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August 24, 2009

Kommunalwahl in Bochum - Zukunft ist gut für uns alle

28.08.09 - Bochum wählt Bürgermeister. Bereits über ein Jahr hat eine Elite aus Psychologen, Designern, Textern und Fotografen analysiert, konzipiert und realisiert, verworfen, gefeilt, zugespitzt und geschärft, um durch visuelle Beeinflussung und knallharte Textargumente meine Stimme zu sichern...erste Ergebnisse werden lanciert... da...!

"Menschlich. Mutig. Modern" legt Herausforderer Gräfingholt von der CDU vor. Ob sich Amtsinhaberin Ottilie Scholz (SPD) davon beeindrucken lässt?

"Menschlich. Stark. Zuverlässig", hält Platzhirschin Scholz (SPD) dagegen.

Führungstreffer, Gegentor, eins zu eins...doch da!! - "Klug. Mutig. Sozial.", knallt Scholz auf den Tisch nach, und Gräfingholt gerät ins Wanken, "Eine von uns.", legt Scholz nach und da, Gräfingholt strauchelt, verliert das Gleichgwicht und liegt am Boden.

Eigentlich hätte ich z. B. "Stark. Sozial. Modern." auch gut gefunden. "Klug. Mutig. Sozial." hat so einen elitären Hautgout. Auch gut: "Zuverlässig. Mutig. Sozial", da hätten sich Allusionen an die Brandt-Ära positiv mit etwas leicht obamösen verbunden. Oder noch besser: "Mutig. Sozial. Zuverlässig". Erst der Mut, dann das Soziale und die Zuverlässigkeit schließt alles bündig ab - könnte in harten Zeiten aber frischen Wind versprechen. Andererseits könnte da die Menschlichkeit wieder auf der Strecke bleiben, wie auch in "Klug. Mutig. Modern.", geht gar nicht, da sieht man die Haifischzähne eines stahlharten Technokraten im sozialen Netz herumschnappen.

Wie sich hier die Worte, befreit von Dekadenzerscheinungen wie Kontext, Sinn und Ornament, stapeln, in der heiligen Dreizahl, in klassischer Symmetrie. Das ist nicht nur Sprach-Bauhaus, da hört man den heißen Atem Gottes durch den Orient fauchen, wie im Johannesevangelium, "Im Anfang war das Wort". Vor diesem ursprünglichen, archaischen Wortzauber verblassen die Lehren der Kabbala wie meine erste Schreibfibel mit Umi, dem Bären. "Freunde für Bochum" - mit so einem Bhagwan-Hippie-Peace-Quatsch kann die F.D.P. nie punkten.

Angenehm erschöpft. Entspannt. Etwas hungrig: Euer Onkel Fando



PS - hier das Wahl-Onlinegame 2009! Schnell. Speicherfreundlich. Kreativ! Einfach drei Wörter nebeneinanderschreiben und einwirken lassen.

... ... ...

Faul. Verzettelt. Zerknirscht.
Ätherisch. Zartfühlend. Bodenständig.
Lecker. Lecker. Currywurst.
Bochum. Ruhrathen im schönen Oberbayern.

oder so...

Published at 13:33 ( 2 comments / 150 visits )
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January 3rd, 2009

Deniska Maniacos will mir ans Leder

Da fährt man aus den Tiefen der Donaumonarchie wieder zu seinem norddeutschen Bischofssitz, hinterlässt, sich wundernd, wie lang Bayern ist, eine Spur aus Vanillekipferln und Eiserhörnchen auf der Autobahn, wirft nach dem Auspacken den Rechner an und, oha, Premiere - da hat das Erdmännchen den Trollhammer geschwungen und zu den üblicherweise eher freundlichen Kommentaren gesellte sich konstruktive Kritik, und zwar anlässlich eines schon längst vergessenen Bildes, das drei russische Marktfrauen zeigt, die es sich an ihrem Arbeitsplatz so richtig gemütlich gemacht haben, bzw. deren Rückansichten, die von durchaus voluminösen Hinterteilen geprägt sind.

Den User Deniska Maniacos traf besagtes Bildmotiv so sehr, dass er sich ein Herz fasste und mir schrieb: "Sie mussen das МЫ ВАС ЕБАЛИ ЕБЕМ И БУДЕМ ЕБАТЬ" und, um seinen Standpunkt noch zu bekräftigen, "Die Schweine ist das Sie". Wer der Sprache Tolstois und Bulgakows mächtig ist, der weiß, dass ersterer Ausdruck eine schöne Konjugationsübung jenes Verbs ist, welches treffend eine beliebte Freizeitbeschäftigung bezeichnet und dass der zweite, dadaistisch anmutende Satz wahrscheinlich eine kleine Spitze gegen den Onkel enthalten soll.

Ich lade Euch zum neuen Jahr alle einmal herzlich ein, den User Deniska Swolotschowitsch Maniacos zu besuchen und seine beeindruckende Fotogalerie zu besichtigen. Eigentlich besteht sie nur aus einem Bild, dessen Untertitel lauten könnte "Pickliger russischer Provinzjeansboy mit mangelhaften Deutschkenntnissen und schlechtem Gardinengeschmack sucht willige Hühner". Zum Spaß hab ich es in meinen Photobucket geworfen:

Auch über Kommentare freut sich unser Steher des Jahres ganz bestimmt - bitte auf gutem Deutsch oder schlechtem Russisch, so wie ich :D

Published at 21:18 ( 8 comments / 445 visits )
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October 22, 2008

Nachmacher

Was der Timetunnel kann, das kann ich auch - umziehen. Der Unterschied ist lediglich, dass durch jahrzehntelanges Karatetraining und eiserne Askese der TT nur etwa 10 CDs, ein Sofa, ein paar Bücher und einen Computer (natürlich klein und dünn) sein eigen nennt, während ich mir gerade vorkomme wie eine unheiliges Hybrid aus Ramschladen, British Museum, Staatsarchiv, Virgin Megastore, Rotkreuz-Kleiderkammer und Hamburger Hafen. Warum muss man eigentlich mehr als eine Tasse haben? Kurz vor der Kapitulation dachte ich mir dann aber doch, dass es kein feiner Zug wäre, andere Leute den Nachlass ordnen lassen zu müssen und bin wieder von der Fensterbank gestiegen. War eh im Parterre. Also, wenn gerade Farbkleckse auf Fotos sind, ich meine Freunde hier vergesse, man bei Google unter "Griesgrämigkeit" sucht und mein Gesicht bei der Bildersuche ganz oben erscheint - so ist das gerade, wenn man sich daranmacht, aus Vechelde ("leistungsstark im Städtedreieck", Eigenwerbung) in den Bischofssitz Hildesheim zu ziehen. Hildesheim ist eigentlich ziemlich prima. Nicht direkt Ruhrgebiet, aber auch nicht schlecht. Mal sehen, was die Zukunft bringt. Ist ja eigentlich aber auch egal. Denn erst wenn die letzte Wand gestrichen, die letzte Kiste auf den Fuß geknallt und der letzte Schlüssel übergeben ist, werdet ihr feststellen, dass man nichts mehr essen kann weil keine Küche da.

Gegeben zu Hildesheim
22.10.08

Published at 09:56 ( 4 comments / 312 visits )
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August 30, 2008

Wackel Wackel - Jiří Turek @ Leica Gallery/Prag

Selbst wer nur oberflächlich mit der Geographie Europas vertraut ist, muss erkennen, dass die letzten Fotos sonders & samt auf dem Gebiet der Tschechischen Republik entstanden sind. Das Basislager an der historischen Grenze zwischen Böhmen und Mähren lädt zu Radtouren und anderen Fahrten ein, so auch zu einem Besuch der Hauptstadt. Immer wieder schön - ältere Städtereisende überseeischer oder germanischer Herkunft, deren leises, aber stetiges Murren angesichts der touristischen Überlaufenheit besagter Kapitale bereits bis ins Erzgebirge zu hören ist. Seismologen kennen dieses Phänomen als The Prague Overflow Hum und filtern es bei wichtigen Messungen mit allerlei Rechentricks aus der Datenflut heraus, während es den Denkmalschutzbeauftragten innerhalb Prags doch zu denken gibt - man beachte die zahlreichen Restaurierungsmaßnahmen, die an historischen Gebäuden notwendig sind.

Um dem zu entgehen bieten sich zwei Strategien an - man läuft einfach irgendwohin, wo es "nicht so touristisch" (angestaubte Formel für Leute, die vor sich selbst weglaufen wollen) ist, was dann dazu führt, dass man mit aufgefaltetem Plan in abgelegenen Vorstädten Ortskundigen damit auf die Nerven geht, wie man denn wieder ins Touristische zurückfinde oder man vergegenwärtigt sich, und hier spricht der Kenner, dass jeder ein Recht auf die bekannten schönen Dinge hat, dass Prag in den letzten 800 Jahren bis auf zwei kurze Intermezzi nach dem 30jährigen Krieg und von 1968-1989, eigentlich immer schon gerammelt voll war, und sucht sich seine Ziele abseits der Hauptachsen und schreitet rüstig fürbaß.

Nur wenige Nordböhmische Klafter vom Wenzelsplatz aus liegt die Leica Gallery, die dem herkömmlichen Rathausuhrenbetrachter üblicherweise zu entgehen pflegt. Ein Ort von zenhafter Ruhe und Einkehr, der nur aus Schwarz, Weiß und rechten Winkeln besteht und zauberhafteste Fotoausstellungen beherbergt, so bis zum 31.08. eine Werkschau von Jiří Turek, der sich als eine Art Hoffotograf von Václav Havel einen Namen gemacht und einige Jahre in New York verbracht hat. So ganz mein Tässchen Tee ist es zwar nicht immer - aber doch, auch ein Meisterfotograf soll mit Reklame Geld verdienen dürfen, und auch das schafft Turek mit Würde. Es bleibt ein erfrischender, verspielter Blick auf die Welt und schlussendlicher Beweis der Tatsache, dass scharfe Fotos eher was für Pedanten sind. In den besten Momenten schließt sich ein Stromkreis und die Bilder verwandeln sich in bewegte Filme (auch dank Herrn Tureks äußerst konsequent eingesetzten Kamerawackelns und verschiedener obsoleter Abzugstechniken), auf denen man Staub, Licht und Dampf riechen kann.

Schaut doch einmal bei www.jiriturek.com/ rein - klickt Euch zu "Personal Works" durch und bewundert dort die "Lithprints Gallery" und "London Calling".

Nachtrag: "Verwackeln können wir auch", sagten sich Onkel F und seine Gattin und liefen einen sonnigen Tag lang mit einer auf hoffnungslose Überbelichtung eingestellten Kamera durch die Stadt. Ergebnisse demnächst hier an Ort und Stelle.

Published at 19:44 ( 3 comments / 332 visits )
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August 16, 2008

Erde an Fando - Sigur Rós in der Bundeshauptstadt

"Und der Mööönsch heißt Mensch
weil er aufsteht wenn er sitzt
und weil er Bier trinkt wenn man singt
und er aufs Klo muss wenn er trinkt
"
(nach Herbert Grönemeyer)

Wenn man in der Agrarsteppe des mittleren Niedersachsen hockt und die Welt übersichtlich und klein ist, dann ist es gut, sich von Zeit zu Zeit daran erinnern zu lassen, dass die Welt kein Straßendorf ist und etwas Luft von anderen Planeten zu atmen. Was läge da näher, als sich Sigur Rós anschauen zu gehen. Die Tasche gepackt und auf nach Berlin. "Suche Tickets", war mehr als nur ein resigniert dreinschauender Eckensteher vor Berlins größtem Betonzirkus beschriftet. "Habe Tickets", dachte ich glücklich.

Das Vorprogramm wurde von einem gewissen Ólafur Arnalds und den Damen von Amiina, der Streichquartetterweiterung der Hauptband, bestritten. Die Musik kam ebenso anorektisch wie der junge Nachwuchsmusiker daher - nach dem Motto, ich spiele ein paar Akkorde, die ich von Arvo Pärt abgekupfert habe, lasse viele Pausen zum "Atmen" drin und den Rest erledigt meine isländische Herkunft. Warum der gute Ólafur seine hirnsträubend banalen Klavierübungen als "Songs" (mit isländischem Akzent: Shongsh) betitelte, bleibt rätselhaft. Stellt Euch das wie einen isländischen Yann Tiersen (also Jan Týrsson) auf Rohypnol vor. Das Elegische, das bei Sigur Rós durch Klangphantasie, Instrumentation und Drama getragen wird, sollte hier Selbstzweck sein, aber das reichte für maximal fünf Sekunden. Als hätte jemand den Kuchen gegessen und uns nur die kakaohaltige Fettglasur übriggelassen. Im Fahrstuhl oder auf dem Abtritt höherklassiger Hotels täte sich Ólafur sicherlich gut machen und auch als Barpianist, traurigen Auges in der Lounge des Postschiffs Lofoten-Reykjavík, zwischen dem achten und dem neunten Bier, dürfte der Mann eine Zukunft haben. Oder aber auf einer UN-Friedensmission - Ólafurs entsetzlich triste Platte Eulogy for Evolution dürfte gleichzeitig einen Haufen auf Blutrache sinnende Wilde stoppen und die Sicherheitslage im Irak nachhaltig verbessern. Denn den Seinen gibt's der Herr im Schlaf.

Auf Sigur Rós war ich nicht vorbereitet. Alles, was sich auf Platte "schön" und "nett" anhört, entwickelt auf der Bühne eine monströse Kraft. Jonsís Cellobogen senkte sich auf die Gitarrensaiten, welche darob erzitterten und tausend Ober-, Mittel-, Unter- und Zwischentöne ergossen sich in die Luft, immer zwischen Umkippen in Weißes Rauschen, Tiefblaues Rauschen und dröhnendem Bordun, als würde sich ein Orchester aus sterbenden Walen an Gustav Mahlers langsamen Sätzen versuchen. Hier einzelne Stücke aufzuzählen...naja...mit Svefn-g-Englar begonnen (="stark anfangen und dann langsam steigern"), genial die Single Gobbledigook (Steve Reich und Animal Collective auf Pilzen), die dem beliebten "Mitklatschen" eine ganz neue Dimension verlieh, genial die außerirdische Blaskapelle, als hätten die Droogies aus Clockwork Orange die letzten Jahre in einem Allgäuer Bootcamp verbracht, Popplagið, Schlussstück des arg schwer auszusprechenden Albums ( ), hielt Sonne, Mond, Sterne und Saturnringe an... Seelenruhig spazierten die Herren zwischen ihren Instrumenten hin und her - einem Schwung Gitarren, Vibraphonen, Glockenspielen, Harmonium und Orgeln. Die Musik und die ganze Energie dieser Band lebt auch davon, dass es eigentlich unwesentlich ist, wer jetzt gerade was spielt, ob der Tastenmann sich die Querflöte oder der Drummer am Vibraphon Platz nimmt. Dass es in dieser ganzen Traumverlorenheit eigentlich auch nicht wichtig  ist, wann die Stücke anfangen, wer wann wie lange mitspielt und ob nicht einmal einer zwischenzeitlich verschwindet, als würde die Musik die Musiker spielen und nicht umgekehrt... Denkt man! Bis sie einen dann wieder am Hals packen, langsam zudrücken, die ganze Lieblichkeit plötzlich verschwindet, die fliegenden Schichten sich plötzlich zu einem bedrohlichen Klangschwarm verdichten, den Schmetterlingen der Staub von den Flügeln gepustet wird und sich irgendwo auf dem Meeresgrund der Kraken rührt...

Jedenfalls war ich zu Tränen gerührt...

---------disclaimer: ab hier Niveauverlust-----------------------------------

 

Und nun an all die Wichser und Wichserinnen, die meinen, bei Konzerten, die explizit zum Sitzenbleiben gedacht waren (nein, die Bestuhlung wurde nicht zufällig ins Tempodrom hineingetragen), andauernd herumlaufen, Bier holen und mir ihre widerwärtigen Köpfe, die ohnehin nur zum Saufen und Kotzen taugen, ins Bild halten zu müssen: ihr seid jämmerliche Wichte, ohne Sinn für Benehmen, Größe, Schönheit und das Maß Eurer eigenen Nichtswürdigkeit. Man hätte euch mit neunzölligen Nägeln an den Sitzen befestigen sollen. Oder geht doch gleich zu Westernhagen.

Published at 07:34 ( 11 comments / 357 visits )
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May 22, 2008

Happy Dogmatix

I'm very happy about the participation in this group, and of course the stunning results. i founded it for myself, when i noticed the results of my post-production differ significantly from what i achieved with eyes and camera only. what i actually intended was to cut down on the bloated possibilities of imaging software. learned a lot about seeing and my camera. stopped thinking "i will darken this later, increase the contrast, correct the histograms, blur the upper right bit and project it onto a piece of ancient paper". started thinking "this is really beautiful".

remember, this is not the antiphotoshop group. but i'm pleasantly surprised all my IP friends who went "thanks for the invitation, but i fear will never post something here" contributed with fantastic pictures.

to those who think about posting their photoshopperies in here: you're just plain wrong here. why fool us, and yourselves? where's the fun? and if you absolutely have to - try to be honest, and post your PS-log and protocol. we are 13 brave people now, and you are invited, too!!

in the end, it's just a game. it's not about "displaying reality" (which only leads to lengthy, boring, and highly adolescent discussions about the possibilities of doing so), but about trying to picture what you think you're seeing. there's nothing wrong PS, just as there's nothing wrong with japanese tea ceremonies. but sometimes, you will beg for cold, clear water to quench your thirst.

 

Thanks to all contributors

Fandorin

Published at 09:45 ( 2 comments / 307 visits )
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March 25, 2008

Guter Rat - ganz billich

The Oldest Texan has passed away. A 114-year-old woman, considered the oldest person in Texas, has died at a Dallas retirement home. [...] Her secret to a long life is she spent six months of the year minding her own business and six months leaving other people alone.

Ein leuchtendes Vorbild für die Jugend!

Published at 20:35 ( 0 comments / 301 visits )
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January 28, 2008

Schöne Tage

Süddeutsche, 28.1.2008: "An diesem Montag Wolfgang Jüttner zu sein, ist kein Vergnügen."

An welchen Montagen es total schön war, Wolfgang Jüttner zu sein:

  • am 13. 4. 1981, am Fuße des Großarber (kühles Pils)
  • am 24. 8. 1987, an der Nordseeküste bei Emden (super Krabbenbrötchen)
  • am 25.12. 2000 - Weihnachten daheim (schöne CD gekriegt!)
Published at 20:09 ( 1 comment / 439 visits )
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December 7, 2007

Mode und Genitiv

Westdeutsche Allgemeine Zeitung, 7.12.2007: "Robert Atzorn im Flanellhemd der Glaubwürdigkeit"

Gefangen im Strickmieder der Ungerechtigkeit. Eingesperrt im Rüschenrock der Hysterie. Gewürgt vom Seidenschal der sinistren Bosheit. Der Wohlstandsbauch umwallt von den muffigen Cordhosen der Selbstgerechtigkeit. Und an den Beinen: die Sockenhalter des nackten Hasses.
Mit Gruß aus dem Märchenland der absurden Genitivmetapher

Onkel F.

Published at 12:04 ( 7 comments / 602 visits )
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November 23, 2007

Der Wurf mit dem Backwerk

Heute diesen Satz gelesen:

"Das Tortenwerfen als Geste ist wie visuelles Esperanto, es wird weltweit verstanden."

Blieb mir im Kopf wie ein Ohrwurm.

Variation: "Esperanto als Geste ist wie akustisches Tortenwerfen, es wird weltweit verstanden."

Published at 17:33 ( 4 comments / 506 visits )
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