jaja, die landschaft hat mich in den letzten wochen echt verschluckt und ausser fotos hochladen kam nix rueber, leider. ich sage euch: das iss aber auch nich so easy, ersmal die richtigen rauszusuchen und dauert vlerfixt lange, sie hochzuladen. da stockt die geldboerse oder die lust gewaltig, auch noch was dazu zu erzaehlen...

nu aber: die google-earth-bewanderten habe es schon laengst gemerkt: auf der suedinsel sind wir von motueka aus noch kurz in die wunderbare golden bay (seeloewen!!!) und danach an der westkueste suedwaerts gedackelt. was sage ich: gerast!! zwar haben uns diverseste wellenerlebnisse mit hoechster verzueckung erfuellt (brandung 3000 mit donner und getoese...) und haben wir naehe greymouth mit dem "hexagon" von den altfreaks larry & di das bisher persoenlichste und aussergewoehnlichste hostel erlebt. doch die allgegenwaertigen unheimlich biestigen sandflies, klein, perfide lautlos und mit sehr langjuckenden stichen, die man erst am naechsten tag so richtig spuert, vergaellen einem so manches vergnuegen. will man sich nicht mit dem hochgiftigen, kunststoffzersetzenden und einzig verlaesslich wirksamen gegenmittel "deet" annaehernd selbst vergasen, besteht die einzige chance darin, staendig in bewegung zu bleiben. drum wir also - nicht faul - rein in unsern super-u und immer ab dafuer in den sueden auf der einzigen road, links stetig hohe berge, rechts immer mehr meer - by the way, wussten sie schon: die linke und rechte haelfte der suedinsel schieben sich immer weiter grimmig ineinander (erdplattenverschiebung!!!) und tuermen dabei immer noch hoehere berge auf - das ward uns etwas schwummerig, ein weiterer grund fuer bleifusss. nachdem wir noch mal eben den gletscher franz-josef veraechtlich (minipupsgletscher, werd erstmal erwachsen!!) geschmaeht haben, war uns dann schon viel wohler nach erreichen der seen wanaka und hawea im suedlichen landesinneren. beide in etwa so gross wie der boden- oder gardasee, naemlich maechtig, aber bei weitem viel einsamer. also echt, in norditalien waere ja schon gleich eine komplette tourismusindustrie am start und haette ringsum flotte hotelanlagen hergezaubert. hier im ort wanaka versammeln sich zwar auch paar touris, vergnuegen sich aber entweder mit angeln, wandern und staunen oder aber stuerzen sich mal eben aus irgendwelchen flugzeugen (im ernst, skydiving gibts hier allerorten). in jedem fall aber nix, was den alleinigen seeanliegern, merinoschafen naemlich, in irgendeiner weise ein einziges haar kruemmen wuerde. In wanaka haben wir uns also wie beabsichtigt schoen entschleunigt und zwei wunderbare wanderungen unternommen. zuerst auf den hausberg roy's peak, vom see aus in drei stunden durch die schafweiden immer rauf und raufer (1100 hoehenmeter). wird belohnt mit grandiosen ausblicken ueber die gesamte bergwelt bis dort hinaus. dann zwei tage spaeter dem starken tip von carmen (superdankeaberechtcarmen) gefolgt und rein ins matukituki-valley und durch schwervermoosten baumbaertigen fangornliken entsbewohnten suedbuchenwald bis rauf an den rob-roy-glacier (der ist klasse und gilt - weitermachen!!).

ja ich weiss - da sind jetzt aber noch keine bilder von zu sehen, wirds bald mal, herr koehler? aber wie schon eingangs rechtgefertigt: es geht nur ent oder weder. ausserdem werden hier im internet-cafe gleich die teppiche eingerollt und hinter mir droehnt schon der gemeine saubstauger!

also gibts starke bilders und weitere erzaehlungen von queenstown (no-go-area) und dem routeburn-track (1 of world's top 10 walks: mein lieber schwan!) und weiteren bonbons in baelde in diesem theater. fortsetzung folgt...

gruesschen, ihr herzchen,

claas