Ja unglaublich, dass Fachliteratur so begeistern kann.
Ich war heute mal wieder in der Uni-Bibliothek um ein paar Sachen für meine Examensarbeit zu verlängern/auszuleihen und da habe ich den dicken Schinken entdeckt, in dem ich seit über zwei Stunden (quer)lese. Kaum zu glauben, dass sich vieles so liest, als wäre es heutzutage geschrieben worden. Das Buch hat 25 Jahre auf dem Buckel und ich habe mal geschaut - ca. 25 Euro bei den Antiquariaten im Angebot. So schlecht kann es dann doch nicht gewesen sein, hehe...
Tja made in GDR... genau wie ich... 

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Dela Dust says:
übrigens lese wg.m einer examensarbeit ebenfalls ein buch aus den 20ern quer und staune, wie vorausschauend manche menschen sein können...
GiNa P. replies:
Verbinde in meiner Arbeit ja Fotografie und die Arbeit mit Kindern.
Was hast Du denn als Thema?
Und was für ein Buch ist das aus den 20ern?
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GiNa P. edited this comment 2 months ago.
fandorin replies:
das soll ne literaturangabe sein? da wird sich der prof aber freuen :D
meinst du:
Gerhard Teicher: Handbuch der Fototechnik. Fachbuchverlag Leipzig; Auflage: 9., verb. A. (1987)
kostet heute in der tat noch ne menge...
GiNa P. replies:
Außerdem, man muss doch die Iperianer auf Trapp halten, um sich zu informieren, hihi...
Und ja, ins Schwarze getroffen! ;o)
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Dela Dust replies:
fandorin replies:
GiNa P. replies:
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GiNa P. replies:
Scheint aber auch ein interessantes Thema zu sein. Ich hoffe, Du hast es Dir selbst ausgesucht. Bei uns gibt es viele Kandidaten, die sich etwas aussuchen, um sicher an ihre 1 zu kommen, denen aber das Thema ansich total egal ist.
Und ich würde jetzt auch gerne noch im Bett liegen und schlafen, aber "höhere Gewalt" weckt einen manchmal...
Dela Dust says:
Helmuth Plessner heißt der gute :-) und schreibt in "die verspätete nation" von einem deutschland,
dass sich politisch auf einem sonderweg befindet, für gemeinschaftsideologien empfänglich ist und warnt davor. Wohlgemerkt in den 20ern mit "grenzen der gemeinschaft" und 1935 mit der erstauflage von "die verspätete nation" (hieß da aber noch anders). er hatte jüdische wurzeln, war aber selbst lutheraner. man hat ihn aber verfolgt, er landete im exil in holland und ist einer der wenigen exilanern (gibts das wort?), die nach dem krieg zurück gekehrt sind.
hab es mir auch selbst ausgesucht, stimmt. aber es ist sehr anstrengend, was so sehr nicht am thema, sondern eher am examen selbst liegt :-/