LOS ANGELES - Sharon Stone’s “karma” is having an instant effect on her movie-star status in China.

The 50-year-old actress suggested last week that the devastating May 12 earthquake in China could have been the result of bad karma over the government’s treatment of Tibet. That prompted the founder of one of China’s biggest cinema chains to say his company would not show her films in his theaters, according to a story in The Hollywood Reporter.

“I’m not happy about the way the Chinese are treating the Tibetans because I don’t think anyone should be unkind to anyone else,” Stone said Thursday during a Cannes Film Festival red-carpet interview with Hong Kong’s Cable Entertainment News. “And then this earthquake and all this stuff happened, and then I thought, is that karma? When you’re not nice that the bad things happen to you?”

Ng See-Yuen, founder of the UME Cineplex chain and the chairman of the Federation of Hong Kong Filmmakers, called Stone’s comments “inappropriate,” adding that actors should not bring personal politics to comments about a natural disaster that has left five million Chinese homeless, according to the Reporter.

UME has branches in Beijing, Shanghai, Chongqing, Hangzhou and Guangzhou, China’s biggest urban movie markets.

During the brief interview, which has also surfaced on YouTube, Stone also said she cried when she received a letter from the Tibetan Foundation asking her to help the quake victims.

“They wanted to go and be helpful, and that made me cry,” she said. “It was a big lesson to me that sometimes you have to learn to put your head down and be of service even to people who aren’t nice to you.”

Stone’s words created a swell of anger on the Internet, including at least one Chinese Web site devoted solely to disparaging her comments.

An after-hours phone call and email to a representative for Stone were not immediately returned Tuesday night.

“To Sharon Stone’s comment, it’s unlikely that we will respond,” said a woman who answered the phone at the Foreign Ministry in Beijing. She refused to give her name or position.

According to the Web-based database imdb.com, Stone has at least four movies coming up between now and 2010, including “Streets of Blood,” “Five Dollars a Day” and “The Year of Getting to Know Us.”

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in der jüngeren Vergangenheit kann Sharon Stone, Hollywood-Schauspielerin, nur mehr mit peinlichen Auftritten punkten. Nachdem ihr Film Basic Instinct II nicht die Erwartungen des Publikums erfüllte, versucht sich die Diva nun offenbar in der Esoterik und bezeichnete zum Unmut der Chinesen die verheerende Beben-Serie in der chinesischen Provinz Sechuan als Karma der Chinesen, als selbst herbeigeführtes Schicksal, weil die Chinesen zu den Tibetern „nicht nett“ gewesen seien.

Weit über 80 000 Menschen fanden bei der Naturkatastrophe in der süd-westlichen Provinz Chinas bislang den Tod. Noch immer ist die Gefahr von Nachbeben nicht gebannt, Staudämme drohen weite Teile des Landes zu überfluten und weitere Menschen in den Tod zu reißen.

In einem Interview auf dem roten Teppich in Cannes anläßlich einer AIDS-Gala erklärte die 49jährige US-Schauspielerin schließlich:

„Wissen Sie, ich bin nicht glücklich darüber, wie die Chinesen die Tibeter behandeln, weil ich glaube, niemand sollte unfreundlich zu einem anderen sein. Ich war also sehr besorgt darüber, was ich denken und tun soll, denn ich mag das nicht. Und dann habe ich mir Gedanken darüber gemacht, was wir mit dieser Olympiade machen, denn sie waren nicht nett zum Dalai Lama, der ein guter Freund von mir ist.

Und dann kamen alle diese Erdbeben und der ganze Kram und ich dachte: Ist das Karma? Dass wenn du nicht nett bist, dir schlimme Dinge passieren?“

Chinesische Medien reagierten unmittelbar und verurteilten die Äußerungen der Schauspielerin aufs Schärfste.

DCRS meint: Man kann Leid nicht gegeneinander aufwiegen. Die Unterdrückung der Tibeter ist genauso erschütternd, wie das Unglück der Chinesen. Den Tibetern ist damit aber nicht geholfen, den Chinesen genauso wenig und beide Völker werden sich auf Grund der Schrecken auch nicht schneller aufeinander zu bewegen.

Los Angeles/Peking. ap/baz. Mit ihren Äusserungen zum Erdbeben in China hat sich Schauspielerin Sharon Stone keinen Gefallen getan: Der Gründer einer der grössten Kinoketten der Volksrepublik kündigte an, ihre Filme nicht mehr in seinen Kinos zu zeigen, wie die Zeitschrift «The Hollywood Reporter» berichtete. Stone hatte am vergangenen Samstag in Cannes angedeutet, das Erdbeben gehe möglicherweise auf das schlechte Karma der chinesischen Regierung wegen der Behandlung der Tibeter zurück.

Der Gründer der Kinokette UME Cineplex, Ng See Yuen, bezeichnete Stones Äusserungen als unangemessen. Schauspieler sollten ihre politischen Ansichten nicht mit einer Naturkatastrophe in Verbindung zu bringen, die fünf Millionen Chinesen obdachlos gemacht habe, sagte er. UME hat betreibt Kinos unter anderem in Peking, Schanghai, Chongqing, Hangzhou und Guangzhou - den grössten Filmmärkten des Landes. Mit ihrem Kommentar hatte Stone in China für Empörung gesorgt. Viele machten ihrem Ärger in Internet-Foren Luft.

Sharon Stone nützte den Medienrummel in Cannes, um ihre politische Meinung zum Ausdruck zu bringen.

“Ich bin nicht glücklich darüber, wie die Chinesen die Tibetaner behandeln, denn ich finde, keiner sollte sich dem andern gegenüber so grausam verhalten“, teilte Stone, eine prominente Anhängerin des Dalai Lamas und von Tibet Hong Kongs Cable Entertainment News am Donnerstag während eines Events bei den Filmfestspielen in Cannes mit.

„Und dann passierte dieses Erdbeben und der ganze andere Kram. Ich dachte, ist das Karma, wenn man nicht nett ist, dass dann böse Dinge passieren?“

 

China zieht jetzt einen Boykott ihrer Filme (es kommen in nächster Zeit tatsächlich ein paar von ihr heraus) in Betracht. Ng See-Yuen, Gründer des UME Cineplex, eine von Chinas größten Kinoketten, bezeichnete Stones Kommentar als “unangemessen“, und sagte Schauspieler sollten ihre politischen Ansichten nicht mit einer Naturkatastrophe in Verbindung zu bringen.

Vielleicht, um ihre Bemerkung etwas zu entkräften, erwähnte Stone, dass sie einen Brief von der Tibetanischen Regierung erhalten habe, die sich darin bereit erklärt, den Leidtragenden in China ihre Hilfe zukommen zu lassen.

“Sie zeigten sich bereit, Hilfe zu leisten, was mich zu Tränen gerührt hat”, sagte Stone. „Ich habe dadurch gelernt, dass man auch denen helfen sollte, die nicht nett zu einem sind.“