Andere aus meinen eigenen Erfahrungen. Wissen gegen Werbesprüche!

- EN -

Do you want to purchase something and you are getting very different declarations about the same product? Is this a well known problem to you?

If you are standing in front of a shelf with batteries and rechargeable batteries the main question ist: What are the differences between the many different products? This doesn't mean the different manufacturers! It means the different editions.

You can purchase "Phone", "Photo" and "Audio editions and since some time also "Infinium" or "ENELOOP" or what else it is named. But you can onle compare one printed declaration...

The voltage per cell rated with 1,2V. (Because this is chemicaly and physicaly normed.)

If you think the declared capacitance can be directly compared between the different editions and manufacturers. You are wrong!

No manufacturer is declaring the environmental conditions during the measurement. Even if a official datasheet exist this means seldom that all needed declarations are included. (temperature, discharge current, discharge stop voltage, used charge stop voltage, used charge current)

The only one currently known good information source about the technical background is the wikipedia.

This is the first part of a little decision guide with some experiences made by me about this things. Knowledge against slogans!

© Published at 07:14 ( 0 comments / 69 visits )
This post is public

September 27, 2007

Regeln für die Bildgestaltung?

Eben bin ich über einen Artikel beim www.spiegel.de/reise/europa/0,1518,505632,00.html gestolpert.

Das die Wasserwaage eines der wichtigsten Hilfsmittel beim Fotografieren ist, halte ich zwar für deutlich überbewertet, aber in der Landschaftsfotografie kann sie gut Dienste leisten. Ich würde mich aber lieber nicht zu sehr darauf verlassen. Manchmal ist waagerecht in unseren Augen eben nicht gerade.

Ein allrad getriebenes Fahrzeug als unabdingbar zu bezeichnen ist starker Tobak, die schönsten Motive meines Lebens konnte ich bisher nur zu Fuß erreichen. Also müsste ich vorschlagen immer ohne Auto unterwegs zu sein, oder? (Da wo wir teilweise waren hätte auch ein Jeep nix mehr genutzt.)

Ansonsten führt der Artikel vor allem grundlegende Dinge auf, die man wissen sollte, aber die man manchmal einfach ignorieren muss. Regeln sind schließlich dazu da gebrochen zu werden.

Nie unter Blende 12 (nicht jeder kann 12 verwenden, da 11 eigentlich die feste Größe in der Abstufung ist) zu Arbeiten und besser noch 22 zu verwenden ist eine Verallgemeinerung, bei der ich sprachlos bin. Weitwinkelobjektive reagieren je nach Hersteller und Brennweite sehr unterschiedlich auf das Abblenden. Da helfen nur das Messprotokoll des Objektives, die Kenntniss der Hyperfokalen Distanz und der Schärfentiefe weiter.

Bleibt mir nur noch auf das www.schwarzweiss-magazin.de/ zu verweisen. Dort gibt es eine sehr gute Artikelserie zum Thema Zonensystem, Belichtung und Kontrastbeherrschung, die bezieht sich zwar auf analoge Fotografie, trifft aber in vielen Dingen auch auf Digitaltechnik zu.

© Published at 08:31 ( 6 comments / 173 visits )
This post is public

September 15, 2007

Adobe Lightroom 1.X

Es gibt also doch noch Anlass zur Hoffnung bei Adobe, in Version 1.2 hat Lightroom allem Anschein nach etwas dazugelernt.

Zum Beispiel wird der Scale Factor beim Exportieren von DNG Bildern nicht mehr auf 2,1 festgelegt, obwohl er vielleicht 2,0 oder 1,0 betrug, ab jetzt stimmen also die Brennweitenagaben bei den exportieren JPEGs hier auf Ipernity (oder sonst irgendeiner Fotoseite/ Anzeigesoftware). Auch der kleine Ipernity interne Bug mit den extrem krummen Brennweitenzahlen wurde vom Team inzwischen beseitigt!

Die Rauschreduzierung hat auf jeden Fall in den dunklen Bereichen eines Bildes deutlich an Qualität gewonnen.

Lightroom 1.3 Export

Lightroom 1.3
Lightroom 1.3

 

Lightroom 1.2 Export

Adobe Lightroom 1.2
Adobe Lightroom 1.2

 

Lightroom 1.1 Export

Lightroom export
Lightroom export

 

Canon Digital Photo Professional 3.0 Export

DPP Export
DPP Export

 

Am linken Bildrand ist in der Dunkelheit der Umriss eines Ergometers zu erkennen, zumindest bei Lightroom 1.2 und DPP 3.0. Bei Lightroom 1.1 ist dieser Bereich "abgesoffen" und die Rauschunterdrückung hat eine sehr grobe Körnung hinterlassen.

Überhaupt scheint auch der gesammte RAW Konverter bei Version 1.2 gründlich überarbeitet worden zu sein, denn trotz bis auf die Nachschärfung gleicher Einstellungen sehen die beiden Exporte von 1.1 und 1.2 sehr unterschiedlich aus. In meinen Augen bei 1.2 deutlich besser und vor allem sogar ausgewogenen als mit DPP.

Sogar Weißabgleich und Sättigung sind verbessert worden.

Nach meiner fast schon Schmähbewertung nach dem Vergleich von Lightroom 1.1 und DPP 3.0 kann ich der 1.2 gemachte Hausaufgaben bescheinigen, muss sich nur noch zeigen, ob die neue Version jetzt endlich so stabil läuft, wie es von 1.1 versprochen wurde, nach dem Desaster mit 1.0.

In Version 1.3 scheint es keine Veränderungen an der Bildverarbeitung gegeben zu haben.

© Published at 13:15 ( 7 comments / 148 visits )
This post is public

September 6, 2007

Sony was soll das?

Da legt Sony in seinem Aplhasystem eine Kohle nach und integriert dann gleich einen Rohrkrepierer.

Warum waren sich wohl bisher alle Hersteller einig beim RAW Format (sofern man es als Format bezeichnen kann *räusper*) keine Veränderungen innerhalb der Kamera vorzunehmen? Kein Grund für Sony das auch zu tun, stattdessen verkauft man die Rauschreduzierung im Sensor noch als super duper Neuheit, die extrem rauschfreie Aufnahmen ermöglicht...

Nach 2 Jahren kommt man dann mal auf die Idee eine super Rauschreduziersoftware auszuprobieren... Oh Wunder sie nutzt nichts, da man ja kein RAW sondern ein rauschreduziertes RAW hat, an dem ein in Hardware gegossener Prozess bereits sein Unwesen getrieben hat. Vielleicht gibt es ja wenigstens die Möglichkeit diese Funktion zu deaktivieren, wenn man sie nicht mag, ansonsten ist es einfach nur eine Falle mehr, in die man beim Kauf tappen kann.

Bleibt nur noch die Frage, warum setzt Sony auf so einen zweistufen Rauschredzierprozess? (Direkt im Chip und nachher auch noch in der Firmware) Hat der Sensor etwa genau da ein Problem? 12 MP sind nicht wenig Holz, aber die Größe der einzelnen Sensoren schrumpft froh und heiter weiter...

© Published at 08:45 ( 1 comment / 91 visits )
This post is public

August 23, 2007

Warum sind Olympus, Sigma und Sony bei DSLRs zum Nischendasein verdammt?

Weil Canon und Nikon die einzigen Firmen sind die wirklich professionelle Technik anbieten und so auch den Durchschnittsbenutzers zeigen wozu sie in der Lage sind.

Wenn man einen BMW oder Mercedes kauft spielt ja auch immer der Ruf eine Rolle und eine S Klasse oder der 7'er färben auch auf die kleineren Serien ab.

Bei den SLRs scheint es mir auch so zu sein, 99% der Nikon und Canon Benutzer haben entweder nicht das Geld oder kein echtes Interesse daran die Spitzenmodelle zu kaufen. Mal benutzen würde sie vermutlich Jeder ganz gerne. :-)

Aber alleine die Existenz des kompletten Systemes und die Möglichkeit im Fall der Fälle innerhalb dieses Systemes auch deutlich höherwertige Produkte angeboten zu bekommen scheint Kunden anzuziehen.

Verlässlichkeit vermittelt auch die langfristige Fortführung von Serien (Canon und Nikon haben seit mehr als 10 Jahren ihre Systemanschlüsse kaum verändert, aber ständig bessere Objektive gebaut).

Wird Sony auch in 10 Jahren noch SLRs bauen? Olympus? Panasonic? Samsung? Olympus traue ich es noch zu, aber bei den 3 Anderen habe ich den Eindruck, dass sie es sich viel zu einfach machen. Olympus geht vorwärts und verbessert kontinuierlich sein FourThirds Angebot, auch mit prestige Trächtigen f2 Zoomlinsen, die sogar ein Alleinstellungsmerkmal sind, da kein anderer Produzent derzeit etwas vergleichbares hat.

Sofern Leica nicht in die Pleite schliddert dürfte man hier auch eine sichere Bank haben, aber zu mehr als einer Nebenrolle in der Nische wird es nicht reichen.

© Published at 20:50 ( 11 comments / 156 visits )
This post is public


← previous 1 2 next →

( 26 posts )

rss Latest posts - Subscribe to the latest posts of Manuel Wesser