(Traducere in lb. romana aici: www.ipernity.com/doc/klausdieteruntch/22349173)




Die Burgruine der Heldenburg ist ein beliebtes Ausflugsziel. Mehrere Wanderpfade aus Krebsbach, Rothbach, oder Nussbach führen hin. Einige haben inzwischen Markierungen (Blaues Kreuz, roter Punkt). Inzwischen schlängelt sich ein befahrbarer Schotterweg zur Burgruine hoch, der zwar eine bequemes Erreichen ermöglicht, aber den ganzen Reiz der Wander - und Naturfreude überschattet.
Denoch lohnt es sich den Weg zu bewältigen. Man wird belohnt mit dem ultimativ schönsten Ausblick über das ganze Burzenland. Die Schönheit des Perschaner Höhenzuges verbunden mit dem Mythos der Burgruine hinterlassen stets einen besonderen Eindruck.




Über die Geschichte der Heldenburg: erste urkundliche Erwähnung im Jahre 1335 als "Castrum Heltheuin". Die Heldenburg war eine königliche Burg. Sie diente zur Bewachung des damaligen Reitweges ins Fogarascher Land. Weitere Infos bezüglich Heldenburg enthalten folgende Links:

www.dickemauern.de/heldenburg/index.htm

www.karpatenwilli.com/reise45.htm

www.rumaenienburgen.com/transilvania/crizbav-info.htm

www.heldsdorf.de/Links/Presse/Heldenburg/heldenburg.html


Zum ersten Mal versuche ich nun die Ruine der Heldenburg mit dem Bike zu erreichen. Von Zeiden aus führt meine Tour zunächst über Heldsdorf (Hálchiu). Heldsdorf und Heldenburg werden durch einen besonderen geschichtlichen Bezug , sowie den Burgweg (Heldsdorf-Neudorf-Krebsbach) in direkter Verbindung gebracht.

Als Heldsdorf vom Ritter Fulkun ("Haldeboatschi" genannt) gegründet wurde, wurde ihm die Heldenburg von König Andreas II zur Verteidigung übergeben.
Der Ritter Fulkun kam beim Einfall der Mongolen ums Leben. Er lebt im Wappen der Heldsdörfer fort, wo er mit Kugel in der linken und Streitkolben in der rechten Hand dargestellt wird.


Zurück zum Burgweg über Neudorf (Satu Nou). Hier leben überwiegend "evangelische" Ungarn.


Nächste Station ist Krebsbach (Crizbav) etwa 6 Km von Neudorf entfernt.
Eine Gewitterfront zieht heran.



Eilig fährt ein Bauer seine Heufuhre zur trockenen Scheune.



In Krebsbach befindet sich eine wuchtige neuromanische Kirche. Auch hier leben überwiegend "evangelische" Ungarn.



Ab Dorfmitte ist der von nun an beschotterte Burgweg mit blauem Kreuz markiert.
Draussen auf den Feldern und Wiesen befindet sich ein wahres Storchenparadies.



In etwa einer halben Stunde erreiche ich den Wald. Von nun an wendet sich der Schotterweg über Serpentinen bergauf.
Der Weg führt vorbei an bizarren Felsformationen.

Hier fliesst noch ein zartes Bächlein, die Felsen entlang. Trinkwasser Reserven unbedingt hier nachfüllen.


Der markierte Weg wird immer zwar enger und steiler, wendet sich aber als Abkürzung vom neuen Schotterweg ab.


Erst bei 700 m Höhe wird der Wanderpfad vom neuen Schotterweg durchtrennt. Beide führen parallel an der Heldenburg Ruine vorbei.



Die letzten Meter zur Heldenburg. Der Wanderpfad ist für Naturgeniesser. Der Schotterweg nebenan, stößt an meine Grenze der Geschmackssache.


Vorsicht man übersieht leicht den Nebenpfad zur Burgruine, diesmal mit rotem Punkt markiert.
Eine wacklige Brücke führt über einen schluchtartigen Graben zur Heldenburg.


Da steht die Burgruine.


Von der Heldenburg aus hat man einen ungewöhnlichen Blick zum Zeidner Berg.

Nun folgt der kulinarische Teil, nämlich Speck am Spieß an der Heldenburg.


Zum gebratenen Speck gehören auch Zwiebel, Schnaps und Wein.



Nach der bekömmliche Mahlzeit an der Heldenburg folgt eine rasante Abfahrt am Schotterweg zum Krebsbachtal.

Auf dem Rückweg , die Dämmerung naht und vor mir liegt Krebsbach.

Die Bike Tour zur Heldenburg endet mit idyllischem Sonnenuntergang im Burzenland.

Anbei eine Übersichtskarte der Region: