fan_berlin Published on November 1st, 2009
by fan_berlin

fan_berlin's blog

Browse posts
Aras Ören, zum siebzigsten Geburtstag
3 comments (latest 4 weeks ago)
Übermut ? - "Ende der Rentengaratie"
Posted on October 5, 2009
15 comments (latest 7 weeks ago)
Nach der Wahl - die Demokratie ist der Gewinner
Posted on September 28, 2009
10 comments (latest 8 weeks ago)
Schweinegrippe - Impfen für mehr Korruption
Posted on September 15, 2009
9 comments (latest 5 weeks ago)
Berliner Stadtreinigung und der Müll
Posted on August 26, 2009
4 comments (latest 3 months ago)
Berliner Auto-Verkehr ruht
Posted on August 23, 2009
2 comments (latest 3 months ago)
Wasserfall in Brasilien und Argentinien
Posted on June 18, 2009
5 comments (latest 5 months ago)
Piraten
Posted on April 27, 2009
18 comments (latest 5 months ago)
Werbung am Fernsehturm - der zweite Versuch
Posted on April 22, 2009
2 comments (latest 7 months ago)

More information

This post is public
All rights reserved
  1. Read 75 times

Aras Ören, zum siebzigsten Geburtstag

Sunday November 1st, 2009 at 03:55PM

Glückwünsche für Aras Ören zum 70sten!
Glückwünsche für Aras Ören zum…
Ist ein in Istanbul geborener Schriftsteller mit deutschem Pass, der meist über deutsche Themen schreibt, das in seiner türkischen Muttersprache, diese in deutsch und türkisch hier wie dort veröffentlicht, nun ein deutscher oder ein türkischer Dichter? Aras lebt seit 40 Jahren in Berlin.

Von beidem etwas, wenn man auf Google-Suche geht. Immer wieder lese ich das Attribut „deutsch-türkischer“ Schriftsteller, nie das Wort „türkisch-deutscher“ Schriftsteller.

Anfangs packten die Literatur-Kritiker ihn in eine Schublade: der Gastarbeiter-Dichter. Damals hießen die Arbeitskräfte aus dem Mittelmeerraum in Deutschland „Gastarbeiter“. Einer, der die Begegnung zwischen den Kollegen am Arbeitsplatz und als Nachbarn zum ersten Mal poetisch beschrieb, wurde mit diesen Geschichten berühmt. Inzwischen hat er mehr als 50 Veröffentlichungen auf dem Büchermarkt, 35 davon in deutscher Übersetzung. Aber selbst noch heute wird diese Schublade der ersten Stunde gezogen, wenn über Aras Örens gesprochen wird, obwohl er immer schon als Chronist deutsche Geschichte und Gegenwart literarisch verarbeitet hat.

Aras Ören hat heute Geburtstag. Und weil er unbedingt noch seinen neuen Roman in diesem Jahr fertig abliefern will, hat er sich zurückgezogen. Er entzieht sich damit auch den Fragen der Journalisten und Gut-meinenden, die die alte Schublade gern wieder öffnen möchten.
Der 70-jährige Literat aber braucht kein Attribut.

Noch einmal: Herzlichen Glückwunsch!

www.arasoeren.de

die taz macht die Schublade auf:

Die Naunynstraße und das Stück

Tuncay Kulaoglu, 43, hat Film- und Theaterprojekte entwickelt und umgesetzt. Seit 2008 arbeitet er am Ballhaus Naunynstraße.

Der auf dem Buch des türkischstämmigen Berliner Schriftstellers Aras Ören basierende Theaterparcours umfasst sechs Stationen in der und um die Naunynstraße.

Premiere ist am heutigen Mittwoch im Ballhaus Naunynstraße in Kreuzberg. Ab 16 Uhr startet dort alle 15 Minuten ein Rundgang zu den Stationen des Theaterprojektes. Weitere Vorstellungen vom 12. bis 15. November. Mehr Informationen: www.ballhausnaunynstraße.de



translate into English

3 Comments / add your comment?

Siebbipro says:
Unbekannterweise auch von mir herzlichen Glückwunsch!
Dass Du ihn nur als deutsch-türkischen Schriftsteller findest mag zum Einen damit zu tun haben, dass er seit mindestens 40 Jahren und damit den größeren Teil seines Lebens in Deutschland lebt. (Bei "Zweisprachlern" interessiert mich persönlich immer sofort: Schreibt er eigentlich primär deutsch oder türkisch?) Zum Anderen aber auch, weil Du Dich vermutlich auch deutsche Suchergebnisse beziehst. Möglicherweise wird er in türkischen Beiträgen türkisch-deutscher oder sogar nur als türkischer Schrifsteller genannt. Mein Türkisch reicht allerdings nicht aus um das zu prüfen :-)
Posted 4 weeks ago. ( permalink / translate )
Siebbipro says:
OK, die Sprachfrage hat sich vermutlich gerade erledigt. Laut Wikipedia schreibt er "... seine Romane und Erzählungen in der Regel in türkischer Sprache, bevor sie zur Veröffentlichung übersetzt werden." (ohne weitere Quellenangabe)
Habe ich allerdings erwartet. Fast alle Menschen denken und arbeiten (konzentriert) in ihrer "Muttersprache", die Sprache mit der sie aufgewachsen sind. Und das ist auch gut so!
Posted 4 weeks ago. ( permalink / translate )
Siebbi edited this comment 4 weeks ago.
fan_berlin replies:
danke Thore, bin gerade auf dem Sprung nach Köln. Ich werde mich melden! Deine Überlegungen zur Muttersprache teile ich voll.
Posted 4 weeks ago. ( permalink / translate )

Add your comment

Reply to this comment

Edit your comment

Please sign in to post a comment Sign in now?


rss Latest comments – Subscribe to the feed of comments related to this post.

 

Català | Čeština nové | 中文 | Deutsch | English | Español | Esperanto | Ελληνικά | Français | Galego | Italiano | Nederlands | Português | More...