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March 3rd, 2008

Are you ready For Barcelona ?

we have to decide a date !!!

hb1

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March 6, 2008

Erkennst du den Braunen Peter ?

Sie sind tierlieb – davon zeugen Bekleidungsmarken wie Dobermann oder Pitbull. Sie sind nicht alle dumm, auch wenn die Zahl 18 bei ihnen nicht für Volljährigkeit steht. Und sie bewahren deutsche Traditionen: Heiligabend gibt's zu Kartoffelsalat und Würstchen heimisches Liedgut von „Blitzkrieg” und „Endlöser”.
    Erkennst du einen Neonazi an seiner Kleidung? Weißt du Bescheid über seine Symbole, seine Codes und seine recht extreme Lebenswelt? Der Sehtest klärt auf.

braunerpeter.de/sehtest.php

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March 14, 2008

Islam

Neben katholischer und evangelischer Religion wird an deutschen Schulen bald auch Islam unterrichtet werden.

„In nicht allzu ferner Zeit werden wir dort, wo es den Wunsch dafür gibt und den Bedarf, islamischen Religionsunterricht an deutschen Schulen haben“, sagte Innenminister Wolfgang Schäuble (CDU) gestern. Darauf habe sich die 3. Islamkonferenz, an der 30 Politiker und Vertreter der 3,3 Millionen Muslime in Deutschland teilnahmen, nach „sehr streitiger Diskussion“ geeinigt. Allerdings müsse dieser Unterricht in Deutsch und unter staatlicher Kontrolle stattfinden.

„Wollen keine Abkapselung“

Derweil wird in Berlin gestritten, wie weit Religionsausübung in deutschen Schulen ermöglicht werden muss.
Das Verwaltungsgericht Berlin hatte am Montag das Diesterweg-Gymnasium (Wedding) in einem Eilverfahren verpflichtet, dem muslimischen Schüler Yunus M. (14) in der Schule sein Mittags-Gebet zu gestatten . Darüber hinaus empfahl es der Schule, einen Gebetsraum einzurichten.

Doch das geht selbst der Türkischen Gemeinde Berlin zu weit. Präsident Bekir Yilmaz (41) sagte: „Es kann nicht sein, dass muslimische Kinder sich abkapseln oder Vorrechte gegenüber anderen genießen. Organisatorisch ist es zudem nicht zu realisieren, wenn Muslime, Juden, Christen, Buddhisten ihre eigenen Räume haben.“

Sascha Steuer (32), Bildungsexperte der Berliner CDU, warnte davor, „dass im Namen einer Religion immer mehr Grundsätze unserer Schulordnung außer Kraft gesetzt werden.“

Bildungssenator Jürgen Zöllner (SPD) will das endgültige Urteil abwarten: „Es gibt zwingende Gründe, dass das islamische Gebet in Berlins Schulen nicht zur Norm wird.“

Was muss denn der islam in eine Schule ?

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March 14, 2008

One World One Dream Free Tibet

SUPPORT TEAM TIBET

Under Chinese occupation, Tibetans are denied their right to sovereignty and have been barred from competing in the Olympic Games on behalf of their country. Team Tibet represents the national aspirations of the Tibetan people for freedom and independence.

Click here to download the Team Tibet logo. Start publicizing Team Tibet in your community by using this image as a poster or a patch for bags and clothing. Team Tibet badges will be available to order soon - keep checking back!

At its core, Team Tibet is made up of competitive athletes who will try to register to compete in the 2008 Olympic Games. Tibetans and their supporters are also encouraged to register at http://SupportTeamTibet.org and become an honorary member of Team Tibet.

 

Der mutige Aufschrei der Tibeter

In Lhasa entlädt sich jahrelang aufgestauter Hass gegen die chinesischen Besatzer. Touristen berichten von tagelangen Spannungen vor dem Chaos. In Deutschland bricht die Debatte um die Begegnung von Kanzlerin Angela Merkel mit dem Dalai Lama neu aus. Sollen jetzt die Olympischen Sommerspiele boykottiert werden?

 

Die Eruption kam nicht ohne jegliche Vorwarnung: Schon in den Tagen vor den Ausschreitungen habe es Spannungen gegeben, berichtete eine kanadische Touristin, die aus der tibetischen Hauptstadt Lhasa nach Chengdu geflogen war. Klöster seien geschlossen worden. Hunderte buddhistische Mönche wollten rund um den Jahrestag der Niederschlagung des Volksaufstandes der Tibeter gegen die chinesische Herrschaft am 10.März 1959 friedlich demonstrieren.
Dann brach am Freitag das Chaos aus. Steine flogen, Schüsse fielen, Panzer fuhren auf, Polizisten errichteten Straßensperren. Krankenwagen fuhren Menschen mit blutigen Verbänden ins Hospital. Von weit über 100 Toten war gestern bereits am Vormittag die Rede. Bestätigt wurden zunächst 30 Opfer.
Auch am Samstag kam es vereinzelt zu Demonstrationen und neuen Protesten. Nach Augenzeugenberichten schossen chinesische Sicherheitskräfte wieder. Griffen die Demonstranten gezielt zur Gewalt? Handelte es sich um Provokationen der Sicherheitsbehörden? Reagierten Polizisten unverhältnismäßig auf friedlichen Protest? Ein genaues Bild lässt sich über die Abläufe der Unruhen nicht gewinnen. Telefonate nach Tibet sind möglich, aber die Verbindungen wurden offenkundig eingeschränkt. Bilder im chinesischen Staatsfernsehen zeigten nicht die Brutalität der Sicherheitsbehörden, von der Augenzeugen berichteten. Chinesische Besucher Lhasas zogen es nach ihrer Rückkehr auf anderen Flughäfen des Landes vor, Fragen von Journalisten nach der Situation in Tibet zu ignorieren. „Von Reisen in das Autonome Gebiet Tibet wird bis auf weiteres abgeraten“, heißt es inzwischen auf der Homepage des Auswärtigen Amtes. Eine handvoll deutscher Touristen, so gestern die grobe Übersicht in der Bundesregierung, wurde aber von den Ausschreitungen vor Ort überrascht.
Kritik und Unterstützung aus Deutschland

Die Entwicklung demonstriere, „dass der Umgang mit den Minderheiten in China ein ganz zentrales Thema der Menschenrechts-Debatte ist“, sagte Günter Nooke, Menschenrechtsbeauftragter der Bundesregierung, dieser Zeitung. Zudem zeigten die dramatischen Vorgänge, „dass es von der Kanzlerin richtig war, den Dalai Lama zu empfangen“.
Die Begegnung Angela Merkels mit dem religiösen Oberhaupt der Tibetaner vergangenen September im Bundeskanzleramt hatte zu scharfen Protesten Pekings geführt, die Beziehungen zwischen Deutschland und China vorübergehend in Richtung Nullpunkt geführt und war zwischenzeitlich auch von Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) als „Schaufenster“-Politik kritisiert worden.
Es bleibe nötig, so hingegen Nooke, „Menschenrechtsverletzungen in China beim Namen zu nennen. Diejenigen, deren Rechte mit Füßen getreten werden, brauchen unsere öffentliche Unterstützung“.
Auch der hessische Ministerpräsident Roland Koch (CDU), der seit Jahren mit dem Dalai Lama befreundet ist, verteidigte vor dem aktuellen Hintergrund noch einmal den damaligen Empfang. „Wenn es frühzeitig und in weiteren westlichen Staaten so couragierte Regierungschefs gegeben hätte wie Angela Merkel, dann würde die chinesische Regierung heute in Hinblick auf Tibet vorsichtiger sein“, sagte Koch WELT ONLINE.

Eckart von Klaeden (CDU), außenpolitischer Sprecher der Unions-Bundestagsfraktion, forderte die Führung in Peking auf, sofort internationale Beobachter und internationale Presse in Tibet zuzulassen, „damit die Weltöffentlichkeit sich ein eigenes Bild von den Vorgängen machen kann“. Gerade vor dem Hintergrund der anstehenden Olympischen Spiele muss es „auch im Interesse der chinesischen Regierung sein, sich nicht dem Verdacht auszusetzen, die Vorgänge in Tibet verbergen zu wollen“, sagte von Klaeden, der am Sonntag zu einem lange geplanten Arbeitsbesuch nach China reist. Der CDU-Politiker kündigte an, in seinen Gesprächen die Lage in Tibet offen anzusprechen. Forderungen nach einem Olympia-Boykott gab es gestern nicht. Auch Nooke lehnte eine solche Maßnahme ab, „die auf dem Rücken der Sportler ausgetragen würde“. Er verlangte aber, die Olympischen Spiele im Sommer zu nutzen, um in China die Rechte der Tibeter einzufordern.
Tibet ist mit 1,2 Millionen Quadratkilometern mehr als dreimal so groß wie Deutschland, es leben dort aber nur rund 2,6 Millionen Menschen. Das benachbarte China meldet bereits seit dem 13. Jahrhundert Ansprüche auf das „Dach der Welt“ an. 1950 marschierte die chinesische Volksbefreiungsarmee in Tibet ein und unterwarf das Land dem ein Jahr zuvor gegründeten kommunistischen Riesenreich. Der Dalai Lama, der im aktuellen Konflikt zu Ruhe und Besonnenheit aufrief, wird von den Tibetern als ihr Oberhaupt anerkannt. „Ich bin für Gewaltlosigkeit, aber wenn ein Habicht auftaucht, während ich andere Vögel füttere, kann ich mich nicht beherrschen. Dann hole ich mein Luftgewehr“, hat der Friedensnobelpreisträger einmal gesagt. In Peking gilt der Dalai Lama als Staatsfeind, weil man ihm unterstellt, nicht nur die kulturelle Autonomie Tibets im Sinn zu haben, sondern auch auf eine politische Loslösung von China hinzuarbeiten. Nach dem Volksaufstand von 1959, in dem seine Landsleute gewissermaßen ihre Luftgewehre hervorholten, um gegen die Panzer der Besatzer zu kämpfen, musste der Dalai Lama ins indische Exil.
Chinesische Truppen zerstörten seither bis zu 6000 buddhistische Tempel und Klöster.
 
Tausende Tibeter starben durch Folter, Haft und Hungersnöte. Pekings Emissäre haben in Lhasa das Sagen und betreiben durch eine massive Ansiedlung von Chinesen einen schleichenden Bevölkerungsaustausch. Längst sind die Tibeter zur Minderheit im eigenen Land geworden und kämpfen gegen Entrechtung, Armut und Arbeitslosigkeit. Und gegen die ständigen Repressionen Pekings.
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March 17, 2008

Tibet

 
 
 

. Wegen der schlechten Sicherheitslage nach den blutigen Protesten gegen die chinesische Fremdherrschaft wurden alle Ausländer in Tibet angewiesen, das Hochland zu verlassen. Auch dürfen keine Ausländer mehr einreisen.

Die Unruhen haben nach Angaben des tibetischen Regierungschefs Qiangba Puncog „schwere Schäden und einen großen Verlust an Menschenleben“ verursacht. Auf einer Pressekonferenz in Peking sprach er von einer „Verschwörung heimischer und ausländischer Unabhängigkeitskräfte“. Die separatistischen Bemühungen seien „zum Scheitern verurteilt“.

Tibets Regierungschef berichtete von 13 getöteten unschuldigen Bürgern. Wie viele Tote es unter den tibetischen Demonstranten gegeben habe, ließ er offen. Qiangba Puncog widersprach aber exiltibetischen Angaben über rund 90 Tote. Die Unruhen seien von dem exilierten religiösen Oberhaupt der Tibeter, dem Dalai Lama, „vorsätzlich geplant“ gewesen. Qiangba Puncog zeigte sich „empört“, dass der Dalai Lama und einige andere im Westen „den zerstörerischen Amoklauf der Randalierer als „friedliche Proteste“ beschreiben“.

Er bestritt, dass das Feuer auf Demonstranten eröffnet worden sei. „Die Sicherheitskräfte haben im Umgang mit den Zwischenfällen die ganze Zeit hindurch Zurückhaltung gezeigt.“ Bei ihrem Einsatz seien 61 Polizisten verletzt worden, davon sechs schwer. Die Randalierer hätten die Polizisten „extrem brutal“ angegriffen. An 300 Stellen in Lhasa seien Feuer ausgebrochen, darunter in 214 Geschäften. 56 Autos seien beschädigt oder in Brand gesetzt worden. Chinas Staatsfernsehen zeigte Bilder von Schwerverletzten im Krankenhaus.

Die Lage in Lhasa beschrieben Bewohner der tibetischen Hauptstadt am Montag als ruhig. Die Präsenz der Sicherheitskräfte in den Straßen sei massiv. Bewohner und exiltibetische Organisationen berichteten, dass die Polizei seit Sonntag Razzien vornehme. Die Sicherheitskräfte gingen von Haus zu Haus und nähmen alle verdächtigen Tibeter, insbesondere junge Leute, fest. Dabei würden Tibeter auch geschlagen, wie das exiltibetische Zentrum für Menschenrechte und Demokratie (TCHRD) aus Indien berichtete. Alle, die bereits früher aus politischen Gründen inhaftiert waren, seien wieder aufgegriffen und in Haft genommen worden.

In der Nacht zum Dienstag sollte für Teilnehmer an den Unruhen die Frist ablaufen, in der sie sich der Polizei stellen sollten. Bis dahin könnten sie noch mit Nachsicht und Strafminderung rechnen.

Die Proteste hatten am Wochenende von Lhasa auch auf andere Orte sowie auf Klöster in anderen Regionen des alten tibetischen Territoriums in den angrenzenden Provinzen Gansu, Sichuan und Qinghai übergegriffen. Nach einer Demonstration in Aba (Ngaba) in Sichuan seien acht Tote in das Ngaba Kirti Kloster gebracht worden, berichtete das exiltibetische TCHRD-Zentrum. Sicherheitskräfte hätten „wahllos in die friedlich protestierenden Tibeter geschossen“. In der Provinz Sichuan hätten sogar rund 100 Schüler einer Mittelschule protestiert und sich für die Rückkehr des Dalai Lama nach Tibet ausgesprochen. Die Polizei habe rund 40 Schüler verprügelt.

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March 17, 2008

one hour China embassy

Around two a clock i was there and i was not alone

the place was full with cops and they were totaly nervous !

television teams also there N24 and Pro sieben .and that was the point that i said i go home again.

I do anything for Tibet but i dont give or show me in television!!

I dont want to get famous on the cost of those poor people.

I will be back this week !!!

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March 18, 2008

Künstler lässt Hund verhungern

Schön bestialisch: Der costaricanische Kreative Guillermo Vargas ließ im Rahmen einer Kunstaktion einen angeketteten Straßenhund verhungern. Blogger machten den Fall bekannt, jetzt laufen Tierschützer Sturm.

San José - Guillermo "Habacuc" Vargas" wollte ein Zeichen setzten: Er ließ ein paar Kinder im Armenviertel des nicaraguanischen Managua einen abgemagerten Straßenhund einfangen und kettete ihn in der städtischen Galerie an. Dann nahm er mehrere Hand voll Trockenfutter und schrieb damit einen Satz an die Wand: "Du bist, was du liest". Einen Tag später war die Schrift noch da - das Tier war tot. Verhungert.

Eine Kulturredakteurin der nicaraguanischen Zeitung "La Prensa" bestätigte ihren Kollegen von "Nacion" in Costa Rica den Tod des Hundes, nachdem Blogger den Fall im Heimatland des Künstlers bekannt gemacht hatten. Die Ausstellung, bei der Vargas auch Crack und Marihuana verbrannte und die Hymne der Sandinisten, der linken Freiheitsbewegung des Landes, abspielen ließ, hatte bereits im August stattgefunden.

Mittlerweile diskutieren Blogger aus aller Welt den Fall. "Eine Schande für die Kunst", empört sich einer, "Bravo für Habacuc", lobt ein anderer, der in der Inszenierung des Künstlers eine Demonstration gegen die Unmenschlichkeit sieht.

Der Künstler selbst wollte sich Journalisten gegenüber nicht zum Tod des Tieres äußern. "Ich werde nicht sagen, ob der Hund gestorben ist", sagte Vargas. Wichtiger sei in seinen Augen die Heuchelei der Menschen. "Wenn ich den Hund als Kunstobjekt vor eine Wand binde, wird er plötzlich zum Fokus. Wenn er in der Straße vor Hunger stirbt, kümmert das keinen."

Auch in der Ausstellung habe niemand den Hund befreit oder ihm etwas zu essen gegeben. "Keiner hat irgendetwas unternommen", sagte der Künstler. Mit der Aktion habe er an den Tod von Natividad Canda erinnern wollen, so Vargas. Der Mann aus Nicaragua war von zwei Rottweilern angegriffen und getötet worden. "Die Menschen haben ihm erst Beachtung geschenkt, als er von Hunden gefressen wurde", so Vargas. "Der Hund aus meiner Austellung ist heute lebendiger als je zuvor, weil immer noch über ihn gesprochen wird."

Varags' Motive beeindrucken Tierschützer wenig. "Der Hund war abgemagert und bekam kein Futter – ich verstehe nicht, in wessen Kopf das Kunst ist", sagte José Morales, Vizepräsident der Tierschutzorganisation "Unidad Especial de Protección y Rescate Animal". Die Vorsitzende der "Asociación Humanitaria para Proteccion Animal" sagte, sie verstehe nicht, wie man ein Tier verhungern lassen könne, wenn doch Futter da gewesen sei. Beide Organisationen untersuchen mittlerweile, ob der Fall zur Anzeige gebracht werden kann.

Auch einige Blogger machen mobil: Per Online-Petition fordern sie einen Boykott des Künstlers und seinen Ausschluss von der Kunstausstellung "Bienarte" im kommenden Jahr. Bei der Kunstmesse in Honduras soll Vargas mit fünf anderen Künstlern Costa Rica repräsentieren. Die Petition gegen seine Nominierung haben laut Angaben der Initiatoren bereits 41.500 Menschen unterzeichnet.

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March 18, 2008

Sarah Silverman "I'm F*cking Matt Damon" on Jimmy Kimmel

 

"Jimmy Kimmel is F@cking Ben Affleck Response to Matt & Sarah"

 

 

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March 19, 2008

TV-Propaganda Hamas radikalisiert Kinder mit Hass-Hasen


Über den Fernsehsender al-Aksa TV verbreitet die Hamas ihren Hass gegen Juden und Israel. Der Sender ist auch in Deutschland zu empfangen. Viele Sendungen richten sich gezielt an Kinder, immer wieder wird dabei zu Attentaten und Mord aufgerufen. Aktueller Protagonist der Propaganda ist der Hase Assud.

Von Alexander Ritzmann

 

"In Gaza findet ein echter Holocaust statt", sagte Dr. Walid Al-Rashudi vor drei Wochen dem Fernsehsender al-Aksa TV der palästinensischen Terrororganisation Hamas. Der Leiter des Fachbereichs Islamische Studien an der King Saud University in Saudi-Arabien belehrte die Zuschauer zudem, dass "ein Holocaust nicht das Verbrennen von 50 bis 60 Juden in Deutschland oder der Schweiz" sei, obwohl "die Juden dies weiterhin Holocaust nennen". Und er fügt hinzu: "Bei Allah, wir werden nicht einmal zufrieden sein, wenn alle Juden getötet worden sind."

Al-Aksa TV wird auch in Deutschland empfangen und trägt wie der Brudersender al-Manar TV der libanesischen Hisbollah zur Radikalisierung von Muslimen in Deutschland bei. Hass, Aufrufe zum Mord, Verschwörungstheorien und antiwestliche Propaganda kommen als tägliche Dosis aus dem Gazastreifen nach Berlin, Hamburg oder Neu-Ulm. Besonders frappierend sind die vielen TV-Shows, die sich auf die Manipulation von Kleinkindern konzentrieren. Sprechende Plüschtiere, wie die zu weltweiter Prominenz gelangte Farfour, eine Nachahmung von Micky Maus, indoktrinieren schon Dreijährige mit Hass und dem Wunsch, ihr Leben für Allah zu opfern.

Aufgrund massiver internationaler Proteste musste die Maus abtreten - auch Disney hatte bereits rechtliche Schritte geprüft. Stilgerecht ließ die Hamas die Maus von einem "jüdischen Terroristen" ermorden. Die kindliche Moderatorin Saraa kommentierte betroffen, Farfour sei als Märtyrer gestorben. Der Hase Assud, aktueller Nachfolger Farfours, hat seine minderjährigen Zuschauer dazu aufgerufen, den dänischen Cartoonisten Kurt Westergaard zu ermorden, weil dieser die Ehre des Propheten Mohammed verletzt habe.

Auch Politiker kommen auf al-Aksa TV zu Wort. Fathi Hammad, ein Parlamentarier der Hamas, erläuterte am 29. Februar 2008, dass sich das palästinensische Volk, gerade auch Frauen, Kinder und Alte, als menschliche Schutzschilde verstünden, um dem "zionistischen Feind" zu sagen: "Wir lieben den Tod so wie ihr das Leben liebt." Hammad, der auch Mediendirektor von al-Aksa TV ist, verurteilte die bisherige Kritik an seinem Sender als "Angriff auf die islamische Kultur durch den zionistischen Feind und die US-amerikanischen Imperialisten". Aufrufe, den Sender abzuschalten, seien Teil einer Verschwörung, durch die man verhindern wolle, dass palästinensische Kinder islamisch erzogen werden.

Etwa 300 Hamas-Mitglieder leben in Deutschland

Der tatsächliche Einfluss auf die Kinder ist schwer zu messen. Innerhalb der letzten Jahre sollen sich jedoch mehr als 300 minderjährige Palästinenser, der jüngste war 11 Jahre alt, als Kindersoldaten und Selbstmordattentäter betätigt haben.

Die Hamas hat sich zwar offiziell dagegen ausgesprochen, Kinder und Jugendliche als Soldaten oder Selbstmordattentäter zu missbrauchen. Einem Bericht des Geneva Centre for the Democratic Control of Armed Forces vom August 2003 zufolge hätten Hamas-Vertreter jedoch erklärt, dass ihre Definition des Kindseins nicht auf dem Alter, sondern den Fähigkeiten basiere.

Die Hamas steht auf der EU-Terrorliste und hat in Deutschland laut Verfassungsschutz 300 Mitglieder. Verschiedene Spendensammelvereine wie al-Aksa e.V. sind verboten worden, denn "Unterstützungshandlungen und -leistungen aus Deutschland für die Hamas fördern deren terroristische Aktivitäten und richten sich gegen den Gedanken der Völkerverständigung."

Al-Aksa will eine Brücke sein

Während auf der Islamkonferenz immer wieder darüber diskutiert wird, ob Muslime sich nur zum Grundgesetz oder auch zur deutschen Werteordnung bekennen sollen, radikalisiert die Hamas mit ihrem Fernsehsender ungestört Kinder und Jugendliche in Deutschland.

Verantwortlich für die Übertragung ist der Satellitenbetreiber Arabsat, der der Arabischen Liga gehört. Dringend notwendige diplomatische Initiativen der Bundesregierung gegen die Übertragung nach Deutschland stehen, genauso wie beim Fall al-Manar TV, bis heute aus.

Al-Aksa TV soll laut Eigendarstellung eine Brücke in die Welt sein, damit die Hamas ihre islamische Kultur verbreiten kann. Es wird höchste Zeit, dass die Welt diese Brücke abbricht.

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March 19, 2008

Tibet

Hallo

Ich habe gerade eine Petition unterschrieben, welche die chinesische Regierung auffordert die Menschenrechte in Tibet zu respektieren und einen sinnvollen Dialog aufzunehmen. Diese Kampagne ist wirklich wichtig und ich dachte mir, dass du sicherlich mitmachen möchtest. Klick sofort auf diesen Link:

http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/98.php/?cl_tf_sign=1

Nach Jahrzehnten chinesischer Repression hat sich die Frustration der Tibetischen Menschen in Straßenprotesten und gewaltsamen Unruhen entladen. Während die Welt wegen der bevorstehenden Olympischen Spiele auf Tibet schaut, rufen die Tibeter die Welt um Hilfe für einen Wechsel.

Die chinesische Regierung hat angekündigt, die Demonstranten und Demonstrantinnen, die sich nicht ergeben haben, "zu bestrafen". Ihre Führer treffen gerade jetzt eine wegweisende Entscheidung zwischen brutaler Eskalation oder Dialog, die die Zukunft Tibets und Chinas bestimmen kann.

Wir können diese historische Entscheidung beeinflussen -- China sorgt sich um seine internationale Reputation. Chinas Präsident Hu Jintao muss zu hören bekommen, dass der Erfolg von "Made in China" und der Olympischen Spiele von seiner Wahl abhängen. Aber es braucht die schnelle Reaktion einer Masse von Menschen, um seine Aufmerksamkeit zu gewinnen und wir brauchen diese in den nächsten 48 Stunden.

Der tibetische Friedensnobelpreisträger und geistige Führer der Dalai Lama hat zu Zurückhaltung und zum Dialog aufgerufen. Er braucht die Unterstützung der Weltbevölkerung. Klicken Sie auf den untenstehenden Link um die Petition zu unterstützen -- und erzählen Sie es weiter. Unser Ziel sind eine Million Stimmen für Tibet:


http://www.avaaz.org/de/tibet_end_the_violence/98.php/?cl_tf_sign=1

Chinas Wirtschaft ist vollkommen abhängig von den "Made in China" Exporten, die wir alle kaufen und die Regierung will die Olympischen Spiele in Beijing nutzen, um sich als als neues China zu feiern, als anerkannte Großmacht. China ist ein sehr heterogenes Land mit einer brutalen Vergangenheit und hat gute Gründe sich um seine Stabilität zu sorgen. -- Einige der Demonstrantinnen und Demonstranten töteten unschuldige Leute. Aber Präsident Hu muss erkennen, dass die größte Gefahr für Chinas Stabilität und Entwicklung von den Hardlinern kommt, die die Repression eskalieren wollen, nicht von den Tibetern, die den Dialog und Reform en suchen.

Wir werden unsere Petition direkt den chinesischen Offiziellen in London, New York und Beijing geben, aber wir brauchen eine massive Anzahl von Unterstützern/innen, bevor wir die Petition übergeben. Bitte leiten Sie diese Mail an Ihre Kontakte weiter, mit einer kurzen Erklärung, warum diese Mail wichtig ist, oder nutzen Sie unser Formular, das wir nach der Unterzeichnung der Petition anbieten.

Die Menschen in Tibet haben jahrzehntelang im Stillen gelitten. Nun ist endlich ihr Moment gekommen zu sprechen. Wir müssen ihnen helfen, damit sie gehört werden.

Vielen Dank

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March 20, 2008

Bin Laden droht EU mit "schwerer Strafe"

El-Kaida-Führer Osama bin Laden hat in einer neuen Audiobotschaft der Europäischen Union wegen der wiederholten Veröffentlichung von Mohammed-Karikaturen in europäischen Zeitungen mit einer "schweren Strafe" gedroht. Die Zeichnungen seien "Teil eines Kreuzzuges" gegen den Islam.

Der seit Jahren gesuchte Terrorist beschuldige zudem den Papst, in die Publikation der Karikaturen involviert zu sein, zitierte Reuters gestern Abend aus der Audiobotschaft. Ob die Echtheit des Bandes bereits überprüft und bestätigt wurde, war zunächst nicht zu erfahren.

Mohammed-Karikaturenposter in Tschechien
Erst gestern waren in der tschechischen Stadt Brünn Dutzende Poster mit Karikaturen des Propheten Mohammed aufgehängt worden. Eine davon zeigt Mohammed mit einer Bombe im Turban. Diese Zeichnung war zuvor in dänischen Zeitungen veröffentlicht worden und hatte heftige Proteste in der islamischen Welt ausgelöst.

Die tschechische Regierung verurteilte die Karikatur als Zeichen der Intoleranz. Die Poster wurden von einer bisher unbekannten Gruppe namens "Freunde der Meinungsfreiheit" unterzeichnet.
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March 20, 2008

Bin Laden und Glausamel Killel


Wir befinden uns im Jahre 1965. Ein Frühlingstag.
In den Hauptnachrichten des Westens erscheint ein asiatisch aussehendes Gesicht. Die Person sagt, er sei stolz ein Südwest-Vietnamese zu sein. Er sei aber ebenso der Anführer einer weltweit operierenden kommunistischen Guerilla, welche u.a. in Algerien unter dem Namen “Organisation de l’armée secrète” (Organisation der geheimen Armee) massenhaft Muslime getötet, am 23. April 1961 einen Generalsputsch in Algier angeführt und am 22. August 1962 ein Attentat auf den französischen Präsidenten Charles de Gaulle verübt habe, mitten im US-gestützten Guerillakrieg der FLN für die Unabhängigkeit Algeriens und mitten in Bemühungen de Gaulles, den Krieg friedlich und durch Verhandlungen zu beenden.

Die Äusserungen des gefährlich aussehenden Asiaten an jenem Frühlingstage des Jahres 1965 im US-Fernsehen zur Hauptsendezeit standen vorher schon in allen Zeitungen auf der Titelseite, obwohl man bis gestern noch nie etwas von ihm gehört hatte.

Er verkündet der schreckensstarren Öffentlichkeit in den USA und im gesamten Westen, dass es in Wirklichkeit er gewesen sei (und natürlich auch seine weltweit operierende Armee, ähh, Terrorgruppe) welche am 2.November 1963 den südvietnamesischen Präsidenten Ngo Dình Diem ermordet habe, und nicht etwa das südvietnamesische Militär mit Hilfe der CIA, weil Diem kurz davor war mit Ho Chi Minh und Nordvietnam einen Deal abzuschliessen.
Und natürlich sei er es auch mit seinem kommunistischen Terrornetzwerk gewesen, der 2 Wochen später am 22.November 1963 den US-Präsidenten John F.Kennedy ersch.. und nicht etwa das.. ähhh..

(raschel, knister, Flüstern aus dem Off..)

Ähh, ja.
Also.
Sagt der gefährliche Asiate, der bald darauf unter dem merkwürdig deutsch klingenden Namen “Glausamel Killel” bekannt wird, im TV also in seiner weltweit ausgestrahlten Sendung (alle Asiaten sehen ja bekanntlich aus wie Südwestvietnamesen), er würde jetzt Südostvietnamesen umbringen.
Weil die mit den USA unter einer Decke steckten.
Das wäre ihm nach dem durch die USA im Rahmen des geheimen Operationsplanes 34A am 2.August 1964 im Golf von Tonkin provozierten Kriegsausbruchs gegen Nordvietnam aufgefallen.
Die Guerillas des Vietkong seien Verräter. Sie seien vom wahren Kommunismus abgefallen und seien alles Südostvietnamesen.
Deshalb habe seine weltweite Terrorgruppe mit dem Namen “Gelbe Almee Flaktionen” in Südwestvietnam jetzt den “Südwestvietkong” gegründet.

Er appelliere an alle seine Landsleute in Südwestvietnam, Südostvietnamesen umzubringen. Und wenn es gerade mal Südwestvietnamesen wären, dann würde das auch nichts machen, sie hätten ja vielleicht irgendwas mit Südostvietnamesen zu schaffen.
Die Nordvietnamesen bezichtigt er, mit den Südostvietnamesen unter einer Decke zu stecken und nach dem Sieg eine Herrschaft von Nord-Südostvietnam errichten zu wollen.
Deshalb ruft er auf, auch alle Vietkong umzubringen.

Tatsächlich sterben nach seiner weltweit ausgetrahlten TV-Sendung, die auch in allen vietnamesischen Zeitungen schriftlich abgedruckt wird, bei Explosionen in Südost- und Südwestvietnam (welche jetzt in allen westlichen Medien mit Landkarten und Essays über die unterschiedliche Historie beider Länder penibel differenziert werden) täglich oft Dutzende, manchmal Hunderte Vietnamesen, aus allen Landesteilen.
Immer wieder fliegen ganze Strassenzüge in die Luft, riesige Massaker unter den Vietnamesen finden statt, Massengräber werden gefunden.
In den Nachrichten heisst es, dass seien alles Vietcong gewesen, mit denen der Südwestvietcong abgerechnet habe.
Manchmal heisst es auch einfach, dies seien Südost- oder Südwestvietnamesen, die sich alle gegenseitig umbringen.

US-Soldaten kommen bei diesen Vorfällen nicht um. Sie sterben weiterhin bei regulären Kämpfen mit den Streitkräften Nordvietnams und bei Guerilla-Angriffen des Vietcong.
Trotzdem wird seit dem Auftritt von “Glausamel Killel” nur noch vom Vietnamanschlag gesprochen.
Das Wort “Vietnamkrieg” verschwindet vollkommen aus den Nachrichten und wird nur manchmal, bei Jahrestagen, verwendet.

Der unheimliche Südwestvietnamese erscheint regelmässig in den Hauptnachrichten und steht in allen Zeitungen.
Er übernimmt auch immer wieder Verantwortung für Massaker in Nordvietnam, ganze Dörfer werden dort ausradiert.
Auf Behauptungen in kleinen westlichen Zeitungen dabei handele es sich um simple Bombardements der US-Streitkräfte, reagieren die Regierungen des Westens mit Behauptungen, Kommunisten von “Glausamel Killel” hätten nun Filialen im Westen aufgemacht.
Journalisten, Künstler, Intellektuelle und Menschenrechtler werden schärfsten Überwachungsmassnahmen unterworfen.
Der Sozialistische Studentenbund in Deutschland erklärt sich, nach schwersten Auseinandersetzungen, doch nicht solidarisch mit den “Gelben Almee Flaktionen”, obwohl seitens einiger Mitglieder flammende Reden für die erkennbare antiimperialistische Linie der Massaker gehalten werden.
Dafür kann man sich leider nicht mehr auf eine Solidaritätsadresse für den Vietkong einigen. Einige Teilnehmer sind sogar der Meinung, der Südwestvietkong habe nach dem Sieg in Vietnam vor, Japan aus der Luft mit Atomwaffen zu bombardieren, die es heimlich bei Chinesen stehlen oder in Russland bauen könnte.
Daher sei es auch völlig in Ordnung Russland oder China mit Atomwaffen zu bombardieren, damit der Südwestvietkong dort nicht Atomwaffen klauen oder bauen könnte.
Das solle man aber in Russland oder China nicht falsch verstehen. Man habe nichts gegen Russen oder Chinesen, ein paar beste Freunde von ihnen seien Russen oder Chinesen, aber so ginge das nicht.
Schliesslich habe man im 2.Weltkrieg ja auch zivile Wohnviertel in Deutschland bombardieren müssen, obwohl dies militärisch keinen Sinn gemacht habe. Aber dies sei moralisch, im Kampf gegen eine Diktatur, einfach notwendig gewesen.

Der Vietnamanschlag geht nun schon einige Jahre. Die Situation wird keinen Deut besser, obwohl man jeden Tag vermutet dass sie gleich besser werde.
Vermutlich trägt das dazu bei, dass der Vietnamanschlag dennoch irgendwie nicht ganz so schlimm ist, weil er ja ständig weitergeht, weil er ja jeden Augenblick besser wird.
Am Ende vermutet man “Glausamel Killel” dann in Kambodscha. Da findet man ihn nicht.
Dafür gründen sich dort sofort nach dem Einmarsch von US-Truppen in Windeseile zwei sich bekriegende Terrorgruppen in Ostkambodscha und Westkambodscha. Hunderttausende Kambodschaner sterben.

Dann vermutet man “Glausamel Killel” in China.

- ZEITSPRUNG -

US-Präsident Bush in seiner gestern im US-Verteidigungsministerium gehalten Rede:
“5 Jahre in dieser Schlacht, da gibt es eine verständliche Debatte darüber ob der Krieg es wert war geführt zu werden..Die Angriffswelle (”surge”) hat mehr getan als das Blatt im Irak zu wenden, es hat die Tür aufgestossen für einen grossen strategischen Sieg in dem umfassenden Terrorkrieg (”war on terror”).”
Bush hat Recht. Noch.

DER TERRORKRIEG

ist der effektivste Krieg, der je durch ein Imperium geführt wurde.
Mit einem Minimum an eigenen Verlusten (ca.3000 Zivilisten am 11.September 2001) schafften es die USA und die sie beherrschende Elite aus Handelskammern, Konglomeraten und militärisch-industrieller Kreise nicht nur die eigene Bevölkerung und die der Kolonien zu mobilisieren, sondern auch entsprechende Ressourcen in gigantischem Ausmass.
3 Billionen Dollar - wieviele Menschen müssten dafür leben und sterben, um umgerechnet diese Summe nach Stundenlohn zu erarbeiten?
Ohne Widerstand - und Murren zählt nicht - haben alle Institutionen des Westens und der USA diesem wirtschaftlichen Aufwand zugestimmt. Einem Aufwand, der kein positives Ergebnis für die USA oder deren Menschen brachte, wohl aber für deren Elite und Kriegsindustrie.

Die militärischen Verluste der Invasion und anschliessenden Besatzung des Irak sind im Vergleich zu jedem anderen Krieg in der Geschichte zuvor minimal - offiziell knapp 4000 Soldaten.

Die Verluste in Afghanistan sind bisher nicht offiziell. Es werden nicht mehr als im Irak sein.
Selbst wenn man davon ausgeht, dass eine unbekannte Masse an entbehrlichen Söldnern sterben musste die man sich in irgendwelchen Elendsvierteln der Welt rekrutierte, so ändert dies nichts an der Effektivität der angewendeten Kriegführung.

Selbst wenn man wie der britische Nobelpreisträger Harold Pinter bei seiner Rede am 9.Dezember 2005 den US-Strategen einen “glänzenden, sogar geistreichen, äußerst erfolgreichen Hypnoseakt” attestiert; der ganze Sinn hinter den Worten Bushs, der ganze Ablauf der Dinge kann sich nur dann erschliessen, wenn man einen Zusammenhang zwischen den Ereignissen des 11.Septembers, dem Irak-Krieg, dem Afghanistan-Krieg und der Tatsache zieht, in wieviele Teile der Welt nach 2001 US-amerikanische Truppen und Geheimdienstler ausschwärmen und sich einnisten konnten.
Unsere genetischen Daten, unsere Bankdaten, unsere Bewegungsmuster sowie psychischen und physischen Profile werden unterwürfig, hemmungslos und liebedienerisch durch unsere de facto kolonialen Behörden an die USA und andere Länder verkauft, man denke z.B. an die insgesamt 8 (!) unterzeichneten Abkommen mit der völlig korrupten und im eigenen Land äusserst gering geschätzten Regierung von Israel.

In der Nacht nun erschien angeblich auf der von niemandem mehr ernst genommenen Webseite der “Terrorforscher” von SITE eine neue Meldung von “Bin Laden”.
Sie drohte Europa und Papst Benedikt, der vor 4 Tagen in einer dramatischen Botschaft an das “geliebte irakische Volk” zu einem Ende des Massakers und der Gewalt in dem 2-Stromland aufgerufen hatte.

“Geliebtes irakische Volk, erhebe dein Haupt, und baue vor allem du selbst das Leben deiner Nation wieder auf! Mögen die Versöhnung, die Vergebung, die Gerechtigkeit und der Respekt vor dem zivilen Leben der Stämme, Ethnien und religiösen Gruppen der solidarische Weg sein zum Frieden im Namen Gottes!“

Ein Grund sich auch heute über ihn aufzuregen.

Vor 2 Tagen schrieb die “Mitteldeutsche Zeitung” als einzige noch über die grösste Peinlichkeit, die sich August Hanning (umtriebiger Innenstaatsseretär und gefeuerter BND-Chef), Wolfgang Schäuble (kein Kommentar nötig), Generalbundesanwältin Monika Harms und BKA-Chef Jörg Ziercke je geleistet haben:
die “Islamische Dschihad Union” (IJU), auch zärtlich die “Sauerländer” genannt.
Ein “hoher Geheimdienstler” habe der Nachrichtenagentur ddp erzählt, es würden “mehrere IJU-Terrorzellen auf deutschem Boden vermutet”.
Das heisst gar nichts. Es bedeutet aber auch, hier kann jemand dann nachher behaupten, er hätte vor einem Anschlag in Deutschland ja gewarnt, aber niemand habe für ihn das Grundgesetz abschaffen oder wenigstens einschränken wollen, dass sei dann die Schuld dieser blöden Liberallas in Karlsruhe und anderer Weichziele.
Falls etwas in Deutschland passieren sollte - vielleicht wieder einmal nichts und dann 2 Wochen später wieder irgendwelche Leute mit Ballack-T-Shirt, die für eine “Koffberbomben”-Story extra aus Syrien eingeflogen werden müssen - dann weisss man, wer da wieder Glausamel Killel spielt.

Der Terrorkrieg, der 3.Weltkrieg unserer Epoche, wird sich nur dann aufhalten lassen, wenn über seine Lügen anständig und wahrheitsgetreu berichtet wird.
Dann bricht er von allein zusammen.
Denn mehr als Lügen hat er nicht auf seiner Seite.

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March 21, 2008

Tibeter zündete sich vor der chinesischen Botschaft in Berlin an

Mein Name ist Namgyal Fakhang, ich wurde vor 26 Jahren in Tibet geboren. Ich musste flüchten, weil ich Flug-Blätter verteilt habe. Am Donnerstag habe ich mich in Berlin vor der chinesischen Botschaft angezündet...“

Ein Asylbewerber aus Brandenburg, der die Welt auf die Gewalt in seiner Heimat aufmerksam machen möchte. Am Donnerstag besprühte sich der Tibeter Namgyal Fakhang (26) vor der chinesischen Botschaft in Berlin-Mitte mit Lösungsmittel-Spray und setzte sich selbst in Flammen.

„Ich hatte keine Angst davor, am lebendigen Leibe zu verbrennen“, sagt er der B.Z.. „Das Leid in Tibet ist viel, viel größer.“ In letzter Sekunde wurde das Feuer von anderen Demonstranten mit Rucksäcken und Jacken ausgeklopft. Die Haut auf seinem Bauch ist rot, Brandblasen schälen sich ab. „Ich wollte, dass alle Nationen auf mich schauen“, sagt er. „Denn die Tibeter sind ein kleines Volk. Sie brauchen die Unterstützung der ganzen Welt. Ohne werden sie es nicht schaffen.“

„Tibet war unser Land“

Namgyal wollte nicht länger im Asylbewerberheim vor dem Fernseher sitzen und den Menschenrechts-Verletzungen zusehen. „Die Tibeter werden von den Chinesen gefoltert und getötet. Nur weil sie Frieden wollen. Sie waren immer friedlich, haben nie Gewalt angewandt“, sagt er. „Tibet war unser Land, bevor es von den Chinesen besetzt wurde.“

Seine Eltern sind einfache Bauern. Namgyal floh vor zwei Jahren aus seiner Heimat. „Ich wurde politisch verfolgt, weil ich Flugblätter verteilt hatte.“ Zu Fuß wanderte er über die Grenze zu Nepal, flog von dort nach Deutschland. Hier hat er nun eine befristete Aufenthaltsgenehmigung.

„Die Chinesen müssen mit dem Dalai Lama sprechen“

„Ich wünsche mir, dass die Chinesen mit dem Dalai Lama Gespräche über das tibetische Problem aufnehmen und eine Lösung suchen.“

Unterdessen schickte die chinesische Regierung tausende Soldaten nach Lhasa, um den Aufstand der Tibeter niederzuknüppeln.

Gysi für Chinesen

US-Parlamentspräsidentin Nancy Pelosi bekundete dem Dalai Lama bei einem Besuch in Dharamsala volle Solidarität. Links-Fraktionschef Gregor Gysi äußerte dagegen Verständnis für Peking: Die Ausschreitungen seien dadurch in Gang gekommen, „dass Tibeter Läden anzündeten, Chinesen angriffen. Das ist überall verboten.“

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March 24, 2008

Es geht um die Zukunft unserer Stadt

Millionen Berliner beim Volksentscheid an

der Wahlurnen über das Schicksal des

legendären Luftbrücken-Flughafens. In der

B.Z. erklären heute schon 39 Unternehmer,

warum der City-Airport offen bleiben muss.

US-Investor Ronald S. Lauder hat sein Angebot für Tempelhof erneuert. Er will 350 Millionen Euro in ein Gesundheitszentrum mit bis zu 5000 neuen Jobs investieren.
Der Senat will Tempelhof Ende Oktober schließen. Doch der Ausbau von Schönefeld droht in Verzug zu geraten. Gestern wurde bekannt: Mit Thomas Weyer verliert BBI den wichtigsten Planungschef. Er soll spätestens 2009 nach München wechseln.

39 Wirtschafts-Stimmen für Berlin – hier die Argumente für den Erhalt Tempelhofs:

Angelika Taschen, Verlegerin: „Ich liebe diesen Flughafen, weil er mich immer an Billy Wilders Film ,Eins Zwei Drei' erinnert. Das Gebäude muss unbedingt erhalten werden. Ein Gesundheitszentrum, wie es Herr Lauder plant, ist sicherlich eine gute Idee.“

Maria Lein, Geschäftsführerin Direct Selling Europe: „Ich fliege am liebsten von Tempelhof aus. Die Architektur hat Charme, der Check-in geht schnell.“

Eric Schweitzer, IHK-Präsident, Chef von Alba: „Eine endgültige Schließung wäre ein nicht wieder gutzumachender Fehler.“

Thomas Dreusicke, Chef der Dreusicke-Gruppe: „Wir sind es den künftigen Generationen einfach schuldig Tempelhof offen zu halten, weil es sonst nie wieder eine Lizenz für einen Cita-Airport geben würde.“

Jochen Feilcke, PR-Berater: „Berlin muss nach von gucken. Andere Großstädte beneiden uns um diesen innerstädtischen Flughafen.“

Thomas Kärger, Herausgeber der „Luftnachrichten“: „Tempelhof ist unverzichtbar, damit der Berliner Luftverkehr weiter wachsen kann, ohne dass wir vor Eröffnung von BBI Gesellschaften abweisen müssen.“

Andreas Hahn, Landesinnungsmeister der Berliner Dachdecker: „Für Unternehmen spielt der Zeitfaktor ein wichtige Rolle. Deshalb ist Tempelhof gerade für Geschäftsflieger unentbehrlich.“

Daniel-Jan Girl, Chef einer Kundenbindungs-Agentur: „Die ganze Welt expandiert, überall werden neue Airports in den Städten gebaut – aber Berlin will schließen.“

Frank Hellberg, Geschäftsführer von Air Service Berlin: „Tempelhof ist lebendige Geschichte. Mit uns kann jeder Berliner mit seinen Gästen zum Rundflug abheben – nicht nur Reiche!“

Birol Kaplan, Junior-Chef der Kaplan Dönerproduktion GmbH: „Tempelhof ist mein Lieblingsflughafen in Deutschland. Er ist sehr kompakt, übersichtlich und bei mir gleich um die Ecke.“

Günter Päts, Vizesprecher Einzelhandelsverband: „Tempelhof ist für Berlins Wirtschaft wichtig. Ihn als Geschäftsflughafen offen zu halten, wäre für Unternehmer ein Vorteil.“

Karsten Schulze, Haru-Reisen OHG und Mitglied im Kompetenzteam der IHK: „Wir haben bereits einen Investor mit schlüssigem Konzept für Tempelhof, der nicht einen Steuer-Cent verbraucht.“

Andreas Peter, Chef der Fluglinie „Bizair“: „Tempelhof ist eine sinnvolle Ergänzung zum Großflughafen BBI in Schönefeld insbesondere für die Geschäftsfliegerei, die in Zukunft stark wachsen und neue Arbeitsplätze und Wirtschaftkraft nach Berlin bringen wird.“

Robert Rückel, Direktor des DDR-Museum: „Andere Städte versuchen solche Flughäfen zu bauen. Wir haben einen verkehrsgünstigen Flughafen und dieser macht Berlin attraktiver.“

Axel Ekkernkamp, Chef des Unfallkrankenhauses Berlin (UKB): „Jede Metropole beneidet uns um einen Stadtflughafen. Das Volksbegehren belegt deutlich, was die Berliner wollen!“

Yhaya Almasri, Einzelhändler am Platz der Luftbrücke: „Die Geschäfte hier in der Ecke gehen alle pleite, deshalb bin ich für den Erhalt von Tempelhof.“

Martin Rinderknecht, Projektmanager der Kunstmesse Preview Berlin: „Wenn die Stadt weiterhin wächst, wird sie einen Flughafen in der City brauchen. Wenn der Flughafen einmal geschlossen ist, dann wird diese Möglichkeit für immer vertan sein.“

Ulrich Neuendorff, Architekt (Gedächtniskirche): „Ich finde es gut, dass ein ausländischer Investor soviel Geld in Berlin lassen möchte.“

Erwin Kostyra, Chef der Firma Alustahl GmbH: „Das ist eine einmalige Chance für Berlin. Der Senat ist jetzt gefordert, ernsthaft zu verhandeln.“

Günter Adam, Schneidermeister: „Der Zentralflughafen Tempelhof ist ein Luxus, um den uns andere Städte beneiden. Als Luftbrücken-Flughafen ist er ein Symbol der Freiheit Berlins.“

Bernhard Schütte, Geschäftsführer des Museums „The Story of Berlin“: „Es ist ein wunderbares architektonisches und technisches Denkmal. Zudem ist es ein Standortvorteil.“

Oliver Kopp, Taxiunternehmer: „Die Idee von Herrn Lauder gefällt mir, dadurch würden viele neue Arbeitsplätze entstehen. Ich verstehe nicht, warum sich die Stadt gegen die Aufrechterhaltung des Flugbetriebes sträubt.“

Karsten Denz, Finanz- und Unternehmensberater: „Wir brauchen geringe Entfernungen und schnelle Wege für Geschäftsleute. Das hat nichts mit reich zu tun. Die Unternehmer bringen Arbeitsplätze in unsere Stadt!“

Thomas Herrmann, Zehlendorf Mitte Marketing e.V.: „Ein zentraler Flughafen ist langfristig einfach ein Gewinn für die Stadt Berlin. Die Pläne von Herrn Lauder sind wenigstens mal eine konkrete Investitionsidee.“

Angela Genz, Inhaberin eines Schreibwarenladens am Platz der Luftbrücke: „Ich bin für den Erhalt von Tempelhof, weil ich sonst arbeitslos werde. Wir sind alle an den Standort durch den Flughafen gebunden.“

Stefan Michalski, Reiseverkehrskaufmann: „Tempelhof ist historisch ein großer Wert für Berlin. Es ist gut für unsere Branche, wenn Tempelhof Flughafen bleibt. Andere Großstädte haben das ja auch.“

Wolfgang Höhn, Chef von Höhn-Brot: „Wenn Berlin seine Funktion als Hauptstadt wahrnehmen will, dann braucht die Stadt auch einen Flughafen für Geschäftsreisende mit kurzen Eichcheck-Zeiten statt Massenabfertigung am Schalter.“

Stephan Schwarz, Chef der GRG Services Group: „Um wirtschaftlich voranzukommen, braucht Berlin einen Businessflughafen – es geht um die Zukunftschancen unserer Stadt.“

Adnan Oral, Gastronom: „Aus wirtschaftlichen Gründen halte ich es für sinnvoll, wenn der Flughafen weiter betrieben wird.“

Udo Walz, Promi-Friseur: „Für eine angehende Weltstadt wie Berlin finde ich die Pläne von Robert S. Lauder ganz toll. Und wenn damit Arbeitsplätze geschaffen werden, umso besser!“

Heinz Egerland, Anwaltskanzlei Egerland&Wolf: „Es ist wichtig, die Historie zu erhalten, gerade wenn es dazu sogar ein lukratives Angebot gibt.“

Rolf Eden, Immobilien-Unternehmer: „„Mir gefallen die Pläne von Robert Lauder. Endlich ein internationaler Geschäftsmann mit Innovationen, der sich für Berlin stark macht.“

Jo Laggner, Gastronom: „Ein innerstädtischer Flughafen ist wichtig und ein Privileg, das man nicht aufgeben darf. Lauders Konzept ist mir lieber, als wenn der Flughafen brach liegt oder verwahrlost.“

Michael Kluge, Chef der A&O Hostels: „Einen Investor, wie Mr. Lauder vor die Wand fahren zu lassen, wäre ein unverzeihlicher Fehler!“

 

 

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March 24, 2008

Große Klöster von Versorgung abgeschnitten

China geht mit aller Macht gegen den Aufstand der Tibeter vor: Mehrere Klöster in Tibet sollen von der Wasser- und Lebensmittelversorgung abgeschnitten sein. Zudem hat die Regierung eine Propagandakampagne gestartet. Der IOC-Präsident verteidigt dennoch die Olympischen Spiele in China.

Von dpa/AP/AFP/str

 

Die großen Klöster Zentraltibets - Drepung, Ganden und Sera - erhalten nach Informationen der deutschen Tibet Initiative weder Wasser noch Lebensmittel. "Hier droht eine humanitäre Katastrophe, da den Mönchen auch ein Verlassen der Klöster verweigert wird", erklärte der Vereinsvorsitzende Wolfgang Grader. Dies habe die in Berlin ansässige Initiative über einen Vertrauensmann erfahren, der telefonischen Kontakt in die Region habe.

Zudem werde verletzten Tibetern die medizinische Versorgung vorenthalten, sagte Grader. Krankenhäusern und Ärzten sei es nach Informationen der tibetischen Exilregierung verboten, Tibeter medizinisch zu versorgen. Vor allem im Osten Tibets hielten die Proteste an, hieß es. In Lhasa dagegen gebe es massenhafte Hausdurchsuchungen und Verhaftungen. Tausende Menschen würden in chinesische Gefängnisse auch außerhalb Tibets gebracht. Nach der Ausweisung der ausländischen Journalisten aus Tibet dringen kaum noch unabhängig überprüfbare Informationen nach außen.

China hat zudem eine Propagandakampagne gegen die tibetanische Freiheitsbewegung gestartet. So rief das kommunistische Parteiorgan "Renmin Ribao" (Volkszeitung) dazu auf, die "Verschwörung und Sabotage" durch die Unabhängigkeitskräfte in Tibet niederzuschlagen. Der Aufruf wurde am Sonntag über größere Zeitungen verbreitet. Die "Clique des Dalai Lama" wolle die Spiele als "Geisel" nehmen, hieß es. Der Dalai Lama versicherte hingegen wiederholt, er strebe nach einer Autonomie Tibets, nicht nach einer Unabhängigkeit von China.

Einigen internationalen Medien wurde Verdrehung von Tatsachen vorgeworfen. Ausländische Kritiker wurden beschuldigt, die Gewaltakte der Randalierer bei den Ausschreitungen in Lhasa und das Vorgehen der chinesischen Sicherheitskräfte mit zweierlei Maß zu messen. Doch meldeten sich auch in China kritische Stimmen, die ihrerseits der Regierung "einseitige Propaganda" vorwarfen.

Der IOC-Präsident sieht positive Auswirkung der Spiele

Angesichts der Kritik an den Olympischen Spielen in China hat der Präsident des Internationale Olympische Komitees (IOC) Jacques Rogge auf die möglichen positiven Auswirkungen der Sommerspiele in Peking verwiesen. China werde sich durch die Spiele zum Guten ändern, erklärte Rogge am Sonntag im griechischen Olympia, wo am Montag das Olympische Feuer entzündet wird. Zugleich betonte er: "Wir verfolgen die Ereignisse in Tibet mit großer Sorge." Das IOC hoffe auf eine schnelle und friedliche Lösung. "Gewalt entspricht nicht den olympischen Idealen."

China werde sich durch die Olympischen Spiele den Blicken der Welt öffnen, erklärte Rogge weiter. "Die Olympischen Spiele sind eine Kraft im Dienste des Guten. Sie sind ein Katalysator für den Wechsel, aber kein Allheilmittel für alle Krankheiten." Ohne konkret auf Forderungen nach einer Absage der Spiele wegen der Unruhen in Tibet einzugehen, betonte der IOC-Präsident: "Wir sind keine politische und auch keine aktivistische Organisation."

Proteste zum Fackellauf

Angesichts der Unruhen in Tibet haben mehrere Organisationen auf den Stationen des Fackellaufs Proteste angekündigt. Eine Gruppe tibetanischer Dissidenten teilte am Sonntag mit, bereits die Zeremonie im heiligen Hain des antiken Olympia am Montag stören zu wollen. Der Sprecher der Organisation Studenten für ein freies Tibet, Tenzin Dorjee, forderte das IOC dazu auf, Tibet von der Liste der Regionen zu streichen, durch die die Fackel getragen werden soll. "Die chinesische Regierung hat Blut an ihren Händen", sagte Dorjee unter Hinweis auf die gewaltsame Unterdrückung der Proteste in Tibet.

Griechenland will am Montag rund 1000 Polizisten aufbieten, um protibetische Proteste von der Feier fernzuhalten, zu der auch IOC-Präsident Jacques Rogge erwartet wird.

Stand: Sonntag, 23. März 2008, 21:23 Uhr

Demonstranten unterbrechen Fackel-Zeremonie

Trotz erhöhter Sicherheitsvorkehrungen ist es drei Demonstranten gelungen, die Rede des chinesischen Olympia-Chefs während der Entfachungszeremonie zu stören. Das Trio rief auf Fahnen zum Boykott auf. IOC-Präsident Rogge hingegen verteidigte die Vergabe der Spiele an Peking - und sieht in ihnen einen "hervorragenden Katalysator für den Wandel".


Der Demonstrant, nach Agenturangaben ein Mitglied der Organisation "Reporter ohne Grenzen", stürmte während der Rede des chinesischen OK-Chefs in Richtung Tribune und hielt eine schwarze Flagge in Händen, die die olympischen Ringe als Handschellen zeigt.
Foto: AFP
 

Im antiken Olympia ist das olympische Feuer für die Sommerspiele in Peking entzündet worden. Bei der Zeremonie rannten drei protibetische Demonstranten mit schwarzen Fahnen auf das Feld.

Das Trio, offenbar Mitglied der Organisation "Reporter ohne Grenzen", sprang mitten in der Rede von Pekings Olympia-OK-Chef Liu Qi auf und stürmte mit Bannern auf den Chinesen zu. Auf ihren Spruchbändern waren die Olympischen Ringe als Handschellen dargestellt und es war der Satz zu lesen: "Boykottiert das Land, das die Menschenrechte mit Füßen tritt". Der übertragende griechische TV-Sender machte sofort einen Schnitt und blendete andere Bilder ein.

Sie wurden von Sicherheitskräften gestoppt, bevor sie das Podium in den Ruinen des antiken Sportstadions erreichten. Anschließend wurde die Fackel entzündet.

An der Zeremonie nahm auch der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Jacques Rogge, teil. Das IOC hat die Vergabe der Sommerspiele an Peking verteidigt, sich aber besorgt über die Lage in Tibet gezeigt. "Wir glauben, dass die Spiele ein hervorragender Katalysator für den Wandel sind", sagte Rogge. So werde China schließlich in dem Mittelpunkt des Medieninteresses gerückt. Die Spiele könnten aber nicht in einer Atmosphäre der Gewalt stattfinden.

"Wir sind besorgt über das, was in Tibet passiert", sagte Rogge. "Wir schicken heute die Nachricht des Olympischen Waffenstillstandes." Er sehe aber keine Anzeichen für einen Boykott der Spiele. "Die führenden Politker der Welt wollen keinen Boykott", sagte Rogge. Weder US-Präsident Georg W. Bush noch Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy oder der britische Premierminister Gordon Brown wollten einen Boykott. "Es gibt keine Boykottbewegung", schlussfolgerte Rogge.

In dieser Woche will das Europa-Parlament über das weitere Vorgehen debattieren, obwohl sich die EU bisher gegen einen Boykott ausgesprochen hat.

IOC will sich nicht an politischer Diskussion beteiligen

Rogge sagte weiter, mit den Spielen in Peking im August werde zudem der olympische Gedanke einem Fünftel der Weltbevölkerung nahegebracht. Das IOC kenne aber seine Grenzen und werde sich nicht an einer politischen Diskussion beteiligen. Menschenrechtler hatten das IOC vor allem nach den jüngsten Unruhen in Tibet dazu gedrängt, Druck auf die Regierung in Peking auszuüben. In Tibets Hauptstadt Lhasa waren Proteste gegen die chinesische Herrschaft in Gewalt umgeschlagen. Dabei kamen nach offiziellen chinesischen Angaben ein Polizist und 18 Zivilisten ums Leben. Die Exil-Regierung der Himalaya-Region spricht dagegen seit Montag von nunmehr 130 Toten durch das harte Vorgehen der Sicherheitskräfte.

Das Zeremoniell fand in der antiken Stätte von Olympia auf der Halbinsel Peloponnes statt. Die Flamme wurde trotz zum Teil bewölkten Himmels mit einem Hohlspiegel und mit Hilfe der Sonnenstrahlen entzündet, wie das griechische Fernsehen zeigte.

Die Diskussion um einen Boykott war aufgekommen, nachdem China am 10. März Proteste in seiner autonomen Region Tibet blutig niedergeschlagen hat. Nach Angaben der tibetischen Exil-Regierung sind dabei bislang schon rund 100 Menschen getötet worden. China spricht von 19 Toten und beschuldigt den Dalai Lama, Drahzieher der Aufstände zu sein.

Nach einem Fackellauf durch Griechenland wird das Olympische Feuer am 30. März in Athen an die chinesischen Organisatoren übergeben. Das Feuer wird am 31. März in Peking sein.

Peking wirft ausländischen Medien Manipulation vor

Die Propaganda-Schlacht geht weiter: Chinas staatlich kontrollierte Medien kritisieren die Tibet-Berichterstattung in westlichen Sendern und Zeitungen. Der Vorwurf: Tatsachen werden verdreht und Bilder falsch beschrieben, um dem Ansehen der Regierung in Peking zu schaden. Die Liste der Beschuldigten umfasst neben CNN und Fox auch deutsche Medien.


"Lhasa erholt sich von den Aufständen" meldet der staatliche Sender CCTV aus Tibet. Überprüfen lassen sich diese Meldungen momentan nicht, weil keine ausländischen Journalisten in Tibet arbeiten dürfen
Foto: AFP
 

Die ausländische Berichterstattung über die schweren Unruhen in Tibet ist in Chinas staatlich kontrollierten Medien und Onlineforen in die Kritik geraten. Einigen Medien wurde Verdrehung von Tatsachen vorgeworfen. Außer dem US-Nachrichtensender CNN und anderen wurden Medien in einem Bericht der amtlichen Nachrichtenagentur Xinhua vom Sonntag auch deutsche Medien genannt.

Empörung habe vor allem ein Foto auf der CNN-Website ausgelöst, das Menschen zeige, die vor einem Militärlastwagen wegliefen, berichtete Xinhua. Das Originalbild zeige im Hintergrund aber Randalierer, die Steine auf den Lastwagen geworfen hätten, schrieb Xinhua. Dieser Teil sei herausgeschnitten worden.

Berliner Morgenpost in der Kritik

Der deutschen Zeitung Berliner Morgenpost wurde eine falsche Bildunterschrift vorgeworfen. Unter einem Bild, auf dem die Polizei einen Chinesen vor einem Angriff von Randalierern rette, stehe, dass ein "Aufständischer" von der Polizei mitgenommen werde, schrieb Xinhua.


Eines der Bilder aus Tibet, welche die Fotoagenturen am 16. März an ihre Kunden versendeten
Foto: AFP
 

Die Berliner Morgenpost hatte Fotos von der Szene in der tibetischen Hauptstadt Lhasa sowohl in ihrer Online-Ausgabe als auch in der Zeitung vom 17. März veröffentlicht. Im Internet lautete die Bildunterschrift: "Ein Aufständischer wird während der Proteste in Tibets Hauptstadt Lhasa von Sicherheitsbehörden abgeführt."

In der Zeitungsausgabe hieß es: "Aufnahmen des chinesischen Fernsehens zeigen einen Jungen, der von bewaffneten Streitkräften in Kampfanzügen durch die Straßen von Lhasa gejagt und verhaftet wird." Was das Foto wirklich zeigt, war zunächst nicht aufzuklären.

Ein Verantwortlicher der Berliner Morgenpost war für eine Stellungnahme gegenüber der Nachrichtenagentur dpa am Sonntag zunächst nicht zu erreichen. In der Online-Ausgabe des Blatts hieß es, die beanstandeten Bilder stammten ursprünglich von dem staatlichen chinesischen Fernsehsender CCTV. Die Fotoagenturen Reuters und AFP hätten Standbilder aus TV-Berichten von CCTV am 16. März verbreitet.

Aufrufe im Internet

Die Redaktion von Reuters habe zu dem Foto vom 16. März im begleitenden Text geschrieben, hier werde ein Mann "eskortiert". Bei AFP heiße es zu einem Foto der gleichen Szene, ein Junge werde "gewaltsam" in Lhasa durch eine Straße geführt.

 

Xinhua berichtete außerdem, der deutsche Sender n-tv habe in einem Bericht über die Unruhen in Tibet gezeigt, wie Demonstranten von der Polizei weggebracht worden seien. In Wirklichkeit seien es aber Aufnahmen aus Nepal mit der nepalesischen Polizei gewesen. Das Datum des TV-Berichts war zunächst nicht bekannt. Ein Sprecher von n-tv sagte dazu am Sonntag in Köln, der Sender werde dem Vorwurf nachgehen: "Wir nehmen das ernst und prüfen das."

Dem US-Sender Fox TV warf Xinhua Ähnliches vor: Er habe auf seiner Website ein Bild der indischen Polizei gezeigt, wie sie Demonstranten in einen Wagen geschleppt habe. Im Text zu dem Bild sei aber das chinesische Militär genannt worden.

Keine westlichen Journalisten vor Ort

Momentan hält sich kein westlicher Journalist mehr in Lhasa auf. Am vergangenen Donnerstag mussten die deutschen Korrespondenten Georg Blume und Kristin Kupfer Tibet verlassen, um ihre Aufenthaltsgenehmigung für China nicht zu gefährden. Die Berichte der staatlichen Medien Chinas, wonach sich die Lage in Tibet beruhigt habe, lässt sich momentan nicht überprüfen.

Die Staatsagentur Xinhua berichtete, zehntausende Internetnutzer seien - nicht näher beschriebenen - "Aufrufen" gefolgt, um gegen die Verdrehung von Tatsachen zu protestieren. Es sei eine "häufig angewandte Taktik einiger ausländischer Medien, mit unzutreffendem Material das Ansehen der chinesischen Regierung zu zerstören", fasste die Staatsagentur die Meinung in einem Onlineforum zusammen.

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March 25, 2008

Support Tibet

www.avaaz.org/en

Stand with Tibet - Support the Dalai Lama


 After decades of repression, Tibetans are crying out to the world for change. China's leaders are right now making a crucial choice between escalating brutality or dialogue that could determine the future of Tibet, and China.

We can affect this historic choice -- China does care about its international reputation. But it will take an avalanche of global people power to get the government's attention. The Tibetan spiritual leader, the Dalai Lama, has called for restraint and dialogue: he needs the world's people to support him. Fill out the form below to sign the petition--and spread the word.

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March 26, 2008

Jetzt schießen sie auf Tibets Mönche

18-jähriger Mönch in Sichuan getötet, inzwischen 140 Tote bei Protesten in Tibet

Die Gewalt in und um Tibet eskaliert. Chinesische Sicherheitskräfte haben erstmals in die Menge von Protestierenden geschossen. In der Provinz Sichuan starben ein 18-jähriger tibetischer Mönch und ein chinesischer Polizist. Nach exiltibetischen Angaben begannen die Proteste friedlich und eskalierten erst, als die Polizei auf die Demonstranten feuerte.

Insgesamt starben bei den Unruhen inzwischen 140 Menschen.

Politiker in Deutschland kritisierten die Festlegung des Olympischen Sportbundes, an den Spielen in Peking teilzunehmen. CDU-Außenexperte Ruprecht Polenz mahnte, einen Boykott nicht ausschließen. Grünen-Chefin Roth warnte davor, China „einen Blankoscheck zu erteilen“. Frankreichs Präsident Sarkozy zog zumindest einen Boykott der Eröffnungsfeier am 8. August in Erwägung.

China hält derweil an der umstrittenen Fackelroute durch Tibet fest, ein chinesischer Bergsteiger soll das Feuer über den Mount Everest bringen. Zurzeit wird die Flamme durch Griechenland getragen, Ende März nach Peking geflogen. Am 1. April beginnt dann dort ihre Reise einmal um die Welt.


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