hallo liebe freunde, diesmal berichten wir aus der metropole des suedens: dunedin (naja, hat 120.000 Einw.), wurde aber wie alle staedte in NZ erst mitte des 19.Jh gegruendet (in dem fall von schotten) und hat aber immerhin ein gesicht. es gibt hier zahlreiche bauten aus der gruenderzeit - ornamente und stuckwahnsinn an den fassaden - im gegensatz zu unseren altbauten sind hier aber alle grell bunt gepinselt und wirken nicht so altehrwuerdig.

vor einer woche haben wir das fjordland verlassen (gletscher und baumbaerte) und haben die letzten tage an der suedkueste abgehangen. the catlins zwischen invercargill und balclutha ist ein bisher touristisch noch wenig entwickelter landstrich. hat aber mit sehr vielfaeltiger meeresfauna (siehe neueste bilder) und unterschiedlichsten kuestenformen eine menge zu bieten. besonders abgefahren die kelpwaelder (riesenmonsteralgen!!!) an den felsen, die mit brachialer wellengewalt gepeitscht werden und offenbar besondere ueberlebensstrategien entwickelt haben. pinguine, seeloewen und robben gabs ebenfalls reichlich, nur seeelefanten wollten sich nicht zeigen, schade! morgen machen wir noch einen ausflug auf die otago-peninsula um die dortige kolonie von royal albatrosses zu beschauen.

ab dem 14. februar werden wir bei ein paar oekobau-freaks (siehe earthwoodwaimate.blogspot.com ) fuer eine woche lustig mitarbeiten, uns zunehmend um den verkauf unseres zuverlaessigen subaru zu kuemmern haben und am 02.03. schliesslich von christchurch aus abschied von diesem wunderbaren land nehmen.

was kommt dann? kann ich noch gar nicht denken, freue mich aber immerhin schon, endlich mal wieder echte baustelle zu machen. habe etwas hammer-entzug, drei monate reisen ohne tatkraeftige aufgaben zwischendurch faellt mir nicht nur leicht.

ich werde mich sicher nochmal kurz vor abreise melden, bis dahin wuensche ich allen lesern noch eine schoene zeit und freue mich wie immer ueber zahlreiche kommentare oder gar emils.

euers,

claas