Fast immer wenn ich erzähle, dass Gröde nur 277 Hektar groß ist, kommt die Bemerkung, da sei man ja in einer halben Stunde einmal rundherum. Na ja, so ganz stimmt das nicht, da zum einen die „Hafeneinfahrt“ im Nordosten sehr tief ins Land hinein geht und nur dort überquert werden kann, und zum anderen der Weg entlang des Ufers im Nordosten teilweise ziemlich beschwerlich ist. Also entlang der Steinkante und mit Abkürzung über den Sommerdeich auf Appelland könnte man es in ca. 1,5 Stunden schaffen.

Ausgehend von der Knudswarft am Hafen vorbei ganz nach Osten, entlang der Steinkante über den Ostanleger zur Badestelle im Süden, weiter am Westanleger vorbei bis ganz nach Norden, dann soweit begehbar entlang der Uferbefestigung an der Nordseite von Appelland bis zur Hafeneinfahrt, und schließlich zurück zur Knudswarft brauche ich aber eher 4 Stunden.

Dabei natürlich jede Menge Fotos und GPS-Daten, mal schauen, inwieweit sich daraus etwas Kartenmaterial generieren lässt.

Entlang der Steinkante kann man sehr gut den damaligen Baufortschritt anhand der eingemeißelten Jahreszahlen ablesen. Begonnen wurde mit der steinernen Befestigung der Hallig bereits 1900 im Norden, bis 1927 hatte man sich dann zum Ostende vorgearbeitet.