In meinem Elternhaus wurden wir immer dazu angehalten die guten Sitten zu pflegen, dazu gehoerte die Bescheidenheit.

Sprueche wie: Bescheidenheit ist eine Zier, doch weiter kommt man ohne ihr, durfte man garnicht ausprechen, noch weniger denken, ... oder: Bescheidenheit, Bescheidenheit verlass mich nicht bei Tische und sieh, dass ich zur rechten Zeit das groesste Stueck erwische, so zu denken war absolut verpoent, ...aber : wollest mit Freuden, oder mit Leiden mich nicht ueberschuetten, denn in der Mitten liegt holdes Bescheiden. Gilt das heute noch===== Fragezeichen...=====

Sicher, unsere Eltern und Lehrer wollten bestimmt das Beste fuer uns, und dafuer muessen wie auch dankbar sein. Nur das Leben spaeter lehrt einem auch vieles, sodass mit den Jahren die Lehre von Bescheidenheit mir nicht mehr ganz einleuchtete. Vielleicht war diese Lebensanschauung fuer damalige Zeiten angebracht, aber heutzutage wer allzu bescheiden ist bleibt auf der Strecke.

Man sagt, man muss sich behaupten, man soll sein Licht nicht hinter den Scheffel stellen. Das Leben ist ein wahres Wettrennen, noch schlimmer: man setzt sich mit der ELlbogenpolitik durch, es hoert sich nicht schoen an, aber es ist leider so.

So in der Skala geht es nach oben weiter, jeder kann sich das selbst ausrechnen. Nun wie soll man es nun halten, lohnt es sich noch bescheiden zu sein ==Fragezeichen. =