Mein Plan: Es ist der 14. Januar 2008 und ich habe mich entschieden, nach Kuba zu fliegen, für 14 Tage. Warum Kuba? Das Endstadium "Sozialismus" ist hier erreicht und ich möchte mir das noch einmal ganz deutlich zu gemühte führen. Die letzte Woche habe ich ausführlich im Internet über die Insel recherchiert und alles gefunden, was man wissen muss, bevor man das mittlerweilste ärmste Land besuchen darf. Ich wußte nichts über das Land, nur, daß Fidel immer noch die Diktatur aufrecht erhält, er aber vor 10 Jahren das Land für den Tourismus geöffnet hat, um Devisen zu verdienen. Denn im Durchschnitt verdient ein Bürger dort 14,-€ im Monat! Damit müssen die Menschen überleben. Ein Kumpel von mir war im Januar 07 dort und brach seine Reise nach 9 Tagen ab, er konnte das Elend nicht mehr ertragen: "An jeder Ecke betteln sie nach Milch..! Man, das ist echt pervers!"

Die Vorbereitung: Im Internet habe ich Flüge ab oder um die 800,-€ 900,-€ gefunden. Das ist viel zu teuer. Gerade Mitte Januar ist die Ferienzeit zuende und dann kann man schon ein Schnäppchen schlagen. Aber nicht mehr im Netz! Man sollte schon vor Ort in mehrere Reisebüros gehen und versuchen zu "verhandeln". Ich konnte dann nach einem Tag Suche einen Flug für 14 Tage für 575,-€ buchen. Der Flug geht von Frankfurt direkt nach Havana. Die Reise endet dann Ende Februar. Mein Reisepass war abgelaufen. Schnell das Einwohnermeldeamt aufsuchen. Symetrische Passfotos mitnehmen und dann den neuen Pass mit Fingerabdrücken beantragen. Dauert 3 Tage, dann hat man ihn. Touristenkarte ist mit inclusive, die gilt dann 30 Tage, dann muss man weiter fliegen oder zurück. Auf teure Hotelbuchungen habe ich verzichtet, weil ich das Land und die Leute leben möchte. Denn für 5,- oder 10,-€ bieten da die Einheimischen ein Bett und Frühstück an. Es wird also mehr ein Abenteuer, als ein Badeurlaub. Wenn ich in Havana gelandet bin, werde ich gleich die Stadt erkunden und versuchen den Jetlag mit Kubanischen Kaffee zu ertrinken.