Berlin, Berlin. Ich bin mal wieder in Berlin. Ich geben offen zu, dass ich nicht der größte Fan dieser Stadt. Sie erscheint mir immer zu laut, zu groß, zu unübersichtlich, zu viele Baustellen...Vielleicht liegt es auch einfach daran, dass ich nie wirklich Zeit hatte sie mir anzusehen. Ich war immer aus eine bestimmten Grund dort. Diesmal war das auch nicht anders, ich war nur dort um meinen Bruder zu unterstützen, aber dazu mehr in einem extra Eintrag.

Aber ein kleines Stück Geschichte wollte ich mir dann aber doch ansehen - die East Side Gallery. Immerhin sind diese 1300m die Bekanntesten der Berliner Mauer. Um den Grauschleicher ein Ende zu bereiten, gestalteten Anfang der 90er 121 Künstler diesen Teil der Mauer farblich und künstlerlich. Es ist sozusagen eine Außen-Galerie, neben der gigantischen O2-World-Arena (Ich vermute mal das es eine Arena ist, nach dem da hunderte von Menschen in blauben Trikots und dutzenden Schals um den Hals und die Handgelenke gewickelt hineinströmen.) und direkt an der Spree gelegen. Seit 1992 unter Denkmal stehend, erzählt sie all jenen die genau zu hören von den tragischen Geschichten die sich an der Mauer abspielten, aber auch von den Visionen der Künstler.

Doch Ignoranten gibt es überall, denn leider hindert es Einige nicht daran, die Werke der Künstler mit sinnfreien, pubertären Graffitis zu beschmieren. So ist von manchen Bildern nicht mehr viel zu erkennen, weil die Farbe abprökelt oder die kunterbunten Beschmierungen den Blick trüben. Schade, sehr schade.