francais esperanto
Horizonte - 1. Teil
Zu Hause - auf dem Berg - Begegnung - Öffnen des dritten Auges - Begrüßung mit der Blauen Blume - Im Haus von Leon und Leoni - Erwachen am Morgen
1.1

Vor einem hohen und breiten Felsmassiv liegt ein kleines Haus
davor ist ein kleiner Garten
in dem Hause wohnen ein Mann und eine Frau
sie haben zwei Kinder - einen Jungen und ein Mädchen
der Junge heißt Nino und das Mädchen Nina
aber die Eltern nennen sie schon bald nur noch mit dem Kosenamen
Ninetto und Ninetta
Die Eltern lieben ihre Kinder sehr
und die Kinder fühlen sich sehr wohl bei ihren Eltern
sie wachsen heran - machen die ersten Schritte
spielen später in ihrem Zimmer
dann im schönen Garten

helfen ihren Eltern
beim Pflanzen und Ernten
genießen Frühling Sommer Herbst und Winter
Später wandern sie gemeinsam hinaus und erkunden
umliegende Wälder Wiesen und Weiher

Und dann kommt der Tag
an dem ihre Eltern sagen
« Ihr seid jetzt alt genug
geht nun hinaus und seht euch die Welt an »

Schon immer wollten die Beiden wissen
was sich hinter den Felsen verbergen könnte
irgendwie mußte ein Geheimnis damit verbunden sein
denn NIE hatten ihre Eltern darüber gesprochen

Wohlgemut machen sie sich auf den Weg
voller Verwunderung entdecken sie
in einer nicht geringen Entfernung einen Berg
SELTSAM
Er war ihnen noch nie aufgefallen
voller Neugier steigen sie hinauf
vielleicht können sie von seiner Spitze aus sehen
was sich HINTER der Felswand verbirgt
Sie gehen schneller und schneller
ungestüm laufen sie die letzten Stufen hoch

und dann - sie trauen ihren Augen nicht
Vor und unter ihnen breitet sich eine Neue Welt aus
das hatten sie nicht erwartet
....Und jetzt fällt ihnen ein....
Ihre Eltern waren oft einen ganzen Tag fortgegangen
und abends - wenn sie zurückkamen
....so schien ihnen....
war in ihren Augen ein seltsam schönes Leuchten zu sehen
es mußte tief aus ihrem Innern kommen
darüber hatten sie sich schon immer gewundert
aber sie hatten nie gewagt
nach dem Grund ihrer Freude zu fragen
Jetzt SEHEN sie
WOHER dieses LEUCHTEN kommt
Weit unter ihnen - in einer sonnenbeschienen Ebene
liegt eine wunderschön anzusehende Stadt
dahinter erhebt sich ein großer Berg
die Spitze schneebedeckt
weißglitzernd in der Sonne
sich klar in einem See spiegelnd
Über allem liegt ein Zauber
von Sanftheit - Frische und Licht
Die Harmonie der Farben und Formen
verzaubert auch sie
und sie vergessen Zeit und Ort

und nach einer langen langen Zeit
schauen sie sich an
auch ihre Augen leuchten
und leise sagt Nina
« Nino - lass uns diese
STILLE GLÄNZENDE WELT
besuchen »
« Das möchte ich auch - Nina -
- aber wie kommen wir dort hinunter
wir kennen weder Weg noch Steg »
Und - müde von der langen Wanderung -
und - überwältigt von den vielen neuen Eindrücken
setzen sie sich - Rücken an Rücken lehnend....
und schlafen bald ein
1.2
Begegnung am Morgen
Still ist es und immer noch hell
eine freundliche Stimmung liegt über dem Land
es ist warm - ein leichter Wind weht
Nach einiger Zeit ein Geräusch
....wie von Schritten....
hinter einem Felsen kommen 2 Personen hervor
- ein junger Mann und eine junge Frau -
beide gekleidet in einem langen glänzenden Gewand
- ähnlich einem indischen Sari -
hellbbau das Gewand der Frau
ein schönes lichtes Grün das Gewand des Mannes
die Gesichter braun - das Haar weizengelb glänzend
Haar und Gewänder
vom Wind umspielt
Sie sind nicht überrascht - Nino und Nina schlafend zu sehen
Beide lächeln sich verstehend an
setzen sich im Schneidersitz ein wenig entfernt vor die Schlafenden
die noch immer Rücken an Rücken gelehnt sind
Der Mann räuspert sich - ein zweites mal
Nino schlägt als erster die Augen auf
noch sieht er die Beiden nicht
Der Mann räuspert sich -
ein drittes mal
Nino wendet sich dem Geräusch zu
Er erblickt die Beiden
erschrocken stößt er Nina an
auch sie erwacht
Nino macht eine Kopfbewegung nach vorn
unwillkürlich faßt Nina nach seiner Hand
« Habt keine Angst - wir möchten euch begrüßen »
der junge Mann kreuzt die Hände vor seiner Brust
verneigt sich ein wenig
dann hebt er das Haupt - sieht die Beiden freundlich an und sagt
« Wir haben euch erwartet
ihr möchtet unser Land kennenlernen
ihr seid fremd hier
wir - und er blickt auf die Frau an seiner Seite -
möchten in der nächsten Zeit eure Begleiter sein
Die ruhig und freundlich vorgetragenen Worte
wirken auf Nino und Nina entspannend
Nino faßt sich als erster
Etwas zögernd und ein bischen holperig kommt es aus ihm heraus
« Ihr werdet unsere Überraschung verstehen
aber wir hatten tatsächlich die Absicht - euer Land kennen zu lernen
ihr versteht -
wir sind erstaunt hier Menschen anzutreffen
die zudem noch unsere Sprache sprechen »
Einer inneren Eingebung folgend
erheben sich alle
schauen sich an
gehen langsam aufeinander zu
reichen sich die Hände
und auf einmal ist alles vertraut
die letzte Spur von Ängstlichkeit fällt von Nino und Nina ab
ein Gefühl tiefer Erleichterung und Freude
erfaßt sie
« Nun - dann laßt uns gehen » sagt der Mann fröhlich
und lächelt den beiden aufmunternd zu
Unter einem weiten - blauen Himmel
wandern sie in eine große - grüne - blühende Ebene
Und so gehen sie hinab
in die weite sich vor ihren Augen ausbreitende Ebene
links der Junge Mann - neben ihm Nina
dann Nino - und rechts außen die junge Frau
STILL ist es
und leicht geht es sich
seltsam sie geraten nicht ins Schwitzen
Auch das Licht
ist es nun von einer Sonne - die klar und leuchtend
aber keineswegs heiß von einem blauen Himmel scheint
Oder kommt es irgendwie von unten aus dem Boden
Nach einer kurzen Wanderung kommen sie in ein kleines Tal
an der Seite eine grüne Wand mit unzähligen weißen Blüten

Der junge Mann schaut unsere Beiden fröhlich und freundlich an
« Ich finde » so beginnt er » wir sollten uns gegenseitig vorstellen -
so ohne Namen - das ist schwierig -
Also - ich heiße LEON und meine Begleiterin LEONI »
« Und ich heiße NINO und meine Schwester NINA »
« Nun gut - dann könne wir uns fortan mit unseren Namen nennen »
Nino faßt sich ein Herz -
mit irgendetwas muß man ja schließlich anfangen - und er meint
« LEON - das heißt bei uns Löwe -
und von diesem Tier sagt man - es sei der König der Tiere »
« Ich weiß » sagt Leon « ich weiß sogar wie er aussieht »
« Oh » entfährt es Nino « woher weiß du das -
wenn ich mal vorsichtig fragen darf »
« Ich glaube » antwortet Leon
« Ich muß euch mal ein bischen von uns erzählen
Für euch wird vieles sehr neu und ungewöhnlich sein
Doch vielleicht ist es gut
wenn wir uns ein wenig ausruhen
Ah - dort ist eine Bank - laßt uns setzen
und wir haben zudem noch eine schöne Aussicht

Sie setzen sich und Leon gibt ihnen einen ersten kleinen Einblick in das Leben auf seinem Planeten
1.3
« Lieber Nino - liebe Nina
Wir haben euch dort oben auf der Höhe erwartet
Meine Freundin und ich
wir haben uns auf euren Besuch eine längere Zeit vorbereitet
Auch auf unserem Planeten
entwickeln wir uns vom Kind zum Erwachsenen
Als ich herangewachsen war
entschied ich mich für ein Studium
mich interessierte von Anfang an
die frühe Entwicklung der Menschen auf unserem Planeten
Dort lernte ich auch LEONI kennen
Sie hatte denselben Wunsch wie ich
Na ja - und dabei geschah etwas sehr Schönes
wir VERLIEBTEN uns
aber das gibt es ja AUCH bei euch
Und folgendes erfuhren wir beim unserem Studium
In einem sehr frühen Stadium
der Entwicklung der Menschen auf UNSEREM Planeten
gab es - ähnlich wie bei euch -
sehr viele Kriege und Zerstörungen
als eine Folge des Missbrauchs von MACHT
Jedoch im Gegensatz zu eurer Entwicklung
war diese Entwicklung KURZ und SCHRECKLICH
Und - gemessen an eurer Zeit -
lernten wir schneller
in FRIEDEN und HARMONIE mit ALLEM
auf unserem Planeten zu leben
Und dann - zum Ende unseres Studiums stellten
LEONI und ICH uns die Frage
Gibt es so etwas
JETZT
noch irgendwo im Universum
An diesem Punkt der Entwicklung
waren wir bereit für eine neue Erkenntnis
Und dann erst sagten uns
- auf unsere Bitten hin -
unsere WEISEN
« Ja es gibt noch einige wenige Planeten
und einer von diesen heißt
ERDE »
Und plötzlich sehen Nina und Nino ihren
Heimatplaneten klar und deutlich vor sich
Diesen wunderschönen Planeten
seine fast zerbrechlich wirkende blaue Hülle
das Grün und Braun und Gelb der Kontinente
das Blau der beiden großen Ozeane
die weißen Pole
die weißschimmernden Wolken
langsam dreht er sich
wird schwächer und schwächer
und verschwindet dann ganz
Überrascht sind sie von der Realität dieses Schauspiels
sie können es kaum fassen
Mit sanfter Stimme sagt Leoni
« Euer DRITTES AUGE
ist nun geöffnet
diese Öffnung ist das Geburtsgeschenk unseres Planeten an euch
Laßt uns nun aufstehn
es ist nur noch ein kleiner Weg bis zu unserem Hause »
« Bitte - warte noch ein wenig » spricht Nina leise
die Eindrücke dieses Tages - die Begegnung mit euch -
und jetzt diese Überraschung - das ist etwas viel »
« Wir verstehen das - Nina »
und Leon legt seine Arme sanft um Ninas Schulter
Nino ist still - er empfindet das gleiche wie seine Schwester
« OK - wir können jetzt gehen » sagt Nina nach einer Weile
Sie erheben sich
und bald taucht vor ihren Augen
ein kleines Häuschen auf
Am Gartentor bleiben sie stehen -
« wartet hier »
mit diesen Worten geht Leon zum Haus
geht hinein und erscheint nach kurzer 'Zeit' in der Haustür
Mit Leoni in der Mitte
gehen sie langsam auf dem kleinen gewundenen Weg zum Haus
Mit einem freundlichen und liebevollen Lächeln
überreicht er Nina und Nino eine bezaubernde BLAUE BLÜTE
« Diese Blüte wird euch von nun an begleiten -
sie wird immer so lebendig bleiben wie ihr sie jetzt seht »

Mit diesen Worten überreicht er Nina und Nino die Blume
« Und nun kommt erst mal in unser Haus »
Langsam gehen sie hinein
1.4
Beim Eintritt umgibt sie sofort eine wohltuende Stimmung
Ein Gefühl wie wenn man nach einer langen Wanderung
gut und wohlbehalten wieder zuhause ankommt
Natürlich sind NINA und NINO neugierig -
WIE ist das Haus INNEN eingerichtet -
WAS mag es wohl zu ESSEN und zu TRINKEN geben
Es ist - als ob Leoni ihre Gedanken und Gefühle errät -
« Lasst euch einfach mal überraschen -
ihr habt ihr schon genug Neues erlebt »
« Aber eine Frage hab ich doch »
es läßt Nino keine Ruhe
schon die ganze Zeit liegt ihm diese Frage auf der Zunge
« Es wird nicht dunkel Das Fenster steht offen
es ist noch genau so hell wie heute morgen »
« Tja - lieber Nino - das fällt jedem Neuankömmling auf
es sei denn - er kommt von einem uns ähnlichen Planeten
Weißt du -
unser Planet hat im Gegensatz zu eurem Planet
eine offenere Struktur
deswegen kommt das Licht von allen Seiten
sogar von UNTEN
Aber genießt das Licht einfach
RUHEN werdet ihr auf jeden Fall können
Auch wir müssen uns regenerieren
Ja - ich weiß schon - ihr wollt wissen
was mag es wohl zu ESSEN und zu TRINKEN geben
Lasst euch mal überraschen »

Sie treten in einen schlichten Raum -
auf dem Tisch sind 4 Teller mit Löffel und 4 Gläser
In einer Schüssel ist so etwas
wie Obstsalat und in einem Glaskrug Saft
Leoni gibt auf
« Na - dann guten Appetit »
Neugierig kosten sie vom Salat und vom Getränk
« Schmeckts » fragt Leoni
« Allerdings - vortrefflich - es schmeckt ähnlich wie bei uns -
aber da ist noch ein ungewohnter
aber köstlicher Geschmack »
« Na - das freut uns

So - und jetzt zeigen wir euch eure Zimmer
dort könnt ihr wohnen und schlafen
solange ihr bei uns seid
Wenn ihr ausgeruht seid - kommt einfach nach unten »

Damit verabschieden sich LEONI und LEON
Nina und Nino sind wirklich müde
und sie schlafen bald ein
auf das Fensterbrett fliegen zwei Vögel -
sie schauen nach rechts - sie schauen nach links -
...und...
beginnen mit einem kleinen Konzert - erst leise - dann lauter
ganz offensichtlich gilt es unseren Beiden
Nino und Nina
Noch schlafen sie
doch das Zwitschern tut seine Wirkung
Nina wacht auf - reibt sich verwundert die Augen
wo ist sie - ach - ja richtig
sie sind im Haus von Leoni und Leon -
auch Nino erwacht -
er schaut zum Fenster - sieht die beiden Vögel
hört das lustige Gezwitscher
ein Lächeln huscht über sein Gesicht
« Nina - so schön sind wir ja noch nie geweckt worden
ich glaube - die Beiden geben ihr Morgenkonzert nur für uns «
Und sie spüren eine lebendige Verbindung
fast wie eine fröhliche Kommunikation
zwischen ihnen und den beiden kleinen Vögeln
Und als ob diese es bemerkt hätten
noch ein kurzes Zwitschern
und fort fliegen sie
Eine leichte Erinnerung an den gestrigen ' Tag '
Die Helligkeit - die Stille -
die Frische des 'Morgens'
alles verschmilzt zu einem ungewohnten Glücksgefühl
Sie stehen auf - gehen zum Fenster
und blicken in einen gepflegten Garten
Eine grüne Wiese - einige blaue Blüten darin
Und davor eine Skulptur
wie es aussieht - zwei Personen
eine Frau und ein Mann

Neben dem Fenster ist eine Tür - sie öffnen die Tür
und gehen auf einer roten Treppe hinunter

Alles hat eine fröhliche wohtuend frische Ausstrahlung
Leon und Leoni erwarten sie unten schon
« Na - gut geruht »
« Vortrefflich » antwortet Nina
Aber was ist das für eine Skulptur dort vor dem Rasen »
« Wir nennen sie ' Die Liebenden '
wir sahen sie bei einem Bildhauer
sie gefiel uns sofort
für uns ist sie das Symbol unserer Liebe »
« Ja - sie gefällt uns auch »
meint Nina - und Nino pflichtet ihr bei
« Na - dann kommt erstmal zum Frühstück -
so nennt ihr das doch bei euch »
« Aber gern doch »
Sie gehen in das Zimmer
Der Tisch ist gedeckt wie beim letzten mal
« Bitte setzen und zugreifen »
mit einer einladenden Handbewegung
lädt Leon zum Frühstück ein
Es gibt wieder einen Saft
und eine Art Brot mit - so sieht es aus
Marmelade aus Früchten
« Wir habe extra für euch eine Art Brot gemacht
ihr seid das so gewohnt
Nun - greift zu und laßt es euch schmecken »
Und das tut es -
alles schmeckt vorzüglich
sie essen ruhig und langsam
man sieht es ihnen an - es schmeckt
zum 2. Teil
Text - Fotos und Video von Albert Jäger
Anderwelt-Foto von Arne Jäger
Das Erde Foto von Armando Taborda
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Canisio Frai says:
foto_willy says:
Hildegard Rasch says:
Schussentälerpro says:
Filou 06 says:
wutzi says:
Mathiaspro says:
Clochette Fêlée.... says:
schönen Bildern !!
Janett Kaatz says:
Spitzi says:
Mandy says:
Hoffe, Dir fallen bald wieder neue Ideen ein, während Du nach einer erfrischenden Elbabkühlung Deine gemütliche Sauna heimsuchst:-)
Ganz liebe Grüsse von uns 4en!!
yety says:
Mondocivitano says:
Klaus Dieter Untch says:
Varinpro says:
--
Seen in varin home page (?)
Bärbel Arnoldpro says:
klaus (k.w.)pro says:
Elbertinumpro replies:
Ist das alles nur ein TRAUM oder ist es irgendwo im UNIVERSUM eine REALITÄT -
das muß jeder selbst entscheiden -
Die Wissenschaften haben in den letzten 100 Jahre sehr große Fortschritte gemacht -
Aber ich habe den Eindruck - die Religionen verharren aus ANGST im GESTERN - Obwohl sie viel Gutes überliefert haben - Viele neue Erkenntnisse sind meiner Ansicht nach aber eine ERWEITERUNG dessen - was die Religionen sagen -
Elbertinum edited this comment 8 months ago.
Hildegard Rasch says:
Die Photos sind ja erstklassig, von wo stammen die nun? die bemalten Haeuser, die Wohnung, usw...Da sind noch viele Fragen offen, was es in dieser neuen Welt alles noch geben koennte, Schulen? Wie lang ist da ein Leben?, ach so viel was man noch wissen moechte. Recht herzliche Gruesse aus Chile.
Margita says:
Barbarapro says:
Jack Willerton says:
Words and pictures give me the greatest of pleasure.
thanks again Albert.
USCH KA says:
Mit viel Liebe und viel Ausdauer, denke ich.
David Blanketo says: