| March 2009 | ||||||||
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Bislang sah man die Kölner – mit und ohne Verantwortung in Politik und Wirtschaft – als eigenwilliges Völkchen mit eigenen Moralvorstellungen. Berühmt ist die „Kölsche Lösung“.
Stadtarchiv Koeln (seen on Goo…
Für einen „Immi“, der in Köln arbeiten durfte, war diese Rheinische Lebensart gewöhnungsbedürftig. Und wann immer der Kölsche Klüngel außerhalb der Domstadt für Aufregung sorgte, dann wurde dieses Ereignis weggewischt, verniedlicht, als Folklore abgetan. Der Kölsche Klüngel hatte den gleichen Stellenwert wie der Kölner Karneval. "Et kütt, wie et kütt. Et hät noch immer jot jejange." *** Diesmal ist es nicht mehr „jot jejange“ – gut gegangen. Nun aber ist diese Lebensart nicht mehr lustig. Menschenleben sind zu beklagen. Dokumente, aus denen die Kölner ihre Identität reklamieren, sind vernichtet.
Der Spaß hat ein Ende. Die Kölner Gesellschaft ist in der Wirklichkeit einer von Macht und Gier getriebenen Elite angekommen. Der niedliche, verharmlosende Begriff des Kölner Klüngels bekommt eine neue Bedeutung. Es gibt nichts Vergleichbares. (Assoziationen mit Organisationen in Italien oder Russland sind untauglich.)
Dennoch muss es endlich ausgesprochen werden: Der Kölsche Klüngel muss sich den Vorwurf der Kriminellen Vereinigung gefallen lassen. Die Justizbehörden sind endlich aufgewacht. Tod und Katastrophe sind keine Folklore mehr. *** www.koelsche-geschenke.de/start.htm?tisch_und_kueche_koelner_stangen.htm
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