Zur diesjährigen Rumänientour unserer Tierschutzinitiative "Hand-und-Pfote" im Juni hatte ich nicht viel geschrieben - nur Zoe, die Hündin mit dem kaputten Hals hatte ich euch vorgestellt ...

Nunja, auch die zweite diesjährige Tour führte uns die komplette Route von Seifersdorf bis Bukarest und zurück (3.350 km). Michael, mein Copilot, der aus Erfurt angereist war, und ich starteten am Donnerstag Morgen, den 1. November 2007 in Seifersdorf um 06:25 Uhr.

Die Route führte uns über Prag, Bratislava, Györ, Budapest, Szeged, Mako zum Grenzübergang Nagylac-H / Nadlac-RO und dann weiter über Arad mit einem Abstecher zu Andreas nach Santana. Dort übergaben wir einen Teil der Hilfsgüter. Die weitere Route führte über Deva, Sibiu und Pitesti in den morgendlichen Berufsverkehr von Bukarest, wo wir gegen 6:30 Uhr deutscher Zeit eintrafen. Dort erwartete uns Jean-Alain, unser Mann in Bukarest, der uns nach der langen Tour nach einem nur kurzen Gespräch für die nächsten vier Stunden ins Bett verbannte, wo wir umgehend in Tiefschlaf fielen.

Am Freitag besuchten wir die Kinderhilfsorganisation "Mia's Children" zur Übergabe einiger Hilfsgüter und wurden über die Erfolge der Kinder informiert. Einige von ihnen haben einen Ausbildungsplatz oder auch einen Studienplatz erhalten.

Nach einem kurzen Einkaufsbummel, bei dem wir wieder einige Straßenhunde beobachten konnten, besuchten wir die Praxis von Dr. Gaita, um die für ihn bestimmten medizinischen Spenden zu übergeben.

Insgesamt konnten wir ca. 200 kg Hilfsgüter an Andreas und ein von ihm unterstütztes Altenheim, die Kinderhilfsorganisatuion "Mia's Children" und die Veterinärklinik 'Ortovet' übergeben können.

Am Samstag Morgen kam der Abschied in Bukarest. Nach der Übernahme der fünf liebevoll von Ileana und Jean-Alain aufgezogenen und betreuten Katzen fuhren wir noch einmal zur Klinik Ortovet, um dort den Hunden CHANCE, GUTZA, ROSCA-MOLLY und MUFFIN ihre Plätze im Auto zuzuweisen.

Wie auch schon zur Teddy-Tour im Juni wurden die Boxen das erste Mal an einer Autobahnauffahrt gesäubert, weil es einige der Insassen mit Rückwärtsessen versucht hatten und die Miezies doch noch von irgendwoher Würstchen geholt hatten, die die Luft nicht sehr angenehm im Auto machten ;-). Die weitere Fahrt verlief ohne Aufregung und größere 'Stänkereien'. Lediglich die Katzen sangen von Zeit zu Zeit ihr Klagelied ...

Am Abend erreichten wir wieder das Haus von Andreas, in der Nähe von Arad, der uns schon erwartete. Alle Hunde hatten Freilauf und bekamen dann im Gehege ihre Hütten zugewiesen, die sie nach etwas Futter und Wasser zur Nachtruhe nutzten. Die Katzen konnten ihren Spieltrieb in Andreas' Badezimmer ausleben und auch ein wenig futtern.

Wir nutzten die Abendstunden, um mit Andreas in die Pizzeria zu gehen und bei Bier und Pizza die Welt zu verbessern. Die Nacht endete gegen 4.00 Uhr und um 5.30 Uhr waren wir wieder mit allen Insassen auf der Piste.

Die Heimfahrt mit den nun fast durchlässigen Grenzen auf der gesamten Strecke lassen einen trotz allem an vergangene Zeiten denken, wo man Stunden am Übergang zubringen musste und immer gebangt hat, was denn heute dem Zöllner für eine Laus über den Weg gelaufen ist.

Hardy für "Hand-und-Pfote"

 

 

Folgende Vierbeiner haben den Weg nach Deutschland gefunden:


Der Rüde 'Chance'

Der Rüde Gutza

Muffin
- der 'Schokokrümel'

Rosca - die 'Struppelige'

Nadia mit ihren drei Babies
Naila, Nemo und Nina
(aus alten Zeiten - Foto: JAG,
mir fehlen leider aktuelle Aufnahmen)


Filou bedankt sich bei Jean-Alain
auf seine Art

Nina und Nemo