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October 1st, 2009

Zwischen Hoffnung und Angst.......

Wie man gemerkt hat, war ich von Jetzt auf Gleich 8 Tage nicht mehr da. Eigentlich ja nichts ungewöhnliches hier. Die einen fahren in den Urlaub ohne was zu sagen, die anderen wollen einfach mal eine Auszeit und die nächsten haben andere Verpflichtungen, die einfach wichtiger sind.

Mich hat es einfach umgehauen und ich wurde Patient. Wechselte während meiner Ausübung meines Berufes die Positionen und mußte schmerzhaft erfahren, wie es ist, nicht mehr derjenige zu sein, der die Pillen verteilt, sondern derjenige, der sie schlucken muss.

Auf einmal wird man zur Ruhe gezwungen, muss eine Auszeit akzeptieren, die man so gar nicht wollte. Auf einmal erfährt man die Ängste, die man sonst in den Augen der anderen sieht. Auf einmal wird man mit den Gedankengängen konfrontriert: "Was passiert, wenn es wirklich so ernst ist, wie es aussieht?" Und trotz der total irrsinnigen Situation macht man sich noch Gedanken darüber, was jetzt wohl die Kollegen denken und das sie noch für einem die Arbeit jetzt machen müssen. Aber gerade diese Gedanken waren es wohl, die mich hierhin brachten und selber zum Patienten werden ließen.

Wann hört dieser Irrsinn auf, immer mehr Krankenschwestern und Pflegekräfte einzusparen und die Stationen mit immer mehr Patienten zu füllen? Wann hört es auf, uns immer mehr zumuten zu wollen? Wann macht man sich mal Gedanken darüber, das wir alle nur Menschen sind und keine Maschinen, die zu funktionieren haben? Wie weit will man nur unsere Belastbarkeitsgrenze ausreitzen?

Und das wichtigste: Was will man alles den Patienten noch zumuten??? Schon jetzt sind die Stationen ständig überfüllt und die Pflegekräfte ständig überfordert. Klingelt man, hat man schon fast ein schlechtes Gewissen, da man ja sieht, wie sie sich alle die Hacken abrennen. Oder da gibt es die Patienten, die mindesten 10 mal hintereinander klingeln, obwohl es nicht nötig ist, nur um ein wenig mehr Zuwendung zu erfahren.

Und dann sollen wir unseren Beruf noch bis zum 67sten Lebensjahr ausüben???????



Nachtrag am 04.10.2009 um 00.19 Uhr:

Die Menschlichkeit

Du öffentliches Auge, Du öffentliches Ohr,
hast Du je gesehen und gehört, was die Welt verlor?

Als das Eisen und der Stahl wurden Walze, Kessel, Rad
und das rote Kupfer Telegraphendraht?

Als vor harten Lippen und umflorten Sklavenblick
sich zum blauen Himmel hoben Kaufhaus und Fabrik?

Als in graue Ziegelbäuche nach gewaltigem Bedarf
man wie Kohle Männer, Frauen, Kinder warf?

Als aus allen Städten, Dörfern Menschlichkeit entwich,
in die Wüsten und die Wälder bangen Herzens schlich

und nun unter guten Bäumen, zwischen Hirsch und Reh
heiße Tränen muß vergießen, in das Gras, den Schnee

und in Nächten, wenn die Wildnis nun im Sturme wankt,
nach den Menschen in den Städten weh und wild verlangt?


Alfons Petzold von 1882 - 1923

(man beachte, wann dieser Mensch gelebt hat.)



Published at 18:55 ( 46 comments / 319 visits )
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August 29, 2009

Bild mit Musik untermalen mit automatischen Start

Hallo ihr Lieben,

ich wollte gestern meinen Gruß für ein schönen Start ins Wochenende mit Musik untermalen, die dann beim Anklicken des Bildes automatisch startet.

Ich habe auch wie man unter FQR schreibt alles durchgeführt.

Musik von ipernity einbetten:

1 - Wählen Sie ein Musikstück von ipernity aus und klicken Sie auf das "Veröffentlichungscode" Icon.
Sie sehen jetzt die Seite mit dem Code zum veröffentlichen

2 - Setzen Sie den Haken bei "Diesen Code für Ihren ipernity-Blog optimieren"

3 - Kopieren Sie den Code

4 - Gehen Sie auf die Fotoseite und fügen Sie den Code in die Beschreibung unterhalb des Fotos ein, speichern nicht vergessen.

5 - Wenn Sie ein schöneres Layout wünschen, ändern Sie die Player Größe so ab:<embed src="http://www.ipernity.com/xxxxxxxxxxx" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="560" height="20" ></ embed>

Aber leider kann ich niergendwo eine Beschreibung oder Erklärung finden, was ich machen muss, damit die Musik beim Anklicken des Bildes automatisch startet. Könnt ihr mir weiterhelfen? Vielen Danke schon einmal für eure Bemühungen.





Published at 08:40 ( 17 comments / 146 visits )
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August 17, 2009

Guter Mond du gehst so stille .......... und andere Gedichte.

Ich bin immer wieder begeistert, mit wie viel Freude ihr euch durch meine Bilder wühlt und dabei sogar Gedichte hier reinschreibt.

Und nu verschwindet er so langsam .....
Und nu verschwindet er so lang…

Damit diese nicht verloren gehen, dacht ich mir, ich schreibe sie einfach hier mal rein. Vielleicht kommen ja sogar noch welche dazu:

1. (sisah)

Guter Mond, du gehst so stille
Durch die Abendwolken hin.
Deines Schöpfers weiser Wille
Hieß auf jene Bahn dich zieh'n.
Leuchte freundlich jedem Müden
In das stille Kämmerlein
Und dein Schimmer gieße Frieden...
Ins bedrängte Herz hinein!



2. (wiese)

Der Mond

Der Mond zieht durch die Wolken,
Er kommt so hell heran.
Ihr Kinder, eilt ins Freie!
O seht den Mond euch an!

Da streckt das kleinste Knäbchen
Die Arm' hinaus gar weit,
Den Mond, den Mond will's haben,
Nach ihm es weint und schreit.

Ich kann ihn dir nicht geben,
Auch wenn du größer bist,
Kann ich kein Glück dir geben,
Das nicht auf Erden ist. –

Denk' bei dem goldnen Monde,
Der hoch am Himmel schwebt,
Dass Niemand hier auf Erden
Unmögliches erstrebt.

Hoffmann von Fallersleben



3. (Musensohn)

M E I N M O N D

"Füllest wieder Busch und Thäler",
sang gar Goethe über dich.
Goethe reimt fast ohne Fehler.
(Goethe ist schon sehr an sich.)

Hat dein Schimmer ihn beleuchtet,
nun auch mir den Strahl geschenkt ?
So nun meine Feder feuchtet
auf Papier, was aus mir denkt :

"Als Pomeranze gehst du auf
wie Hefeteig im Quarkstück.
Noch prangend, balde gehst du drauf
wie silbernes Fünfmarkstück."

Fräg ich mich morgens vor dem Schranke,
was man am Leibe tragen kann,
wie delibrir ich, zag und schwanke.
Du ziehst bloß Fluth und Ebbe an.

Schäl ich mich abends aus dem Kleid,
lugt mir dein Licht aufs Mieder.
Dies bleibt wohl in Vertraulichkeit ?
Sonst tu das ja nicht wieder !

Ein Mann sei in dir, sagt das Volk
und hat die Mär gewoben.
Frau Luna lungert im Gewolk.
Was treiben die dort oben ?

Sonnenschein magst du nicht leiden
hoch auf deinem Schloß.
Hängst du manchmal zwischen beiden,
ist der Teufel los :

Letzter Lichtstrahl, siech noch linst er
hinter schwarzer Scheibe Mond.
Zwei Minuten nisst es finster!
Sowas ist man schwer gewohnt.

Nun, der Neu-Mond ist partout
keiner Rarithät Erlebnis.
Zieh bloß die Gardinen zu -
gleich dasselbige Ergebnis.

Ach, rastlos ist dein Wanderstab,
mich rührt dein Loos persönlich.
Mal nimmst du zu, mal nimmst du ab -
Mein Mond, mir geht es ähnlich ...

Elisabeth Runghold

Published at 11:46 ( 14 comments / 137 visits )
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June 15, 2009

Hallooooo ......

Nach dem schon so viele mich hier besucht haben, wollte ich mich wenigstens einmal kurz vorstellen.



Mein Name ist Ingrid, höre aber auch auf Wiese. Meine Fotografiererei ist unter anderem eines meiner liebsten Hobbys. Seit Jahren gehe ich mit wachem Auge durch die Landschaft und bin immer ganz stolz, wenn mir, wie ich finde, mal wieder eine gute Aufnahme gelungen ist.

Ich persönlich werde meine Sammlung hier so nach und nach erweitern und freue mich, wenn es euch gefällt und freue mich auch über jeden Kommentar.

Viel Spaß auf meiner Seite

Hintergrund
Hintergrund

Wiese

Published at 13:28 ( 15 comments / 241 visits )
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