Was ist Esperanto?


 

Esperanto wurde geplant und geschaffen, damit Menschen verschiedener Sprache sich besser verständigen können. Sein Begründer war der Warschauer Augenarzt Ludwig Lazarus Samenhof (1859-1917). In mehr als hundert Jahren Praxis hat sich Esperanto zu einer lebenden Sprache entwickelt, mit der man die feinsten gedanklichen Unterschiede ausdrücken kann.


 

Diese Sprache ist international und neutral, weil sie allen gehört und eine weltweite Kommunikation ermöglicht, welche die kulturelle Eigenart der Teilnehmer gelten lässt.

Durch Esperanto erwirbt man gleichsam eine zweite Staatsbürgerschaft. Diese konkurriert jedoch nicht mit der bereits vorhandenen, sondern beide fördern sich gegenseitig.

Die erste erhält man von Geburt an. Sie ist geprägt von den Traditionen der eigenen Nation (Kultur). Die zweite erwirbt man durch Lernen, indem man mit Hilfe von Esperanto zum Weltbürger wird. Sie greift über die erste Staatsbürgerschaft hinaus und bezieht die Weltkultur in ihren unterschiedlichen Ausprägungen mit ein.


 

Wer die Plansprache Esperanto erlernt, wird zum Esperantosprecher; denn er versteht diese Sprache nicht nur, er spricht und schreibt sie auch, sobald er ausländischen Esperantokennern begegnet, sich dabei im lebendigen Kontakt für deren Kultur öffnet und so den Gedanken der Internationalen Sprache in die Tat umsetzt.


 

Im Vergleich zur anstrengenden Fremdsprachenarbeit an unseren Schulen braucht man weitaus weniger Kraft und Zeit, um eine Plansprache wie Esperanto zu beherrschen, weil sie einfachen und klaren (16) Regeln folgt.


 

Seit ihrer Entstehung haben viele Menschen diese Sprache gelernt und sich organisiert, um sie zu sprechen, zu unterrichten und zu verbreiten. Mit der Zeit wuchsen die so entstandenen Vereine – manche davon erstaunlich schnell; neue Gruppen bildeten sich - und heutzutage gibt es weltweit Hunderte aktiver Esperantoorganisationen auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene.

Zusammen mit allen Aktiven und Interessierten bilden sie eine internationale Sprachgemeinschaft (Esperantobewegung), ohne aber deswegen ihre Muttersprache und ihre nationale Kultur preiszugeben. Anders gesagt: Das Deutsche amerikanisiert sich derzeit zwar zu “Denglisch” (sog. “Neudeutsch”), aber ein “Desperanto” dürfte es niemals geben.


 


 

Schauen Sie sich mit ein bisschen Neugier um im Neuland von Esperanto. Lernen und machen Sie mit - im Internet oder im nächsten Esperantoverein (s. Adressen) und genießen Sie die völkerverbindende Weite der Esperantowelt. Es ist Ihre Welt, sobald Sie es wollen.


 


 

Esperanto im Internet


 

Adressen:

Grundkurs (herunterladen): http://www.kurso.com.br

Aufbaukurse: http://www.lernu.net

Information: http://www.esperanto.net


 

Esperanto in Deutschland: http://www.esperanto.de

Esperanto in Österreich: http://www.esperanto.at

Schweizerische Esperanto-Gesellschaft (SES): http://www.fsu.ch/ses/de/index.html

Esperanto-Weltbund (UEA): http://www.uea.org


 

Wörterbücher:

http://www.jfliegner.homepage.t-online.de

http://welcome.to/vortaro

http://www.krokodilo.de/vortaro/vortaro.html

http://www.uni-leipzig.de/esperanto/voko/revo/titolo.html