Über Nacht gibt es dann Nachschub. Das Hochwasser gegen 4 Uhr sorgt dafür, das der Wasserstand weiter steigt. Am Morgen steht Hallig Gröde im Norden und Osten ziemlich komplett unter Wasser. Also doch noch Landunter.

Auf der Straße von der Knudswarft in Richtung Osten ist das stehende Wasser so seicht, dass ich problemlos mit Gummistiefeln bis zu der kleinen Brücke waten kann. Eine Krabbe kreuzt irritiert meinen Weg und überall steigen aus Ritzen im Asphalt kleine Luftbläschen auf. Fast kein Wind, eine glatte Wasserfläche, dramatische Wolkenformationen und die Knudswarft im Wasser bieten eine wunderbare Szenerie im Morgenlicht.

Weniger gemütlich wird es mit dem nächsten Regenschauer, der dann auch den Startschuss für weiter wechselhaftes Geschehen und einen verregneten Spätnachmittag und Abend bildet. Vielleicht kein Standkorbwetter, aber zum Fotografieren ganz fantastisch.