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Bildteile dunkler machen in Photoshop

Friday March 6, 2009 at 09:08AM

Weiß jemand, wie man die streifigen Grauton-Übergänge beim Photoshoppen verhindern kann, wenn man größere Flächen mit weicher Kante ausgewählt hat und dann mit Gradationskurven dunkler macht? Welche Methoden benutzt ihr, um z.B. den Himmel <b>noch</b> dunkler zu machen, um das Schwarz in euren Seelen zu betonen?

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22 Comments / add your comment?

h-e-n-r-ypro says:
Eigentlich mache ich das auch so und bin mit dem Ergebnis zufrieden.
Neuerdings habe ich gelernt, dass man das eleganter mit "Adjustment-Layern" machen kann. Aber das Ergebnis m.E. ist dasselbe.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Dominik [ corcordis.de ]pro says:
Verständnisfrage:
Startest du die Bildbearbeitung schon mit einem Schwarz/Weiß-Bild?
Ich frage wegen der "Grauton-Übergänge".

Wäre es nicht einfacher, vor der S/W Umwandlung mittels Farbton-spezifischer Bearbeitung (Luminanz von Blautönen senken, Kontrast erhöhen) den Himmel abzudunkeln oder alternativ bei der S/W-Umwandlung dann mittels Farbfilter?

Eine ganz andere Möglichkeit wäre natürlich mit einem Verlaufsfilter bei der Aufnahme oder nachher im Photoshop zu arbeiten.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Grapfonautpro replies:
Meistens nutze ich beim Umwandeln in Schwarzweiß erst einmal den Kanalmixer, um dann zB mit Rotfilter den Himmel abzudunkeln.
Aber meine Frage ist eher allgemein, bezieht sich nicht nur auf s/w und nicht nur auf Himmel, sondern allgemein auf das seltsame Phänomen, daß ich beim Abdunkeln von größeren Bildpartien Streifen erzeuge. Ich weiß nicht, ob das ein Bug von Photoshop (CS3) ist oder an der Darstellung auf TFTs liegt oder ob ich was falsch mache.
Aber früher (etwas arg unbestimmt, ich weiß) ist mir das Phänomen nie aufgefallen. Und da war meine Technik schon die gleiche wie jetzt.

Verlaufsfilter ginge auch, ist mir dann aber oft nicht genau genug bzw. zu umständlich im Handling.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Iljuschinpro replies:
Ich hatte das auch schon öfter, schau mal das hier an:

Bar Light

Ich habe einen Monitor auf dem furchtbare Streifen zu sehen sin, nächster Rechner, alles ok...
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
rollinger replies:
ich kenne so ein Problem bei Computergames, das der TFT so ganz furchtbare Übergänge im Weltall macht. Da wünsche ich mir die alte Röhre her.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Composer says:
ich gehe mal davon aus, dass du in raw fotografierst. ich meine mit jpg kannst du dich auf den kopf stellen. wenn du es stark abdunkelst siehst du meistens spuren.
ich würde wenn auch die gradationskurve mit einer einstellebene bevorzugen und in die maske einein verlauf von dunkel nach hell einbauen.
da ich aber nicht so fit und schnell in ps bin benutze ich schon seit jahren die nik color efex filter und bin restlos begeistert. vor allem in der zeit mit der ich ein bild fertig habe, würde ich es rein in ps nie schaffen.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Grapfonautpro replies:
Tja, wenn diese hübschen Nik-Filter nicht so wahnsinnig teuer wären...
Habe mir die Demo-Version jetzt am Wochenende mal angeguckt. Schon sehr nett, wie man da mit wenigen Handgriffen eigentlich ganz neue Bilder "zaubern" kann.

Die Bearbeitungsspuren, die ich meine, entstehen übrigens bei jpg- und RAW-Bildern. Damit scheint es nichts zu tun zu haben.
Aber ich habe es jetzt auch mal mit Einstellungsebenen probiert - und das geht besser. Ist halt nur im Handling irgendwie umständlicher.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Lis says:
hi ralf,
so generell kann man das gar nicht sagen. dazu müßtes du erst mal sagen, womit du so alles arbeitest.
ich versuch dir mal zu beschreiben, wie ich vorgehe. vielleicht nützt es dir was.

die besten ergebnisse erziele ich, wenn ich im raw-konverter (ich habe capture nx- wie es in anderen geht weiß ich nicht) zunächst ein farbbild mit dem farbkontrollpunkt für jede farbe einzeln korrigiere.
das wäre bei einem blauen himmel dann so, dass du mit dem farbkontrollpunkt auf den himmel gehst, (den auswahlkreis so groß wählst, dass auch nur dein himmel korriegiert wird) ansonsten werden alle blauen stellen im bild verändert. dann korrigierst du helligkeit, kontrast und sättigung des blauwertes bis es dir gefällt. ich mache solche durchläufte oft auch mehrfach. dadurch zerschreddere ich mir das histogramm nicht. dann gehe ich auf die anderen bereiche und mache sie meist etwas heller.

als nächstes gehe ich dann auf "anpassen" und "helligkeit" und ziehe die gradationskurve für das gesamte bild bis es passt. in deinem fall dann ins schwarz. auch das mache ich in kleineren stufen und öfter.

erst dann wandele ich das bild in sw um. wenn ich weiß, dass ich das bild nur in sw verwende, mache ich auch das am liebsten im konverter.
ich wähle dann "sw-konvertierung" im menü unter "filter". damit komme ich oft besser zurecht, als mit dem kanalmixer, der unter "bildeffekte" und dann "in sw" umwandeln zu finden ist.
ist letztendlich jedoch nichts anderes als der kanalmixer. der rotfilter ist mir oft zu extrem. besser finde ich den orange oder gelbfilter. aber das entscheide ich durch ziehen des reglers.

um feine übergänge zu bekommen, speicherst du das nef als tiff mit 8 oder 16 bit.
dann öffnest du es in ps und machst noch die feinarbeiten. erst ganz am ende, wenn alles fertig ist, wandelst du das bild in ein jpg um und komprimierst es.
hier auch mal ein link. auf der seite habe ich schon sehr oft sehr gute anleitungen für die verschiedensten tricks in ps gefunden. www.psd-tutorials.de

weiß nicht, ob dir das was nützt. die arbeitsweisen sind so vielseitig, die programme, die jeder verwendet auch. so weit ich weiß, sind aber in den meisten konvertern ganz ähnliche funktionen vorhanden. nur den farbkontrollpunkt, den haben wohl nicht alle.

lg lis

nachtrag: in ps bekomme ich das oft nicht so gut hin.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Lis edited this comment 8 months ago.
Grapfonautpro replies:
Ich arbeite normalerweise erst mit Lightroom, importiere dort das Bild und nehme in der Lightroom-Bearbeitungsfunktion ein paar rudimentäre Änderungen vor, beseitige Überstrahlungen oder zu krasse Unterbelichtungen, sofern ich nicht ohnehin ein sehr kontraststarkes Bild haben möchte.
Dann exportiere ich das mit den Änderungen nach Photoshop, wo ich in erster Linie mit den Gradationskurven arbeite, um Belichtung, Kontraste und Farben so hinuzbekommen, wie ich sie haben will. Da das meistens für einzelne Bildteile unterschiedlich ist, mache ich eine Auswahl, fast immer mit sehr weicher Kante (um die 200px) und bearbeite dann diese Auswahl mit den Gradationskurven. Die weiche Kante soll einen sanften Übergang erzeugen.
Danach kehre ich oft einfach die Auswahl um und bearbeite also die andern Bildteile analog zu den ersten - mit Gradationskurven. Und dabei entstehen dann oft in den Übergangsbereichen zwischen den Auswahlen Streifen. Die Farb- oder Grauverläufe wirken manchmal, als könne mein Monitor nur noch 256 Farben darstellen oder so.

Jetzt guck ich mir mal die psd-Tutorials an. Danke für den Tipp!
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
rollinger replies:
ja ich dachte zuerst auch meine GraKa wäre auf 256 Colours eingestellt.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
andré replies:
Ich glaube genau in der einfachen Umkehrung der Auswahl liegt eine der größten Fehlerquellen. Hier ist es m.E. besser, eine komplett neue Auswahl zu gestalten. Das, was zu 100% betroffen sein soll, sehr eng mit dem Lasso auswählen und auf der Ebenenmaske entsprechend füllen. Danach mit einem Pinsel mit 0% Kantenschärfe, etwa 30% Deckkraft und 50% Fluss die Übergänge zeichnen. Dabei bedeutet Weiß auf der Ebenenmaske, dass der Effekt voll zum Tragen kommt, während Schwarz keine Veränderung bedeutet. Und lieber mehrfach über eine Fläche gehen, um Sättigung zu erreichen, als alles auf einmal zu wollen - das wirkt natürlicher.

Wenn man diesen Dreh einmal raus hat, möchte man auch mit nichts anderem mehr als Einstellungsebenen mit entsprechenden Ebenenmasken arbeiten - fast so schön wie in der Dunkelkammer.

--
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Posted 7 months ago. ( permalink / translate )
Grapfonautpro replies:
Vielen Dank, André, für diese Anleitung!
Ich werde das so bald wie möglich mal ausprobieren. Bestimmt werden sich da noch Fragen draus ergeben. Darf ich dich dann mal direkt ansprechen?
Posted 7 months ago. ( permalink / translate )
andré replies:
Darfst Du gerne machen. Aber bitte nicht böse sein, wenn es mal ein paar Tage dauert, bis eine Antwort kommt - manchmal bin ich lieber fotografieren statt mich hier rumzutreiben. ;)

--
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Posted 7 months ago. ( permalink / translate )
wolfgang b. says:
ich denke - zumindest war´s bei mir so, dass streifige übergänge oft mit der qualität des monitors zusammenhängen. so habe ich beim bildschirm im geschäft streifen und zu hause ist alles underbar. gleichwohl kann man mit etwas weniger kontrast die übergänge fliessender machen...
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
Teeth of Lions Rule the Divine says:
Ich würde versuchen gar nicht zu maskieren, und das stattdessen mit einer neuen Ebene, auf der ich die entsprechenden Stellen dunkelgrau oder schwarz "male" und den Rest mit den Überblendungsmodi und der Transparenz regeln.
Bei einfacheren Sachen kann man auch den das Tool zum Abdunkeln benutzen.
So hat man die weiche Kante mehr unter Kontrolle, da man das ja individuell über den gewählten Pinsel einstellen kann.
Posted 8 months ago. ( permalink / translate )
FineArtFantasiespro says:
Das von dir beschriebene Phänomen ist ursächlich auf den Monitor zurückzuführen. "Günstigere" Modelle haben fast immer dieses problem. Bei den teuereren Modellen wird meist auf den grösseren Farbraum - z.B. durch eine %Angabe wie 132%Adobe RGB hingewiesen. Das heisst nichts anderes, als das diese Modelle einfach mehr Farben und damit feinere Übergänge darstellen können. Das ist auch der Grund, warum du 24"Monitore für 230,-€ aber auch genauso gut für 1000,-€ bekommst. Es kann aber auch an dem mangelnden Kontrastumfang liegen. Die Ursache in der Vorgehensweise zu suchen, macht höchsten Sinn, wenn du mit sehr kleinen Bildgrössen arbeitest - so unter 600px Bildbreite.

PS: Versuch mal eine SW-Umwandlung über Verlaufsumsetzung. Da arbeite ich meistens mit. Einen kontrastreichen Himmel erzielst du auch mit einer Verlaufsüberlagerung
Posted 6 months ago. ( permalink / translate )
Grapfonautpro replies:
Das mit dem Monitor hab ich auch erst gedacht.
Aber ich habe einen guten Eizo-Monitor zuhause, der einen großen Farbraum ebenso wie einen sehr hohen Kontrastumfang darstellen können soll. Und gerade auf ihm sieht man diese Streifen ganz besonders. :-(
Die Verlaufsumsetzung werde ich mal testen. Danke für den Tipp!
Posted 6 months ago. ( permalink / translate )
FineArtFantasiespro replies:
Hast du hier bei IPER vielleicht ein Beispielbild für den von dir beschriebenen Effekt?
Auf einem EIZO sollten diese Streifen nämlich nicht auftreten.
Posted 6 months ago. ( permalink / translate )
Grapfonautpro replies:
Ja, z.B. hier: the dark road
Posted 6 months ago. ( permalink / translate )
Johnny Stompanato says:
ich arbeite grundsätzlich mit verschiedenen Layern; zum Abdunkeln nehm ich meistens den Nachbelichter, meist in die Mitteltöne, manchmal in die Tiefen. Damit hab ich meistens guten Erfolg, allerdings ist mein Monitor auch uralt ...
Posted 4 months ago. ( permalink / translate )
Tobyyypro says:
Ich habe gerade den Verlaufsfilter in Lightroom entdeckt. Der hilft da sicher sehr!
Posted 10 days ago. ( permalink / translate )
Grapfonautpro replies:
Naja, nicht so wirklich. Den LR-Verlaufsfilter kann man irgendwie nicht genau genug anwenden, ich jedenfalls nicht. Aber in PS mehr mit der weichen Auswahlkante machen, das bringt tatsächlich was. Und sensibler mit der Gradationskurve hantieren... Ich war da wohl oft zu grobmotorisch.
Posted 9 days ago. ( permalink / translate )

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