Sonnabend war es soweit - die erste kleine Tour mit meinem neuen Objektiv - dem Peleng Fisheye. Da schon das Objektiv ungewohnt neu war, hab ich mich damit nur an mir vertraute Plätze gewagt - zuviel neues auf einmal ist einfach zu viel! ;-)


Zunächst habe ich herausgefunden, das die Zeitautomatik der Kamera sehr wohl nutzbar ist - fein! Die manuelle Fokussierung ist eigentlich fast egal. Wenns weiter weg ist einfach auf unendlich stellen und es passt. Ungewohnt ist halt das Extreme: Man stellt sich auf den Bürgersteig vor einen riesen Wohnblock und hat das ganze Ding im Bild. Absolut irre. Andererseits aber auch manchmal hinderlich: Auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses Barmbek steht ein rieesen Bagger. Den hätte ich gerne fotografiert. Der war dann aber so um die 4 Meter hinter der Absperrung und dadurch auf dem Foto quasi nicht mehr zu sehen... Schon komisch!

Was bei allen Fotos auffällt, ist der helle Ring um den sichtbaren Bereich. Sichtbar ist der auch im unteren Bereich auf dem Jesus-Foto hier. Durch die extreme Krümmung der "Frontscheibe" der Linse  kommt es da scheinbar schon durch recht unspektakulären Lichteinfall zu Reflexionen. Muss ich in Zukunft mehr drauf achten, wenn es stört.

Mit der Schärfe bin ich zufrieden. In der Mitte ist sie gut, am Rand nicht. Aber das habe ich auch nicht erwartet. Für das Geld ist es ein Super Teil und vielleicht lerne ich ja auch noch damit etwas ausgefallenere Sachen zu machen ;-)