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July 25, 08

50 Jahre - und ein bischen weise

Vor 50 Jahren - am 25. Juli 1958 wurde ich zum Priester geweiht durch unseren Kardinal Dr Lorenz Jaeger - Erzbischof von Paderborn - im Hohen Dom zu Paderborn - mit mir noch weitere 40 junge Männer -
Es war eine großartige Feier - darauf versteht sich die "Hl. Mutter Kirche" - und wir waren alle - wie man heute so schön sagt - HOCHMOTIVIERT -
7 Jahre blieb ich Priester - als Vikar - in 2 Gemeinden - dann beschloß ich diesen Beruf aufzugeben

WARUM

Man macht so seine Erfahrungen - und die kommen meist nicht von heute auf morgen - sie wachsen - hier sind einige weniger gute

  • die ARROGANZ der Kirche - die behauptet - auch heute noch - die Alleinseligmachende zu sein
  • die Anmaßung EINES Menschen - eines Papstes - in Glaubens- und Sittenlehren - Unfehlbar zu  sein - was schon in einzelnen Fällen erwiesenermaßen nicht der Fall war -
  • die Behauptung - alle Menschen seien durch das erste Elternpaar - der imaginären ADAM und EVA - schon bei der Geburt mit der Erbsünde belastet und
  • nur durch Jesus - den Sohn Gottes - kann diese Schuld durch eine Taufe getilgt werden
  • und zwar durch den Tod eines Gottes - Sohnes am Kreuz
  • Gott gibt es nur als Vater und Sohn - Mutter und Tochter gibt es nicht als Gott
  • der Heilige Geist ist eine recht verschwommene und irgendwie nicht recht passende göttliche Person-
  • es gab und gibt - leider - immer wieder die  Bespitzelung durch 'tiefgläubige' Menschen
  • Ich schrieb einmal in einem öffentlichen Leserbrief 
  • ' Der Bischof soll nur einmal verheiratet sein' - das steht klar und unmißverständlich im Neuen Testament -
  • Wegen vieler Briefe an den Kardinal wurde ich zitiert - er konnte es nicht verstehen - wie er mir unumwunden zugab
  • immerhin hatte es ja auch 1200 Jahre gedauert bis ein kleiner Buchstabe dazukam -
  • aus dem - EINMAL - wurde ein - KEINMAL -
  • aber das ist jetzt auch schon wieder 800 Jahre her
  • die Kirche ist eine Wahlmonarchie - ein kleines Gremium meist alter Männer wählt meistens einen alten Mann als Papst - ein Alter - in dem andere schon im Ruhestand sind - eine freiwillige Abdankung ist nicht vorgesehen - normalen Pfarrern wird diese Möglichkeit ab dem 70. Lebensjahr nahegelegt -
  • Im Alter kann man leicht der Gefahr einer übergroßen Ängstlichkeit erliegen - aber Ängstlichkeit ist ein schlechter Ratgeber
  • die Amtskirche fordert bei jeder sich bietenden Gelegenheit von anderen FREIHEIT - in ihren eigenen Reihen gibt es sie nicht - wer aus der Reihe tanzt - wird gnadenlos entlassen - ich habe es am eigenen Leibe erfahren - ab dem 1.2 1966 gab es keinen Pfennig mehr - kein Übergangsgeld - nichts -
    soziale Abfederung - in dieser christlichen Kirche - ein Fremdwort - seitdem erhält sie auch von mir keine Kirchensteuer mehr  
  • Bei der Eröffnung des Konzils im Jahre 1960 sagte ein 20Jähriger aus meiner Gemeinde ' Die Berge kreißen - und geboren wird eine Maus' -  auf gut deutsch 'außer Spesen nichts gewesen '
    Ich hielt das damals nicht für möglich - er sollte Recht behalten - leider -

    Eine wirklich GUTE  ERFAHRUNG  war die - man hat uns das Meditieren gelehrt
    Jeden Morgen vor dem Gottesdienst gab es 30 Minuten Zeit zum Meditieren
    bis heute pflege ich diese Übung
    Und last not least - ich lernte meine Gedanken und Gefühle - so gut es nun mal eben geht - in Worten auszudrücken - jeden Sonntag mußte gepredigt werden - das gehörte nun mal dazu

    Der Entschluß - diesen Beruf nicht mehr auszuüben fiel mir nicht leicht - auch für meine Eltern und Geschwister war es eine schwere Zeit -

    Ich studierte dann nochmal Pädagogik mit den Fächern Sport - Physik - Chemie - Deutsch
    Hier lernte ich meine Frau kennen - wir heirateten und ließen uns am 2. Weihnachtstag 1969 von einem evangelischen Theologieprofessor in einer evangelischen Kirche trauen -
    Wir hatten 3 Kinder - 2 Mädchen 1 Jungen
    Meine Frau starb leider am 13. August 1999 an Krebs im Alter von 56 Jahren
    Die älteste Tochter ist seit 2002 evangelische Pfarrerin -  ihr Mann ist ebenfalls Pfarrer - sie teilen sich die Arbeit - sie wohnen in der Nähe -

    Die Erfahrungen in der Kirche haben mich HELLHÖRIG werden lassen bei allen  VERSPRECHUNGEN  großer nationaler oder übernationaler Gruppen - von der Krankenkasse über die Regierungen bis zu den heute übermächtigen international operierenden Gruppen
    und ALLE versprechen uns nur das Beste -

    Bei den Wahlen geben wir einen Teil unserer Macht ab
    und nicht wenige sind dann ihren gewählten Vertretern hilflos ausgeliefert
     
    Aber die ganz Großen - die da oben - wir kennen sie nicht einmal - können wir nicht  wählen -
    sie wollen sich auch nicht wählen lassen -  und abwählen lassen schon mal gar nicht - viel Macht haben - und viel Macht ausüben - und dabei noch un-anständig viel Geld verdienen - das ist wie eine Droge - und wer verzichtet schon freiwillig darauf

    Ich lebe heute in dem mir verbliebenen Rahmen und Möglichkeiten
    in FREIHEIT und in LIEBE zu allem
    Ich erweitere mein Wissen und vertiefe meine Gefühle
    zu mir SELBST 
    zu den Menschen die mir nahe stehen
    zu der Welt die mich umgibt -
    zum UNIVERSUM - zu dem WIR ALLE - gehören -

    Ich gehe achtsam mit meinem Leben um - es ist ein großartiges Geschenk
    Ich selbst würde mich einschätzen als ein
    optimistischer Realist oder
    ein realistischer Optimist -

    Das sind so meine Gedanken am 50. Jahrestag meiner Weihe zum Priester - 

    Ich wünsche allen - die dies lesen - Gesundheit an Körper Geist und Seele
    und ein entspanntes und glückliches WACHSEN

    Liebe Grüße

    Albert
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July 28, 08

desde dónde vengo - un cuento

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Desde dónde vengo - un cuento

 

En un pequeño país vivía un hombre sabio, y en otro gran país vivía una mujer, también sabia. Ellos vivían separados, pero en el fondo de sus corazones - en una forma muy milagrosa- se sintieron muy unidos. Ellos tenían un concepto muy especial, muy propio de ellos, no algo de lo que uno aprende en el colegio. Ellos estaban conscientes de donde venían y hacia donde se dirigían, y ante todo del porqué, y del para qué ellos existían.

En este pequeño páis vivían también Jan y Janina, ellos sentían un gran  aprecio el uno por  el otro, y más, se amaban mucho.

Muy a menudo se decían, qué lindo es ésto, de que nos conozcamos, y que nos hayamos encontrado; ¿pero de dónde viene nuestro amor; de dónde vienen nuestras vidas y todo lo bello que nos rodéa?

 

 

Ellos preguntaron a unos y preguntaron a otros esperando una respuesta, sin embargo nadie pudo responderles en forma satisfactoria. " Nosotros tampoco lo sabemos" décían. " ¿ Pero porqué quieren saberlo ustedes con tanta exactitud? Simplemente vivan así."Ambos quedaron muy tristes. A lo mejor- pensaban ellos- son muy jovenes aquellos, es por eso que no les interesa. Así permaneció insatisfecho su deseo de saber sobre el orígen de de su amor, pero éste deseo del querer saber  creció más  y más.

Esta necesidad un día los llevó a consultar a un hombre que era conocido por su sabiduría, y pensaban que éste  podría ayudarles. Este hombre no exsistía como una casualidad, sino estaba ahí como por un mandato superior muy sabio y muy cercano a esta joven pareja.

Un día aquél hombre sabio se dispuso a dar un pequeño paseo ...Después de un rato se sentó en una banca, se sirvió  su pan y su bebida hasta quedar satisfecho.

Al mismo tiempo Jan y Janina, ambos tan enamorados y tan deseosos en saber algo sobre sus vidas ( o su existencia) y  sobre el mundo decidieron dar un extenso paseo matinal. Luego de un tramo llegaron a este lugar donde se encontraba este hombre sabio, les pareció  que éste hacía una pequeña siesta. Ellos no quería molestarlo y decidieron seguir en su camino. En este momento el hombre miró a reojo y les sonrió y con un leve gesto de la mano los invitó a sentarse al lado de él. Amos, Jan y Janina estaban muy sorprendidos pero tomaron confianza hacia esta hombre. Se sentaron a su lado.

Jan y Janina sacaron tranquilamente  sus panes y comenzaron a comer. Entonces Janina abrió una botella de Coca- Cola y ambos bebieron.

" Bah", decía el hombre que los observó en silencio, "una Cola no es justamente una bebida muy sana. " Ahí tiene razón" respondió  la joven mujer, pero uno no siempre consume precisamente lo más sano, y en eso ella suspiró un poco.

El hombre sabio ya había tomado cariño a la joven pareja y estaba realmente contento de tenerlos a su lado. Él los miró con mucho aprecio, sin embargo su mirada estaba dirigida más bien hacia  su interior.  Tiempos muy lejanos, su pasado comenzó a surgir a su presente, y mientras él murmuraba algo para sí mismo, los recuerdos se hacían cada vez más presentes, y sentía de pronto una claridad, una vivifiante sensación en su mente y en su corazón.

 

 

" Sí," comenzó a hablar," ustedes se asombraron sobre lo que les dije hace una rato, de que los estaba esperando. Ustedes querían saber desde dónde venía su vida, desde dónde venía su amor, y desde dónde venía el mundo y todo lo bello que los rodéa. Yo se los voy a revelar, así sería más fácil para mí explicándoselo en forma de una historia."

En un tiempo muy remoto vivían muchas mujeres y hombres en mundos muy grandes, muy bellos. No les faltaba nada, y ellos eran muy felices, pero ésto no es lo que ustedes piensan ...

...No les faltaba nada, y ellos eran muy felices, pero ésto no es lo que ustedes piensan de que ellos hayan vivido despreocupadamente. Ellos siguieron teniendo un deseo hacer su mundo aún más bello y más variado, así se esforzarán en hacer un mundo, otro mundo, y otro mundo.

Un día se decia la pareja: queremos tener hijos para poderles dar uno de nuestros mundos, y allí ellos deberían vivir felices, tan felices como nosotros, y ellos deberían formar parte de este mundo tan bello como lo hemos formado nosotros. Así entonces se hizo.

Ellos tuvieron hijos, y le regalaron estos mundos.Sus hijas e hijos eran felíces y se alegraron mucho sobre este regalo que les habían dado.   Plenos de alegría ellos contaban de sus padres y sus actitudes, de sus éxitos,y promovieron esta idea por todo el mundo. Así ellos se fortalecieron cada vez más, tambíen, poco a poco, descubrieron el  secreto y su aplicación.  Conscientes de esta fuerza que sintieron con el correr del tiempo también reconocieron en qué consitía este secreto.
Esto duró así por un largo tiempo, para ustedes un lapso difícil de imaginar.
Estos seres  eran muy creativos, siempre llanos a experimentar. Igual que sus padres, también ellos tenían este  don y lo  disfrutaban  creando cada vez mundos nuevos. Entonces tomaron una decisión, de inventar un nuevo mundo, y así con este novedoso desafío y sus ganas de experimentar crearon el mundo en el que ustedes viven ahora.

 

Claridad y dignidad en Dia y Noche

Alto y Bajo en la montaña y valle

Caliente y Frío en Fuego y Hielo

seco y húmedo en la tierra y mar

Plantas y Animal, Ave y Pez

Hombre y Mujer

 

Ellos miraron su mundo y lo encontraron bello,fuerte y sano....

 

 

Por un rato todo estaba calmo. Entonces el hombre sabio rompió el silencio y dijo: " Yo les expliqué ésto, así, en grandes rasgos cual es su orígen.Ustedes ahora saben desde dónde viene su mundo, su vida y su amor. "

Muy atentos, con creciente interés y asombro escucharon a este hombre. En su interior notaron una gran paz. " Nosotros le agradecemos su novedoso e inesperado descubrimiento" exclamaron  ellos. Esto lo debían que repensar,y algo vacilante agregaron: " ¿ Es también posible comunicarse con estos mundos? "

" Pero seguro" respondió el sabio hombre con detenimiento," ¿qué creen ustedes de dónde tengo mis conocimientos?  Cada persona tiene su vida interior, y con algo  como un oído interior pueden escuchar una voz. La pregunta sólo es, si quieren oírla, pero sobre ello podemos conversar en una próxima ocasión. "

Él les sonrió a Jan y Janina, y mientras ellos  se alejaban él los siguió con su mirada hasta que desaparecieron de su vista.

Entonces  se levantó, y también él se sintió aliviado. Era la primera vez desde el comienzo de este mundo que él haya explicado el orígen de este mundo actual.

Muy en su interior percibía la  sonrisa de esta sabia mujer con la cual se sentía profundamente unido, a pesar de que él vivía en este pequeño mundo y ella en aquél lugar grande, muy lejano al que él vivía...

 

 

 

Albert Jäger

 

traducción del cuento: "Desde dónde vengo" versión en español de Hildegard Rasch

fotos de Arne Jäger

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