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December 9, 2008

T-online - Belästigung durch Banner-Werbung

Seit es t-online als email provider gibt, bin ich Kunde. Das seit mehr als zehn Jahren. Nun aber habe ich genug. Aus einem zufriedenen Kunden wird langsam ein Streiter gegen diesen Konzern.

Hier mein neuester Brief an t-online:

Guten Tag,
jetzt ist das Maß voll: Die Werbung auf der login-website zu t-online (kommunikation.t-online.de) kann ich nicht mehr ertragen.

Ich stelle fest, dass in der Nacht (gestern Nacht) nun auch noch nackte Frauen um meine Aufmerksamkeit buhlen.
Ich habe mich schon über die aufdringlichen Zappelbilder am Tage beschwert, nun auch noch der Appell an meine vermeintlichen sexuellen Bedürfnisse.

Wenn Sie mir nicht innerhalb der nächsten vier Wochen mitteilen, wie ich diese Werbebanner und Flash-Animationen abschalten kann, werde ich meine Accounts bei Ihnen kündigen. Aber nicht nur das, sondern ich werde einen öffentlichen Brief schreiben und die Aufsichtsbehörde in Bonn einschalten.

Technisch ist dieser Abschaltbutton machbar. Ihnen fehlt der Wille dazu. Dass t-online mir 1GB Speicherplatz vorhält, finde ich gut. Damit liegen Sie im Trend mit den anderen Anbietern. Dass ich dafür aber diese Werbung ertragen muss, sehe ich nicht ein. Sie haben mich nicht gefragt, ob ich 1 GB haben möchte. Das Argument, nur durch Werbung seien die Kosten nicht erhöht worden, ist von Ihnen vorgeschützt.

Denken Sie daran, t-online und Telekom verlieren täglich viele, viele Kunden. Sie verlieren auch mich als Kunden. Dieser Protestbrief ist sicherlich nicht der einzige, der Sie erreicht.

Mit freundlichen Grüßen

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Auf die Reaktion bin ich gespannt.

Published at 10:43 / 16 comments / 497 visits
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December 22, 2008

Weihnachtsmann Hartmut Mehdorn, DB

Weihnachtsexpress der DB
Weihnachtsexpress der DB
Sehr geehrter Herr Mehdorn,

Ihre großzügiges (!) Geschenk zu Weihnachten und eine originelle Dekoration des Wünschens zum Fest der Freude, veranlassen mich, Ihnen und Ihrem Management-Team endlich einmal zu danken. Bislang habe ich immer geschimpft, mich dem Chor der vermeintlich unzufriedenen Bahnreisenden angeschlossen; endlich sehe ich mal einen Grund die DB AG zu loben.

Ich finde es gut, dass Sie die Preise für Fahrkarten und Service nur um 3,7 Prozent (im Durchschnitt) erhöht haben. Hätten Sie das Aktienpaket von ca. 25 Prozent an der Börse platziert, zu dem Zeitpunkt wie von Ihnen so leidenschaftlich gewünscht, müssten wir als Bahnkunden jetzt den Kursverlust aus der Finanzkrise voll tragen, wahrscheinlich eine Preiserhöhung in zweistelligem Prozentbereich. Ich bin froh, dass wir mit einem Blauen Auge (3,7%) davongekommen sind. Auch konnten Sie und Ihr Team die sinkenden Energiekosten bei der Planung der Preiserhöhung nicht voraussehen. Wir alle sind von der Entwicklung am Erdöl- und Gasmarkt überrascht worden. Jetzt, wo der Liter Benzin an der Tankstelle wieder um 25 Prozent gesunken ist, bringen Sie mich auf die Idee darüber nachzudenken, ob ich die Bahn stehen lasse oder das Auto. Da wir in den Zeiten der Krise alle mehr konsumieren müssen, entscheide ich mich für das Autofahren; damit verbrauche ich mehr und spare gleichzeitig. Ihre Preiserhöhung war – volkswirtschaftlich gesehen – wirklich ein genialer, politisch korrekter Schachzug (!).

Weihnachtsbahn (PiP)
Weihnachtsbahn (PiP)
Und nun noch ein Wort zu der außergewöhnlichen Weihnachtsdekoration an Ihren Zügen. Früher dachte ich, dass die Graffiti-Tags an den Eisenbahnwagen nur ungeliebte Schmierereien sind, die der Bahn AG zusätzliche Kosten für die Reinigung verursachen. Ich dachte doch ernsthaft daran, dass ungezogene Sprayer sich bei Nacht und Nebel auf Abstellgleise schleichen, um dort ihre Tags zu setzen. Immer gehetzt vom Aufsichtspersonal der DB.

Aber heute sehe ich das anders: Die großflächige Bemalung eines ganzen Regionalzuges (der zwischen Hannover und Bad Harzburg verkehrt) kann ich nur bewundern. Eine künstlerische Leistung zum Weihnachtsfest, die viel Zeit und eine teure Farbwahl erkennen lässt. Die Farbe Gold bestimmt das festliche Bild. Ich bin froh, dass Sie den Spray-Künstlern so viel Zeit gewährt haben, ihr Werk in aller Ruhe und künstlerischer Gelassenheit auszuführen. Der von Ihnen für Stunden zur Verfügung gestellte Bahnschuppen zeigt Ihre Generosität. Geben Sie weiter den jungen Künstlern die Gelegenheit ihre Street Art ungestört auszuführen. Ihr ungewöhnlicher Weihnachtsgruß (s. Foto) ist bei mir gut angekommen.

Bahnabteil zu Weihnachten
Bahnabteil zu Weihnachten


Auch im Abteil empfinde ich jetzt ein gemütlich, gedämpftes Licht. Das Tageslicht stört die besinnliche Zugfahrt nicht weiter. Dazu noch ein kleiner Tipp von mir: Lassen Sie Kerzen verteilen, dann ist die weihnachtliche Stimmung perfekt.

Mit derart kreativen Aktionen wird es in Zukunft mehr zufriedene Bahnkunden geben. Ich muss dann nicht mehr in den Chor der schimpfenden Bahnkunden einstimmen. Danke und Fröhliche Weihnachten, Ihnen, Herr Mehdorn und Ihrem Team.

Gez. Zufriedener Bahnkunde und Fan_Berlin

Published at 13:57 / 7 comments / 295 visits
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December 29, 2008

Eisiger Wind für die Telekom

Auf diese Meldung warte ich schon seit Jahren. Die Telekom hat es nicht geschafft in Berlin Mitte eine DSL-Leitung zu verlegen. In der Erde wurde Glasfaser in den Jahren nach dem Mauerfall verbuddelt. Dort, wo keine Kupferleitungen liegen, gibt es auch kein DSL. Basta!

Berlin hat im Osten der Stadt noch viele solcher Gebiete, nur traut sich das in der Hauptstadt keiner zu sagen. Deshalb müssen die Dörfer und ländlichen Regionen als Argument herhalten.

Es wird höchste Zeit, das die Telekom ausgebremst wird mit ihren Eskapaden und Verlusten, denn Gewinn gibt es nur noch durch Verkauf von Immobilien und ererbtem Tafelsilber aus der Zeit als die Post noch mit Staatsbeamten als echtes Versorgungsunternehem tätig war.

Also - freuet Euch. Die neue Zeit kommt.

Ringen um DSL-Geschäft
Exklusiv Rivalen attackieren Telekom

von Thomas Wendel (Hamburg)

Die Rivalen der Deutschen Telekom gehen im Rennen um schnelle DSL-Internetzugänge in die Offensive. In einem Schreiben an Bundeskanzlerin Merkel bieten die im Branchenverband VATM zusammengeschlossenen Unternehmen den raschen Ausbau ihrer Netze an.

Binnen einem Jahr sollen alle Haushalte in Deutschland einen schnellen Internetzugang erhalten. "Wir machen das im Vergleich zur Telekom in der Hälfte der Zeit, mit höherer Internetzugangsgeschwindigkeit und deutlich billiger", sagte VATM-Geschäftsführer Jürgen Grützner der FTD.

Mit dieser Offerte wollen die Firmen die Pläne des ehemaligen Telefonmonopolisten durchkreuzen, mit Rückendeckung der Kanzlerin ganz Deutschland flächendeckend mit schnellem DSL-Internet zu versorgen. Telekom-Chef René Obermann rechnet sich auf dem Investitionsgipfel der Bundesregierung am 5. Januar gute Chancen für seinen DSL-Ausbauplan aus. Das Gegenangebot der VATM-Unternehmen dürfte nun für einigen Streit sorgen.

www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Ringen-um-DSL-Gesch%E4ft-Rivalen-attackieren-Telekom/455007.htmlhttp://www.ftd.de/technik/it_telekommunikation/:Ringen-um-DSL-Gesch%E4ft-Rivalen-attackieren-Telekom/455007.html

Ich habe die Telekom kontaktiert. Siehe in den Kommentaren, unten.

Hier die letzte Antwort:

Sehr geehrter Herr Zimmermann,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Wir freuen uns über Ihr Interesse an unseren Entertain
Paketen.

An der von Ihnen angegebenen Adresse ist VDSL nicht möglich.
Wir können Ihnen daher kein Entertain Paket anbieten.

Entschuldigen Sie bitte, dass wir Ihnen zurzeit keinen
Termin nennen können, wann Entertain für Ihre Adresse zur
Verfügung stehen wird.

Sie können sich gern in unsere Interessentendatenbank
eintragen. Wir informieren Sie sofort, wenn Entertain bei
Ihnen möglich ist. Sie finden die Interessentendatenbank
unter www.t-home.de/verfügbarkeit.

Bei weiteren Fragen schreiben Sie uns gern erneut. Sie
erreichen uns jederzeit.

Mit freundlichen Grüßen

Deutsche Telekom AG
Kundenservice

Published at 20:05 / 7 comments / 240 visits
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