Weiß jemand, wie man die streifigen Grauton-Übergänge beim Photoshoppen verhindern kann, wenn man größere Flächen mit weicher Kante ausgewählt hat und dann mit Gradationskurven dunkler macht? Welche Methoden benutzt ihr, um z.B. den Himmel <b>noch</b> dunkler zu machen, um das Schwarz in euren Seelen zu betonen?
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h-e-n-r-ypro says:
Neuerdings habe ich gelernt, dass man das eleganter mit "Adjustment-Layern" machen kann. Aber das Ergebnis m.E. ist dasselbe.
Dominik [ corcordis.de ]pro says:
Startest du die Bildbearbeitung schon mit einem Schwarz/Weiß-Bild?
Ich frage wegen der "Grauton-Übergänge".
Wäre es nicht einfacher, vor der S/W Umwandlung mittels Farbton-spezifischer Bearbeitung (Luminanz von Blautönen senken, Kontrast erhöhen) den Himmel abzudunkeln oder alternativ bei der S/W-Umwandlung dann mittels Farbfilter?
Eine ganz andere Möglichkeit wäre natürlich mit einem Verlaufsfilter bei der Aufnahme oder nachher im Photoshop zu arbeiten.
Grapfonautpro replies:
Aber meine Frage ist eher allgemein, bezieht sich nicht nur auf s/w und nicht nur auf Himmel, sondern allgemein auf das seltsame Phänomen, daß ich beim Abdunkeln von größeren Bildpartien Streifen erzeuge. Ich weiß nicht, ob das ein Bug von Photoshop (CS3) ist oder an der Darstellung auf TFTs liegt oder ob ich was falsch mache.
Aber früher (etwas arg unbestimmt, ich weiß) ist mir das Phänomen nie aufgefallen. Und da war meine Technik schon die gleiche wie jetzt.
Verlaufsfilter ginge auch, ist mir dann aber oft nicht genau genug bzw. zu umständlich im Handling.
Iljuschinpro replies:
Ich habe einen Monitor auf dem furchtbare Streifen zu sehen sin, nächster Rechner, alles ok...
rollinger replies:
Composer says:
ich würde wenn auch die gradationskurve mit einer einstellebene bevorzugen und in die maske einein verlauf von dunkel nach hell einbauen.
da ich aber nicht so fit und schnell in ps bin benutze ich schon seit jahren die nik color efex filter und bin restlos begeistert. vor allem in der zeit mit der ich ein bild fertig habe, würde ich es rein in ps nie schaffen.
Grapfonautpro replies:
Habe mir die Demo-Version jetzt am Wochenende mal angeguckt. Schon sehr nett, wie man da mit wenigen Handgriffen eigentlich ganz neue Bilder "zaubern" kann.
Die Bearbeitungsspuren, die ich meine, entstehen übrigens bei jpg- und RAW-Bildern. Damit scheint es nichts zu tun zu haben.
Aber ich habe es jetzt auch mal mit Einstellungsebenen probiert - und das geht besser. Ist halt nur im Handling irgendwie umständlicher.
Lis says:
so generell kann man das gar nicht sagen. dazu müßtes du erst mal sagen, womit du so alles arbeitest.
ich versuch dir mal zu beschreiben, wie ich vorgehe. vielleicht nützt es dir was.
die besten ergebnisse erziele ich, wenn ich im raw-konverter (ich habe capture nx- wie es in anderen geht weiß ich nicht) zunächst ein farbbild mit dem farbkontrollpunkt für jede farbe einzeln korrigiere.
das wäre bei einem blauen himmel dann so, dass du mit dem farbkontrollpunkt auf den himmel gehst, (den auswahlkreis so groß wählst, dass auch nur dein himmel korriegiert wird) ansonsten werden alle blauen stellen im bild verändert. dann korrigierst du helligkeit, kontrast und sättigung des blauwertes bis es dir gefällt. ich mache solche durchläufte oft auch mehrfach. dadurch zerschreddere ich mir das histogramm nicht. dann gehe ich auf die anderen bereiche und mache sie meist etwas heller.
als nächstes gehe ich dann auf "anpassen" und "helligkeit" und ziehe die gradationskurve für das gesamte bild bis es passt. in deinem fall dann ins schwarz. auch das mache ich in kleineren stufen und öfter.
erst dann wandele ich das bild in sw um. wenn ich weiß, dass ich das bild nur in sw verwende, mache ich auch das am liebsten im konverter.
ich wähle dann "sw-konvertierung" im menü unter "filter". damit komme ich oft besser zurecht, als mit dem kanalmixer, der unter "bildeffekte" und dann "in sw" umwandeln zu finden ist.
ist letztendlich jedoch nichts anderes als der kanalmixer. der rotfilter ist mir oft zu extrem. besser finde ich den orange oder gelbfilter. aber das entscheide ich durch ziehen des reglers.
um feine übergänge zu bekommen, speicherst du das nef als tiff mit 8 oder 16 bit.
dann öffnest du es in ps und machst noch die feinarbeiten. erst ganz am ende, wenn alles fertig ist, wandelst du das bild in ein jpg um und komprimierst es.
hier auch mal ein link. auf der seite habe ich schon sehr oft sehr gute anleitungen für die verschiedensten tricks in ps gefunden. www.psd-tutorials.de
weiß nicht, ob dir das was nützt. die arbeitsweisen sind so vielseitig, die programme, die jeder verwendet auch. so weit ich weiß, sind aber in den meisten konvertern ganz ähnliche funktionen vorhanden. nur den farbkontrollpunkt, den haben wohl nicht alle.
lg lis
nachtrag: in ps bekomme ich das oft nicht so gut hin.
Lis edited this comment 8 months ago.
Grapfonautpro replies:
Dann exportiere ich das mit den Änderungen nach Photoshop, wo ich in erster Linie mit den Gradationskurven arbeite, um Belichtung, Kontraste und Farben so hinuzbekommen, wie ich sie haben will. Da das meistens für einzelne Bildteile unterschiedlich ist, mache ich eine Auswahl, fast immer mit sehr weicher Kante (um die 200px) und bearbeite dann diese Auswahl mit den Gradationskurven. Die weiche Kante soll einen sanften Übergang erzeugen.
Danach kehre ich oft einfach die Auswahl um und bearbeite also die andern Bildteile analog zu den ersten - mit Gradationskurven. Und dabei entstehen dann oft in den Übergangsbereichen zwischen den Auswahlen Streifen. Die Farb- oder Grauverläufe wirken manchmal, als könne mein Monitor nur noch 256 Farben darstellen oder so.
Jetzt guck ich mir mal die psd-Tutorials an. Danke für den Tipp!
rollinger replies:
andré replies:
Wenn man diesen Dreh einmal raus hat, möchte man auch mit nichts anderem mehr als Einstellungsebenen mit entsprechenden Ebenenmasken arbeiten - fast so schön wie in der Dunkelkammer.
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Seen in grapf home page (?)
Grapfonautpro replies:
Ich werde das so bald wie möglich mal ausprobieren. Bestimmt werden sich da noch Fragen draus ergeben. Darf ich dich dann mal direkt ansprechen?
andré replies:
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Seen in my account recent activity (?)
wolfgang b. says:
Teeth of Lions Rule the Divine says:
Bei einfacheren Sachen kann man auch den das Tool zum Abdunkeln benutzen.
So hat man die weiche Kante mehr unter Kontrolle, da man das ja individuell über den gewählten Pinsel einstellen kann.
FineArtFantasiespro says:
PS: Versuch mal eine SW-Umwandlung über Verlaufsumsetzung. Da arbeite ich meistens mit. Einen kontrastreichen Himmel erzielst du auch mit einer Verlaufsüberlagerung
Grapfonautpro replies:
Aber ich habe einen guten Eizo-Monitor zuhause, der einen großen Farbraum ebenso wie einen sehr hohen Kontrastumfang darstellen können soll. Und gerade auf ihm sieht man diese Streifen ganz besonders. :-(
Die Verlaufsumsetzung werde ich mal testen. Danke für den Tipp!
FineArtFantasiespro replies:
Auf einem EIZO sollten diese Streifen nämlich nicht auftreten.
Grapfonautpro replies:
Johnny Stompanato says:
Tobyyypro says:
Grapfonautpro replies: